{"id":7537,"date":"2004-11-16T00:00:00","date_gmt":"2004-11-15T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20041116-04n"},"modified":"2004-11-16T00:00:00","modified_gmt":"2004-11-15T22:00:00","slug":"norm-fuer-rapsoel-kraftstoff-nimmt-konkrete-formen-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/norm-fuer-rapsoel-kraftstoff-nimmt-konkrete-formen-an\/","title":{"rendered":"Norm f\u00fcr Raps\u00f6l-Kraftstoff nimmt konkrete Formen an"},"content":{"rendered":"<p>Pflanzen\u00f6lkraftstoff k\u00f6nnte mit der anstehenden Norm mehr R\u00fcckenwind bekommen, erwartet Dr. Edgar Remmele vom Technologie- und F\u00f6rderzentrum im Kompetenzzentrum f\u00fcr nachwachsende Rohstoffe in Freising. Wie Remmele auf der 6. Tagung zur dezentralen Pflanzen\u00f6lnutzung in Aulendorf berichtete, ist bereits im Herbst 2003 ein Normungsausschuss zusammengetreten, dem Hersteller von Dieselmotoren und Landmaschinen, Umr\u00fcster, Hersteller und H\u00e4ndler von Raps\u00f6l und Schmierstoffen sowie Beh\u00f6rden, Verb\u00e4nde und Forschungseinrichtungen angeh\u00f6ren. Remmele wertet dieses als gro\u00dfen Erfolg, da bisher die Prozessbeteiligten im Bereich Pflanzen\u00f6l nicht an einem Tisch gesessen haben.<\/p>\n<p>Zu der bis jetzt geleisteten Arbeit f\u00fchrt Remmele an, dass man sich auf &#8220;Raps\u00f6l&#8221; anstatt &#8220;Pflanzen\u00f6l&#8221; als Normungsgegenstand ge\u00e4u\u00dfert hat. &#8220;Mit Raps liegen die meisten Erfahrungen hinsichtlich Herstellung und Qualit\u00e4t vor. W\u00fcrde man dagegen Pflanzen\u00f6le allgemein normieren wollen, m\u00fcsste die Norm auf sehr viele Pflanzenarten eingehen und entsprechend viele Grenzwerte und Pr\u00fcfvorschriften enthalten&#8221;, begr\u00fcndet er diesen Schritt. Trotzdem sollen auch bei Raps nicht zu enge Grenzwerte festgeschrieben werden, weil sonst die \u00d6lm\u00fcller mit den saisonal schwankenden Inhaltsstoffen im Naturprodukt Raps Probleme bekommen k\u00f6nnten. Mit der Entwurfs Norm V 61605 rechnet Remmele ab Februar 2005. Nach einem Jahr k\u00f6nnte sie dann in Kraft treten und den bisherigen RK-Qualit\u00e4tsstandard abl\u00f6sen.<\/p>\n<p>Unterdessen steigt das Interesse an Pflanzen\u00f6l stetig. &#8220;Derzeit werden vor allem in S\u00fcddeutschland sehr viele dezentrale \u00d6lm\u00fchlen gebaut, allein in Bayern ist die Zahl von 35 im Jahr 1999 auf gegenw\u00e4rtig \u00fcber 100 angestiegen&#8221;, zeigt Remmele die Entwicklung auf. Aber auch Baden-W\u00fcrttemberg mit 36 und Nordrhein-Westfalen mit 16 \u00d6lm\u00fchlen gewinnen an Bedeutung. Er r\u00e4t dringend dazu, dass sich die 219 dezentralen \u00d6lm\u00fcller in Deutschland organisieren, damit es eine zentrale Anlaufstelle zur Informations\u00fcbermittlung gibt. &#8220;Ob Zoll\u00e4mter oder die Bundesanstalt f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung: Immer wieder gibt es beh\u00f6rdliche Informationen, deren Weiterleitung im Moment sehr schwierig ist.&#8221; Wie sehr die Mengenerfassung n\u00f6tig ist, zeigen Zahlen \u00fcber Biokraftstoffe in der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung. &#8220;Dort wird von einem Verbrauch von 5.000 Tonnen Pflanzen\u00f6l im Jahr ausgegangen. Nach unseren Sch\u00e4tzungen dagegen sind es mindestens 28.000 Tonnen j\u00e4hrlich&#8221;, berichtet Remmele. <\/p>\n<p>Er hofft daher weiterhin auf die Unterst\u00fctzung der Fachagentur Nachwachsender Rohstoffe an der Pflanzen\u00f6lforschung. &#8220;Die Fortf\u00fchrung des Forschungsprojektes zur Qualit\u00e4tssteigerung war eigentlich schon zugesagt, wurde jetzt aber schon zweimal hinausgez\u00f6gert. Es w\u00e4re im Sinne aller Beteiligten sehr w\u00fcnschenswert, wenn FNR und das BMVEL zu Ende f\u00fchren, was sie angefangen haben&#8221;, macht er deutlich.<\/p>\n<p>Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/miller-rapsoel-als-kraftstoff-weiter-entwickeln\/\" >02.06.2004<\/a>.\t\t\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pflanzen&ouml;lkraftstoff k&ouml;nnte mit der anstehenden Norm mehr R&uuml;ckenwind bekommen, erwartet Dr. Edgar Remmele vom Technologie- und F&ouml;rderzentrum im Kompetenzzentrum f&uuml;r nachwachsende Rohstoffe in Freising. 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