{"id":79729,"date":"2020-10-12T07:26:27","date_gmt":"2020-10-12T05:26:27","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=79729"},"modified":"2020-10-07T14:52:52","modified_gmt":"2020-10-07T12:52:52","slug":"weg-frei-fuer-mehr-natur-daemmstoffe-beim-bauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/weg-frei-fuer-mehr-natur-daemmstoffe-beim-bauen\/","title":{"rendered":"Weg frei f\u00fcr mehr Natur-D\u00e4mmstoffe beim Bauen"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_79731\" aria-describedby=\"caption-attachment-79731\" style=\"width: 220px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.fnr.de\/fileadmin\/_processed_\/2\/0\/csm_Insta_D%C3%A4mmstoffe_e769cafa6d.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"  wp-image-79731\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/csm_Insta_Da--mmstoffe_e15f682e7c.jpg\" alt=\"csm_Insta_Da\u0308mmstoffe_e15f682e7c\" width=\"220\" height=\"220\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2020\/10\/csm_Insta_Da--mmstoffe_e15f682e7c.jpg 282w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2020\/10\/csm_Insta_Da--mmstoffe_e15f682e7c-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-79731\" class=\"wp-caption-text\">Auf einem solchen Normpr\u00fcfstand wurde die Neigung der D\u00e4mmstoffe zum Schwelen untersucht. Foto: Fraunhofer WKI\/Manuela Lingnau<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Der Einsatz von Naturd\u00e4mmstoffen ist sicher, kalkulierbar und nachhaltig. Das belegen die Ergebnisse eines interdisziplin\u00e4ren Forschungsprojektes mit 12 Partnern aus Forschung und zahlreichen Industrieunternehmen und -verb\u00e4nden. Das Verbundprojekt \u201eMehr als nur D\u00e4mmung \u2013 Zusatznutzen von D\u00e4mmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen\u201c wurde vom Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) \u00fcber die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) gef\u00f6rdert.<\/strong><\/p>\n<p>Das Forscherteam unter Leitung des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI, untersuchte D\u00e4mmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen in sechs Arbeitsbereichen: Brandschutz und Glimmverhalten, Schallschutz, W\u00e4rmeschutz, Feuchteschutz, Nachhaltigkeitsanalysen und Emissionen.<\/p>\n<p>Grundlegendes Ergebnis des Projektes ist, dass Naturd\u00e4mmstoffe gesicherte Eigenschaften haben, Konstruktionen verl\u00e4sslich berechenbar sind und in fast allen Anwendungsgebieten eingesetzt werden k\u00f6nnen. Mit nat\u00fcrlichen Materialien kann kalkulierbar dauerhaft und sicher gebaut werden. Normen und baurechtliche Vorschriften k\u00f6nnen nun angepasst und der Weg freigemacht werden f\u00fcr mehr NawaRo-D\u00e4mmstoffe im Bau.<\/p>\n<figure id=\"attachment_79732\" aria-describedby=\"caption-attachment-79732\" style=\"width: 227px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.fnr.de\/fileadmin\/news\/fnr\/2020\/PM_2020-59_Grafik_NaWaRo-Projekt_c_Lingnau_klein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"  wp-image-79732\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/csm_PM_2020-59_Grafik_NaWaRo-Projekt_c_Lingnau_klein_24238655f9.jpg\" alt=\"csm_PM_2020-59_Grafik_NaWaRo-Projekt_c_Lingnau_klein_24238655f9\" width=\"227\" height=\"216\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-79732\" class=\"wp-caption-text\">Der Weg ist frei f\u00fcr Naturd\u00e4mmstoffe im Bau. Quelle: Fraunhofer WKI\/Manuela Lingnau<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Kalkulierbares Brandverhalten von Natur-D\u00e4mmstoffen<\/h3>\n<p>In Bezug auf das Brandschutz- und Glimmverhalten konnten die Forschenden feststellen, dass sich das Brandverhalten von Naturd\u00e4mmstoffen im Vergleich zu erd\u00f6lbasierten Hartsch\u00e4umen wesentlich unterscheidet. Hartsch\u00e4ume verbrennen extrem schnell mit sehr starker dunkler Rauchbildung, schmelzen und tropfen brennend ab. Die untersuchten NawaRo-D\u00e4mmstoffe brennen zwar auch, jedoch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig langsam, mit geringer Rauchentwicklung und tropfen nicht brennend ab. Das Brandverhalten von NawaRo-D\u00e4mmstoffen ist damit trotz des materialimmanenten Glimmverhaltens insbesondere in der Fr\u00fchphase eines Brandes deutlich vorteilhafter als das von Hartsch\u00e4umen und grunds\u00e4tzlich kalkulierbar.