{"id":7253,"date":"2004-07-26T00:00:00","date_gmt":"2004-07-25T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20040726-03n"},"modified":"2004-07-26T00:00:00","modified_gmt":"2004-07-25T22:00:00","slug":"6-millionen-in-wolfsburg-wird-eine-biokraftanlage-gebaut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/6-millionen-in-wolfsburg-wird-eine-biokraftanlage-gebaut\/","title":{"rendered":"6 Millionen: In Wolfsburg wird eine Biokraftanlage gebaut."},"content":{"rendered":"<p>Die Wolfsburg AG engagiert sich jetzt auch verst\u00e4rkt im Nachhaltigkeitssektor. In Wolfsburg soll im kommenden Jahr ein Biomasse-Verwertungszentrum entstehen. Im Zentrum des Vorhabens steht eine Biokraftanlage. Getragen wird das 6-Millionen-Euro-Projekt vom Abwasserverband, der Wolfsburg AG sowie Landwirten, genauer der &#8220;Erzeugergemeinschaft f\u00fcr Nachwachsende Rohstoffe&#8221;. Ferner wird auch \u00fcber eine Zusammenarbeit mit den Wolfsburger Stadtwerken nachgedacht.<\/p>\n<p>&#8220;Im Herbst sollen die Beschl\u00fcsse aus allen Gremien eingeholt werden&#8221;, erkl\u00e4rt Wolfsburg AG-Vorstand Hennig Eckel. &#8220;Wenn alles nach Plan klappt, k\u00f6nnte Ende 2005 der erste Strom und die erste W\u00e4rme produziert werden.&#8221; Dabei nennt Eckel zwei Gr\u00fcnde, warum sich die Wolfsburg AG als Initiator f\u00fcr dieses Projekt engagiert. Den Landwirten in der Region wird eine neue Einkommensquelle er\u00f6ffnet, in dem Sie die nachwachsenden Rohstoffe (Mais, Getreide, R\u00fcben, Gras) f\u00fcr die Anlage liefern. So werden Jobs in der Landwirtschaft gesichert. &#8220;Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen, bei erfolgreicher Umsetzung, das neue Biokraftwerk und auch die neuen Gesellschaftsstruktur evt. modellhaft auch in andere l\u00e4ndliche Regionen \u00fcbertragen werden,&#8221; sagt Eckel. <\/p>\n<p>Unterst\u00fctzt wird das Projekt durch das Energieeinspeise-Gesetz der rot-gr\u00fcnen Bundesregierung. Danach wird \u00fcber 20 Jahre hinweg eine finanzielle F\u00f6rderung zugesichert, erkl\u00e4rt Henning Franke, der als Ingenieur das Projekt f\u00fcr die Wolfsburg AG mit koordiniert. Derzeit wird nach einem geeigneten Standort f\u00fcr das geplante 2- bis 3-Megawatt-Kraftwerk gesucht. Zur Auswahl stehen ein Industriegeb\u00e4ude, ein Gartenbaubetrieb sowie die Kl\u00e4ranlage in Brackstedt. &#8220;Der Standort ist von wesentlicher Bedeutung&#8221;, sagt Franke. &#8220;Die Anlage arbeitet n\u00e4mlich nur dann wirtschaftlich, wenn die entstandene W\u00e4rme m\u00f6glichst effizient genutzt wird.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Voraussetzung f\u00fcr eine erfolgreiche Realisierung des Projektes ist die Mitarbeit der Landwirte&#8221;, erkl\u00e4rt Karl Niehuber, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der nieders\u00e4chsischen Erzeugergemeinschaft f\u00fcr Nachwachsende Rohstoffe. In seinem Visier stehen vor allen Dingen die ortsans\u00e4ssigen Landwirte im Umkreis von bis zu 30 Kilometer. Wie sp\u00e4ter die Gesellschafter- und Finanzstruktur aussehen sollen, sei noch offen, so Niebuhr. &#8221; Das wird in den n\u00e4chsten Monaten diskutiert.&#8221; Mittelfristig haben die Initiatoren auch VW als Partner im Visier \u2013 erste Gespr\u00e4che gab es bereits. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wolfsburg AG engagiert sich jetzt auch verst&auml;rkt im Nachhaltigkeitssektor. In Wolfsburg soll im kommenden Jahr ein Biomasse-Verwertungszentrum entstehen. 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