{"id":73913,"date":"2020-04-17T07:23:59","date_gmt":"2020-04-17T05:23:59","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=73913"},"modified":"2020-04-14T12:54:02","modified_gmt":"2020-04-14T10:54:02","slug":"impulspapier-nachhaltigkeit-im-innovationssystem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/impulspapier-nachhaltigkeit-im-innovationssystem\/","title":{"rendered":"Impulspapier: Nachhaltigkeit im Innovationssystem"},"content":{"rendered":"<p><strong>Global gesehen ist Deutschland ein Zwerg: Nur rund ein Prozent der Erdbev\u00f6lkerung entf\u00e4llt auf die Bundesrepublik. Gemessen an seinem Pro-Kopf-Ressourcenverbrauch ist Deutschland jedoch ein Riese. Als f\u00fcnftst\u00e4rkste Volkswirtschaft hat Deutschland die Verantwortung, die Welt f\u00fcr kommende Generationen lebenswert zu erhalten. Allerdings gehen viele Ma\u00dfnahmen zur L\u00f6sung der gro\u00dfen Herausforderungen unserer Zeit nicht \u00fcber einzelne Bestrebungen hinaus. Ein Schwerpunkt der Hightech-Strategie der Bundesregierung ist die Orientierung an gesellschaftlichen Bed\u00fcrfnissen, unter anderem formuliert in der Form von vier Missionen f\u00fcr die Nachhaltigkeit.<\/strong><\/p>\n<h3>1 Nachhaltigkeit als handlungsleitendes Ziel der Forschungs- und Innovationspolitik<\/h3>\n<p>Global gesehen ist Deutschland ein Zwerg: Nur rund ein Prozent der Erdbev\u00f6lkerung entf\u00e4llt auf die Bundesrepublik. Gemessen an seinem Pro-Kopf-Ressourcenverbrauch1 ist Deutschland jedoch ein Riese. Als f\u00fcnftst\u00e4rkste Volkswirtschaft2 hat Deutschland die Verantwortung, die Welt f\u00fcr kommende Generationen lebenswert zu erhalten. Allerdings gehen viele Ma\u00dfnahmen zur L\u00f6sung der gro\u00dfen Herausforderungen unserer Zeit nicht \u00fcber einzelne Bestrebungen hinaus. Ein Schwerpunkt der Hightech-Strategie der Bundesregierung ist die Orientierung an gesellschaftlichen Bed\u00fcrfnissen, unter anderem formuliert in der Form von vier Missionen f\u00fcr die Nachhaltigkeit. Es existiert bisher kein Masterplan f\u00fcr die Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger L\u00f6sungen.<\/p>\n<p>Grundlage der deutschen Nachhaltigkeitspolitik ist die Agenda 2030 der Vereinten Nationen.3 Sie zielt darauf ab, das Streben nach Wohlstand und wirtschaftlichem Fortschritt mit sozialer Gerechtigkeit und \u00f6kologischer Vertr\u00e4glichkeit zu vereinbaren. Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie4 setzt den politischen Rahmen f\u00fcr die Umsetzung der Agenda 2030. Besonderen Raum nimmt dabei der Klimaschutz ein. Mit dem Klimaschutzplan 20505 setzt die Bundesregierung das Pariser Abkommen6 um. Dessen zentrales Ziel ist die Begrenzung der Erderw\u00e4rmung auf deutlich unter 2 \u00b0C gegen\u00fcber vorindustriellen Werten. Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, Deutschland bis 2050 treibhausgasneutral zu machen. Sie definiert Meilensteine und benennt Sektorziele. Bis Ende 2020 sollen die Treibhausgasemissionen um mindestens 40 Prozent gegen\u00fcber 1990 gesenkt worden sein. Per 2019 wurde eine Reduktion von 35 Prozent erreicht. Projektionen gehen dennoch von einer Verfehlung des 2020er Ziels aus.7 Auch im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes werden wesentliche Ziele verfehlt.<\/p>\n<p>In der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung wird oft \u00fcbersehen, dass Nachhaltigkeit mehrere Dimensionen abdeckt \u2013 neben der \u00f6kologischen die \u00f6konomische und die soziale. Vor diesem Hintergrund stellt das Hightech-Forum diesem Papier die \u00fcbergeordnete Forderung voran, Nachhaltigkeit in all ihren Dimensionen konsequent als handlungsleitendes Ziel der Forschungs- und Innovationspolitik (FuI-Politik) zu ber\u00fccksichtigen und gleichzeitig H\u00fcrden f\u00fcr nachhaltige Innovationen zu beseitigen.<\/p>\n<p>Das Papier betrachtet sowohl die Rolle und Verantwortung von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft als auch deren Beitrag zu nachhaltigen Innovationen. Es geht konkret darum, mehr Innovationen f\u00fcr Nachhaltigkeit zu erm\u00f6glichen und zugleich mehr Nachhaltigkeit ins Innovationssystem zu bringen.<\/p>\n<h3>2 Politik und Wirtschaft<\/h3>\n<p>Technische, sozio\u00f6konomische und kulturelle Innovationen bieten enorme Chancen, die globalen Nachhaltigkeits-Herausforderungen zu bew\u00e4ltigen. Daher soll die Forschung, Entwicklung und Verbreitung nachhaltiger Innovationen besonders unterst\u00fctzt werden. Eine Herausforderung liegt darin, die Vielfalt der Sektoren und Bed\u00fcrfnisse im Rahmen einer systemischen Transformation zu ber\u00fccksichtigen. Die Aufgabe der Politik ist es, divergierende Vorstellungen im Zieldreieck zwischen \u00f6kologischer Vertr\u00e4glichkeit, \u00f6konomischer Wettbewerbsf\u00e4higkeit und sozialem Zusammenhalt zu moderieren und Rahmenbedingungen gem\u00e4\u00df den europ\u00e4isch und international abgestimmten Zielen zu setzen. Nur wenn technische und soziale Innovationen \u2013 Letztere definiert als Formen von Verhaltens\u00e4nderungen \u2013 gemeinsam vorangebracht werden, kann es gelingen, alle Nachhaltigkeitsdimensionen miteinander zu vereinen.<\/p>\n<p><strong>Missionsorientierung st\u00e4rker nutzen, um FuI-Politik an Nachhaltigkeitszielen auszurichten:<\/strong> Die zw\u00f6lf Missionen der Hightech-Strategie stellen ein neues Instrument der Innovationspolitik dar. Ihre Umsetzung sollte konsequent unternommen und zwischen den beteiligten Ressorts der Bundesregierung besser koordiniert werden. Die gew\u00fcnschte Richtung des Wandels und die Stellschrauben im System sind dabei f\u00fcr die Mehrzahl der Missionen nicht klar formuliert. Im Rahmen der Wirkungsmessung sollte Nachhaltigkeit ein wesentliches Kriterium darstellen. Die erfolgreiche Umsetzung der Mission \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz in die Anwendung bringen\u201c ist z.\u2009B. nicht nur eine Frage der Diffusion der Technologie (Wirtschaft) oder des hohen Energiebedarfs von maschinellem Lernen (\u00d6kologie)8. Vielmehr sind Ans\u00e4tze anzuwenden, die eine gesamthafte Betrachtung aller Dimensionen der Nachhaltigkeit erm\u00f6glichen, wie etwa das algorithmische Diskriminierungspotenzial9 beim Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz (Soziales).10, 11<\/p>\n<p>Hightech-Strategie und Nachhaltigkeitsstrategie miteinander verzahnen: Die Hightech-Strategie adressiert \u00fcber ihre Orientierung an Missionen bisher nur implizit die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs). Durch eine gezielte Zusammenf\u00fchrung von Nachhaltigkeitszielen in der Hightech-Strategie w\u00fcrde die Implementierung der Nachhaltigkeitsstrategie gest\u00e4rkt. Das Ziel sollte es sein, eine deutlich verst\u00e4rkte Zusammenarbeit der heute h\u00e4ufig noch getrennt agierenden \u201eCommunities\u201c aus Technologie, \u00d6konomie und \u00d6kologie auf der Suche nach sozialen und technischen Innovationen zu f\u00f6rdern.12 Hierf\u00fcr gilt es, Akteure noch st\u00e4rker miteinander zu verkn\u00fcpfen und entlang der Wertsch\u00f6pfungskette neue Allianzen einzugehen. Die Strategien geben dabei jedoch nur einen Rahmen f\u00fcr zielorientiertes Handeln. Zu ihrer beschleunigten Umsetzung sollten Vorhaben systematisch geplant, verf\u00fcgbare Ressourcen genutzt und zugleich Blockaden abgebaut werden.<\/p>\n<p><strong>\u00d6ffentliches Beschaffungswesen f\u00fcr die Entwicklung nachhaltiger Innovationen positionieren:<\/strong> Die \u00f6ffentliche Beschaffung macht etwa 15 Prozent des BIP aus.13 Wird die Kaufkraft der \u00f6ffentlichen Hand f\u00fcr die Beschaffung innovativer nachhaltiger Produkte genutzt, kann sie ein wirkungsvolles Werkzeug zur F\u00f6rderung nachhaltiger Innovationen darstellen, die bereits auf dem Markt erh\u00e4ltlich sind.14<\/p>\n<p>Die Definition und konsequente Anwendung verbindlicher nachhaltiger Anschaffungskriterien f\u00fcr bestehende Produkte ist jedoch nicht ausreichend. Zus\u00e4tzlich sollte die \u00f6ffentliche Beschaffung bereits fr\u00fcher als Initiator f\u00fcr die Entwicklung innovativer nachhaltiger Produktkonzepte wirken.15 Hier hat Deutschland Nachholbedarf. Ein Ansatzpunkt ist die schrittweise Unterst\u00fctzung innovativer Ideen, die noch nicht auf dem Markt erh\u00e4ltlich sind. F\u00f6rderans\u00e4tze wie \u201ePre-commercial Procurement\u201c (PCP) und \u201ePublic Procurement of Innovative Solutions\u201c (PPI)16 weisen in die richtige Richtung. Es wird empfohlen, diese Instrumente im Rahmen der FuI-Politik zuk\u00fcnftig st\u00e4rker an Nachhaltigkeitszielen auszurichten.