<\/p>\n<p>Die im Arbeitsbereich Schallschutz gewonnenen Bauteil- und Materialdaten wurden bereits in die aktuelle \u00dcberarbeitungsrunde der DIN 4109-33 eingebracht. Dar\u00fcber hinaus wurden Berechnungsverfahren weiterentwickelt, die den pr\u00fcftechnischen Aufwand in Zukunft erheblich reduzieren k\u00f6nnen. Unter anderem ermittelten die Forschenden Materialkennwerte, die aufwendige Bauteilpr\u00fcfungen wie im Schall- und Brandschutz in Zukunft deutlich reduzieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>NawaRo-D\u00e4mmstoffe als Puffer bei Hitze, K\u00e4lte und Feuchte<\/h3>\n<p>Bei D\u00e4mmstoffen ist neben der W\u00e4rmeleitf\u00e4higkeit auch die W\u00e4rmespeicherkapazit\u00e4t und die Rohdichte bedeutsam. Die Forschenden konnten feststellen, dass es auch hier grunds\u00e4tzlich keine Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr die Verwendung von NawaRo-D\u00e4mmstoffen gibt.<\/p>\n<p>Die hohe Speicherf\u00e4higkeit von Naturd\u00e4mmstoffen wirkt sich nicht nur beim W\u00e4rmeschutz, sondern auch beim Feuchteschutz positiv aus, insbesondere in Holzkonstruktionen und im Dachbau. W\u00e4hrend mineralische Faserd\u00e4mmstoffe und erd\u00f6lbasierte Hartsch\u00e4ume praktisch keine Feuchtigkeit aufnehmen k\u00f6nnen, sind Naturd\u00e4mmstoffe in der Lage, kurzzeitige Feuchteschwankungen w\u00e4hrend der Bauphase oder im Gebrauch abzupuffern, ohne dass sich die Materialfeuchte merklich erh\u00f6ht. Die Konstruktion wird dadurch deutlich sicherer.<\/p>\n<p>Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchten routinem\u00e4\u00dfig potenzielle Emissionen und konnten kein grunds\u00e4tzliches Hindernis f\u00fcr die Verwendung finden. Au\u00dferdem ermittelten sie Datens\u00e4tze zur \u00d6kobilanz, die in die Datenbank \u00d6KOBAUDAT des Bundesministeriums des Innern, f\u00fcr Bau und Heimat (BMI) eingepflegt werden k\u00f6nnen. Die Projektbeteiligten arbeiteten mit zahlreichen Praxispartnern aus Unternehmen und Verb\u00e4nden zusammen.<\/p>\n<p>Die Gesamtf\u00f6rdersumme des Verbundprojekts \u201eMehr als nur D\u00e4mmung \u2013 Zusatznutzen von D\u00e4mmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen\u201c belief sich auf \u00fcber 4 Millionen Euro bei einer Laufzeit von dreieinhalb Jahren.<\/p>\n<p>Gef\u00f6rdert wurde es im Rahmen des Schwerpunktes \u201eD\u00e4mmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen\u201c im F\u00f6rderbereich \u201eStoffliche Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen\u201c des F\u00f6rderprogramms \u201eNachwachsende Rohstoffe\u201c des BMEL \u00fcber den Projekttr\u00e4ger FNR.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Hintergrund<\/h3>\n<p>Naturd\u00e4mmstoffe werden neben Holz und Zellulose aus pflanzlichen Rohstoffen wie Hanf, Jute, Flachs, Stroh, Seegras, Wiesengras, Kork oder Schilf hergestellt. Auf dem Markt gibt es bereits druckfeste Platten, flexible Matten, lose Einblasd\u00e4mmung sowie Stopfd\u00e4mmung.<\/p>\n<p>Der Schutz von Ressourcen und die Verwendung von organischen, recyclingf\u00e4higen Rohstoffen gewinnt auch in der Baubranche eine immer gr\u00f6\u00dfere Bedeutung. Bisher war der Einsatz von NawaRo-D\u00e4mmstoffen in baurechtlichen Vorschriften und Normen nicht ber\u00fccksichtigt und machte z. B. umfangreiche und aufw\u00e4ndige Bauteilpr\u00fcfungen notwendig.<\/p>\n<p>Nachhaltigkeit durch Nutzung nachwachsender Rohstoffe steht seit \u00fcber 70 Jahren im Fokus des Fraunhofer WKI. Das Institut mit Standorten in Braunschweig, Hannover und Wolfsburg ist spezialisiert auf Verfahrenstechnik, Naturfaser-Verbundkunststoffe, Oberfl\u00e4chentechnologie, Holz- und Emissionsschutz, Qualit\u00e4tssicherung von Holzprodukten, Werkstoff- und Produktpr\u00fcfungen, Recyclingverfahren sowie den Einsatz von organischen Baustoffen und Holz im Bau. Nahezu alle Verfahren und Werkstoffe, die aus der Forschungst\u00e4tigkeit hervorgehen, werden industriell genutzt.<\/p>\n<p>Die FNR ist seit 1993 als Projekttr\u00e4ger des BMEL f\u00fcr das F\u00f6rderprogramm Nachwachsende Rohstoffe aktiv. Sie unterst\u00fctzt au\u00dferdem Forschungsthemen in den Bereichen nachhaltige Forstwirtschaft und innovative Holzverwendung.