{"id":7550,"date":"2004-11-10T00:00:00","date_gmt":"2004-11-09T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20041110-06n"},"modified":"2004-11-10T00:00:00","modified_gmt":"2004-11-09T22:00:00","slug":"winterrapsanbau-zur-ernte-2005","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/winterrapsanbau-zur-ernte-2005\/","title":{"rendered":"Winterrapsanbau zur Ernte 2005"},"content":{"rendered":"<p><b>Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte die <a href=\"http:\/\/www.ufop.de\/\" >Union zur F\u00f6rderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP)<\/a> am Rande der diesj\u00e4hrigen EuroTier ihre bereits traditionelle Prognose zur Aussaatfl\u00e4che von Winterraps zur Ernte des darauf folgenden Jahres vor. F\u00fcr die vom Marktforschungsinstitut <a href=\"http:\/\/www.kleffmann.com\/\" >KLEFFMANN<\/a> durchgef\u00fchrte Studie wurden deutschlandweit rund 920 Landwirte befragt.<\/b><\/p>\n<p>Die Ergebnisse der Befragungen zeigen, dass sich die Aussaatfl\u00e4che von Winterraps nun bereits im vierten Jahr in Folge auf einem au\u00dferordentlich hohen Niveau bewegt. Zur Ernte 2005 werden insgesamt <b>1.266.830 ha<\/b> Winterraps angebaut. Im Bundesgebiet ergibt sich somit beim Vergleich dieser Fl\u00e4che mit der Erntefl\u00e4che 2004 eine leichte Erh\u00f6hung um <b>0,41% (5.130 ha)<\/b>.<\/p>\n<p>Aus Sicht der UFOP w\u00e4re eine deutlichere Fl\u00e4chenausdehnung bei Winterraps zur Ernte 2005 aufgrund der sp\u00fcrbar gestiegenen Nachfrage nach Biodiesel einerseits und des bestehenden Bedarfs an qualitativ hochwertigen Raps-Speise\u00f6len andererseits durchaus m\u00f6glich gewesen. Verhindert wurde dies jedoch durch die verz\u00f6gerte Weizenernte in den Sp\u00e4tdruschgebieten insbesondere in Norddeutschland. Auch in H\u00f6henlagen benachteiligte die sehr sp\u00e4te Weizenernte die Rapsaussaat. Zum Teil r\u00e4umte der Weizen als Vorfrucht nicht rechtzeitig, zum Teil reichte auch die Arbeitskapazit\u00e4t in den Betrieben nicht f\u00fcr eine gleichzeitige Weizenernte und Saatbettbereitung bzw. Winterrapsaussaat aus.<\/p>\n<p>Eine n\u00e4here Betrachtung der Segmente des Rapsanbaus zeigt deutliche \u00c4nderungen im Food- und Non-Food-Anbau. W\u00e4hrend der Food-Anbau im Vergleich zur Ernte 2004 insgesamt um 9,34% (98.272 ha) eingeschr\u00e4nkt wird, <b>steigt der Non-Food-Anbau<\/b> im Vergleich zum Vorjahr bundesweit sehr deutlich um <b>49,28%<\/b> auf <b>313.238 ha<\/b>. Eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr diese Verschiebung liegt sicherlich in den unterschiedlichen Stilllegungss\u00e4tzen zur Ernte 2004 und 2005. <\/p>\n<p>Nach der Reduzierung der Fl\u00e4chenstilllegung auf 5% zur Ernte 2004 ist mit dem In-Kraft-Treten der EU-Agrarreform zum 1.1.2005 in Deutschland die Einf\u00fchrung regionaler Stilllegungss\u00e4tze verbunden, die im Gegensatz zur Vergangenheit nicht mehr allein die Grand-Culture-Fl\u00e4che, sondern die gesamte Ackerfl\u00e4che einbeziehen. Dies f\u00fchrt in der Folge zu einer Stilllegungsverpflichtung im Bundesdurchschnitt von ca. 8,4%. Besondere Bedeutung hat die neue Regelung in Regionen, in denen verst\u00e4rkt Zuckerr\u00fcben, Kartoffeln, Ackerfutter sowie Obst und Gem\u00fcse angebaut werden. Hier f\u00fchrt die deutliche Ausdehnung der Fl\u00e4chenstilllegungsverpflichtung gleichzeitig zu einem verst\u00e4rkten Non-Food-Winterrapsanbau.<\/p>\n<p>Der zur Ernte 2004 erstmals m\u00f6gliche und mit 45 EUR\/ha gef\u00f6rderte Energiepflanzenanbau auf nicht stillgelegten Fl\u00e4chen wird zur Ernte 2005 bislang lediglich von 19% der befragten Landwirte geplant. Und dies, obwohl die neue Pr\u00e4mie ann\u00e4hernd 60% der Landwirte bekannt ist. Vor diesem Hintergrund erneuert die UFOP ihre Forderung nach einem praktikablen Verfahren zur Durchf\u00fchrung der Regelung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte die Union zur F&ouml;rderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) am Rande der diesj&auml;hrigen EuroTier ihre bereits traditionelle Prognose zur<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-7550","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7550","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7550"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7550\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7550"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7550"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7550"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=7550"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}