<\/p>\n<p><strong>Horizontale und vertikale \u00d6ffnung f\u00fcr einen gestaltenden Staat vorantreiben:<\/strong> Mit der Einf\u00fchrung einer interministeriellen Staatssekret\u00e4rsrunde hat die Bundesregierung im Sinne einer horizontalen \u00d6ffnung staatlicher Politik eine wichtige Einrichtung zur Koordinierung der Hightech-Strategie geschaffen. F\u00fcr die ressort\u00fcbergreifende Koordination wird dar\u00fcber hinaus das Potenzial von \u201eGovernment Innovation Labs\u201c17, die explizit auf Nachhaltigkeit zielen, als hoch eingesch\u00e4tzt. Sie k\u00f6nnen strategische Vorausschau leisten und Prototypen nachhaltiger L\u00f6sungsans\u00e4tze erstellen.<\/p>\n<p>Im Sinne einer horizontalen \u00d6ffnung werden dar\u00fcber hinaus f\u00fcr die ressort\u00fcbergreifende Koordination die Potenziale staatlicher Plattformen als sehr hoch eingesch\u00e4tzt.18 Die Idee des Staates als Plattform (\u201eGovernment-as-a-Platform\u201c19, \u201e\u00c9tat plateforme\u201c20) basiert auf der Schaffung und Nutzung von kollaborativen digitalen Infrastrukturen zur L\u00f6sung gemeinschaftlicher Probleme.21 Diese k\u00f6nnen so schneller, effektiver und mit erh\u00f6hter Beteiligung adressiert werden. Die Beschr\u00e4nkungen klassischer Institutionen k\u00f6nnen \u00fcberwunden und eine st\u00e4rkere Interaktion und Vernetzung aller staatlichen Ebenen mit der Zivilgesellschaft kann bef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p>Neben der horizontalen ist die vertikale \u00d6ffnung staatlicher Politik entlang des Innovationsprozesses n\u00f6tig. Damit lokale und regionale Good-Practice-Ans\u00e4tze besser und schneller skaliert werden k\u00f6nnen, ist die Einrichtung von Innovationslaboren nach dem Modell der UNDP Accelerator Labs22 sowie des deutsch-franz\u00f6sischen Zukunftswerks23 zu empfehlen. Notwendig sind internationale Strategien f\u00fcr die Verbreitung von Innovationen im Bereich der Nachhaltigkeit vor allem auch durch Capacity Development24, 25 z.\u2009B. in Osteuropa, Afrika, Asien.<\/p>\n<p><strong>Europ\u00e4ische Perspektive mitdenken:<\/strong> Mit der deutschen Ratspr\u00e4sidentschaft hat die Bundesregierung die gro\u00dfe Chance, der europ\u00e4ischen Nachhaltigkeitspolitik einen neuen Impuls zu geben und den Green Deal der Europ\u00e4ischen Kommission zu st\u00fctzen. Die Verabschiedung eines neuen europ\u00e4ischen Forschungsrahmenprogramms unter deutscher Ratspr\u00e4sidentschaft, das sich ausdr\u00fccklich Nachhaltigkeitszielen verschreibt und das finanziell deutlich besser als bisher ausgestattet ist, stellt eine wesentliche politische Voraussetzung f\u00fcr mehr Innovationen f\u00fcr Nachhaltigkeit dar. Hierauf sollte konsequent hingearbeitet werden.<\/p>\n<p><strong>Nachhaltiges Handeln durch \u201ewahre Preise\u201c bef\u00f6rdern:<\/strong> Ein gro\u00dfer Hebel, um nachhaltige Innovationen im Kern des menschlichen Wirtschaftens zu f\u00f6rdern, ist die konsequente Internalisierung externer Kosten. Die \u00f6konomische R\u00fcckeinbindung der Auswirkungen unternehmerischen Handelns auf Umwelt und Gesellschaft wird unter dem Stichwort \u201ewahre Kosten\u201c (True Cost Accounting) diskutiert. Vor allem die CO2-Bepreisung26 besitzt eine hohe Lenkungswirkung, deren wirtschaftliche, \u00f6kologische und soziale Auswirkungen gemessen werden sollten. Dabei sind verl\u00e4ssliche, international wirksame Rahmenbedingungen f\u00fcr die Internalisierung ebenso wie die H\u00f6he der Internalisierung von externen Kosten komplexe, aber notwendige Instrumente zur Steigerung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit nachhaltiger Innovation. Dabei k\u00f6nnen Gesch\u00e4ftsmodelle zu \u201ewahren Preisen\u201c nur auf der Grundlage transparenter externer Kosten von Produkten kreiert werden.<\/p>\n<p><strong>Alternative Wohlstandsindikatoren etablieren:<\/strong> Das rein auf Wirtschaftswachstum fokussierte Wohlstandsmodell l\u00e4sst \u00f6kologische und soziale Folgen weitgehend unber\u00fccksichtigt.27 Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als alleinige Ma\u00dfzahl f\u00fcr gesellschaftlichen Wohlstand ist nicht ausreichend. Immaterielle Innovationen f\u00fcr das Gemeinwohl werden in seiner Berechnung nicht hinreichend widergespiegelt.28 Im Besonderen ist das BIP nicht geeignet, im Sinne eines auf Nachhaltigkeit und Lebensqualit\u00e4t angelegten Wohlstandsbegriffs, negative Auswirkungen wirtschaftlichen Handels im Hinblick auf ihre Konsequenzen abzubilden.29 Der bereits 2014 durch die Enquete-Kommission \u201eWachstum, Wohlstand, Lebensqualit\u00e4t\u201c vorgelegte Indikatorenkatalog30 zur Messung von Wohlstand schl\u00e4gt ein erg\u00e4nztes BIP vor, das neben \u201eMateriellem Wohlstand\u201c auch \u201eSoziales und Teilhabe\u201c und \u201e\u00d6kologie\u201c umfasst. Neben weiteren flie\u00dfen diese Indikatoren bereits jetzt in das Monitoring der Nachhaltigkeitsstrategie31 ein. Jedoch fehlt es dem Statusbericht an Pr\u00e4gnanz. Er findet daher nicht die notwendige \u00f6ffentliche Resonanz. Ein gutes Beispiel liefert der Indikatorensatz \u201eWie geht\u2019s \u00d6sterreich?\u201c32, der regelm\u00e4\u00dfig gemeinsam mit dem BIP pr\u00e4sentiert wird. Das Hightech-Forum sieht in einem breiten wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Dialog zu Lebensqualit\u00e4t und ihren Merkmalen einen bisher zu wenig eingesetzten Hebel, um nachhaltige Innovationen anzureizen.<\/p>\n<p><strong>Ausstieg aus nichtnachhaltigen Strukturen f\u00fcr schnellere Diffusion nachhaltiger Innovationen nutzen:<\/strong> Zwei Drittel aller Innovationen im Umweltbereich bleiben Nischen-Anwendungen.33 Nachhaltige FuI-Politik muss Diffusion daher konsequent mitdenken. Dar\u00fcber hinaus kann der Ausstieg aus nichtnachhaltigen Strukturen, Prozessen und Gewohnheiten (Exnovation)34 notwendig sein, um Raum zu er\u00f6ffnen, in dem neue, nachhaltigere Produkte skalieren k\u00f6nnen. Der gesteuerte Abbau nichtnachhaltiger Strukturen sollte gezielter eingesetzt werden, um die Diffusion nachhaltiger Innovationen zu beschleunigen.<\/p>\n<p>Gro\u00dfer Exnovationsbedarf besteht im Hinblick auf die Mobilit\u00e4tswende. Der Umstieg der Fahrzeughersteller auf CO<sub>2<\/sub>-neutrale Antriebssysteme und der Ausbau entsprechender Lade- und Tankinfrastruktur sind notwendig, greifen jedoch zu kurz: Es fehlt an einem ganzheitlichen Konzept f\u00fcr intermodalen Verkehr unter Ber\u00fccksichtigung vollst\u00e4ndiger Lebenszyklen. Dazu geh\u00f6rt die Rohstoff\u200cbilanz der Antriebssysteme und des Recyclings, vor allem bei der Batterieproduktion.35<\/p>\n<p><strong>Finanzwirtschaft einschlie\u00dflich Versicherungen st\u00e4rker als Hebel nutzen:<\/strong> Nachhaltiges Handeln in Unternehmen wird vom Kapitalmarkt und im Versicherungsgesch\u00e4ft erst in Ans\u00e4tzen belohnt.36 Investitionen in nachhaltige innovative Strukturen und Prozesse werden nicht ausreichend honoriert. Zwar sind Nachhaltigkeits-Indizes an der B\u00f6rse l\u00e4ngst zum Standard geworden.37 F\u00fcr Fonds und private Stiftungen sind jedoch nachhaltige Gesch\u00e4ftsmodelle nicht immer eindeutig zu erkennen. Hier sind Standards zu entwickeln, die Kapitalinvestitionen zur F\u00f6rderung von nachhaltigen Innovationen erleichtern. Vor diesem Hintergrund weist die geplante EU-Taxonomie f\u00fcr nachhaltige Wirtschaftsaktivit\u00e4ten in die richtige Richtung, auf deren Basis Kapitalfl\u00fcsse in nachhaltige Investments \u00fcberwacht und die Vermarktung nichtnachhaltiger Finanzprodukte als nachhaltig einged\u00e4mmt werden soll (greenwashing)38.