<\/p>\n<h3>Verbundvorhaben: Mehr als nur D\u00e4mmung &#8211; Zusatznutzen von D\u00e4mmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen (NawaRo-D\u00e4mmstoffe)<\/h3>\n<p>Fraunhofer Wilhelm Klauditz-Institut WKI Braunschweig<br \/>\nTeilvorhaben 1: W\u00e4rme-, Feuchte- und Brandschutz, Emissionen sowie Koordination<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22011615\" target=\"_blank\">https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22011615<\/a><\/p>\n<p>Institut f\u00fcr Holztechnologie Dresden gGmbH<br \/>\nTV 2: Feuchte- und W\u00e4rmeschutz<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22004216\" target=\"_blank\">https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22004216<\/a><\/p>\n<p>Technische Hochschule Rosenheim (Fakult\u00e4t f\u00fcr Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften)<br \/>\nTV 3: Schallschutz<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22005516\" target=\"_blank\">https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22005516<\/a><\/p>\n<p>Technische Universit\u00e4t Braunschweig (Institut f\u00fcr Baustoffe, Massivbau und Brandschutz, Fachgebiet Brandschutz &amp; Institut f\u00fcr \u00d6kologische und Nachhaltige Chemie)<br \/>\nTV 4: Brandschutz\/Glimmen<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22005716\" target=\"_blank\">https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22005716<\/a><\/p>\n<p>Hochschule Magdeburg-Stendal (Fachbereich Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit)<br \/>\nTV 5: Brandschutz und Glimmverhalten<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22005616\" target=\"_blank\">https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22005616<\/a><\/p>\n<p>Physikalisch-Technische Bundesanstalt<br \/>\nTV 6: Schallschutz<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22005716\" target=\"_blank\">https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22005716<\/a><\/p>\n<p>Leibniz-Institut f\u00fcr Agrartechnik und Bio\u00f6konomie e.V.<br \/>\nTV 7. Nachhaltigkeitsbewertung<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22006216\" target=\"_blank\">https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22006216<\/a><\/p>\n<p>Papiertechnische Stiftung<br \/>\nTV 8: W\u00e4rmeschutz<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22005016\" target=\"_blank\">https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22005016<\/a><\/p>\n<p>Johann Heinrich von Th\u00fcnen-Institut, Bundesforschungsinstitut f\u00fcr L\u00e4ndliche R\u00e4ume, Wald und Fischerei (Th\u00fcnen-Institut f\u00fcr Holzforschung)<br \/>\nTV 9: Nachhaltigkeitsbewertung<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22004916\" target=\"_blank\">https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22004916<\/a><\/p>\n<p>Universit\u00e4t Stuttgart (Lehrstuhl f\u00fcr Bauphysik, Abteilung Ganzheitliche Bilanzierung)<br \/>\nTV 10: Nachhaltigkeitsbewertung<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22006316\" target=\"_blank\">https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22006316<\/a><\/p>\n<p>Technische Universit\u00e4t Dresden (Institut f\u00fcr Holz- und Papiertechnik)<br \/>\nTV 11: W\u00e4rme- und Brandschutz<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22005816\" target=\"_blank\">https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22005816<\/a><\/p>\n<p>Materialpr\u00fcfungsamt Nordrhein-Westfalen<br \/>\nTV 12: W\u00e4rmeschutz<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22006216\" target=\"_blank\">https:\/\/www.fnr.de\/index.php?id=11150&amp;fkz=22006216<\/a><\/p>\n<h3><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Fachliche Ansprechpartner:<\/h3>\n<p>Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.<br \/>\nBirgit Herrmann<br \/>\nTel.: +49 3843 6930-333<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:b.herrmann@fnr.de\" target=\"_blank\">b.herrmann@fnr.de<\/a><\/p>\n<p>Fraunhofer-Institut f\u00fcr Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut, WKI<br \/>\nNorbert R\u00fcther<br \/>\nTel.: +49 531 2155-402<br \/>\nMail: fraunhofer.de\u00a0| <a href=\"mailto:norbert.ruether@wki.fraunhofer.de\" target=\"_blank\">norbert.ruether@wki.fraunhofer.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Einsatz von Naturd\u00e4mmstoffen ist sicher, kalkulierbar und nachhaltig. Das belegen die Ergebnisse eines interdisziplin\u00e4ren Forschungsprojektes mit 12 Partnern aus Forschung und zahlreichen Industrieunternehmen und -verb\u00e4nden. Das Verbundprojekt \u201eMehr als nur D\u00e4mmung \u2013 Zusatznutzen von D\u00e4mmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen\u201c wurde vom Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) \u00fcber die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. 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