{"id":7592,"date":"2004-10-28T00:00:00","date_gmt":"2004-10-27T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20041028-10n"},"modified":"2004-10-28T00:00:00","modified_gmt":"2004-10-27T22:00:00","slug":"zuckerimporte-aus-den-westlichen-balkanlaendern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/zuckerimporte-aus-den-westlichen-balkanlaendern\/","title":{"rendered":"Zuckerimporte aus den westlichen Balkanl\u00e4ndern"},"content":{"rendered":"<p><b>Die gegenw\u00e4rtigen Handelsregelungen zwischen der EU und Kroatien, der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, Albanien, Bosnien und Herzegowina sowie Serbien und Montenegro (westliche Balkanl\u00e4nder), nach denen Zucker unbegrenzt und zollfrei auf den EU-Markt ausgef\u00fchrt werden kann, haben zu einer erheblichen Zunahme der Zuckerimporte der EU gef\u00fchrt. Diese sind von praktisch Null im Jahr 1999 auf \u00fcber 270.000 Tonnen im Jahr 2003 gestiegen, was Zweifel an der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit dieser Handelsstr\u00f6me aufkommen l\u00e4sst. Die Kommission hat heute daher vorgeschlagen, f\u00fcr jedes der westlichen Balkanl\u00e4nder ein Zollkontingent f\u00fcr die Einfuhr von Zucker festzulegen. Die Kontingente werden in einer H\u00f6he festgesetzt, die den Handelsstr\u00f6men Rechnung tr\u00e4gt. Mit diesem Vorschlag d\u00fcrfte dem Zuckersektor der westlichen Balkanl\u00e4nder eine Exportt\u00e4tigkeit unter realistischen und wirtschaftlich nachhaltigen Rahmenbedingungen erm\u00f6glicht werden.<\/b><\/p>\n<p>Der f\u00fcr Landwirtschaft, l\u00e4ndliche Entwicklung und Fischerei zust\u00e4ndige Kommissar Franz Fischler erkl\u00e4rte zu dem Vorschlag: &#8220;In Anbetracht der langfristigen Orientierung dieser L\u00e4nder hin zur EU und der voraussichtlichen Preisk\u00fcrzungen im Rahmen der EU-Zuckerreform ist es nicht tragbar, diesen L\u00e4ndern Anreize zur Erzeugung von gro\u00dfen Zuckermengen f\u00fcr die Ausfuhr in die EU zu bieten, w\u00e4hrend der heimische Bedarf durch Einfuhren aus Drittl\u00e4ndern gedeckt wird.&#8221;<\/p>\n<p>Im Rahmen des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses, der das Entstehen von nachhaltigen Volkswirtschaften in der Region f\u00f6rdern soll, wurden den westlichen Balkanl\u00e4ndern Handelszugest\u00e4ndnisse einger\u00e4umt, die den zollfreien Zugang zum Gemeinschaftsmarkt f\u00fcr praktisch alle ihre Ausfuhren betreffen. Im Zuckersektor erm\u00f6glichen es die gegenw\u00e4rtigen Regelungen diesen L\u00e4ndern, die gesamte heimische Erzeugung in die EU auszuf\u00fchren, w\u00e4hrend der heimische Bedarf durch Einfuhren aus Drittl\u00e4ndern gedeckt wird.<\/p>\n<p>Der erhebliche Anstieg der Zuckerimporte der EU aus den westlichen Balkanl\u00e4ndern (von praktisch Null im Jahr 1999 auf \u00fcber 270.000 Tonnen im Jahr 2003) l\u00e4sst Zweifel an der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit dieser Handelsstr\u00f6me aufkommen. Um f\u00fcr den Zuckersektor dieser L\u00e4nder einen nachhaltigen Rahmen zu schaffen, der mit ihrer langfristigen Orientierung hin zur EU vereinbar ist, hat die Kommission heute die Einf\u00fchrung von Zollkontingenten in einer H\u00f6he vorgeschlagen, mit der die Exportstr\u00f6me in die EU aufrechterhalten werden k\u00f6nnen und ein wirtschaftlich nachhaltiges Gleichgewicht zwischen der Erzeugung und dem Verbrauch in diesen L\u00e4ndern gewahrt wird.<\/p>\n<p> Die vorgeschlagene Einfuhrregelung gilt f\u00fcr s\u00e4mtliche L\u00e4nder des westlichen Balkan: Kroatien und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, mit denen die Gemeinschaft Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen geschlossen hat, sowie Albanien, Bosnien und Herzegowina und Serbien und Montenegro, die von den autonomen Handelsma\u00dfnahmen der Gemeinschaft profitieren.<\/p>\n<p>(Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/ep-agrarausschuss-geht-eu-zuckerreform-zu-weit\/\" >2004-09-22<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Die gegenw&auml;rtigen Handelsregelungen zwischen der EU und Kroatien, der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, Albanien, Bosnien und Herzegowina sowie Serbien und Montenegro (westliche Balkanl&auml;nder), nach denen<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-7592","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7592","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7592"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7592\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7592"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7592"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7592"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=7592"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}