{"id":79738,"date":"2020-10-12T07:32:49","date_gmt":"2020-10-12T05:32:49","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=79738"},"modified":"2020-10-07T15:37:18","modified_gmt":"2020-10-07T13:37:18","slug":"schaufensterbiooekonomie-bio-kunststoffe-machen-verpackungen-nachhaltiger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/schaufensterbiooekonomie-bio-kunststoffe-machen-verpackungen-nachhaltiger\/","title":{"rendered":"Schaufenster Bio\u00f6konomie: Bio-Kunststoffe machen Verpackungen nachhaltiger"},"content":{"rendered":"<p><strong>In den 27 europ\u00e4ischen L\u00e4ndern werden nicht nur jedes Jahr 89 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen \u2013 auch Verpackungsabf\u00e4lle fallen tonnenweise an. Diesem Trend tritt ein europ\u00e4isches Forschungsvorhaben entgegen: Im Projekt MyPack treiben die beteiligten Forschenden und Unternehmen die Markteinf\u00fchrung innovativer und nachhaltiger Verpackungen auf Basis erneuerbarer Rohstoffe voran, um die Verschwendung von Lebensmitteln und Verpackungsmaterialien zu reduzieren.<\/strong><\/p>\n<p><strong>An der Universit\u00e4t Hohenheim in Stuttgart beteiligen sich das Forschungszentrum f\u00fcr Bio\u00f6konomie unter der Leitung von Susanne Braun und das Fachgebiet Konversionstechnologien nachwachsender Rohstoffe von Prof. Dr. Andrea Kruse an MyPack: Mit einer F\u00f6rdersumme von \u00fcber 430.000 Euro geh\u00f6rt das Projekt zu den Schwergewichten der Forschung an der Universit\u00e4t Hohenheim.<\/strong><\/p>\n<p>Das EU-<a href=\"https:\/\/www.mypackfood.eu\/\" target=\"_blank\">Forschungsprojekt MyPack<\/a> mit Beteiligung der Uni Hohenheim unterst\u00fctzt die Markteinf\u00fchrung innovativer Verpackungen, die Lebensmittel- und Verpackungsabf\u00e4lle reduzieren.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_79741\" aria-describedby=\"caption-attachment-79741\" style=\"width: 213px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.uni-hohenheim.de\/index.php?eID=tx_cms_showpic&amp;file=225151&amp;md5=ad605685142ed41989a520553e0127a27f8f9dc8&amp;parameters[0]=YTo0OntzOjU6IndpZHRoIjtzOjQ6IjYwMG0iO3M6NjoiaGVpZ2h0IjtzOjQ6IjYw&amp;parameters[1]=MG0iO3M6NzoiYm9keVRhZyI7czoyNDoiPGJvZHkgYmdDb2xvcj0iI2ZmZmZmZiI%2B&amp;parameters[2]=IjtzOjQ6IndyYXAiO3M6Mzc6IjxhIGhyZWY9ImphdmFzY3JpcHQ6Y2xvc2UoKTsi&amp;parameters[3]=PiB8IDwvYT4iO30%3D\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"  wp-image-79741\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/csm_TT_clipdealer-7322959-photo_jpg_s_01_01b10f7729.jpg\" alt=\"csm_TT_clipdealer-7322959-photo_jpg_s_01_01b10f7729\" width=\"213\" height=\"157\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-79741\" class=\"wp-caption-text\">Das EU-Forschungsprojekt mit Beteiligung der Uni Hohenheim unterst\u00fctzt Markteinf\u00fchrung innovativer Verpackungen, die Lebensmittel- und Verpackungsabf\u00e4lle reduzieren<\/figcaption><\/figure>Die Erfindung von Kunststoffen hat unsere Welt ver\u00e4ndert. Allerdings nicht nur zum Positiven: Plastik findet sich auch da, wo es nichts zu suchen hat \u2013 als schwimmende Inseln im Meer oder als Mikroplastik in unserem Essen. Doch nicht nur Kunststoffe, auch Lebensmittel landen tonnenweise im Abfall. Dies ist nicht nur eine Verschwendung von Ressourcen, sondern belastet auch in zunehmendem Ma\u00dfe Mensch und Umwelt.<\/p>\n<p>Deshalb hat sich das Forschungsprojekt MyPack zum Ziel gesetzt, die Markteinf\u00fchrung innovativer Verpackungen zu unterst\u00fctzen, um sowohl Lebensmittel- als auch Verpackungsabf\u00e4lle und deren negativen Einfluss auf die Umwelt zu reduzieren. Im Fokus stehen biologisch abbaubare und kompostierbare Verpackungen, Verpackungen aus erneuerbaren Rohstoffen, oder spezielle Verpackungen, die etwa durch eine reduzierte Luftdurchl\u00e4ssigkeit die Haltbarkeit von Lebensmitteln verl\u00e4ngern.