{"id":7829,"date":"2005-04-07T00:00:00","date_gmt":"2005-04-06T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20050407-03n"},"modified":"2005-04-07T00:00:00","modified_gmt":"2005-04-06T22:00:00","slug":"informationskampagne-fuer-erneuerbare-energien-gestartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/informationskampagne-fuer-erneuerbare-energien-gestartet\/","title":{"rendered":"Informationskampagne f\u00fcr Erneuerbare Energien gestartet"},"content":{"rendered":"<p><b>Unter dem Motto &#8220;Deutschland hat unendlich viel Energie&#8221; hat Bundesumweltminister J\u00fcrgen Trittin heute in Essen eine Informationskampagne f\u00fcr erneuerbare Energien gestartet. Gemeinsam mit dem Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Klaus T\u00f6pfer, warb der Minister f\u00fcr einen st\u00e4rkeren Ausbau der Energiequellen Sonne, Biomasse, Wind, Wasser und Erdw\u00e4rme. Trittin: &#8220;Die deutschen Unternehmen haben gerade in der Wind- und Solarbranche eine internationale Spitzenposition in der Technologieentwicklung erreicht. Ein h\u00f6herer Anteil erneuerbarer Energien am Energiemix hilft dem Klimaschutz und schafft Arbeitspl\u00e4tze.&#8221;<\/b><\/p>\n<p> Der Pr\u00e4sident des <a href=\"http:\/\/www.bioenergie.de\/\" >Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE)<\/a>, Johannes Lackmann, stellte mit der &#8220;<a href=\"http:\/\/www.unendlich-viel-energie.de\/%20Einladung_Auftakt_komplett.pdf\" >Essener Deklaration<\/a>&#8221; die anspruchsvollen Ziele der Branche vor. So will sie die Zahl der Arbeitspl\u00e4tze bis 2020 vervierfachen. Der konsequente Ausbau der erneuerbaren Energien sei kein Selbstl\u00e4ufer und keine Benefizveranstaltung f\u00fcr ein paar Au\u00dfenseiter, sondern bed\u00fcrfe der konsequenten Anstrengungen von Politik, Wirtschaft und Forschung. <\/p>\n<p> Die Auftaktveranstaltung im Herzen des Ruhrgebietes bezeichnete J\u00fcrgen Trittin als wichtigen Schritt bei der Wende zu einer zukunftsf\u00e4higen Energieversorgung. Die erneuerbaren Energien erreichten 2004 einen Gesamtumsatz von rund 11,5 Milliarden Euro. Rund 130.000 Arbeitspl\u00e4tze hat die Branche bislang geschaffen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz, das durch die \u00d6kosteuer finanzierte Marktanreizprogramm und die Mineral\u00f6lsteuerbefreiung f\u00fcr Biokraftstoffe schaffen Investitionssicherheit und somit Anreize f\u00fcr den Ausbau der erneuerbaren Energien. <\/p>\n<p> Der Bundesumweltminister: &#8220;Wir sichern uns durch unsere Vorreiterrolle Wettbewerbsvorteile f\u00fcr die M\u00e4rkte von morgen&#8221;. Die Informationskampagne solle die Akzeptanz f\u00fcr eine klimavertr\u00e4gliche, ressourcenschonende und krisensichere Energieversorgung erh\u00f6hen. <\/p>\n<p><b>Branche will sich bis 2020 als dynamische Schl\u00fcsselindustrie in Deutschland etablieren<\/b><\/p>\n<p>Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien wollen in den n\u00e4chsten 15 Jahren in Deutschland 200 Milliarden Euro investieren. Das k\u00fcndigte die Branche im Beisein von UN-Generaldirektor Klaus T\u00f6pfer, und Bundesumweltminister J\u00fcrgen Trittin in Essen an. Bis heute habe die Branche bereits 130.000 Arbeitspl\u00e4tze geschaffen. Im Jahr 2020 sollen es mehr als eine halbe Million sein. T\u00f6pfer: &#8220;Mit dem Aufbau des neuen Industriezweiges hat Deutschland sich eine Vorreiterrolle im internationalen Vergleich gesichert.&#8221; Trittin: &#8220;Die Erneuerbaren Energien st\u00e4rken den Energiestandort Deutschland und machen unsere Energieversorgung zukunftsf\u00e4hig.&#8221;<\/p>\n<p>In einer gemeinsamen Deklaration setzten sich Verb\u00e4nde und Unternehmen weitere ehrgeizige Ziele. Bis 2020 erwartet die Branche\u00a0 darin ein j\u00e4hrliches Wachstum von \u00fcber 10 Prozent, ein Exportvolumen von 15 Milliarden Euro pro Jahr und die Senkung der Kosten f\u00fcr Erneuerbare Energien im Mittel um 40 Prozent. Die neue Schl\u00fcsselindustrie wird den nationalen Aussto\u00df des Treibhausgases Kohlendioxyd (CO<sub>2<\/sub>)-Aussto\u00df in f\u00fcnfzehn Jahren um 270 Millionen Tonnen j\u00e4hrlich reduzieren und Deutschland jedes Jahr \u00d6l-, Gas- und Kohleimporte im Wert von\u00a0 20 Milliarden Euro ersparen.<\/p>\n<p>Gemeinsam erkl\u00e4rten Vertreter von Windenergie, Wasserkraft, Solarenergie, Bioenergie und Erdw\u00e4rme, bis zum Zieljahr 2020 mehr als zwanzig Prozent des deutschen Bedarfes an Strom, W\u00e4rme und Kraftstoffen zu decken. Johannes Lackmann, Pr\u00e4sident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie: &#8220;Die Branche der Erneuerbaren Energien hat begonnen, eines der gr\u00f6\u00dften Investitionspakete in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland umzusetzen. Mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien werden zukunftsf\u00e4hige Jobs geschaffen, Milliardenkosten f\u00fcr Energieimporte eingespart und Sch\u00e4den an Mensch und Umwelt vermieden. Auch das Ziel, bis 2020 die nationalen CO<sub>2<\/sub>-Emissionen um 40 Prozent zu senken, ist mit dem weiteren kr\u00e4ftigen Ausbau der Erneuerbaren Energien problemlos erreichbar.&#8221;<\/p>\n<p>Die Unterzeichung der Branchenziele in der Essener Zeche Zollverein war H\u00f6hepunkt der Auftaktveranstaltung zur bundesweiten Kampagne &#8220;Deutschland hat unendlich viel Energie&#8221;. In einer auf drei Jahre angelegten Informationskampagne will die Erneuerbare-Energien-Branche \u00fcberparteilich \u00fcber Hintergr\u00fcnde und Zukunftsperspektiven informieren. Schirmherr der Kampagne ist Prof. Klaus T\u00f6pfer. Tr\u00e4ger sind die Verb\u00e4nde und Unternehmen der Erneuerbaren Energien. Bundesumweltministerium und Bundesverbraucherschutzministerium unterst\u00fctzen die Kampagne.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Unter dem Motto &#8220;Deutschland hat unendlich viel Energie&#8221; hat Bundesumweltminister J&uuml;rgen Trittin heute in Essen eine Informationskampagne f&uuml;r erneuerbare Energien gestartet. 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