<\/p>\n<p>Einen industrie\u00fcbergreifenden Ansatz schl\u00e4gt die \u201eValue Balancing Alliance\u201c vor, die ein Modell zur Messung von Wertbeitr\u00e4gen f\u00fcr Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft entwickelt und pilotiert hat.39 Nachfrageseitig ist weiterhin die Reduktion nichtnachhaltiger \u00f6ffentlicher Investitionen (sog. Divestment) ein gro\u00dfer Hebel, der verst\u00e4rkt eingesetzt werden sollte.40 Vor dem Hintergrund der gro\u00dfen gesellschaftlichen Herausforderungen sollte auch die global agierende Versicherungswirtschaft ihre Gesch\u00e4ftsmodelle anpassen41 und nachhaltiges Handeln im eigenen langfristigen Interesse zur Vermeidung existenzieller Risiken belohnen (z.B. mit verringerten Pr\u00e4mien).42<\/p>\n<p><strong>Wagniskapital f\u00fcr nachhaltige Gr\u00fcndungen mobilisieren:<\/strong> Die Mobilisierung von Wagniskapital f\u00fcr Gr\u00fcndungen wurde bereits im Hightech-Forum diskutiert.43, 44 Vor diesem Hintergrund weist die Einrichtung des Zukunftsfonds im Bundeswirtschaftsministerium in die richtige Richtung.45 Eine spezielle Situation ergibt sich jedoch f\u00fcr Gr\u00fcndungen, die nicht in erster Linie auf hohe Gewinne (high-profit) abzielen, sondern, unter wirtschaftlichen Bedingungen arbeitend (low-profit), prim\u00e4r auf einen positiven Umwelt- oder Sozial-Beitrag ausgerichtet sind. F\u00fcr diese Organisationen steht bislang zu wenig Wagniskapital zur Verf\u00fcgung. Es wird vorgeschlagen, einen eigenen Fonds nach dem Vorbild des High-Tech Gr\u00fcnderfonds oder einen Teilfonds dessen einzurichten, der ausschlie\u00dflich in nachhaltige Themen investiert und entsprechend angepasste Kriterien ansetzt.<\/p>\n<h3>3 Forschung<\/h3>\n<p>In der Hightech-Strategie 2025 finden sich vier Nachhaltigkeits-Missionen, die sich auf die Verringerung menschlicher Eintr\u00e4ge in das globale \u00d6kosystem beziehen: \u201eNachhaltiges Wirtschaften in Kreisl\u00e4ufen\u201c, \u201eWeitgehende Treibhausgasneutralit\u00e4t der Industrie\u201c, \u201eBiologische Vielfalt erhalten\u201c sowie \u201ePlastikeintr\u00e4ge in die Umwelt substanziell verringern\u201c. Nachfolgend sind Forschungsfelder mit Bezug zu diesen Missionen aufgef\u00fchrt. Sie besitzen Potenzial, die Missionen zu einer erfolgreichen Umsetzung zu f\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Transformation zur Kreislaufwirtschaft beschleunigen:<\/strong> Das in der Hightech-Strategie formulierte Ziel einer Steigerung der Gesamtrohstoffproduktivit\u00e4t um j\u00e4hrlich 1,5 Prozent braucht Innovation f\u00fcr effizienzbasierte Ans\u00e4tze wie auch systemische Verkn\u00fcpfungen. Um das Wirtschaftsmodell von linearem Wirtschaften auf geschlossene Kreisl\u00e4ufe umzustellen, m\u00fcssen s\u00e4mtliche Akteure entlang der Wertsch\u00f6pfungsketten zusammenarbeiten.46 Eine bessere Vernetzung der Akteure (Rohstoffgewinnung, Prozessoptimierung, Recycling) in ungew\u00f6hnlichen Allianzen ist zu f\u00f6rdern. Die bis 2021 in Entwicklung befindliche Circular-Economy-Roadmap47 ist ein wichtiges Element, um die Transformation verbindlich zu beschleunigen.<\/p>\n<p>Im Hinblick auf Nachhaltigkeit besteht in der Abfallwirtschaft gro\u00dfes Verbesserungspotenzial. Wo Abf\u00e4lle im Sinne der Abfallhierarchie nicht vermieden oder Produkte nicht wiederauf\u200cbereitet werden, k\u00f6nnen durch Recycling wertvolle Ressourcen eingespart werden. Innovationen und Investments in neue Technologien k\u00f6nnen einen Beitrag leisten, Abf\u00e4lle besser zu sammeln, zu sortieren und durch Recycling zu m\u00f6glichst hochwertigen Rezyklaten zu verwerten. Neben der Entwicklung der Technologie durch die Unternehmen wird die rechtliche Anerkennung von neuen Recyclingverfahren f\u00fcr alle Abfallstr\u00f6me ein wichtiger Faktor sein, um Investitionen auszul\u00f6sen. Im Bereich des Kunststoffrecyclings verfolgen chemische und Kunststoff-Industrie derzeit etwa intensiv die M\u00f6glichkeiten des chemischen Recyclings. Das Hightech-Forum empfiehlt eine technologieoffene F\u00f6rderung. Die nachhaltigste Methode sollte Bevorzugung finden.<\/p>\n<p><strong>Nachwachsende Rohstoffe verst\u00e4rkt nutzen:<\/strong> Bio\u00f6konomie wird definiert als die Erzeugung, Erschlie\u00dfung und Nutzung biologischer Ressourcen, Prozesse und Systeme, um Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in allen wirtschaftlichen Sektoren im Rahmen eines zukunftsf\u00e4higen Wirtschaftssystems bereitzustellen. Sie birgt das Potenzial, neuartige Produkte und Verfahren hervorzubringen, um Ressourcen zu schonen und Wohlstand zu schaffen.48 Die Bedeutung einer an den globalen Nachhaltigkeitszielen orientierten Bio\u00f6konomie weist den Weg in ein postfossiles Zeitalter, sie geht jedoch weit \u00fcber die Bedeutung als Erd\u00f6l-Ersatz-Strategie hinaus. Die Bio\u00f6konomie sollte Bestandteil jeglicher Dekarbonisierungs- und Klimastrategie sein.49 Mit der Nationalen Bio\u00f6konomiestrategie50 geht die Bundesregierung den richtigen Weg. Die F\u00f6rderung der Bio\u00f6konomie sollte mit Nachdruck vorangetrieben werden. Dazu geh\u00f6ren ausreichende Forschungsmittel und ein Fokus auf die industrielle Umsetzung innovativer Technologien, die den \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck des Menschen verringern.<\/p>\n<p><strong>Agrarwende zu nachhaltiger Landwirtschaft initiieren:<\/strong> Ein umfassender Transformationsprozess der Land-, Forst- und Wasserwirtschaft zeichnet sich ab, Agrarsubventionen und Pestizid- oder D\u00fcngemitteleinsatz stehen vor einer Neubewertung. Insbesondere auf die Nahrungsmittel produzierenden Branchen steigt der Druck von Verbrauchern und Gesellschaft. Durch die Glyphosat-, Insektenschutz- und Tierwohl-Debatten haben Agrarfragen ein neues Momentum bekommen. F\u00fcr eine Agrarwende bieten Digitalisierung und Pr\u00e4zisionslandwirtschaft gro\u00dfe Potenziale, um zu ver\u00e4nderten sozial vertr\u00e4glichen Landnutzungskonzepten bei gleichzeitiger Reduktion unerw\u00fcnschter Umweltwirkungen zu kommen. Bislang fehlt jedoch ein systemischer Ansatz nachhaltiger Landnutzung.51 Der zivilgesellschaftliche52 und politische53 Diskurs hierzu hat sich intensiviert, immer mehr Menschen verstehen Natur- und Artenschutz als essenziellen Teil des Gemeinwohls. Dieses Gelegenheitsfenster sollte zur Umsetzung der Agrarwende auch mit Blick auf die Versorgungs- und Entsorgungsfunktionen l\u00e4ndlicher R\u00e4ume genutzt werden.<\/p>\n<p><strong>Innovationen f\u00fcr eine treibhausgasarme Industrieproduktion vorantreiben:<\/strong> Um das Ziel zu erreichen, die Industrieproduktion in Deutschland treibhausgasneutral zu gestalten, m\u00fcssen grundlegend neue Technologien sowie innovative Speicher- und Automatisierungsl\u00f6sungen entwickelt werden. Bausteine dessen sind neben Smart Grids und der Nutzung von K\u00fcnstlicher Intelligenz f\u00fcr die Sektorkopplung auch Power-to-X- und Carbon-Capture-Technologien sowie der Aufbau einer Wasserstoff-Wirtschaft in Europa. Zentrale Voraussetzung f\u00fcr Innovationen ist die Verf\u00fcgbarkeit von Strom aus erneuerbaren Energien zu wettbewerbsf\u00e4higen Preisen. Dies gelingt durch Rahmenbedingungen f\u00fcr fairen Wettbewerb, etwa die Internalisierung von externen Kosten. Reallabore k\u00f6nnen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, das erforderliche Zusammenspiel von neuen Technologien, B\u00fcrgerbeteiligung und Regulierungsrahmen zu gestalten.43<\/p>\n<h3>4 Wissenschafts- und Bildungssystem<\/h3>\n<p>Wissenschaft und Bildung sind zentrale Elemente f\u00fcr Hightech-Innovationen, gerade im Bereich der Nachhaltigkeit. Die Wissenschaftsgeschichte zeigt, dass Erfindungen und Innovationen nur bedingt steuerbar sind. Sie brauchen Freir\u00e4ume und die richtigen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Angesichts der Komplexit\u00e4t und Interdependenz der Nachhaltigkeitsziele sind systemische und transformative Ans\u00e4tze in Forschung, Lehre und Transfer sowie neue Beteiligungsformate besonders zu f\u00f6rdern. Es geht darum, Handlungsoptionen und ihre Wirkungen auf die Zukunft wissensbasiert zu erproben. Neue Technologien f\u00fcr Zusammenarbeit, Experimentierr\u00e4ume, die Simulation von Bildern der Zukunft sowie besonders Erkenntnistransfer und Wissenschaftsdialog m\u00fcssen gest\u00e4rkt werden. Die Aufgabe besteht darin, Anreizsysteme und Strukturen des bestehenden Bildungs- und Wissenschaftssystems einschlie\u00dflich der Antragsverfahren so zu erg\u00e4nzen, dass sie den Herausforderungen der Gegenwart umfassend gerecht werden.