{"id":7176,"date":"2004-06-21T00:00:00","date_gmt":"2004-06-20T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20040621-01n"},"modified":"2004-06-21T00:00:00","modified_gmt":"2004-06-20T22:00:00","slug":"7-internationaler-oelsaaten-produzenten-dialog-in-barcelona","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/7-internationaler-oelsaaten-produzenten-dialog-in-barcelona\/","title":{"rendered":"7. Internationaler \u00d6lsaaten-Produzenten Dialog in Barcelona"},"content":{"rendered":"<p>Mit der erneuten Bekr\u00e4ftigung des gemeinsamen Standpunktes f\u00fcr die WTO-Verhandlungen ist der 7. Internationale \u00d6lsaaten-Produzenten Dialog (IOPD\u00a0&#8211; International Oilseed Producer Dialogue) am 17. und 18. Juni 2004 in Barcelona\/Spanien erfolgreich abgeschlossen worden. Die \u00d6lsaatenerzeuger aus Nord- und S\u00fcdamerika, Europa und Australien sowie Malaysia haben sich darin erneut zu den Verhandlungszielen der Doha-Runde f\u00fcr den Agrarbereich bekannt. Den Erzeugern wird damit eine Teilnahme an den wachsenden M\u00e4rkten im Nahrungs- und Nicht-Nahrungsbereich erm\u00f6glicht. F\u00fcr die europ\u00e4ischen \u00d6lsaatenerzeuger, die bislang sowohl Produktionsbegrenzungen als auch Stilllegungsverpflichtungen unterliegen, steigt die Chance f\u00fcr eine Neuverhandlung des Blair House Abkommens.<\/p>\n<p>Der 7. Internationale Dialog wurde von der Europ\u00e4ischen \u00d6lsaaten Alliance EOA ausgerichtet, die mit Teilnehmern aus den L\u00e4ndern Gro\u00dfbritannien, Schweden, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien vertreten war. F\u00fcr die UFOP &#8211; Union zur F\u00f6rderung von Oel- und Proteinpflanzen &#8211; haben der Vorsitzende Dr. Klaus Kliem, der stellvertretende Vorsitzende Dietmar Brauer und der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Norbert Heim teilgenommen.<\/p>\n<p>Ein wesentliches Ziel des Treffens war der Erfahrungsaustausch \u00fcber die fortschreitende Entwicklung des Biodieselsektors in den Teilnehmerl\u00e4ndern. Die Gesetzes\u00e4nderungen in Europa und in Deutschland, die besonders in Deutschland erzielten Absatzsteigerungen und die Aktivit\u00e4ten der UFOP auf den Gebieten der Information und \u00d6ffentlichkeitsarbeit, der Projektf\u00f6rderung sowie der Qualit\u00e4tsf\u00f6rderung stie\u00dfen bei den Teilnehmern auf gro\u00dfes Interesse. Auch in den USA nimmt der Einsatz von Biodiesel sowohl in Reinform B100 als auch in den Mischungen B20 und B2 immer weiter zu.<\/p>\n<p>Bei der Gentechnik wurde deutlich, wie sich die Einsatzm\u00f6glichkeiten in der Praxis immer weiter auseinander entwickeln. W\u00e4hrend sich die EU und die Mitgliedsstaaten schwer tun, die Gentechnik im Rahmen einer Koexistenz \u00fcberhaupt zuzulassen, schreitet die gr\u00fcne Gentechnik in \u00a0\u00dcbersee uneingeschr\u00e4nkt voran.<\/p>\n<p>Die Erkl\u00e4rung des IOPD hat folgenden Wortlaut:<\/p>\n<p><b>Abschluss-Erkl\u00e4rung<\/b><\/p>\n<p><b>Internationaler \u00d6lsaaten-Produzenten Dialog IOPD VII<\/p>\n<p>17.