{"id":76925,"date":"2020-07-27T07:35:25","date_gmt":"2020-07-27T05:35:25","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=76925"},"modified":"2020-07-23T14:13:11","modified_gmt":"2020-07-23T12:13:11","slug":"volta-zero-nachhaltiger-elektro-lkw-fuer-die-innenstaedte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/volta-zero-nachhaltiger-elektro-lkw-fuer-die-innenstaedte\/","title":{"rendered":"Volta Zero: Nachhaltiger Elektro-Lkw f\u00fcr die Innenst\u00e4dte"},"content":{"rendered":"<p>Das schwedische Startup Volta Trucks will mit dem Volta Zero einen futuristischen E-Lkw auf den Markt bringen. Der 16-Tonner zielt auf den innerst\u00e4dtischen Lieferverkehr ab. Noch sind allerdings einige Fragen zu dem Projekt offen.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst zum Fahrzeug: Der Volta Zero wurde nach Angaben des Unternehmens speziell f\u00fcr den Einsatz als Lieferfahrzeug in Innenst\u00e4dten entworfen. Hier soll der E-Lkw helfen, die Umweltauswirkungen des Lieferverkehrs zu verringern.<\/p>\n<p>Der Zero soll eine Nutzlast von bis zu 8,6 Tonnen bieten, das Konzeptfahrzeug ist 9,46 Meter lang, 2,55 Meter breit und 3,4 Meter hoch. Die zwischen 160 und 200 kWh gro\u00dfen Akkus sollen eine Reichweite zwischen 150 und 200 Kilometern erm\u00f6glichen, wegen des auf die Stadt fokussierten Einsatzes soll die H\u00f6chstgeschwindigkeit auf einen Wert zwischen 80 und 90 km\/h beschr\u00e4nkt werden.<\/p>\n<p>Der E-Antriebsstrang soll dabei auch ein neues Design der Karosserie erm\u00f6glichen, das ebenfalls f\u00fcr den geplanten Einsatz in der Stadt optimiert wurde. Durch den Wegfall des gro\u00dfen Verbrennungsmotors kann das Fahrerhaus deutlich tiefer platziert werden, zudem sitzt der Fahrer mittig. Auf beiden Seiten des Fahrers befinden sich weitere Sitze, die jedoch nach hinten versetzt sind \u2013 so soll die Sicht zu den Seiten verbessert werden. Allgemein f\u00e4llt das Fahrerhaus durch die gro\u00dfen Glasfl\u00e4chen auf, was die \u00dcbersicht verbessern soll.<\/p>\n<p>Es k\u00f6nnen allerdings nicht alle toten Winkel vermieden werden. An dieser Stelle sollen Kameras dem Fahrer helfen, die Bereiche vor, neben und hinter dem Fahrzeug besser erfassen sollen als konventionelle Spiegel. Zudem sind die gro\u00dfen Glast\u00fcren so konstruiert, dass sie beim \u00d6ffnen nicht weit in den Verkehrsraum hineinragen \u2013 so sollen Unf\u00e4lle mit Fu\u00dfg\u00e4ngern und vor allem Radfahrern vermieden werden.<\/p>\n<p>Einige Teile der Karosserie sollen aus einem Flachsmaterial gefertigt werden, das mit biologisch abbaubaren Harzen verst\u00e4rkt wurde. Das Material soll bei der Steifigkeit und dem Gewicht den Eigenschaften von Kohlefasern entsprechen, jedoch deutlich weniger CO2 verursachen. \u201eWir sind der Ansicht, dass Nachhaltigkeit mehr ist als nur Auspuffemissionen\u201c, sagt Volta-CEO Rob Fowler. \u201eDeshalb haben wir bei der gesamten Materialbeschaffung einen umweltschonenden Ansatz gew\u00e4hlt.\u201c<\/p>\n<p>Noch ist allerdings vieles Theorie. Der erste Prototyp wird derzeit mit dem britischen Unternehmen Prodrive aufgebaut, im ersten Quartal 2021 sollen Pilotversuche gemeinsam mit potenziellen Kunden beginnen. Mittelfristig solle die Produktion auf bis zu 2.000 Fahrzeuge pro Jahr steigen.<\/p>\n<p>Zu der potenziellen Serienproduktion selbst (und wie diese finanziert werden soll) macht das schwedische Startup aber bisher kaum Angaben. Derzeit sind weder Zulieferer f\u00fcr die Antriebskomponenten bekannt, noch wie die Flachs-Paneele in gr\u00f6\u00dferen St\u00fcckzahlen hergestellt werden sollen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das schwedische Startup Volta Trucks will mit dem Volta Zero einen futuristischen E-Lkw auf den Markt bringen. Der 16-Tonner zielt auf den innerst\u00e4dtischen Lieferverkehr ab. Noch sind allerdings einige Fragen zu dem Projekt offen. Zun\u00e4chst zum Fahrzeug: Der Volta Zero wurde nach Angaben des Unternehmens speziell f\u00fcr den Einsatz als Lieferfahrzeug in Innenst\u00e4dten entworfen. 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