{"id":7277,"date":"2004-07-15T00:00:00","date_gmt":"2004-07-14T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20040715-12n"},"modified":"2004-07-15T00:00:00","modified_gmt":"2004-07-14T22:00:00","slug":"raps-tagung-des-landwirtschaftsamtes-immer-mehr-wertschaetzung-fuer-pflanzenoele","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/raps-tagung-des-landwirtschaftsamtes-immer-mehr-wertschaetzung-fuer-pflanzenoele\/","title":{"rendered":"Raps-Tagung des Landwirtschaftsamtes &#8211; Immer mehr Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr Pflanzen\u00f6le"},"content":{"rendered":"<p>Sulzbach-Rosenberg. Gerhard Korporal von der Norddeutschen Pflanzenzucht aus Hohenlieth sprach \u00fcber die Anbautechnik zu Winterraps, und Herbert Goldhofer \u00fcber die Perspektiven: Das Landwirtschaftsamt Amberg hatte zur j\u00e4hrlichen Rapstagung eingeladen. Landwirtschaftsdirektor Georg Mayer begr\u00fc\u00dfte Vertreter von Genossenschaften, Pflanzenschutz-Industrie, Saatgutfirmen und Landhandel. Die weltweite Nachfrage nach pflanzlichen Fetten, Speise\u00f6len , Biodiesel und Eiwei\u00df steige weiterhin in rasantem Tempo. <\/p>\n<p>Neben dem Sojaanbau profitiere besonders in Europa der Winterrapsanbau vom gesteigerten Bedarf.  Raps k\u00f6nne im Gegensatz zur Sojabohne nicht in Monokultur angebaut werden. Die Fruchtfolgegestaltung und die standortgerechte Sortenwahl seien bei weiter steigender Ausdehnung wichtige Bausteine f\u00fcr eine erfolgreiche Rapsproduktion. Nach wie vor ist die bedeutendste Vorfrucht f\u00fcr Raps die Wintergerste. <\/p>\n<p>Auf Raps folge mit \u00fcber 80% Winterweizen, weil dieser den Vorfruchtwert am besten ausnutzen kann. In den enger werdenden Fruchtfolgen komme der Bestandshygiene gr\u00f6\u00dfere Rolle zu, um Infektionsbr\u00fccken zu brechen.  Ein anderer wichtiger Punkt seien Herbizidbelastungen f\u00fcr den Raps, die aus der Vorfrucht resultierten. Bei der Bodenbearbeitung sei die Entscheidung f\u00fcr oder gegen Pflug f\u00fcr die weitere Betrachtung wichtig. &#8220;Bei fr\u00fchen Aussaatterminen ist \u00fcber die Sortenwahl und den gezielten Einsatz von Wachstumsreglern ein \u00dcberwachsen der Best\u00e4nde zu verhindern!&#8221; <\/p>\n<p>Dichte Rapsbest\u00e4nde, n\u00e4hrstoffreiche B\u00f6den, weniger standfeste Sorten und eine w\u00fcchsige bzw. feuchte Fr\u00fchjahrswitterung seien Kriterien f\u00fcr eine Wachstumsregulierung im Fr\u00fchjahr. Die Schwefeld\u00fcngung zu Raps sei generell zu empfehlen und beschr\u00e4nkt sich nicht nur auf die leichten Standorte. Perspektiven des Rapsanbaues in Bayern stellte Herbert Goldhofer von der Bayerischen Landesanstalt f\u00fcr Landwirtschaft aus M\u00fcnchen vor. <\/p>\n<p>Im Gegensatz zur schwierigen Ertragssituation gingen von den Erzeugerpreisen in Bayern durchweg positive Signale aus. So zeige die Entwicklung der Rapsnotierungen in den vergangenen Jahren eine deutliche Tendenz. Die Markt- und Preisentwicklungen bei \u00d6lsaaten und damit auch beim Raps w\u00fcrden wesentlich von der Nachfragesituation f\u00fcr pflanzliche \u00d6le bestimmt. <\/p>\n<p>Pflanzliche \u00d6le gew\u00e4nnen beim Verbraucher, aber auch bei Lebensmittelindustrie- und Handel eine immer gr\u00f6\u00dfere Wertsch\u00e4tzung.  Der zweite wichtige Motor f\u00fcr den kontinuierlich steigenden Gesamtverbrauch sei die industrielle Nachfrage nach pflanzlichen \u00d6len f\u00fcr technische Zwecke und zur energetischen Verarbeitung. Obwohl ein Ausblick mit vielen Unw\u00e4gbarkeiten behaftet sei und eine deutlich h\u00f6here Rapsernte aufgrund wesentlich besserer Witterungsverh\u00e4ltnisse prognostiziert werde, seien sich die Experten einig, dass die Rapspreise zur kommenden Ernte attraktiv bleiben. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sulzbach-Rosenberg. 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