{"id":7837,"date":"2005-04-05T00:00:00","date_gmt":"2005-04-04T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20050405-06n"},"modified":"2005-04-05T00:00:00","modified_gmt":"2005-04-04T22:00:00","slug":"fraunhofer-gesellschaft-gruendet-energieverbund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/fraunhofer-gesellschaft-gruendet-energieverbund\/","title":{"rendered":"Fraunhofer-Gesellschaft gr\u00fcndet Energieverbund"},"content":{"rendered":"<p><b>Fossile Energietr\u00e4ger werden immer teurer. Langfristig m\u00fcssen deshalb regenerative Energiequellen st\u00e4rker in bestehende Versorgungssysteme eingebunden und vorhandene Energien effizienter genutzt werden. Im neu gegr\u00fcndeten <a href=\"http:\/\/www.energie.fraunhofer.de\/\" >Fraunhofer-Verbund Energie<\/a> haben jetzt zehn Fraunhofer-Institute ihre Kompetenzen geb\u00fcndelt. Auf der Hannover Messe (11.-15. April) pr\u00e4sentiert sich der neue Fraunhofer-Verbund in Halle 13, Stand H58\/7.<\/b><\/p>\n<p>Der \u00d6lpreis kletterte in den letzen Monaten auf immer neue Rekordh\u00f6hen. Gleichzeitig bieten der Start des CO<sub>2<\/sub>&#8211; Zertifikatehandels sowie die Novellierung des Energiewirtschafts-, des Erneuerbare-Energien- und des Kraft-W\u00e4rme-Kopplungs- Gesetzes neue politische Rahmenbedingungen f\u00fcr den Umwelt- und Klimaschutz. Steigende Energie- und Betriebskosten und steigende Umweltschutzanforderungen f\u00fchren aber nicht nur zu Belastungen, sondern bieten auch neue Marktchancen, insbesondere f\u00fcr die Energiewirtschaft, den Anlagen- und den Ger\u00e4tebau. <\/p>\n<p>Gefragt sind neue Technologien, mit denen die Energieeffizienz erh\u00f6ht sowie die Umweltbelastung und die Energiekosten gesenkt werden k\u00f6nnen. Auch die Nutzung erneuerbarer Energien muss verst\u00e4rkt ausgebaut werden, um die heimische Energieversorgung langfristig zu sichern. Die Fraunhofer-Gesellschaft hat deshalb ihre Forschungsaktivit\u00e4ten im Bereich Energie mit einem Forschungsvolumen von insgesamt  45 Mio. Euro zusammengef\u00fchrt und einen Verbund mit zehn Fraunhofer-Instituten gegr\u00fcndet. Dieser stellt sich erstmalig auf der Hannover-Messe vor.<\/p>\n<p>\u00bbGemeinsam mit der Industrie wollen wir die technologische F\u00fchrerschaft Deutschlands bei der effizienten Nutzung von Energie und bei der Erschlie\u00dfung erneuerbarer Energietr\u00e4ger weiter ausbauen\u00ab, erl\u00e4utert Prof. Joachim Luther, Verbundsvorsitzender und Leiter des Fraunhofer ISE die Ziele des neuen Verbunds. Insbesondere kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen, aber auch Politik und Energiewirtschaft sollen so einen vereinfachten Zugang zu den industrienahen Forschungskompetenzen der Fraunhofer-Institute erhalten.<\/p>\n<p> Die Gesch\u00e4ftsstelle des Verbunds wurde am Freiburger Fraunhofer-Institut f\u00fcr Solare Energiesysteme ISE eingerichtet. Sie dient als zentrale Anlaufstelle f\u00fcr Unternehmen, die ihren Forschungsbedarf analysieren lassen wollen, und vermittelt entsprechende Kompetenzen. Der Vorteil: Von der Materialforschung bis zur makro-\u00f6konomischen Systemanalyse k\u00f6nnen die zehn Fraunhofer-Institute zusammen ein durchg\u00e4ngiges Know-how anbieten. \u00bbInsbesondere f\u00fcr komplexe Forschungs- und Entwicklungsaufgaben k\u00f6nnen wir durch die neue Form der Zusammenarbeit wirtschaftlich attraktive L\u00f6sungen entwickeln\u00ab, erkl\u00e4rt Dr. Tim Meyer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Verbunds und Abteilungsleiter Elektrische Energiesysteme am Fraunhofer ISE. Besondere Schwerpunkte bilden dabei die Technologie-, Verfahrens- und Produktentwicklung.