<\/p>\n<p>Dabei sind die Anwendungsbereiche breit gef\u00e4chert \u2013 von der Verpackung f\u00fcr gebrauchsfertig geschnittenen Salat bis hin zur Herstellung von Schalen f\u00fcr Babynahrung. Doch die Forscher untersuchen nicht nur die Auswirkungen auf die Umwelt und die industrielle Umsetzbarkeit, sondern auch die Akzeptanz durch die Verbraucher.<\/p>\n<h3>Gr\u00fcne Plastikalternativen<\/h3>\n<p>An der Universit\u00e4t Hohenheim besch\u00e4ftigt sich das Fachgebiet Konversionstechnologien nachwachsender Rohstoffe von Prof. Dr. Andrea Kruse mit dem Thema, welche Alternativen es zu den herk\u00f6mmlichen Rohstoffen gibt. Doktorand Markus G\u00f6tz aus ihrem Team erl\u00e4utert den Ansatz: \u201eWir suchen nach alternativen Verpackungsl\u00f6sungen, die daf\u00fcr sorgen, dass Lebensmittel l\u00e4nger frisch und haltbar bleiben, so dass weniger weggeworfen werden muss.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDabei unterst\u00fctzen wir Unternehmen, die verst\u00e4rkt Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen einsetzen wollen, und helfen bei der Bewertung. Leider machen diese biobasierten Kunststoffe derzeit noch einen unbedeutenden Teil der weltweiten Kunststoffproduktion aus. Die meisten der heute auf dem Markt befindlichen Kunststoffe werden aus Erd\u00f6l hergestellt\u201c, f\u00e4hrt er fort.<\/p>\n<h3>PEF statt PET: Zu hundert Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen und recycelbar<\/h3>\n<p>So wird auch der h\u00e4ufig f\u00fcr Getr\u00e4nkeflaschen und andere Lebensmittelverpackungen eingesetzte Kunststoff PET (Polyethylenterephthalat) aus Roh\u00f6l hergestellt. \u201eDas Ziel besteht darin, das \u201aT\u2018 in PET m\u00f6glichst weitgehend durch ein \u201aF\u2018 zu ersetzen, wobei das \u201aF\u2018 f\u00fcr \u201aFurandicarbons\u00e4ure\u2018 steht. Eine Vorstufe davon, das Hydroxymethylfurfural (HMF), l\u00e4sst sich beispielsweise aus Chicor\u00e9e-Wurzelr\u00fcben gewinnen, die sonst ungenutzt als Abfall auf dem Kompost oder in der Biogasanlage landen\u201c, erkl\u00e4rt Markus G\u00f6tz weiter. Aber auch andere kohlehydrathaltige Abf\u00e4lle aus der Forst- und Landwirtschaft lassen sich verwenden. So entsteht auch keine Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion.<\/p>\n<p>PEF l\u00e4sst sich also zu hundert Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen herstellen. Dabei weist es keine schlechteren Eigenschaften als erd\u00f6lbasiertes PET auf. Im Gegenteil: Das biobasierte PEF hat eine h\u00f6here Gasbarriere als PET, d. h. es verhindert das Eindringen von Sauerstoff in das Lebensmittel viel besser, wodurch beispielsweise die Haltbarkeit von Fleisch deutlich erh\u00f6ht wird. Umgekehrt bleibt bei kohlens\u00e4urehaltigen Getr\u00e4nken das Gas l\u00e4nger in der Flasche, wenn sie aus PEF hergestellt wurde.<\/p>\n<p>Zudem erm\u00f6glicht die h\u00f6here mechanische Stabilit\u00e4t von PEF die Verwendung d\u00fcnnerer Folien und Verpackungen. So k\u00f6nnen Flaschen, die aus PEF hergestellt werden, eine deutlich d\u00fcnnere Wandst\u00e4rke als PET-Flaschen haben. Das reduziert nicht nur die Material-, sondern auch die Transportkosten.<\/p>\n<p>Aktuell ist die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde f\u00fcr den industriellen Einsatz noch die mangelnde Verf\u00fcgbarkeit dieses Materials. Doch Vorbehalten zur Recyclingf\u00e4higkeit von PEF kann Markus G\u00f6tz begegnen: \u201ePEF ist PET chemisch gesehen so \u00e4hnlich, dass beide Materialien gemeinsam recycelt werden k\u00f6nnen. Es muss vorher keine aufw\u00e4ndige Trennung erfolgen.