<\/p>\n<p><strong>Anreize und Strukturen im Wissenschaftssystem erg\u00e4nzen<\/strong> <strong>\u2013 Exzellenzbegriff erweitern:<\/strong> Der Wissenschaftsrat hat 2015 Empfehlungen f\u00fcr den Umgang mit gro\u00dfen gesellschaftlichen Herausforderungen im wissenschaftspolitischen Diskurs gegeben, die Beachtung finden sollten.54 Es wird entsprechend vorgeschlagen, eine Erweiterung des Leistungs- und Exzellenzbegriffs zu diskutieren. Initiativen wie \u201eNachhaltigkeit in der Wissenschaft\u201c (SISI)55 im Rahmenprogramm \u201eForschung f\u00fcr Nachhaltige Entwicklung\u201c (FONA)56 geben gute Beispiele, die mit Projekten wie LeNa57, HOCH-N58 und dem Netzwerk n e.V.59 erste Wirkung entfalten.<\/p>\n<p>Die acht Kriterien des LeNa-Reflexionsrahmens f\u00fcr Forschen in gesellschaftlicher Verantwortung60 (Ethik, Reflexion von Wirkungen, Transparenz, Komplexit\u00e4t und Unsicherheit, Integrative Herangehensweise, Nutzerorientierung, Interdisziplinarit\u00e4t, Transdisziplinarit\u00e4t) gehen von den Fragen aus, wie, mit wem und f\u00fcr wen geforscht wird. Diese Perspektive sollte in der wissenschaftlichen Praxis dort verst\u00e4rkt verankert werden, wo Ziele hinsichtlich gesellschaftlicher Wirkung gesetzt werden. Eine st\u00e4rkere F\u00f6rderung von Projekten systemischer und transdisziplin\u00e4rer Forschung ist notwendig.<\/p>\n<p><strong>Nachhaltigkeitsleitbilder und -kodizes in wissenschaftlicher Praxis verankern:<\/strong> Au\u00dferuniversit\u00e4re Forschungsorganisationen und Hochschulen befassen sich bereits unterschiedlich akzentuiert mit Nachhaltigkeit als Leitbild und der Umsetzung der SDGs. Der von HOCH-N vorgelegte Entwurf zur Anwendung des hochschulspezifischen Nachhaltigkeitskodex61 wird 2020 nach Erprobung in der Praxis in einen Gesamtleitfaden zur nachhaltigen Entwicklung an Hochschulen integriert. Dieser sollte zeitnah und umfassend Anwendung finden und fortlaufend in partizipatorischen Prozessen weiterentwickelt werden. Es gibt bereits viele Netzwerke von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Studierenden, die Vorschl\u00e4ge erarbeiten, wie nachhaltige Praxis in wissenschaftlichen Aktivit\u00e4ten (u.\u2009a. Mobilit\u00e4t, Bauen, Digitalisierung, Energie, Ern\u00e4hrung) umgesetzt werden kann. Gro\u00dfer Bedarf besteht etwa bei der umwelt- und ressourcenschonenden Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik \u00fcber deren gesamten Lebenszyklus hinweg (Green Computing). Die neue Agentur f\u00fcr Sprunginnovationen62 sollte Partner f\u00fcr die Innovationsf\u00f6rderung im Bereich nachhaltiger Entwicklung werden.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbergreifende Kommunikation, Koordination und Kooperation in der F\u00f6rderung nachhaltiger Innovationen st\u00e4rken:<\/strong> Gerade wegen des vielf\u00e4ltigen Engagements unterschiedlicher Akteure und Institutionen des Wissenschaftssystems in Innovationen f\u00fcr mehr Nachhaltigkeit und im Erkenntnistransfer sollte die \u00fcbergreifende Koordination ausgebaut werden. Die Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030\u200a63 ist bereits ein wegweisender Schritt. In die richtige Richtung zeigt dar\u00fcber hinaus die Institutionalisierung von Nachhaltigkeitskoordinatoren an wissenschaftlichen Einrichtungen. Ihre Rolle sollte durch die Festlegung klarer Verantwortlichkeiten gest\u00e4rkt werden. Zus\u00e4tzliche personelle und infrastrukturelle Kapazit\u00e4ten sollten geschaffen werden, um bestehende Initiativen und Kompetenzen zu b\u00fcndeln, Kooperation zu verst\u00e4rken sowie den unterschiedlichen Ans\u00e4tzen und Bedarfen Rechnung zu tragen.40<\/p>\n<p>Wissenschaftskommunikation als wesentliches Element gesellschaftlichen Dialogs braucht F\u00f6rderung als zus\u00e4tzliche Leistung, \u00fcber die Anerkennung und Reputationswirkung hinaus.64<\/p>\n<p><strong>Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung als Querschnittsthema integrieren \u2013 \u201eBrain Power\u201c nutzen:<\/strong> Das UNESCO-Weltaktionsprogramm \u201eBildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung\u201c65 wird 2020 mit explizitem Fokus auf die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 fortgef\u00fchrt. Dies kann als Indiz f\u00fcr die Relevanz und Dringlichkeit des Themas gewertet werden. Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung sollte daher als Querschnittsthema auf allen Ebenen des Bildungssystems verankert werden. Dies sollte auch Strategien f\u00fcr internationale Zusammenarbeit und Kapazit\u00e4tsentwicklung einschlie\u00dfen. Es wird empfohlen, die weitere Umsetzung durch einen Nationalen Aktionsplan zu unterst\u00fctzen, der auf eine st\u00e4rkere F\u00f6rderung und breitere Verankerung insbesondere in der Hochschulbildung und in den Curricula abzielt. Zudem sollten f\u00fcr eine wissensbasierte Transformation zur Nachhaltigkeit n\u00f6tige kognitive F\u00e4higkeiten (z.B. Abstraktions-, Planungs- und Probleml\u00f6sungskompetenz) interdisziplin\u00e4r weiter erforscht und in allen Lebensphasen durch Bildung gezielt gef\u00f6rdert werden.66<\/p>\n<h3>5 Zivilgesellschaft<\/h3>\n<p>Nachhaltige Entwicklung braucht Innovation. Innovation braucht Kreativit\u00e4t, Freir\u00e4ume, aber auch Rahmenbedingungen, die sie bef\u00f6rdern. Die Schritte hin zu mehr Nachhaltigkeit im Innovationssystem sind zu komplex, dr\u00e4ngend und tiefgreifend, als dass sie von einem einzelnen Akteur bew\u00e4ltigt werden k\u00f6nnten. Es bedarf aller relevanten Akteure des Innovationssystems \u2013 Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Ein umfassender Kulturwandel ist notwendig, um durch andere Haltungen und Einstellungen Nachhaltigkeit als transformatives Ziel in der Gesellschaft zu verankern. Weiterhin spielt europ\u00e4ische und internationale Zusammenarbeit eine entscheidende Rolle f\u00fcr f\u00f6rdernde Rahmenbedingungen und schnelle Wirksamkeit.<\/p>\n<p>Die Chancen eines Wandels hin zu Nachhaltigkeit durch Beteiligung vermitteln: Die spezifischen Herausforderungen, vor denen lokale Akteure angesichts des Wandels stehen, sind komplex und greifen tief in die Lebenswirklichkeit vieler B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger ein. Es ist daher notwendig, sie in die Gestaltung des Transformationsprozesses einzubeziehen, um Selbstwirksamkeit zu vermitteln und Vertrauen zu gewinnen, ohne die Innovationen nicht wirksam werden (citizien science).<\/p>\n<p>Erste Ans\u00e4tze, wie B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zu einem aktiven Teil dieses Wandels werden k\u00f6nnen, zeigen der \u201eBeteiligungsprozess zur Weiterentwicklung der Hightech-Strategie 2025\u201c u.a. mit Veranstaltungen in strukturschwachen Regionen mit Fokus auf Nachhaltigkeit. \u00dcber informierende und konsultierende Beteiligungsverfahren hinaus fehlt jedoch bislang eine umfassendere Implementierung von B\u00fcrgerbeteiligung, etwa durch die Einrichtung von mit einem Mandat ausgestatteten \u201eB\u00fcrgerr\u00e4ten\u201c oder \u201eZukunftsr\u00e4ten\u201c67. Die Verkn\u00fcpfung von B\u00fcrgerbeteiligung und politischer Umsetzung sollte dabei klar und nachvollziehbar ausgestaltet sein. Formate wie die Convention Citoyenne pour le Climat68 in Frankreich und der Climate Assembly69 in Gro\u00dfbritannien sind hier richtungsweisend und ein m\u00f6gliches Modell f\u00fcr Deutschland.