{"id":75107,"date":"2020-05-27T07:32:32","date_gmt":"2020-05-27T05:32:32","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=75107"},"modified":"2020-05-21T14:52:34","modified_gmt":"2020-05-21T12:52:34","slug":"kraftstoffe-der-zukunft-was-werden-wir-tanken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/kraftstoffe-der-zukunft-was-werden-wir-tanken\/","title":{"rendered":"Kraftstoffe der Zukunft: Was werden wir tanken?"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_75110\" aria-describedby=\"caption-attachment-75110\" style=\"width: 236px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"  wp-image-75110\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/biokraftstoff-300x225.jpg\" alt=\"biokraftstoff\" width=\"236\" height=\"177\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2020\/05\/biokraftstoff-300x225.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2020\/05\/biokraftstoff-600x450.jpg 600w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2020\/05\/biokraftstoff.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 236px) 100vw, 236px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-75110\" class=\"wp-caption-text\">Sind gefragt: regenerative Alternativen zu fossilen Kraftstoffen. \u00a9 Fraunhofer UMSICHT<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Auch wenn es gelingt, gro\u00dfe Teile des Verkehrs auf Elektromobilit\u00e4t umzustellen, werden Fl\u00fcssigkraftstoffe mit hoher Energiedichte weiterhin eine Rolle spielen. Doch warum ist das so? Und aus welchen Rohstoffen m\u00fcssen diese Kraftstoffe hergestellt werden, um dem Klimaschutz gerecht zu werden? Antworten geben Experten des Fraunhofer UMSICHT im neuen Positionspapier \u00bb<a href=\"https:\/\/www.umsicht.fraunhofer.de\/content\/dam\/umsicht\/de\/dokumente\/publikationen\/2020\/positionspapier-kraftstoffe-der-zukunft.pdf\" target=\"_blank\">Kraftstoffe der Zukunft<\/a>\u00ab.<\/strong><\/p>\n<p>Der Klimaschutzplan der Bundesregierung gibt f\u00fcr den Verkehrssektor bis 2030 eine Treibhausgaseinsparung von \u2013 nach jetzigem Stand \u2013 37 Prozent als Ziel vor (Bund-2016). Wie jedoch kann dieses anspruchsvolle Ziel erreicht werden? Ein Schl\u00fcssel ist die Elektromobilit\u00e4t. Zurzeit bestehen zwar noch gro\u00dfe Herausforderungen aufgrund des Ressour\u00adcenverbrauchs bei der Herstellung von Batterien und geringer Reichweiten, und es gibt Probleme im Aufbau der Infrastruktur. Batterien bieten jedoch eine weitgehend CO<sub>2<\/sub>-freie Energie\u00adquelle f\u00fcr den Verkehrssektor \u2013 vorausgesetzt, der zum Laden verwendete Strom stammt aus nicht fossilen Quellen. Ein weiterer Vorteil ist: Die direkte Stromnutzung mit elektrischen Antrieben ist im Vergleich zu den meisten anderen Antriebskonzepten mit den niedrigsten Umwandlungsverlusten verbun\u00adden. Es stellt sich also die Frage, ob es zuk\u00fcnftig nur noch Verkehrsmittel mit batterie-elektrischem An\u00adtrieb und\/oder Brennstoffzellen geben wird und ob Verbrennungsmotoren mit den zugeh\u00f6rigen Kraftstof\u00adfen dann \u00fcberhaupt noch ben\u00f6tigt werden.<\/p>\n<h3>Alternative Kraftstoffe: L\u00f6sungen f\u00fcr die Herstellung<\/h3>\n<p>Im neuen Positionspapier \u00bbKraftstoffe der Zukunft\u00ab sch\u00e4tzen Experten des Fraunhofer UMSICHT die Bedeutung von Kraftstoffen f\u00fcr den Verkehrssektor aus wissenschaftlicher Perspektive ein. Sie sind sich einig, dass wir auch zuk\u00fcnftig Kraftstoffe mit hoher Energiedichte ben\u00f6tigen. F\u00fcr gro\u00dfe Verkehrsbereiche \u2013 hierzu z\u00e4hlen z. B. Flugverkehr, Schifffahrt, Arbeitsmaschinen oder (Langstrecken-)LKW-Verkehr \u2013 ist ein batterie-elektrischer Antrieb zum jetzigen Stand schwierig bis unm\u00f6glich in der Praxis umzusetzen. Einen Fokus legen die Fraunhofer-Experten daher auf die Betrachtung regenerativer Alternativen zu fossilen Kraftstoffen. Sie zeigen diese Alternativen auf und benennen die jeweiligen Potenziale. Das Positionspapier bietet eine Zusammenfassung der notwendigen Schritte, die f\u00fcr eine \u00f6kologisch, \u00f6konomisch und sozial erfolgreiche Verkehrswende erforderlich sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die Reihe<\/h3>\n<p>Mit der Reihe \u00bbFraunhofer UMSICHT nimmt Stellung\u00ab greifen wir Themen auf, die Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft aktuell besch\u00e4ftigen. Neben unserer Forschungst\u00e4tigkeit m\u00f6chten wir so in emotionalen Debatten zur Versachlichung beitragen und aufzeigen, ob und wo wir einen Beitrag zur L\u00f6sung gesellschaftlicher Herausforderungen sehen und dar\u00fcber hinaus leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Unsere Stellungnahmen erarbeiten wir zusammen mit den Mitarbeitenden des Fraunhofer UMSICHT: Hinter einem Positionspapier steht somit auch immer ein Meinungsbildungsprozess am Institut. Bei kontroversen Themen bilden die Mitarbeitenden oft auch die Vielfalt der Meinungen innerhalb der Gesellschaft ab. Falls wir keine einheitliche Position beziehen k\u00f6nnen, werden unterschiedliche Meinungen offen dargestellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch wenn es gelingt, gro\u00dfe Teile des Verkehrs auf Elektromobilit\u00e4t umzustellen, werden Fl\u00fcssigkraftstoffe mit hoher Energiedichte weiterhin eine Rolle spielen. Doch warum ist das so? 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