{"id":7580,"date":"2004-11-03T00:00:00","date_gmt":"2004-11-02T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20041103-11n"},"modified":"2004-11-03T00:00:00","modified_gmt":"2004-11-02T22:00:00","slug":"renewables-folgekonferenz-2005-in-china","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/renewables-folgekonferenz-2005-in-china\/","title":{"rendered":"Renewables-Folgekonferenz 2005 in China"},"content":{"rendered":"<p><b>China will einen wachsenden Teil seines Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen decken. Bis zum Jahr 2020 will das Land nicht weniger als zw\u00f6lf Prozent seines Stroms aus Sonne, Wind und kleiner Wasserkraft beziehen. Vor allem den Ausbau der Windkraft will China in den n\u00e4chsten Jahren erheblich vorantreiben. Deutsche Unternehmen werden mit ihrem Know-how durch langfristige Lizenzvertr\u00e4ge mit chinesischen Firmen an diesem Zukunftsmarkt ma\u00dfgeblich beteiligt sein.<\/b><\/p>\n<p> &#8220;China steht vor einem gro\u00dfen Sprung nach vorn bei den Erneuerbaren&#8221;, sagte Bundesumweltminister J\u00fcrgen Trittin zum Abschluss seines zweit\u00e4gigen Besuchs in der chinesischen Hauptstadt Peking. Dort hatte er die 3. Weltwindenergie-Konferenz er\u00f6ffnet und politische Gespr\u00e4che mit hochrangigen Vertretern der chinesischen Regierung gef\u00fchrt. Trittin zeigte sich hocherfreut \u00fcber die Bereitschaft der chinesischen Regierung, im kommenden Jahr eine Weltkonferenz f\u00fcr erneuerbare Energien auszurichten. Sie soll als Folgekonferenz zur &#8220;<a href=\"http:\/\/www.renewables2004.de\/\" >renewables 2004<\/a>&#8221; in Bonn den Fortschritt der dort vereinbarten Ausbauziele \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Mit dem ersten Vizeminister der Staatlichen Kommission f\u00fcr Entwicklung und Reform (NDRC), Wang Chunzheng, er\u00f6rterte Bundesumweltminister J\u00fcrgen Trittin aktuelle Fragen der Energiepolitik: \u00d6lpreisentwicklung, Versorgungssicherheit, Klimawandel und Armutsbek\u00e4mpfung. China wird zur Bew\u00e4ltigung dieser Herausforderungen verst\u00e4rkt auf Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Diversifizierung des Energieangebotes setzen. NDRC-Vizeminister Wang unterstrich den Willen seines Landes, bis 2020 12 Prozent der Stromversorgung aus erneuerbaren Energien bereitzustellen. Das entspricht 120.000 MW installierter Leistung &#8211; dem F\u00fcnffachen der in Deutschland heute installierten Kapazit\u00e4t und dem Zehnfachen dessen, was China heute an Atomkraft hat.<\/p>\n<p>Beim Ausbau der Windkraft will China vor allem die riesigen Potentiale der Windenergie nutzen, wobei das Know-how deutscher Hersteller eine gro\u00dfe Rolle spielen wird. Am Rande der Weltwindenergiekonferenz wurden Lizenzvertr\u00e4ge zwischen deutschen und chinesischen Herstellern \u00fcber den Bau von Windenergieanlagen unterzeichnet, die in den kommenden zehn Jahren etr\u00e4chtliche Investitionen von insgesamt bis zu 600 Millionen Euro in China ausl\u00f6sen werden. Ankn\u00fcpfend an die diesj\u00e4hrige &#8220;renewables&#8221;-Konferenz in Bonn kamen Trittin und Wang \u00fcberein, dass China im kommenden Jahr eine Folgekonferenz ausrichten wird. Sie soll einen Pr\u00fcfmechanismus zum weltweiten Ausbau der erneuerbaren Energien entwickeln, \u00fcber den die Vereinten Nationen 2007 entscheiden werden.<\/p>\n<p>Auch ihre Zusammenarbeit im Umweltschutz wollen beide L\u00e4nder verst\u00e4rken. Im Gespr\u00e4ch mit dem chinesischen Umweltminister Xie Zhenhua vereinbarte Bundesumweltminister Trittin die Durchf\u00fchrung eines weiteren deutsch-chinesischen Umweltforums. Es soll Ende 2005 in Qingdao stattfinden und sich mit Fragen der Kreislaufwirtschaft und nachhaltiger Energiepolitik befassen. Ferner sprachen sich China und Deutschland f\u00fcr eine St\u00e4rkung des UN-Umweltprogramms UNEP und f\u00fcr dessen Ausbau zu einer Umweltorganisation der Vereinten Nationen (UNEO) aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>China will einen wachsenden Teil seines Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen decken. 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