<\/p>\n<p>Umsetzung der Missionen durch Beteiligung bef\u00f6rdern: Zahlreiche Forschungsprojekte weisen Ans\u00e4tze f\u00fcr nachhaltige Forschungsvorhaben auf. \u201eResponsible Research and Innovation (RRI)\u201c70 wirft die Frage auf, welchen Zielen Innovationen dienen. Nachhaltigkeit f\u00fcr mehr Gemeinwohl ist dabei ein Kernbestandteil verantwortungsvoller Forschung und Innovation, ebenso wie die Beteiligung von Gesellschaftsakteuren im gesamten Prozess. Das BMBF hat verantwortungsvolle strategische Vorausschau sowohl durch die Folgenabsch\u00e4tzung der Innovations- und Technikanalyse (ITA)71 als auch den Zukunftskreis72 institutionalisiert. Das Hightech-Forum regt an, die eingeschlagene Bedarfs- bzw. Gesellschaftsorientierung dar\u00fcber hinaus zum integralen Bestandteil im Rahmen der Implementierung und Umsetzung der Missionen der Hightech-Strategie zu machen.<\/p>\n<p>Reallabore zum Abbau von H\u00fcrden f\u00fcr nachhaltige Innovation verst\u00e4rkt anwenden: Reallabore finden im Nachhaltigkeitskontext verst\u00e4rkte Anwendung. Als fundamentale Innovation erm\u00f6glichen sie bereits in einem fr\u00fchen Stadium der Technologieentwicklung die agile (Weiter-)Entwicklung des regulatorischen Rahmens unter Einbeziehung aller Akteure. Durch niedrigschwellige Erprobung und Erforschung im Sinne schrittweisen Vorantastens lassen sich Qualit\u00e4t und Diffusion ma\u00dfgeblich verbessern. Das Hightech-Forum empfiehlt daher die verst\u00e4rkte F\u00f6rderung und Anwendung von Reallaboren verschiedener Gr\u00f6\u00dfe zum Erreichen der Nachhaltigkeitsziele. Dies gilt besonders mit Blick auf die diskutierte OPEX-F\u00f6rderung73 f\u00fcr dauerhaft wirtschaftlichen Betrieb, um erfolgreiche Projekte nach Ende der Investitionskostenzusch\u00fcsse weiterf\u00fchren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>6 Annex<br \/>\nGood-Practice-Beispiele<\/h3>\n<p>Nachfolgend werden die im Rahmen des Experten-Workshops \u201eNachhaltigkeit im Innovationssystem\u201c vom 20. Januar 2020 genannten Good-Practice-Beispiele zur F\u00f6rderung nachhaltiger Innovation im \u00dcberblick dargestellt. Pro Bereich wurden jeweils drei Beispiele identifiziert.<\/p>\n<h3>Gesellschaft<\/h3>\n<p>Netzwerk B\u00fcrgerbeteiligung (DE) \u2013 Netzwerk zur B\u00fcrgerbeteiligung unter Ber\u00fccksichtigung des Nachhaltigkeitsgedankens. Weitere Informationen<br \/>\nBits &amp; B\u00e4ume (DE) \u2013 Bewegung zur Vernetzung von Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitsakteuren. Weitere Informationen<br \/>\nKlima-B\u00fcrgerr\u00e4te (GB, FR) \u2013 Partizipatives Format, um gemeinsam Ma\u00dfnahmen gegen den Klimawandel zu entwickeln. Weitere Informationen (FR) | Weitere Informationen (GB)<\/p>\n<h3>Politik<\/h3>\n<p>Brainergy Park J\u00fclich (DE) \u2013 Gewerbegebiet und Austauschplattform zur Demonstration des Energiemanagements der Zukunft.<\/p>\n<h3>Weitere Informationen<\/h3>\n<p>Territoires d\u2019innovation de grande ambition (TIGA) (FR) \u2013 Unterst\u00fctzung von nachhaltigen Private-public-Innovationen durch die nationale F\u00f6rderbank Frankreichs.<\/p>\n<h3>Weitere Informationen<\/h3>\n<p>Accelerator Labs der UN \u2013 Lernnetzwerk f\u00fcr nachhaltige Entwicklung. Weitere Informationen<\/p>\n<h3>Wirtschaft<\/h3>\n<p>Werner &amp; Mertz (DE) \u2013 Integration einer nachhaltigen Wirtschaftsweise ins Unternehmenskonzept. Weitere Informationen<br \/>\nSoil &amp; More (DE) \u2013 Beratung f\u00fcr Unternehmen zu True Cost Accounting und zukunftssicheren Beschaffungsnetzwerken. Weitere Informationen<br \/>\nJ. Schmalz GmbH (DE) \u2013 Umsetzung eines ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatzes. Weitere Informationen<\/p>\n<h3>Wissenschaft<\/h3>\n<p>Living Lab Energy Campus (LLEC) (DE) \u2013 Plattform zur Entwicklung von Energieversorgungssystemen. Weitere Informationen<br \/>\nEIT Climate-KIC (EU) \u2013 Identifizierung und F\u00f6rderung klimafreundlicher Innovationen. Weitere Informationen<br \/>\nWissenschaftsplattform 2030 (DE) \u2013 Plattform, auf der die Wissenschaft mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Fragen der Nachhaltigkeitspolitik reflektiert. Weitere Informationen<\/p>\n<h3>Literaturverzeichnis<\/h3>\n<p>1 Statistisches Bundesamt (2019): \u00d6kologischer Fu\u00dfabdruck: Anzahl der ben\u00f6tigten Erden, wenn die Weltbev\u00f6lkerung wie die Bev\u00f6lkerung der aufgef\u00fchrten L\u00e4nder leben w\u00fcrde. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/588224\/umfrage\/oekologischer-fussabdruck-der-laender-mit-den-hoechsten-werten\/\" target=\"_blank\">de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/588224\/umfrage\/oekologischer-fussabdruck-der-laender-mit-den-hoechsten-werten\/<\/a> 05.02.2020.<\/p>\n<p>2 Statistisches Bundesamt (2020): Die 20 L\u00e4nder mit dem gr\u00f6\u00dften Anteil am kaufkraftbereinigten globalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2018. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/166229\/umfrage\/ranking-der-20-laender-mit-dem-groessten-anteil-am-weltweiten-bruttoinlandsprodukt\/\" target=\"_blank\">de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/166229\/umfrage\/ranking-der-20-laender-mit-dem-groessten-anteil-am-weltweiten-bruttoinlandsprodukt\/<\/a><\/p>\n<p>3 Generalversammlung der Vereinten Nationen (2015): Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 f\u00fcr nachhaltige Entwicklung. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.un.org\/Depts\/german\/gv-70\/band1\/ar70001.pdf\" target=\"_blank\">www.un.org\/Depts\/german\/gv-70\/band1\/ar70001.pdf<\/a><\/p>\n<p>4 Bundesregierung (2018): Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie.<\/p>\n<p>5 Bundesministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (2016): Klimaschutzplan 2050. Klimaschutzpolitische Grunds\u00e4tze und Ziele der Bundesregierung. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.bmu.de\/fileadmin\/Daten_BMU\/Download_PDF\/Klimaschutz\/klimaschutzplan_2050_bf.pdf\" target=\"_blank\">www.bmu.de\/fileadmin\/Daten_BMU\/Download_PDF\/Klimaschutz\/klimaschutzplan_2050_bf.pdf<\/a><\/p>\n<p>6 Bundesministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit: \u00dcbereinkommen von Paris. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.bmu.de\/fileadmin\/Daten_BMU\/Download_PDF\/Klimaschutz\/paris_abkommen_bf.pdf\" target=\"_blank\">www.bmu.de\/fileadmin\/Daten_BMU\/Download_PDF\/Klimaschutz\/paris_abkommen_bf.pdf\u00a0<\/a><\/p>\n<p>7 Bundesministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (2018): Klimaschutzbericht 2018 zum Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 der Bundesregierung. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.technologyreview.com\/2019\/06\/06\/239031\/training-a-single-ai-model-can-emit-as-much-carbon-as-five-cars-in-their-lifetimes\/\" target=\"_blank\">www.bmu.de\/fileadmin\/Daten_BMU\/Download_PDF\/Klimaschutz\/klimaschutzbericht_2018_bf.pdf<\/a><\/p>\n<p>8 Hao, K. (2019): Training a single AI model can emit as much carbon as five cars in their lifetimes. Deep learning has a terrible carbon footprint. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.technologyreview.com\/2019\/06\/06\/239031\/training-a-single-ai-model-can-emit-as-much-carbon-as-five-cars-in-their-lifetimes\/\" target=\"_blank\">www.technologyreview.com\/s\/613630\/training-a-single-ai-model-can-emit-as-much-carbon-as-five-cars-in-their-lifetimes\/<\/a><\/p>\n<p>9 Siehe beispielhaft: Wachter, S. (2019): Affinity Profiling and Discrimination by Association in Online Behavioural Advertising. In: Berkeley Technology Law Journal, Vol. 35, Issue 2, pp. 1-74.<\/p>\n<p>10 Siehe beispielhaft: Vinuesa, R.; Azizpour, H.; Leite, I.; et al. (2020): The role of artificial intelligence in achieving the Sustainable Development Goals. Nature Communications 11, 233. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41467-019-14108-y\" target=\"_blank\">www.nature.com\/articles\/s41467-019-14108-y<\/a><\/p>\n<p>11 Siehe beispielhaft: Pagallo, U.; et al. (2019): Report on Good AI Governance: 14 Priority Actions, a S.M.A.R.T. Model of Governance, and a Regulatory Toolbox. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.eismd.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/AI4Peoples-Report-on-Good-AI-Governance_compressed2.pdf\" target=\"_blank\">www.eismd.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/AI4Peoples-Report-on-Good-AI-Governance_compressed2.pdf<\/a><\/p>\n<p>12 Bundesministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (2018): Klimaschutzbericht 2018 zum Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 der Bundesregierung. