{"id":7552,"date":"2004-11-10T00:00:00","date_gmt":"2004-11-09T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20041110-05n"},"modified":"2004-11-10T00:00:00","modified_gmt":"2004-11-09T22:00:00","slug":"das-t-shirt-vom-baumwollfeld-aus-betrachtet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/das-t-shirt-vom-baumwollfeld-aus-betrachtet\/","title":{"rendered":"Das T-Shirt vom Baumwollfeld aus betrachtet"},"content":{"rendered":"<p><b>Auf Einladung von <a href=\"http:\/\/www.pan-germany.org\/\" >PAN Germany<\/a> trafen sich vom 26.-30. Oktober Vertreter verschiedener Bereiche der textilen Kette zur Bio-Baumwoll-Konferenz in Abomey, Benin. Die Konferenz brachte afrikanische  und europ\u00e4ische Vertreter der Baumwoll- und Textilbranche zusammen, trug zum gegenseitigen Verst\u00e4ndnis bei und gab neue Impulse f\u00fcr konkrete Projekte der Zusammenarbeit.<\/b><\/p>\n<p> &#8220;Ich w\u00fcnschte, die ganze Landwirtschaft unseres Landes w\u00fcrde auf Bio-Anbau umgestellt werden&#8221;, sagt Atekokale Michel, Baumwollproduzent im westafrikanischen Benin. &#8220;Dann w\u00fcrden mehr Bauern vom Anbau der Bio-Baumwolle profitieren.&#8221;<\/p>\n<p>Kernelement der erfolgreichen Umstellung auf Bio-Anbau ist der Absatz der pestizidfrei produzierten Bio-Baumwolle. Der Weg bis zum Endabnehmer der fertigen Textilien ist jedoch lang. Unter den Teilnehmern der Bio-Baumwoll-Konferenz fanden sich Vertreter aus sieben afrikanischen und sechs europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, unter anderem Bio-Baumwollbauern, Vertreter von staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen, aber auch der  Privatwirtschaft wie Aufk\u00e4ufer der Rohbaumwolle, Designer, Zertifizierer sowie Textilh\u00e4ndler.  <\/p>\n<p>Das Spektrum der Plenarvortr\u00e4ge reichte von den ackerbaulichen Anbautechniken bis hin zur Vermarktung von Bio-Textilien an den Endverbraucher. In Workshops wurden spezifische Themen, etwa die Aktivit\u00e4ten der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit oder \u00f6konomische Aspekte  der im Bio-Anbau \u00fcblichen Fruchtfolge diskutiert. Eine Exkursion auf Felder mit heranreifender Bio-Baumwolle und die Besichtigung einer Spinnerei und Weberei gaben den Diskussionen zus\u00e4tzlichen Praxisbezug.<\/p>\n<p>Die Teilnehmer waren sich einig, dass der kontrolliert biologische Anbau von Baumwolle insbesondere f\u00fcr die Kleinbauern Westafrikas eine Alternative zum konventionellen Anbau darstellt, der Gesundheit und Umwelt der Bauern und ihrer Familien massiv belastet. Einig waren sie sich auch dar\u00fcber, dass der Bio-Baumwoll-Sektor auf verschiedene Weise gef\u00f6rdert werden muss. Entsprechende Forderungen und die Bereitschaft zu eigenem Engagement  fanden Eingang in der Abschlusserkl\u00e4rung der Konferenz. Alexandra Baier, PAN Germany: &#8220;Eins wurde wieder einmal klar: Unsere M\u00e4rkte sind eng miteinander verkn\u00fcpft. Daher entscheidet letztlich auch jeder K\u00e4ufer von Bekleidungsst\u00fccken in Deutschland, ob die Hoffnung auf mehr Bio-Baumwolle in Benin Wirklichkeit wird.&#8221;<\/p>\n<p><b>Weitere Informationen:<\/b> zur Konferenz und zu dem \u00fcbergeordnetem Projekt &#8220;Fair Dialogue &#8211; Mutual Benefit&#8221; siehe <a href=\"http:\/\/www.organiccottoneurope.net\/\" >www.OrganicCottonEurope.net<\/a> oder bei<\/p>\n<p><b>Dr. Norbert Reintjes<\/b><br \/> Tel.: 040-399 19 10-25<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:norbert.reintjes@pan-germany.org\">norbert.reintjes@pan-germany.org<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pan-germany.org\/\" >Pestizid Aktions-Netzwerk e.V.<\/a> <br \/> Nernstweg 32, D-22765 Hamburg<\/p>\n<p>(Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bio-baumwolle-mode-mit-gutem-gefuehl\/\" >2004-02-12<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Auf Einladung von PAN Germany trafen sich vom 26.-30. Oktober Vertreter verschiedener Bereiche der textilen Kette zur Bio-Baumwoll-Konferenz in Abomey, Benin. Die Konferenz brachte afrikanische<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-7552","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7552","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7552"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7552\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7552"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7552"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7552"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=7552"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}