{"id":7855,"date":"2005-03-24T00:00:00","date_gmt":"2005-03-23T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20050324-03n"},"modified":"2005-03-24T00:00:00","modified_gmt":"2005-03-23T22:00:00","slug":"innovationsforum-polymilchsaeure-teterow-ist-gestartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/innovationsforum-polymilchsaeure-teterow-ist-gestartet\/","title":{"rendered":"Innovationsforum Polymilchs\u00e4ure Teterow ist gestartet"},"content":{"rendered":"<p><b>Mit dem Ziel, die Forschungsaktivit\u00e4ten rund um Polymilchs\u00e4ure auszubauen und dem wohl viel versprechendsten Polymerwerkstoff aus nachwachsenden Rohstoffen innovative Anwendungsfelder und M\u00e4rkte zu erschlie\u00dfen, kamen zur Auftaktveranstaltung des <a href=\"http:\/\/www.planet-teterow.de\/\" >Innovationsforums Polymilchs\u00e4ure<\/a> rund 60 Teilnehmer vorrangig aus den neuen L\u00e4ndern in Teterow zusammen. <\/b><\/p>\n<p> Ein Hochtechnologie- und Hochpreisland wie Deutschland muss, wenn es an der technologischen Spitze stehen will, nicht nur permanent neue Innovationsfelder identifizieren, sondern ist auch in der Pflicht, sie zu erforschen, Applikationen  zu entwickeln und sie konsequent zu wirtschaftlichen Erfolgen umzusetzen.<\/p>\n<p> Auf den Festplatten der Forschungs- und Entwicklungsabteilungen deutscher Unternehmen schlummert manch gute Idee, die  aufgrund mangelnder Tatkraft, eines schlechten Innovationsklimas etc. nicht konsequent verfolgt wird. Doch wer Trends erkennt, sie dann aber nicht schnell genug erforscht, in neue Produkte und Technologien umsetzt und diesen neue M\u00e4rkte erschlie\u00dft, verpasst im globalen Wettbewerb schnell den Anschluss.<\/p>\n<p> Polymilchs\u00e4ure (PLA) ist ein Vorzeigebeispiel f\u00fcr so einen technologischen Zug, auf den deutsche Unternehmer noch in letzter Minute aufspringen m\u00fcssen. PLA wird aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen. Der Kunststoff aus Milchs\u00e4ure ist kohlendioxidneutral, wird umweltfreundlich auf biologische Weise abgebaut und bietet angesichts stetig steigender \u00d6lpreise eine Werkstoffalternative auf heimischer Rohstoffbasis. St\u00e4rkehaltige Pflanzen wie Roggen, Mais oder Zuckerr\u00fcben liefern den Grundstoff f\u00fcr die Produktion des zukunftstr\u00e4chtigen Polymerwerkstoffs.<\/p>\n<p> Doch obwohl das Spektrum der Anwendungsm\u00f6glichkeiten von PLA vielf\u00e4ltig ist und PLA der Landwirtschaft v\u00f6llig neue  M\u00e4rkte er\u00f6ffnet, l\u00e4uft die Forschungsmaschinerie in Deutschland erst allm\u00e4hlich an. Noch gibt es in Deutschland zu wenig  PLA, um weitere innovative Anwendungsfelder erforschen zu k\u00f6nnen. Gegenw\u00e4rtig haben die Amerikaner die Nase vorn, sie produzieren den Kunststoff PLA bereits in gro\u00dfen Mengen. Doch Europa r\u00fcckt allm\u00e4hlich nach. \u00bbJetzt ist genau der richtige Zeitpunkt f\u00fcr Unternehmen, ihre Kompetenzen in der Produkt- und Anwendungsentwicklung einzubringen und sich mit  PLA den \u00bbMarkt von morgen\u00ab zu erschlie\u00dfen.\u00ab So bringt Dr. Hartmut Pflaum von Fraunhofer UMSICHT, das die  wissenschaftliche Beratung des Projekts \u00fcbernommen hat, die Motivation f\u00fcr die Gr\u00fcndung des Innovationsforums PLA Teterow auf den Punkt.