{"id":7915,"date":"2005-05-18T00:00:00","date_gmt":"2005-05-17T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20050518-04n"},"modified":"2005-05-18T00:00:00","modified_gmt":"2005-05-17T22:00:00","slug":"bbe-konjunktur-und-exportmotor-bioenergie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bbe-konjunktur-und-exportmotor-bioenergie\/","title":{"rendered":"BBE: &#8220;Konjunktur- und Exportmotor Bioenergie&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><b>Der <a href=\"http:\/\/www.bioenergie.de\/\" >Bundesverband BioEnergie (BBE)<\/a> begr\u00fc\u00dfte \u00fcber 250 G\u00e4ste zu seinem Parlamentarischen Abend am 11. Mai in der Botschaft der Volksrepublik China in Berlin. In Ihren Kurzvortr\u00e4gen unterstrichen die energiepolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen die Bedeutung der Bioenergie als Konjunkturmotor f\u00fcr die heimische Wirtschaft. Gro\u00dfe Wachstumschancen werden zudem im Exportmarkt gesehen. Die VR China bietet mit ihrem Gesetz zur F\u00f6rderung erneuerbarer Energien attraktive Rahmenbedingungen f\u00fcr die Bioenergie und wirbt f\u00fcr eine enge Zusammenarbeit.<\/b><\/p>\n<p>Unter dem Titel &#8220;Konjunktur- und Exportmotor Bioenergie&#8221; lud der BBE am 11. Mai zu seinem Parlamentarischen Abend in die Botschaft der Volksrepublik China in Berlin ein. \u00dcber 250 Teilnehmer verfolgten die Ausf\u00fchrungen der energiepolitischen Sprecher von SPD, CDU, B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen und FDP \u00fcber die Rolle der Bioenergie und den jeweiligen Positionen der Parteien. Dabei konnte eine deutliche Unterst\u00fctzung der Bioenergie festgestellt werden: insbesondere gelte es, die Weichen f\u00fcr eine nachhaltig gestaltete Bioenergienutzung im Strom-, W\u00e4rme- und Kraftstoffmarkt zu stellen und die Biomasse auch verst\u00e4rkt im W\u00e4rmemarkt zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Helmut Lamp, Vorsitzender des Vorstandes des BBE, verwies dabei auf die industriepolitische Chance der energetischen Biomassenutzung. Bereits heute seien 50.000 Arbeitspl\u00e4tze in der Bioenergiebranche und seinen vor- und nachgelagerten Wirtschaftszweigen geschaffen worden. Bis zu 200.000 Arbeitspl\u00e4tze in 2030 seien m\u00f6glich, wenn die Chance jetzt ergriffen und die Rahmenbedingungen f\u00fcr einen nachhaltigen Bioenergieausbau entsprechend gestaltet w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Michaele Hustedt (B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen) w\u00fcrdigte in diesem Zusammenhang den Erfolg des EEG, welches auch im Bioenergiemarkt einen Boom ausgel\u00f6st hat und sprach sich f\u00fcr eine Beibehaltung des Instruments aus. Auch gelte es, die Beg\u00fcnstigung biogener Kraftstoffe in der Mineral\u00f6lsteuer \u00fcber 2009 hinaus fortzuf\u00fchren. Dr. Axel Berg (SPD) sprach sich mit Blick auf den positiven Effekt auf die Wertsch\u00f6pfung in Deutschland f\u00fcr ein Instrument zur F\u00f6rderung des W\u00e4rmemarktes aus. Auch sei eine Aufstockung und gezielte Koordinierung der Forschungsmittel f\u00fcr die Bioenergie essentiell. Dem konnte Angelika Brunkhorst (FDP) zustimmen und sah ihre Partei als Verb\u00fcndete f\u00fcr mehr Forschung und Entwicklung, insbesondere bei der Energiepflanzenz\u00fcchtung. Auch sei die Einspeisung biogener Gase eine interessante Option. Ihre Partei unterst\u00fctze grunds\u00e4tzlich den Ausbau erneuerbarer Energien, fordere jedoch andere Instrumente.<\/p>\n<p>Der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dr. Peter Paziorek, unterstrich die Bedeutung einer detaillierten Potenzialanalyse f\u00fcr eine richtige Chancenbeurteilung der energetischen Biomassenutzung und sprach der Bioenergie zuk\u00fcnftig eine deutlich wachsende Rolle zu. Den W\u00e4rmemarkt gelte es mit einem langfristig gesicherten Marktanreizprogramm weiter zu f\u00f6rdern, obgleich dies fiskalpolitisch problematisch sei. Grunds\u00e4tzlich sei mittelfristig eine engere Verzahnung der einzelnen F\u00f6rderinstrumente erforderlich.<\/p>\n<p>Einigkeit herrschte \u00fcber die Chance deutscher Bioenergietechnologien auf internationalen M\u00e4rkten. Der Mittelstand als Motor der Technologieentwicklung m\u00fcsse daher verst\u00e4rkt auch auf dem Exportmarkt unterst\u00fctzt werden. Hier b\u00f6ten sich beste M\u00f6glichkeiten, Synergieeffekte zu nutzen, indem der bundesdeutsche Bioenergiemarkt gest\u00e4rkt und gleichzeitig mit hochmodernen und effizienten Technologien einen Beitrag zur umweltfreundlichen Energieversorgung in den Ziell\u00e4ndern geleistet wird.<\/p>\n<p>Der Gesandte Botschaftsrat der VR China, Herr SHI Mingde verwies in diesem Zusammenhang auf die g\u00fcnstigen Rahmenbedingungen, welche mit dem Gesetz zur F\u00f6rderung erneuerbarer Energien in China geschaffen wurden um die Versorgungs- und Umweltprobleme, die mit dem rasant steigenden Wirtschaftswachstum verbunden seien, zu l\u00f6sen. Damit die Markteinf\u00fchrung erneuerbarer Energien beschleunigt werde, bildeten feste Einspeisungsverg\u00fctungen nach Vorbild des deutschen EEG das Kernst\u00fcck des neuen F\u00f6rdergesetzes. Erneuerbare Energien zur W\u00e4rmeversorgung und im l\u00e4ndlichen Bereich w\u00fcrden \u00fcber einen Fonds gef\u00f6rdert, zus\u00e4tzlich st\u00fcnden zinsg\u00fcnstige Darlehen und Steuerverg\u00fcnstigungen zur Verf\u00fcgung. Herr SHI betonte die hohe Qualit\u00e4t deutscher Bioenergietechnologien und warb f\u00fcr eine enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China.<\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.bioenergie.de\/\" >Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE)<\/a><\/b><br \/>Thomas Siegmund<br \/>Godesberger Allee 142-148<br \/>D-53175 Bonn<br \/>Tel.: 0228-81 98-294<br \/>Fax: 0228-81 98-205<br \/>Mail: <a href=\"mailto:siegmund@bioenergie.de\">siegmund@bioenergie.de<\/a><br \/>Internet: www.bioenergie.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Der Bundesverband BioEnergie (BBE) begr&uuml;&szlig;te &uuml;ber 250 G&auml;ste zu seinem Parlamentarischen Abend am 11. Mai in der Botschaft der Volksrepublik China in Berlin. 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