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.bmu.de\/fileadmin\/Daten_BMU\/Download_PDF\/Klimaschutz\/klimaschutzbericht_2018_bf.pdf\" target=\"_blank\">www.bmu.de\/fileadmin\/Daten_BMU\/Download_PDF\/Klimaschutz\/klimaschutzbericht_2018_bf.pdf<\/a><\/p>\n<p>13 Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (2019): \u00d6ffentliche Vergabe in Deutschland \u2013 Strategische Ansatzpunkte zum Wohl der Menschen und f\u00fcr wirtschaftliches Wachstum. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.oecd-ilibrary.org\/sites\/48df1474-de\/index.html?itemId=\/content\/publication\/48df1474-de\" target=\"_blank\">www.oecd-ilibrary.org\/sites\/48df1474-de\/index.html?itemId=\/content\/publication\/48df1474-de<\/a><\/p>\n<p>14 Kompetenzstelle f\u00fcr nachhaltige Beschaffung: Das zentrale Portal f\u00fcr nachhaltige Beschaffung \u00f6ffentlicher Auftraggeber. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.nachhaltige-beschaffung.info\/DE\/Home\/home_node.html\" target=\"_blank\">www.nachhaltige-beschaffung.info\/DE\/Home\/home_node.html<\/a><\/p>\n<p>15 Edquist, C.; Zabala-Iturriagagoitia, J. M. (2012): Public Procurement for Innovation as mission-oriented innovation policy. In: Research Policy, Vol. 41, Issue 10, pp. 1757-1769.<\/p>\n<p>16 DLR Projekttr\u00e4ger: F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten f\u00fcr innovative \u00f6ffentliche Beschaffung im Forschungsrahmenprogramm der EU Horizont 2020. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.koinno-bmwi.de\/fileadmin\/user_upload\/publikationen\/Foerdermoeglichkeiten_fuer_innovative_oeffentliche_Beschaffung.pdf\" target=\"_blank\">www.koinno-bmwi.de\/fileadmin\/user_upload\/publikationen\/Foerdermoeglichkeiten_fuer_innovative_oeffentliche_Beschaffung.pdf\u00a0<\/a><\/p>\n<p>17 Mayer-Ries, J. (2018): Government Innovation Lab. Ein Vorschlag zur St\u00e4rkung der ministerien\u00fcbergreifenden Erschlie\u00dfung von Zukunftsthemen. IASS Discussion Paper 2. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"publications.iass-potsdam.de\/pubman\/item\/escidoc:3225888:5\/component\/escidoc:3308889\/IASS_Discussion_Paper_3225888.pdf%20\" target=\"_blank\">publications.iass-potsdam.de\/pubman\/item\/escidoc:3225888:5\/component\/escidoc:3308889\/IASS_Discussion_Paper_3225888.pdf\u00a0<\/a><\/p>\n<p>18 Kompetenzzentrum \u00d6ffentliche IT (2020): Der Staat auf dem Weg zur Plattform. Nutzungspotenziale f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Sektor. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.oeffentliche-it.de\/documents\/10181\/14412\/Der+Staat+auf+dem+Weg+zur+Plattform\" target=\"_blank\">www.oeffentliche-it.de\/documents\/10181\/14412\/Der+Staat+auf+dem+Weg+zur+Plattform<\/a><\/p>\n<p>19 O\u2019Reilly, T. (2010): Government as a Platform. Innovations, volume 6, number 1.<\/p>\n<p>20 Pezziardi, P.; Verdier, H. (2017): Des Startups d\u2019\u00c9tat \u00e0 l\u2019\u00c9tat Plateforme. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.fondapol.org\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/096-PEZZIARDI_2016-12-22-web.pdf\" target=\"_blank\">www.fondapol.org\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/096-PEZZIARDI_2016-12-22-web.pdf<\/a><\/p>\n<p>21 Hightech-Forum (2020): Agilit\u00e4t im Innovationssystem. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.hightech-forum.de\/publikationen\" target=\"_blank\">https:\/\/www.hightech-forum.de\/publikationen<\/a>\/<\/p>\n<p>22 United Nations Development Programme: Accelerator Labs. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/acceleratorlabs.undp.org\/\" target=\"_blank\">acceleratorlabs.undp.org<\/a><\/p>\n<p>23 Bundesregierung (2019): Aachener Vertrag. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/blueprint\/servlet\/resource\/blob\/997532\/1570126\/fe6f6dd0ab3f06740e9c693849b72077\/2019-01-19-vertrag-von-aachen-data.pdf?download=1\" target=\"_blank\">www.bundesregierung.de\/blueprint\/servlet\/resource\/blob\/997532\/1570126\/fe6f6dd0ab3f06740e9c693849b72077\/2019-01-19-vertrag-von-aachen-data.pdf?download=1<\/a><\/p>\n<p>24 United Nations Development Programme: Capacity Development. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.undp.org\/content\/dam\/aplaws\/publication\/en\/publications\/capacity-development\/capacity-development-a-undp-primer\/CDG_PrimerReport_final_web.pdf\" target=\"_blank\">www.undp.org\/content\/dam\/aplaws\/publication\/en\/publications\/capacity-development\/capacity-development-a-undp-primer\/CDG_PrimerReport_final_web.pdf <\/a><\/p>\n<p>25 Siehe beispielhaft: States of Change. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/states-of-change.org\/\" target=\"_blank\">states-of-change.org<\/a><\/p>\n<p>26 Bundesregierung (2019): Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung zur Umsetzung des Klimaschutzplans 2050. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/resource\/blob\/975226\/1679914\/e01d6bd855f09bf05cf7498e06d0a3ff\/2019-10-09-klima-massnahmen-data.pdf?download=1\" target=\"_blank\">www.bundesregierung.de\/resource\/blob\/975226\/1679914\/e01d6bd855f09bf05cf7498e06d0a3ff\/2019-10-09-klima-<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/resource\/blob\/975226\/1679914\/e01d6bd855f09bf05cf7498e06d0a3ff\/2019-10-09-klima-massnahmen-data.pdf?download=1\" target=\"_blank\"> massnahmen-data.pdf?download=1<\/a><\/p>\n<p>27 Stiglitz, J.; Sen, A. K.; Fitoussi, J.-P. (2009): The measurement of economic performance and social progress revisited: Reflections and Overview. Sciences Po publications 2009-33, Sciences Po.<\/p>\n<p>28 Statistisches Bundesamt (2016): Auswirkungen der Digitalisierung auf die Preisstatistik. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Wirtschaft\/Preise\/Verbraucherpreisindex\/Methoden\/Downloads\/digitalisierung.html\" target=\"_blank\">www.destatis.de\/DE\/Themen\/Wirtschaft\/Preise\/Verbraucherpreisindex\/Methoden\/Downloads\/digitalisierung.html<\/a><\/p>\n<p>29 Siehe hierzu auch den Vorschlag der \u201eGlobal Solutions Initiative\u201c unter der Leitung von Dennis Snower. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.ifw-kiel.de\/de\/media-pages\/news\/2020\/wohlstand-ganzheitlich-messen-wissenschaft-entwickelt-das-recoupling-dashboard\/\" target=\"_blank\">www.ifw-kiel.de\/de\/media-pages\/news\/2020\/wohlstand-ganzheitlich-messen-wissenschaft-<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.ifw-kiel.de\/de\/media-pages\/news\/2020\/wohlstand-ganzheitlich-messen-wissenschaft-entwickelt-das-recoupling-dashboard\/\" target=\"_blank\"> entwickelt-das-recoupling-dashboard\/<\/a><\/p>\n<p>30 Deutscher Bundestag (2013): Wachstum, Wohlstand, Lebensqualit\u00e4t \u2013 Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/webarchiv.bundestag.de\/archive\/2013\/1212\/bundestag\/gremien\/enquete\/wachstum\/index.html\" target=\"_blank\">webarchiv.bundestag.de\/archive\/2013\/1212\/bundestag\/gremien\/enquete\/wachstum\/index.html<\/a><\/p>\n<p>31 Bundesministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (2016): Indikatorenberichte zur Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.bmu.de\/download\/indikatorenberichte-zur-nationalen-nachhaltigkeitsstrategie\/\" target=\"_blank\">www.bmu.de\/download\/indikatorenberichte-zur-nationalen-nachhaltigkeitsstrategie\/<\/a> |<\/p>\n<p>32 Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.statistik.at\/web_de\/statistiken\/wohlstand_und_fortschritt\/wie_gehts_oesterreich\/index.html\" target=\"_blank\">www.statistik.at\/web_de\/statistiken\/wohlstand_und_fortschritt\/wie_gehts_oesterreich\/index.html<\/a><\/p>\n<p>33 Clausen, J.; Fichter, K. (2019): The diffusion of environmental product and service innovations: Driving and inhibiting factors. Environmental Innovation and Societal Transitions 31, pp. 64-95.<\/p>\n<p>34 Heyen, D. A.; Hermwille, L.; Wehnert, T. (2017): Out of the comfort zone! Governing the exnovation of unsustainable technologies and practices. GAIA 26\/4, pp. 326-331.