<\/p>\n<p>Der Energieverbund bietet vier Themenschwerpunkte an: Bei den <b>\u00bbIntegrierten Energiesystemen\u00ab<\/b> geht es um L\u00f6sungen aus einer Hand f\u00fcr Geb\u00e4ude und dezentrale Energieverb\u00fcnde, die kosteng\u00fcnstiger geplant, gebaut und betrieben werden k\u00f6nnen. Mit einer intelligenten Steuerung und neuen Gesch\u00e4ftsmodellen lassen sich neue Energiesparpotenziale erschlie\u00dfen und Betriebskosten sparen.<\/p>\n<p> Zweiter Schwerpunkt sind <b>\u00bbEffizienztechnologien\u00ab<\/b>. Hier konzentriert sich der Fraunhofer-Verbund zum einen auf Verfahren und Technologien zur station\u00e4ren Energiebereitstellung und zur Kraft-W\u00e4rme-Kopplung im kleinen und mittleren Leistungsbereich. Auch die Wasserstofftechnologie und Brennstoffzellen, neuartige Mikroturbinen und Technologien zur Aufbereitung und Nutzung fl\u00fcssiger und gasf\u00f6rmiger Brennstoffe geh\u00f6ren dazu. Zum anderen forscht der Energieverbund zusammen mit der Energiewirtschaft an neuen Verfahren, wie der dezentral erzeugte Strom m\u00f6glichst optimal in die Versorgungsnetze aufgenommen werden kann.<\/p>\n<p> Um Sonne, Wind und Biomasse geht es beim Schwerpunkt <b>\u00bbErneuerbare Energien\u00ab<\/b>. Hier arbeiten die Fraunhofer- Wissenschaftler insbesondere an neuen Materialien und Produktionsverfahren zur solaren Strom-, W\u00e4rme- und K\u00e4lteerzeugung sowie an der Herstellung und Nutzung biogener Gase und Treibstoffe. F\u00fcr Windenergieanlagen werden Prognose-Verfahren und Zuverl\u00e4ssigkeitsuntersuchungen entwickelt.<\/p>\n<p> Der vierte Schwerpunkt des Fraunhofer-Verbunds umfasst die <b>\u00bbSpeicher- und Mikroenergietechnik\u00ab<\/b>. Denn die Nachfrage nach immer kleineren und zugleich leistungsst\u00e4rkeren Komponenten zur netzunabh\u00e4ngigen Energieversorgung von Informations- und Kommunikationsger\u00e4ten w\u00e4chst weiter. Hier setzen die Forscher etwa auf die Miniaturisierung von Brennstoffzellensystemen, auf die Weiterentwicklung der Lithium-Technologie sowie auf Hochleistungskondensatoren (Supercaps).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20050405-06\/Fraunhofer-Verbund%20Energie.pdf\" >PDF- Fraunhofer Energie Verbund<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.energie.fraunhofer.de\/\" >Gesch\u00e4ftsstelle Fraunhofer-Verbund Energie<\/a><br \/> Heidenhofstr. 2<br \/> 79110 Freiburg<br \/> Heidenhofstr. 2<br \/>Tel.: +49-(0)761-45 88-51 50<br \/> Fax: +49-(0)761-45 88-93 42<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:info@ise.fraunhofer.de\">info@ise.fraunhofer.de<\/a><\/p>\n<p><b>Ansprechpartner:<\/b><br \/> Dr. Harald Sch\u00e4ffler<br \/> E-Mail: <a href=\"mailto:info@energie.fraunhofer.de\">info@energie.fraunhofer.de<\/a><br \/> Tel.: 0761-45 88-54 27<br \/> Fax: 0761-45 88-94 27<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Fossile Energietr&auml;ger werden immer teurer. 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