{"id":7726,"date":"2005-02-25T00:00:00","date_gmt":"2005-02-24T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20050225-03n"},"modified":"2005-02-25T00:00:00","modified_gmt":"2005-02-24T22:00:00","slug":"kooperation-fuer-neue-verbundwerkstoffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/kooperation-fuer-neue-verbundwerkstoffe\/","title":{"rendered":"Kooperation f\u00fcr neue Verbundwerkstoffe"},"content":{"rendered":"<p><b>Anl\u00e4sslich eines Workshops in Halle zum Thema &#8220;Naturfaserstoffe f\u00fcr gef\u00fcllte Komposite und Bauteile&#8221; am 18. November 2004 unterzeichnete das <a href=\"http:\/\/www.iwm.fraunhofer.de\/\" >Fraunhofer-Institut f\u00fcr Werkstoffmechanik (IWM)<\/a> in Halle einen Kooperationsvertrag mit <a href=\"http:\/\/www.berstorff.de\/\" >Berstorff<\/a>, Hannover und <a href=\"http:\/\/www.krauss-maffei.de\/\" >Krauss-Maffei<\/a>, M\u00fcnchen. Das Projekt umfasst eine Laufzeit von vier Jahren und einen Etat von 1,1 Mio. Euro.<\/b><\/p>\n<p> Die Kooperation diene der intensiven Untersuchung von Naturfaserstoffen und Polymeren, berichtete der Projektleiter am IWM, Dr. Michael Busch. Seinen Angaben zufolge werden in den USA Verbundwerkstoffe aus diesen Materialien bereits f\u00fcr Terrassenb\u00f6den und Gartenz\u00e4une eingesetzt. Die Produkte \u00e4hnelten in ihren Eigenschaften denen aus Holz, seien aber leichter, fester und kosteng\u00fcnstiger \u2013 und dar\u00fcber hinaus resistenter gegen Witterungseinfl\u00fcsse.<\/p>\n<p> Im Mittelpunkt der Kooperation steht die Entwicklung einer umfangreichen Wissensdatenbank f\u00fcr die Verarbeitung von Naturfasern bei der Compoundierung auf Extrudern der ZE-Baureihe von Berstorff sowie beim Einsatz der IMC-Spritzgie\u00dftechnik von Krauss-Maffei. Zuverl\u00e4ssige Werkstoffdaten und technologisches Know-how seien gerade wegen k\u00fcrzerer Entwicklungszeiten und steigendem Kostendruck zunehmend gefragt, stellte der Leiter des IWM, Prof. Peter Gumbsch, fest. Die Verf\u00fcgbarkeit zuverl\u00e4ssiger Werkstoff- und Prozessdaten soll gerade kleinen und mittleren Unternehmen zugute kommen, die so leichter neue und verbesserte Produkte entwickeln k\u00f6nnen. <\/p>\n<p> Die Untersuchungen in Halle zielen zum einen auf Verbunde aus Thermoplasten mit Langfasern aus Glas- und Cellulose-Rovings ab. Zum anderen wird auf dem Gebiet der Naturfaser-Verbunde ausgehend von Stapelfasern oder dosierbaren Faserformen und Agglomeraten geforscht. Vom Kooperationspartner Krauss-Maffei wurde ein Spritzgie\u00dfcompounder KM1300-14000 IMC geliefert, der nun f\u00fcr Versuchsreihen zur Verf\u00fcgung steht. Naturfaser-Verbundwerkstoffe bieten dank ihrer positiven Eigenschaften ein gro\u00dfes \u00f6konomisch wie \u00f6kologisch interessantes Potenzial: Sie sind leichter, kosteng\u00fcnstiger und fester als traditionelle Werkstoffe.<\/p>\n<p> Die Entwicklung ma\u00dfgeschneiderter Materialien f\u00fcr unterschiedliche Anwendungen z\u00e4hlen zu den Arbeitsschwerpunkten des IWM. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen zur Markteinf\u00fchrung beitragen und eine Serienproduktion erm\u00f6glichen, erl\u00e4uterte Prof. Gumbsch. Der bei der Vertragsunterzeichnung ebenfalls anwesende Wirtschaftminister von Sachsen-Anhalt, Dr. Horst Rehberger, w\u00fcrdigte die Zusammenarbeit mit der Industrie als einen Meilenstein in der praxisgerechten Forschung und Entwicklung am Standort Deutschland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Anl&auml;sslich eines Workshops in Halle zum Thema &#8220;Naturfaserstoffe f&uuml;r gef&uuml;llte Komposite und Bauteile&#8221; am 18. 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