\u00a0und 18. Juni 2004 in Barcelona\/Spanien<\/b><\/p>\n<p>Die unterzeichnenden Teilnehmer des IOPD vom 17. und 18. Juni 2004 in Barcelona verabschieden folgende Erkl\u00e4rung:<\/p>\n<p>Die IOPD-Mitglieder schlie\u00dfen sich den folgenden drei Elementen aus der Doha-Ministererkl\u00e4rung an: Marktzugang, Exportsubventionen und handelsverzerrende inl\u00e4ndische Subventionen. Die IOPD-Mitglieder gehen davon aus, dass erfolgreiche Verhandlungen zu besseren Markterl\u00f6sen f\u00fcr die Erzeuger von \u00d6lsaaten und Proteinpflanzen f\u00fchren. In diesem Sinne unterst\u00fctzen die Teilnehmer die Entwicklung eines Rahmens bis Ende Juli 2004 in der Hoffnung, dass die Verhandlungen in 2005 abgeschlossen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die IOPD-Mitglieder sind sich der Tatsache bewusst, dass die L\u00e4nder in der Lage sein m\u00fcssen, das Einkommen der Erzeuger bei einem Preisverfall zu stabilisieren. Die vereinbarten WTO-Disziplinen sollten umgesetzt werden, um zu gew\u00e4hrleisten, dass Sicherheitsprogramme den Markt f\u00fcr \u00d6lsaaten und Proteinprodukte nicht verzerren.<\/p>\n<p>Die IOPD-Mitglieder begr\u00fc\u00dfen den Fortschritt, der in der Entwicklung neuer Einsatzbereiche f\u00fcr \u00d6lsaaten- und Proteinprodukte erzielt werden konnte, insbesondere bei Biodiesel, und f\u00f6rdern die dauerhafte Entwicklung dieser umweltfreundlichen Produkte.<\/p>\n<p>Die IOPD begr\u00fc\u00dft den Beitrag dieser neuen Einsatzgebiete zur Marktstabilisierung und zu h\u00f6heren Preisen.<\/p>\n<p>Die IOPD-Mitglieder gehen davon aus, dass der \u00d6lsaatensektor im Verlauf der Verhandlungen er\u00f6rtert wird, damit die Erzeuger von einem zunehmenden Food- und Non-Food-Markt profitieren k\u00f6nnen, der sich aus einer weitergehenden Liberalisierung ergibt.<\/p>\n<ul>\n<li>Ontario Soybean Growers Marketing Board (OSG)\u00a0&#8211; Kanada<\/li>\n<li>Federation Francaise des Producteurs d&#8217;Oleagineux et Proteagineux (FOP)\u00a0&#8211; Frankreich<\/li>\n<li>Union zur F\u00f6rderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP)\u00a0&#8211; Deutschland<\/li>\n<li>American Soybean Association (ASA)\u00a0&#8211; Vereinigte Staaten<\/li>\n<li>Brazilian Confederation of Agriculture and Livestock (CNA)\u00a0&#8211; Brasilien<\/li>\n<li>Asociacion Argentina de Productores en Siembra Directa (AAPRESID)\u00a0&#8211; Argentinien<\/li>\n<li>National Farmers Union (NFU)\u00a0&#8211; Gro\u00dfbritannien<\/li>\n<li>C\u00e0mara Paraguaya de Exportadores de Cereales y Oleaginosas (CAPECO)\u00a0&#8211; Paraguay <\/li>\n<li>Confederazione Nazionale Coldiretti\u00a0&#8211; Italien <\/li>\n<li>Confederacion de Cooperativas Agrarias de Espana (CCAE)\u00a0&#8211; Spanien <\/li>\n<li>Svensk Raps\u00a0&#8211; Schweden<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der erneuten Bekr&auml;ftigung des gemeinsamen Standpunktes f&uuml;r die WTO-Verhandlungen ist der 7. Internationale &Ouml;lsaaten-Produzenten Dialog (IOPD&nbsp;&#8211; International Oilseed Producer Dialogue) am 17. und 18.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-7176","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7176","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7176"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7176\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7176"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7176"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7176"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=7176"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}