\u201c<\/p>\n<h3>PLA und PEF: Stark im Verbund<\/h3>\n<p>Was f\u00fcr PEF noch weitgehend Zukunftsmusik ist, ist f\u00fcr einen anderen Bio-Kunststoff schon Realit\u00e4t: PLA (polylactic acid) als Abk\u00fcrzung f\u00fcr Polymilchs\u00e4ure wird vom Handel bereits h\u00e4ufig f\u00fcr Lebensmittelverpackungen verwendet. Ebenso wie PEF wird PLA zu hundert Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugt. Basis bildet hier Maisst\u00e4rke, die chemisch oder biologisch zum Ausgangsmaterial Milchs\u00e4ure umgewandelt wird. Die hohe Wasserdampfdurchl\u00e4ssigkeit des PLAs begrenzt allerdings die Einsatzm\u00f6glichkeiten im Lebensmittelbereich.<\/p>\n<p>\u201eIn MyPack ist es gelungen, eine Verbundfolie aus PLA und PEF herzustellen\u201c, erkl\u00e4rt Markus G\u00f6tz. \u201eDiese verbindet die Barriere-Eigenschaften des PEFs mit dem vergleichsweise geringen Preis des etablierten PLA. Hier werden die positiven Eigenschaften beider Polymere kombiniert. \u00a0Dies kann die Markteinf\u00fchrung des PEFs beschleunigen, da die hohen Kosten im Moment eine der gr\u00f6\u00dften Markteintrittsbarrieren sind.\u201c<\/p>\n<p>Die Verbundfolie ist vergleichbaren konventionellen Kunststoffen sogar \u00fcberlegen: Bei gleichen Barriere-Eigenschaften kann sie sogar 30 Prozent d\u00fcnner und damit leichter sein. \u201eDies verringert den Materialeinsatz, die Transportkosten und somit auch die Umweltbelastung\u201c, so Markus G\u00f6tz.<\/p>\n<h3>Auch Markteintrittsbarrieren werden einbezogen<\/h3>\n<p>Doch damit Biokunststoffe auf dem Markt Fu\u00df fassen k\u00f6nnen, m\u00fcssen zun\u00e4chst die Barrieren identifiziert werden, die den Markteintritt behindern. Diese Aufgabe hat sich das Hohenheimer Forschungszentrum f\u00fcr Bio\u00f6konomie auf die Fahnen geschrieben \u2013 gemeinsam mit anderen Projektpartnern wie dem Biokunststoff-Hersteller Novamont und der Europ\u00e4ischen Pr\u00fcfgesellschaft f\u00fcr Verpackungsrecycling.<\/p>\n<p>\u201cWir m\u00fcssen die wichtigsten Treiber in der Biopolymerindustrie erkennen und das rechtliche Umfeld und den Regulierungsrahmen beschreiben\u201c, erkl\u00e4rt Susanne Braun, Leiterin des Forschungszentrums f\u00fcr Bio\u00f6konomie. \u201eAu\u00dferdem analysieren wir die Einsatzm\u00f6glichkeiten von biologisch abbaubaren und kompostierbaren Materialien nach dem Ende ihrer Lebensdauer.\u201c In Zusammenarbeit mit mehreren beteiligten Partnern aus dem Konsortium, hat Tetiana Pavlenko vom Forschungszentrum f\u00fcr Bio\u00f6konomie die Spezifikationen zusammengefasst, die zu wichtigen Richtlinien f\u00fcr die Markteinf\u00fchrung neuer Verpackungstechnologien f\u00fchren sollen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem k\u00f6nnen neue Verpackungsmaterialien am Markt nur erfolgreich sein, wenn sie auch von den Verbraucherinnen und Verbrauchern akzeptiert werden. Deswegen besch\u00e4ftigt sich ein Teilprojekt von MyPack mit den unterschiedlichen Erwartungen, die verschiedene Verbrauchergruppen an die Nachhaltigkeit, Handhabung sowie Sicherheit und Qualit\u00e4t des Produktes haben. Diesen Aspekt untersucht die Universit\u00e4t Wageningen. Sie ermittelt die Marktchancen auf Verbraucherebene f\u00fcr nachhaltigere Produktverpackungen. Dabei ber\u00fccksichtigt sie unterschiedliche Verbrauchersegmente, Produktkategorien, Verpackungsl\u00f6sungen und lokale Kontexte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>HINTERGRUND: MyPack<\/h3>\n<p>Ziel des EU-Projektes \u201eBest markets for the exploitation of innovative sustainable food packaging solutions\u201c (MyPack) ist nachhaltigen Lebensmittelverpackungstechnologien zum Markteintritt\u00a0 zu verhelfen oder ihren Markt zu erweitern.<\/p>\n<p>Koordiniert wird MyPack von ACTIA (Association de coordination technique pour l\u2018industrie agroalimentaire), dem franz\u00f6sischen Technischen Koordinierungsverband f\u00fcr die Lebensmittelindustrie. Das Konsortium besteht aus 18 Partnern aus 6 verschiedenen L\u00e4ndern. Forschung und Wissenschaft arbeiten dabei eng mit der Industrie, vor allem kleinen und mittleren Unternehmen, zusammen.