<\/p>\n<p>\u00dcber 60 Akteure aus allen Stufen der Wertsch\u00f6pfungskette rund um PLA folgten dann auch dem Ruf zum Innovationsforum PLA Teterow. Agrarwirtschaftler, Hersteller und Verarbeiter der Ausgangsprodukte Zucker bzw. St\u00e4rke, Technologieplaner, Produkt- und Anwendungsentwickler, Wissenschaftler und Politiker waren sich dann auch schnell einig: Ein Netzwerk Polymilchs\u00e4ure muss her, das Aktivit\u00e4ten b\u00fcndelt und die Nutzung nachwachsender Rohstoffe aktiv vorantreibt. Die ersten Schritte sind bereits mit der Gr\u00fcndung eines F\u00f6rdervereins Polymilchs\u00e4ure gemacht.<\/p>\n<p> Das \u00bbInnovationsforum PLA Teterow\u00ab wird vom <a href=\"http:\/\/www.bmbf.de\/\"\" >Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF)<\/a> gef\u00f6rdert. Die  Initiative wurde aufgrund ihres eingereichten Konzepts in das F\u00f6rderprogramm \u00bbInterregionale Allianzen f\u00fcr die M\u00e4rkte  von morgen\u00ab aufgenommen und ist Teil von \u00bbUnternehmen Region\u00ab, der Innovationsinitiative des BMBF f\u00fcr die neuen L\u00e4nder.  Mit den F\u00f6rderprogrammen dieser Initiative investiert das BMBF in regionale B\u00fcndnisse hervorragender Unternehmen,  Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie der \u00f6ffentlichen Verwaltung mit dem Ziel, die St\u00e4rken der Regionen  auszubauen und durch erfolgreiche Innovation wettbewerbsf\u00e4hige Regionen zu schaffen. Weitere Informationen finden Sie  unter <a href=\"http:\/\/www.planet-teterow.de\/\" >www.planet-teterow.de<\/a>.<\/p>\n<p> <b>Ansprechpartner Innovationsforum PLA Teterow PLANET<\/b> <\/p>\n<p><b>Projektleitung:<\/b><br \/> Dipl.-Betriebswirt (FH) Angelika Jopp <br \/>Stadtverwaltung Teterow <br \/>Telefon: +49 39 96\/12 78 23 <br \/>Telefax: +49 39 96\/12 78 58 <br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:wf@teterow.de\">wf@teterow.de<\/a> <\/p>\n<p><b>Koordination Wissenschaft<\/b> <br \/>Dr.-Ing. Hartmut Pflaum <br \/>Fraunhofer-Institut UMSICHT, Oberhausen <br \/>Telefon: +49 2 08\/85 98 11 71 <br \/>Telefax: +49 2 08\/85 98 12 90 <br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:hartmut.pflaum@umsicht.fraunhofer.de\">hartmut.pflaum@umsicht.fraunhofer.de<\/a> <\/p>\n<p>Dr. rer. nat. Sylke Palitzsch <br \/>Fraunhofer-Institut UMSICHT Berlin <br \/>Telefon: +49 30\/79 74 87 50 <br \/>Telefax: +49 30\/79 74 87 51 <br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:sylke.palitzsch@umsicht.fraunhofer.de\">sylke.palitzsch@umsicht.fraunhofer.de<\/a> <\/p>\n<p>(Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/planet-innovationsforum-pla-teterow\/\" >2005-02-09<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Mit dem Ziel, die Forschungsaktivit&auml;ten rund um Polymilchs&auml;ure auszubauen und dem wohl viel versprechendsten Polymerwerkstoff aus nachwachsenden Rohstoffen innovative Anwendungsfelder und M&auml;rkte zu erschlie&szlig;en, kamen<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-7855","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7855","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7855"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7855\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7855"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7855"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7855"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=7855"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}