{"id":76906,"date":"2020-07-27T07:26:13","date_gmt":"2020-07-27T05:26:13","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=76906"},"modified":"2020-07-23T11:43:30","modified_gmt":"2020-07-23T09:43:30","slug":"wie-geht-co2-neutrale-chemie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wie-geht-co2-neutrale-chemie\/","title":{"rendered":"Wie geht CO<sub>2<\/sub>-neutrale Chemie?"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_76908\" aria-describedby=\"caption-attachment-76908\" style=\"width: 182px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.vci.de\/themen\/energie-klima\/chemistry4climate\/chemistry4climate.jsp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-76908 size-full\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/chemistry4climate-logo-482x322-bild-klein.jpg\" alt=\"chemistry4climate-logo-482x322-bild-klein\" width=\"182\" height=\"122\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-76908\" class=\"wp-caption-text\">Die Plattform \u201eChemistry4Climate\u201c soll in den kommenden Jahren Antworten liefern, unter welchen Rahmenbedingungen die deutsche Chemie bis 2050 treibhausgasneutral werden kann. &#8211; Bild: \u00a9 VCI\/VCI<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Die im M\u00e4rz gemeinsam vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und dem Verband der Chemischen Industrie (VCI) gegr\u00fcndete Klimaschutzplattform \u201eChemistry4Climate\u201c hat mit einer <a href=\"https:\/\/www.vci.de\/themen\/energie-klima\/klimaschutz\/chemistry4climate-fuer-eine-treibhausgasneutrale-chemie-2.jsp\" target=\"_blank\">ersten Expertenrunde<\/a> ihre Arbeit aufgenommen. In den kommenden Jahren soll die Plattform Antworten liefern, unter welchen Rahmenbedingungen die deutsche Chemie bis 2050 treibhausgasneutral werden kann.<\/strong><\/p>\n<p>VCI-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Wolfgang Gro\u00dfe Entrup sagte zum Start: \u201eViele Herausforderungen, die sich auf dem Weg zu einer CO<sub>2<\/sub>-neutralen Chemieproduktion ergeben, k\u00f6nnen wir als Branche nicht alleine l\u00f6sen. Wir freuen uns daher, dass namhafte Expertinnen und Experten aus relevanten Branchen, von Umweltorganisationen, Chemieunternehmen und der Politik mit am Tisch sitzen. Im Ziel sind wir uns alle einig. Wichtig ist jetzt, dass wir alle m\u00f6glichst an einem Strang ziehen, um die Zukunftsvision durch konkrete Konzepte mit Leben zu f\u00fcllen.\u201c<\/p>\n<p>Die Voraussetzungen f\u00fcr eine treibhausgasneutrale Chemie sind zugleich die Kernthemen der Plattformarbeit. Dazu geh\u00f6ren Probleml\u00f6sungen f\u00fcr die Fragen: Wie k\u00f6nnen gro\u00dfe Mengen an g\u00fcnstigem, erneuerbarem Strom f\u00fcr die Chemie verf\u00fcgbar werden? Wie kann eine bessere zirkul\u00e4re Wirtschaft und ein st\u00e4rkerer Einsatz von Biomasse dazu beitragen, die heutige fossile Kohlenstoffbasis der Chemie zu transformieren? Welche unterst\u00fctzende Rolle sollte die Politik durch die Anpassung von regulatorischen Vorgaben dabei spielen? Gro\u00dfe Entrup: \u201eW\u00e4hrend die Politik sich bei der deutschen Wasserstoffstrategie oder dem europ\u00e4ischen Green Deal mit diesen Fragen noch theoretisch befasst, gehen wir mit Chemistry4Climate schon in die Praxis.\u201c<\/p>\n<p>VDI-Direktor Ralph Appel sieht das Ziel von Chemistry4Climate so: \u201eWir haben die Plattform gemeinsam mit dem VCI ins Leben gerufen, um Treibhausgasneutralit\u00e4t f\u00fcr die Chemiebranche zu erreichen, indem wir alle notwendigen Kompetenzen zusammenbringen. Nur so bekommen wir die Vielfalt der anstehenden Herausforderungen unter einen Hut.\u201c N\u00f6tig seien dazu die Expertise und konkrete Beitr\u00e4ge aus verschiedensten Bereichen. Diese gilt es, gemeinschaftlich zu identifizieren und zu adressieren. Appel: \u201eDer VDI bringt hierf\u00fcr eine breite fachliche Expertise mit. Wir Ingenieurinnen und Ingenieure wollen L\u00f6sungen entwickeln und unterst\u00fctzen die Plattform vor allem aus technischer Sicht.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Kontakte<\/h3>\n<p>VCI<br \/>\nSebastian Kreth<br \/>\nTel.: 069 2556-1657<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:kreth@vci.de\" target=\"_blank\">kreth@vci.de<br \/>\n<\/a><br \/>\nVDI<br \/>\nHanna B\u00fcddicker<br \/>\nTel.: 0211 6214-610<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:bueddicker@vdi.de\" target=\"_blank\">bueddicker@vdi.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00dcber den VCI<\/h3>\n<p>Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von rund 1.700 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausl\u00e4ndischer Konzerne gegen\u00fcber Politik, Beh\u00f6rden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. 2019 setzte die Branche 193 Milliarden Euro um und besch\u00e4ftigte rund 464.800 Mitarbeiter.<\/p>\n<h3>\u00dcber den VDI \u2013 Sprecher, Gestalter, Netzwerker<\/h3>\n<p>Die Faszination f\u00fcr Technik treibt uns voran: Seit mehr als 160 Jahren gibt der VDI Verein Deutscher Ingenieure wichtige Impulse f\u00fcr neue Technologien und technische L\u00f6sungen f\u00fcr mehr Lebensqualit\u00e4t, eine bessere Umwelt und mehr Wohlstand. Mit rund 145.000 pers\u00f6nlichen Mitgliedern ist der VDI der gr\u00f6\u00dfte technisch-wissenschaftliche Verein Deutschlands. Als Sprecher der Ingenieure und der Technik gestalten wir die Zukunft aktiv mit. Mehr als 12.000 ehrenamtliche Experten bearbeiten jedes Jahr neueste Erkenntnisse zur F\u00f6rderung unseres Technikstandorts. Als drittgr\u00f6\u00dfter technischer Regelsetzer ist der VDI Partner f\u00fcr die deutsche Wirtschaft und Wissenschaft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die im M\u00e4rz gemeinsam vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und dem Verband der Chemischen Industrie (VCI) gegr\u00fcndete Klimaschutzplattform \u201eChemistry4Climate\u201c hat mit einer ersten Expertenrunde ihre Arbeit aufgenommen. In den kommenden Jahren soll die Plattform Antworten liefern, unter welchen Rahmenbedingungen die deutsche Chemie bis 2050 treibhausgasneutral werden kann. 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