{"id":7966,"date":"2005-05-02T00:00:00","date_gmt":"2005-05-01T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20050502-08n"},"modified":"2005-05-02T00:00:00","modified_gmt":"2005-05-01T22:00:00","slug":"bmu-umfrage-belegt-hohe-zustimmung-fuer-die-energiepolitik-der-bundesregierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bmu-umfrage-belegt-hohe-zustimmung-fuer-die-energiepolitik-der-bundesregierung\/","title":{"rendered":"BMU: Umfrage belegt hohe Zustimmung f\u00fcr die Energiepolitik der Bundesregierung"},"content":{"rendered":"<p><b>Die erneuerbaren Energien genie\u00dfen eine hohe Akzeptanz in der Bev\u00f6lkerung; die Energiepolitik der Bundesregierung findet eine partei\u00fcbergreifende R\u00fcckendeckung. Das belegt eine forsa-Umfrage, die das Bundesumweltministerium anl\u00e4sslich des Tages der erneuerbaren Energien in Auftrag gegeben hat. Bundesumweltminister J\u00fcrgen Trittin: &#8220;Das Ergebnis der Umfrage zeigt, wie gro\u00df die Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Energiewende ist. Unser Kurs, weg von Atom und \u00d6l und hin zu sauberen Energien aus Sonne, Wasser und Wind, wird von einer breiten Mehrheit in der Bev\u00f6lkerung getragen.&#8221; 62% sind der Meinung, dass die F\u00f6rderung der erneuerbaren Energien sogar noch weiter verst\u00e4rkt werden sollte; 25% wollen die F\u00f6rderung auf dem jetzigen Niveau halten. Jeweils nur 4% sprechen sich daf\u00fcr aus, die F\u00f6rderung der erneuerbaren Energien zu verringern oder ganz abzuschaffen.<\/b> <\/p>\n<p>Bei der Frage danach, welche Energiequellen die Energieversorgung in Deutschland in den n\u00e4chsten 20 bis 30 Jahren sichern sollten, steht bei den Bundesb\u00fcrgern die Sonnenenergie an erster Stelle (85%). Auch die Windenergie (71%), Wasserkraftwerke (68%) sowie die Erdw\u00e4rme (63%) werden von vielen genannt. Mehr als die H\u00e4lfte der Bundesb\u00fcrger nennt auch Biomasse (56%) und Erdgas (53%) als Energiequellen, die in Deutschland in den n\u00e4chsten 20 bis 30 Jahren die Energieversorgung sicher stellen sollten. Deutlich abschlagen sind hier Erd\u00f6l (27%), Atomkraftwerke (24%) und Kohle (22%). <\/p>\n<p> In ganz Deutschland konnte sich die \u00d6ffentlichkeit vor Ort davon \u00fcberzeugen, dass die Anlagen, die mit Sonne, Wind, Wasser, Biomasse oder Erdw\u00e4rme betrieben werden, zuverl\u00e4ssig funktionieren, l\u00e4ngst zu Standardprodukten gereift sind und zu einer wichtigen S\u00e4ule der deutschen Energiewirtschaft geworden sind. Viele hundert Einrichtungen in ganz Deutschland waren zu besichtigen: Solar-, Wind- und Wasserkraftanlagen, Holz- und Strohheizwerke, aber auch energieeffiziente Passivh\u00e4user, Biogaskraftwerke, Solararchitektur und energiesparende Ger\u00e4te. Vielerorts gab es au\u00dferdem Umweltfeste, Exkursionen, Solarbootfahrten oder Diskussionsrunden. Der Tag der erneuerbaren Energien wurde jeweils vor Ort von St\u00e4dten und Gemeinden, Umweltverb\u00e4nden oder Lokale-Agenda-Gruppen organisiert. <\/p>\n<p> Der Tag der erneuerbaren Energien war vor zehn Jahren in der s\u00e4chsischen Stadt \u00d6deran anl\u00e4sslich des zehnten Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl gegr\u00fcndet worden. Neben der mahnenden Erinnerung an die Gefahren der Atomtechnik sollen praktische Alternativen f\u00fcr eine umweltschonende Energieversorgung aufgezeigt werden. <\/p>\n<p> Die ausf\u00fchrlichen <b>Ergebnisse der Umfrage<\/b> zur Energiepolitik sind unter <a href=\"http:\/\/www.bmu.de\/erneuerbare_energien\/aktuell\/doc\/35408.php\" >www.bmu.de<\/a>  ver\u00f6ffentlicht. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Die erneuerbaren Energien genie&szlig;en eine hohe Akzeptanz in der Bev&ouml;lkerung; die Energiepolitik der Bundesregierung findet eine partei&uuml;bergreifende R&uuml;ckendeckung. 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