{"id":7359,"date":"2004-09-01T00:00:00","date_gmt":"2004-08-31T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20040901-04n"},"modified":"2004-09-01T00:00:00","modified_gmt":"2004-08-31T22:00:00","slug":"immer-mehr-sonnenblumen-reifen-in-brandenburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/immer-mehr-sonnenblumen-reifen-in-brandenburg\/","title":{"rendered":"Immer mehr Sonnenblumen reifen in Brandenburg"},"content":{"rendered":"<p><b>Manschnow<\/b> &#8211; Ihre Pracht haben sie in dieser Saison bereits eingeb\u00fc\u00dft: Aus den wochenlang golden leuchtenden Sonnenblumenfeldern im Land Brandenburg sind mittlerweile ziemlich unansehnliche Areale geworden. Das frische Gr\u00fcn-Gelb wandelte sich zu trockenem Gelb-Braun. Ende Juli war die Bl\u00fctezeit vorbei. &#8220;Die Sonnenblumen reifen jetzt ab&#8221;, sagt Friedrich M\u00fcller. Er leitet die Versuchsstation des Landesamtes f\u00fcr Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurneuordnung Brandenburg in Manschnow (M\u00e4rkisch-Oderland).<\/p>\n<p>Im Oderbruch gedeihen die meisten der m\u00e4rkischen Sonnenblumen. Das ist dem Klima zu verdanken. Sonnenblumen brauchen eine bestimmte Menge W\u00e4rme, damit sie gut ausreifen. Zu viel N\u00e4sse ist ung\u00fcnstig. Wenn die Fruchtst\u00e4nde gut getrocknet sind, holt der M\u00e4hdrescher die Ernte vom Feld.<\/p>\n<p>Die Ernte beginnt Ende September. Die Landwirte rechnen f\u00fcr dieses Jahr mit einem guten Ertrag &#8211; falls die Best\u00e4nde so gesund bleiben wie bisher. Eine Gefahr ist zu viel Regen im Sp\u00e4tsommer. Dann w\u00fcrden sich die Bl\u00fctenk\u00f6rbe, die aus einem empfindlichen Gewebe bestehen, voll saugen. Krankheiten h\u00e4tten so leichtes Spiel.<\/p>\n<p>In Brandenburg wurden in diesem Jahr gut 17.000 Hektar Sonnenblumen angebaut, 2003 waren es mehr als 20.000 Hektar, wie das Agrarministerium mitteilt. Der Sortenratgeber 2003\/04 f\u00fcr Sommer\u00f6lfr\u00fcchte, herausgegeben vom Landesamt, sch\u00e4tzt die Fl\u00e4che als gr\u00f6\u00dfte deutsche Anbauregion ein.<\/p>\n<p>Der Anbau von Sonnenblumen habe Anfang der 90er-Jahre im Land Brandenburg einen Aufschwung genommen, berichtet das Ministerium. Grund sei neben dem g\u00fcnstigen Klima auch die F\u00f6rderung der \u00d6lsaaten. Sie stellten eine feste Gr\u00f6\u00dfe in vielen landwirtschaftlichen Unternehmen dar.<\/p>\n<p>Die EU-Beihilfen beliefen sich auf 284 Euro pro Hektar, sagt Winfried Gerstenberger, Leiter des Landwirtschaftsamtes von M\u00e4rkisch-Oderland. Sonnenblumen ordneten sich ausgezeichnet in die Fruchtfolge ein. Im Schnitt w\u00fcrden im Oderbruch 24,5 Dezitonnen je Hektar geerntet. Die Ernte werde an die chemische Industrie sowie die Lebensmittelindustrie geliefert. In diesem Jahr seien im Oderbruch 5.200 Hektar Sonnenblumen angebaut worden.<\/p>\n<p>Die Sonnenblume stammt urspr\u00fcnglich aus den warmen Gebieten Nordamerikas. Der einj\u00e4hrige Korbbl\u00fctler (lateinisch: Helianthus) entwickelte sich von einer Zier- zur Nutzpflanze. Sonnenblumen\u00f6l ist ern\u00e4hrungsphysiologisch ein sehr wertvolles \u00d6l. Raffiniertes \u00d6l wird als Weichmacher, H\u00e4rtungs\u00f6l, Schmierstoff oder zu Treibstoff verarbeitet. \u00d6le so genannter High-Oleic-Sorten eignen sich sehr gut als Frittier\u00f6l. Zudem dient die Pflanze auch als Tierfutter und Bienenweide. Ein Hektar Fl\u00e4che &#8220;liefere&#8221; insgesamt zwischen 20 und 50 Kilogramm Honig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Manschnow<\/b> &#8211; Ihre Pracht haben sie in dieser Saison bereits eingeb&uuml;&szlig;t: Aus den wochenlang golden leuchtenden Sonnenblumenfeldern im Land Brandenburg sind mittlerweile ziemlich unansehnliche Areale<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-7359","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7359","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7359"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7359\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7359"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7359"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7359"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=7359"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}