<\/p>\n<p>35 Verband Entwicklungspolitik und humanit\u00e4re Hilfe (2019): Vier Jahre Agenda 2030. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.2030report.de\/en\" target=\"_blank\">www.2030report.de<\/a><\/p>\n<p>36 Frankfurter Allgemeine Zeitung (2020): Blackrock will mehr auf Nachhaltigkeit dr\u00e4ngen. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/finanzmarkt\/brief-an-unternehmen-blackrock-will-mehr-auf-nachhaltigkeit-draengen-16580517.html\" target=\"_blank\">www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/finanzmarkt\/brief-an-unternehmen-blackrock-will-mehr-auf-<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/finanzmarkt\/brief-an-unternehmen-blackrock-will-mehr-auf-nachhaltigkeit-draengen-16580517.html\" target=\"_blank\"> nachhaltigkeit-draengen-16580517.html<\/a><\/p>\n<p>37 Siehe beispielhaft: Luxembourg Green Exchange. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.bourse.lu\/green\" target=\"_blank\">www.bourse.lu\/gree<\/a>n<\/p>\n<p>38 Europ\u00e4ische Kommission (2019): Sustainable Finance: Commission welcomes Deal on an EU-wide Classification System for Sustainable Investments (Taxonomy). Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/en\/ip_19_6793\" target=\"_blank\">ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/en\/ip_19_6793<\/a><\/p>\n<p>39 Value Balancing Alliance. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.value-balancing.com\/\" target=\"_blank\">www.value-balancing.com<\/a>\/<\/p>\n<p>40 Sachverst\u00e4ndigenrat f\u00fcr Umweltfragen (2019): Demokratisch regieren in \u00f6kologischen Grenzen \u2013 Zur Legitimation von Umweltpolitik. Sondergutachten. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.umweltrat.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/02_Sondergutachten\/2016_2020\/2019_06_SG_Legitimation_von_Umweltpolitik.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=13\" target=\"_blank\">www.umweltrat.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/02_Sondergutachten\/2016_2020\/2019_06_SG_Legitimation_von_Umweltpolitik.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=13<\/a> |<\/p>\n<p>41 UNEP Inquiry (2015): Insurance 2030 \u2013 Harnessing Insurance for Sustainable Development. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.unepfi.org\/psi\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Insurance2030.pdf\" target=\"_blank\">www.unepfi.org\/psi\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Insurance2030.pdf<\/a><\/p>\n<p>42 Siehe beispielhaft: Greensurance f\u00fcr Mensch und Umwelt. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.greensurance.de\/\" target=\"_blank\">www.greensurance.de<\/a>\/<\/p>\n<p>43 Hightech-Forum (2019): Wege zum 3,5-Prozent-Ziel. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.hightech-forum.de\/beratungsthemen\/35-prozent-ziel\/\" target=\"_blank\">www.hightech-forum.de\/beratungsthemen\/35-prozent-ziel\/<\/a><\/p>\n<p>44 Hightech-Forum (2019): Soziale Innovationen. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.hightech-forum.de\/beratungsthemen\/soziale-innovationen\/\" target=\"_blank\">www.hightech-forum.de\/beratungsthemen\/soziale-innovationen\/<\/a><\/p>\n<p>45 Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie (2019): Industriestrategie 2030. Leitlinien f\u00fcr eine deutsche und europ\u00e4ische Industriepolitik. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.bmwi.de\/Redaktion\/DE\/Publikationen\/Industrie\/industriestrategie-2030.html\" target=\"_blank\">www.bmwi.de\/Redaktion\/DE\/Publikationen\/Industrie\/industriestrategie-2030.html<\/a> |<\/p>\n<p>46 Europ\u00e4ische Kommission (2020): Ein neuer Aktionsplan f\u00fcr die Kreislaufwirtschaft \u2013 F\u00fcr ein saubereres und wettbewerbsf\u00e4higeres Europa. COM(2020) 98 final. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/EN\/TXT\/?qid=1583933814386&amp;uri=COM:2020:98:FIN\" target=\"_blank\">eur-lex.europa.eu\/legal-content\/EN\/TXT\/?qid=1583933814386&amp;uri=COM:2020:98:FIN<\/a><\/p>\n<p>47 acatech (2019): Deutschland auf dem Weg zur Circular Economy. Erkenntnisse aus europ\u00e4ischen Strategien. Vorstudie. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.acatech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Circular_Economy_Web_final.pdf\" target=\"_blank\">www.acatech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Circular_Economy_Web_final.pdf <\/a>| Letzter Zugriff am 03.02.2020.<\/p>\n<p>48 Bio\u00f6konomierat. Verf\u00fcgbar unter biooekonomierat.de\/<\/p>\n<p>49 Bio\u00f6konomierat (2019): Der Bio\u00f6konomierat \u2013 Ausblick in eine nachhaltig gestaltete Zukunft. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/biooekonomierat.de\/fileadmin\/Publikationen\/empfehlungen\/Empfehlung_Ausblick_final_2.pdf\" target=\"_blank\">biooekonomierat.de\/fileadmin\/Publikationen\/empfehlungen\/Empfehlung_Ausblick_final_2.pdf<\/a><\/p>\n<p>50 Bundesregierung (2020): Nationale Bio\u00f6konomiestrategie. Kabinettversion, 15.01.2020. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.bmbf.de\/files\/bio%C3%B6konomiestrategie%20kabinett.pdf\" target=\"_blank\">www.bmbf.de\/files\/bio%C3%B6konomiestrategie%20kabinett.pdf<\/a><\/p>\n<p>51 Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltver\u00e4nderungen (2019): Unsere gemeinsame digitale Zukunft. Hauptgutachten. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.wbgu.de\/fileadmin\/user_upload\/wbgu\/publikationen\/hauptgutachten\/hg2019\/pdf\/wbgu_hg2019.pdf\" target=\"_blank\">www.wbgu.de\/fileadmin\/user_upload\/wbgu\/publikationen\/hauptgutachten\/hg2019\/pdf\/wbgu_hg2019.pdf<\/a><\/p>\n<p>52 INKOTA-netzwerk e. V. (2020): Positionspapier Landwirtschaft 4.0. Politische Leitplanken f\u00fcr eine sozial gerechte und \u00f6kologisch vertr\u00e4gliche digitale Landwirtschaft. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.abl-ev.de\/fileadmin\/Dokumente\/AbL_ev\/Gentechnikfrei\/gem_Positionspapier_Digitalisierung_Landwirtschaft_4.0_web.pdf\" target=\"_blank\">www.abl-ev.de\/fileadmin\/Dokumente\/AbL_ev\/Gentechnikfrei\/gem_Positionspapier_Digitalisierung_Landwirtschaft_4.0_web.pdf<\/a><\/p>\n<p>53 Antrag der Fraktionen der CDU\/CSU und SPD (2019): Chancen der Digitalisierung nutzen \u2013 Offener Zugang und standardisierte Datenformate f\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige Landwirtschaft 4.0. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/19\/101\/1910147.pdf\" target=\"_blank\">dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/19\/101\/1910147.pdf<\/a> |<\/p>\n<p>54 Wissenschaftsrat (2015): Zum wissenschaftspolitischen Diskurs \u00fcber Gro\u00dfe gesellschaftliche Herausforderungen. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.wissenschaftsrat.de\/download\/archiv\/4594-15.html\" target=\"_blank\">www.wissenschaftsrat.de\/download\/archiv\/4594-15.html<\/a><\/p>\n<p>55 Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung: Nachhaltigkeit in der Wissenschaft (SISI). Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.fona.de\/de\/ueber-fona\/nachhaltigkeit-in-der-wissenschaft-sisi.php\" target=\"_blank\">www.fona.de\/de\/ueber-fona\/nachhaltigkeit-in-der-wissenschaft-sisi.php<\/a><\/p>\n<p>56 Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung: Forschung f\u00fcr Nachhaltige Entwicklung \u2013 FONA\u00b3. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.fona.de\/medien\/pdf\/bmbf_fona3_2016_deutsch_barrierefrei.pdf\" target=\"_blank\">www.fona.de\/medien\/pdf\/bmbf_fona3_2016_deutsch_barrierefrei.pdf<\/a><\/p>\n<p>57 Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung: LeNa. Leitfaden Nachhaltigkeitsmanagement f\u00fcr au\u00dferuniversit\u00e4re Forschungseinrichtungen. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.nachhaltig-forschen.de\/startseite\/\" target=\"_blank\">www.nachhaltig-forschen.de\/startseite\/<\/a> | Letzter Zugriff am 11.02.2020.<\/p>\n<p>58 Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung: Nachhaltigkeit an Hochschulen (HOCH-N). Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.hochn.uni-hamburg.de\/de.html\" target=\"_blank\">www.hochn.uni-hamburg.de\/de.html<\/a><\/p>\n<p>59 netzwerk n: Wir gestalten Hochschulen. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/netzwerk-n.org\/\" target=\"_blank\">netzwerk-n.org<\/a>\/<\/p>\n<p>60 Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung: Reflexionsrahmen f\u00fcr Forschen in gesellschaftlicher Verantwortung. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.fona.de\/medien\/pdf\/Reflexionsrahmen_DRUCK_2016_09_26_FINAL.pdf\" target=\"_blank\">www.fona.de\/medien\/pdf\/Reflexionsrahmen_DRUCK_2016_09_26_<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.fona.de\/medien\/pdf\/Reflexionsrahmen_DRUCK_2016_09_26_FINAL.pdf\" target=\"_blank\"> FINAL.pdf<\/a><\/p>\n<p>61 Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung: Anwendung des hochschulspezifischen Nachhaltigkeitskodex \u2013 ein Weg zur Nachhaltigkeitsberichterstattung an Hochschulen. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de\/de-DE\/Documents\/PDFs\/Leitfaden\/Hochschul-DNK.aspx\" target=\"_blank\">www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de\/de-DE\/Documents\/PDFs\/Leitfaden\/Hochschul-DNK.aspx<\/a><\/p>\n<p>62 Bundesagentur f\u00fcr Sprunginnovationen. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/sprind.org\/\" target=\"_blank\">sprind.org\/<\/a><\/p>\n<p>63 wpn2030. Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.wpn2030.de\/\" target=\"_blank\">www.wpn2030.de<\/a>\/<\/p>\n<p>64 Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (2019): Grundsatzpapier des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung zur Wissenschaftskommunikation. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.bmbf.de\/upload_filestore\/pub\/Grundsatzpapier_zur_Wissenschaftskommunikation.pdf\" target=\"_blank\">www.bmbf.de\/upload_filestore\/pub\/Grundsatzpapier_zur_Wissenschaftskommunikation.pdf<\/a><\/p>\n<p>65 Deutsche UNESCO-Kommission: BNE \u2013 Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.bne-portal.de\/\" target=\"_blank\">www.bne-portal.de<\/a>\/<\/p>\n<p>66 Leopoldina: Brain Power for Sustainable Development. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.leopoldina.org\/uploads\/tx_leopublication\/2019_Statement_Brain_Power_web_01.pdf\" target=\"_blank\">www.leopoldina.org\/uploads\/tx_leopublication\/2019_Statement_Brain_Power_web_01.pdf<\/a><\/p>\n<p>67 Nanz, P.; Leggewie, C. (2018): Die Konsultative, Mehr Demokratie durch B\u00fcrgerbeteiligung. Berlin: Wagenbach.<\/p>\n<p>68 Convention Citoyenne pour le Climat. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.conventioncitoyennepourleclimat.fr\/en\/\" target=\"_blank\">www.conventioncitoyennepourleclimat.fr\/en\/<\/a><\/p>\n<p>69 Climate Assembly UK. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.climateassembly.uk\/\" target=\"_blank\">www.climateassembly.uk<\/a>\/<\/p>\n<p>70 Fraunhofer IAO. Center for Responsible Research and Innovation. Innovation durch Tradition. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.cerri.iao.fraunhofer.de\/de\/news-uebersicht\/innovation-durch-tradition.html\" target=\"_blank\">www.cerri.iao.fraunhofer.de\/de\/news-uebersicht\/innovation-durch-tradition.html<\/a><\/p>\n<p>71 Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung: Innovations- und Technikanalyse (ITA). Verf\u00fcgbar unter<a href=\"https:\/\/www.bmbf.de\/de\/innovations-und-technikanalysen-ita-937.html\" target=\"_blank\"> www.bmbf.de\/de\/innovations-und-technikanalysen-ita-937.html<\/a> |<\/p>\n<p>72 Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung: Die Zukunft verstehen \u2013 mit Strategischer Vorausschau. Verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.vorausschau.de\/#zukunftskreis\" target=\"_blank\">www.vorausschau.de\/#zukunftskreis<\/a><\/p>\n<p>73 OPEX. Definition. Verf\u00fcgbar unter wirtschaftslexikon.gabler.de\/definition\/opex-52701 sowie zur aktuellen politischen Debatte etwa <a href=\"http:\/\/www.bmwi.de\/Redaktion\/DE\/Parlamentarische-Anfragen\/2019\/12-423.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2\" target=\"_blank\">www.bmwi.de\/Redaktion\/DE\/Parlamentarische-Anfragen\/2019\/12-423.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00dcber dieses Impulspapier<\/h3>\n<p>Die Inhalte des vorliegenden Impulspapiers wurden im aktuellen Hightech-Forum auf der Sitzung am 11. M\u00e4rz 2020 beraten und kommentiert. Sie stellen keinen einstimmigen Beschluss des Gremiums dar.<\/p>\n<p>Die in diesem Impulspapier dargelegten Positionen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Bundesregierung wieder.<\/p>\n<p>Dieses Impulspapier wurde von den Mitgliedern des Thementeams \u201eNachhaltigkeit im Innovationssystem\u201c des Hightech-Forums, Prof. Dr. Antje Boetius (Sprecherin), Dr. Martin Bruderm\u00fcller, Prof. em. Dr. Wolfgang L\u00fccke, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Johannes Oswald und Julia R\u00f6mer, erarbeitet, mit dem Ziel, die Bundesregierung bei der Umsetzung der Hightech-Strategie 2025 zu beraten.<\/p>\n<p>Es beruht auf den Beitr\u00e4gen aus einem Experten-Workshop mit ca. 40 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft sowie der Beratung durch die Mitglieder des Hightech-Forums.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Danksagung und beteiligte Organisationen<\/h3>\n<p>Die Mitglieder des Hightech-Forums bedanken sich bei den folgenden Organisationen f\u00fcr Impulse und Anregungen w\u00e4hrend des Experten-Workshops \u201eNachhaltigkeit im Innovationssystem\u201c am 20. Januar 2020 in Berlin bei den folgenden Organisationen:<\/p>\n<p>Alfred-Wegener-Institut, BASF SE, Bayer AG, Bundesverband Deutsche Startups e.V., Bund f\u00fcr Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V., Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung, Bundesministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, B\u00fcro f\u00fcr Technikfolgen-Absch\u00e4tzung beim Deutschen Bundestag, Coolar UG, Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina e.V., Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Internationale Zusammenarbeit GmbH, Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Deutscher Naturschutzring, Expertenkommission Forschung und Innovation, Forschungszentrum J\u00fclich, Fraunhofer CeRRI, Fraunhofer ISI, Fraunhofer IVV, Fraunhofer IWKS, Institute For Advanced Sustainability Studies e.V., Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft zur F\u00f6rderung der Wissenschaften e.V., NABU \u2013 Naturschutzbund Deutschland e.V., Oswald Elektromotoren GmbH, Progressive Agrarwende, Rat f\u00fcr Nachhaltige Entwicklung, right. based on science UG, Siemens AG, Unternehmensgr\u00fcn e.V., VDI Zentrum Ressourceneffizienz, Verein Deutscher Ingenieure, Weizenbaum-Institut, Wissenschaft im Dialog gGmbH, Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030, Wuppertal Institut<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00dcber das Hightech-Forum<\/h3>\n<p>Die Mitglieder des Hightech-Forums wurden im Jahr 2019 vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung f\u00fcr den Zeitraum der aktuellen Legislaturperiode berufen. Sie \u00fcben ihre Funktion ehrenamtlich neben ihrer beruflichen Funktion aus. Die Gesch\u00e4ftsstelle des Hightech-Forums unterst\u00fctzt die Vorsitzenden und Mitglieder des Hightech-Forums in ihrer Gremienarbeit und wird finanziert vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung. Die Gesch\u00e4ftsstelle ist bei der Fraunhofer-Gesellschaft angesiedelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hightech-forum.de\/wp-content\/uploads\/hightech-forum_impulspapier_nachhaltigkeit.pdf\" target=\"_blank\">Impulspapier: Nachhaltigkeit im Innovationssystem<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Global gesehen ist Deutschland ein Zwerg: Nur rund ein Prozent der Erdbev\u00f6lkerung entf\u00e4llt auf die Bundesrepublik. Gemessen an seinem Pro-Kopf-Ressourcenverbrauch ist Deutschland jedoch ein Riese. Als f\u00fcnftst\u00e4rkste Volkswirtschaft hat Deutschland die Verantwortung, die Welt f\u00fcr kommende Generationen lebenswert zu erhalten. 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