<\/p>\n<p>MyPack startete am 1.11.2017 und l\u00e4uft bis zum 30.4.2021. Die Europ\u00e4ische Union unterst\u00fctzt das Projekt \u00fcber das Rahmenprogramm Horizont 2020 mit insgesamt fast 5 Mio. Euro, davon entfallen auf die Universit\u00e4t Hohenheim 431.725 Euro. Damit z\u00e4hlt es zu den Schwergewichten der Forschung.<\/p>\n<h3>Weitere Informationen<\/h3>\n<p>MyPack-Homepage: <a href=\"https:\/\/www.mypackfood.eu\/\" target=\"_blank\">www.mypackfood.eu<\/a><\/p>\n<h3>HINTERGRUND: Forschungszentrum Bio\u00f6konomie an der Universit\u00e4t Hohenheim<\/h3>\n<p>Die Herausforderungen der Bio\u00f6konomie sind komplex und in starkem Ma\u00dfe von Forschungsanstrengungen abh\u00e4ngig. Antworten sind nur m\u00f6glich, wenn Wissenschaftler interdisziplin\u00e4r \u00fcber ihre Fachgrenzen hinaus zusammenarbeiten.<\/p>\n<p>Die Aufgabe des Forschungszentrums Bio\u00f6konomie ist diese interdisziplin\u00e4re Thematik gezielt und nachhaltig an der Universit\u00e4t zu etablieren und durch die erfolgreiche Einwerbung von F\u00f6rdermitteln umzusetzen. Daf\u00fcr unterst\u00fctzt es die Forscher fakult\u00e4ts\u00fcbergreifend bei der Antragsstellung und\/oder der Leitung nationaler und internationaler Verbundprojekte, koordiniert internationale Netzwerkprojekte und Plattformen und wirkt wesentlich bei der Suche nach m\u00f6glichen Projektpartnern, der Zusammenstellung des Konsortiums sowie beim Entwickeln der Projektidee, dem Antragsschreiben, der Kommunikation und der Abstimmung mit dem F\u00f6rdermittelgeber mit.<\/p>\n<h3>HINTERGRUND: Schwergewichte der Forschung<\/h3>\n<p>33,9 Millionen Euro an Drittmitteln akquirierten Wissenschaftler der Universit\u00e4t Hohenheim 2019 f\u00fcr Forschung und Lehre. In loser Folge pr\u00e4sentiert die Reihe \u201eSchwergewichte der Forschung\u201c herausragende Forschungsprojekte mit einem finanziellen Volumen von mindestens 350.000 Euro f\u00fcr apparative Forschung bzw. 150.000 Euro f\u00fcr nicht-apparative Forschung.<\/p>\n<h3>HINTERGRUND: Wissenschaftsjahr 2020|21 \u2013 Bio\u00f6konomie<\/h3>\n<p>In den Jahren 2020 und 2021 steht das Wissenschaftsjahr im Zeichen der Bio\u00f6konomie \u2013 und damit einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaftsweise. Es geht darum, nat\u00fcrliche Stoffe und Ressourcen nachhaltig und innovativ zu produzieren und zu nutzen und so fossile und mineralische Rohstoffe zu ersetzen, Produkte umweltvertr\u00e4glicher herzustellen und biologische Ressourcen zu schonen. Das ist in Zeiten des Klimawandels, einer wachsenden Weltbev\u00f6lkerung und eines drastischen Artenr\u00fcckgangs mehr denn je notwendig. Das vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) ausgerichtete Wissenschaftsjahr Bio\u00f6konomie r\u00fcckt das Thema ins Rampenlicht. An der Universit\u00e4t Hohenheim steht im Oktober das Monatsthema \u201eErn\u00e4hrungssicherung \u2013 gesundes Essen f\u00fcr alle\u201c im Fokus.<\/p>\n<p>Die Bio\u00f6konomie ist das Leitthema der Universit\u00e4t Hohenheim in Forschung und Lehre. Sie verbindet die agrarwissenschaftliche, die naturwissenschaftliche sowie die wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Fakult\u00e4t. Im Wissenschaftsjahr Bio\u00f6konomie informiert die Universit\u00e4t Hohenheim in zahlreichen Veranstaltungen Fachwelt und \u00d6ffentlichkeit zum Thema.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den 27 europ\u00e4ischen L\u00e4ndern werden nicht nur jedes Jahr 89 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen \u2013 auch Verpackungsabf\u00e4lle fallen tonnenweise an. 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