{"id":7104,"date":"2004-05-06T00:00:00","date_gmt":"2004-05-05T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20040506-06n"},"modified":"2004-05-06T00:00:00","modified_gmt":"2004-05-05T22:00:00","slug":"neue-verbrennungsverfahren-fuer-biogene-brennstoffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/neue-verbrennungsverfahren-fuer-biogene-brennstoffe\/","title":{"rendered":"Neue Verbrennungsverfahren f\u00fcr biogene Brennstoffe"},"content":{"rendered":"<p><b>Wissenschaftler der Universit\u00e4t Stuttgart entwickeln gemeinsam mit europ\u00e4ischen Partnern aus Forschung und Industrie neueste Brenner-Technologien f\u00fcr biogene Brennstoffe. Das <a href=\"http:\/\/www.ivd.uni-stuttgart.de\/deutsch\/ivd_www_fh.html\" >Institut f\u00fcr Verfahrenstechnik und Dampfkesselwesen (IVD)<\/a> der Universit\u00e4t Stuttgart koordiniert das von der Europ\u00e4ischen Kommission mit 2,2 Millionen Euro gef\u00f6rderte Projekt. Mit Techniken der flammlosen Oxidation und der kontinuierlichen Luftstufung wollen die Forscher Emissionen beispielsweise von Stickoxiden um mehr als 50 Prozent senken. Zwei Brennertypen wollen die Projektpartner entwickeln: Einen f\u00fcr gasf\u00f6rmige und fl\u00fcssige Brennstoffe sowie einen f\u00fcr feste Brennstoffe.<\/b><\/p>\n<p>Der Einsatz dieser speziell f\u00fcr heizwertarme Brennstoffe geeigneten Technologien k\u00f6nne zudem das Spektrum an Brennstoffen verbreitern, hei\u00dft es in einer <a href=\"http:\/\/www.uni-stuttgart.de\/aktuelles\/presse\/2004\/23.html\" >Pressemitteilung<\/a> der Universit\u00e4t Stuttgart. Vor allem Bio-Reststoffe aus Industrieprozessen wollen die Forscher nutzen. Dies k\u00f6nnen Abf\u00e4lle aus M\u00fchlenbetrieben sein, Abfallgase aus der Herstellung von Bio-Kunststoffen oder G\u00e4r-R\u00fcckst\u00e4nde aus der Bioalkohol-Produktion. W\u00fcrden diese Reststoffe verwertet, k\u00f6nnte man bei Verbrennungsprozessen k\u00fcnftig auf wertvolles Erdgas verzichten. <\/p>\n<p>Bei der Bio-Alkoholproduktion beispielsweise &#8211; dort werden Zuckerr\u00fcben, Mais oder Getreide verg\u00e4rt &#8211; ben\u00f6tigt man heute rund 70 Prozent der in Form von Alkohol produzierten Energie zur Beheizung des Prozesses. Im Moment verwendet man daf\u00fcr fast ausschlie\u00dflich Erdgas. Wenn es gelingt, die G\u00e4r-R\u00fcckst\u00e4nde thermisch zu verwerten, l\u00e4sst sich ein Teil dieser R\u00fcckst\u00e4nde direkt in den Prozess zur\u00fcckf\u00fchren. <\/p>\n<p>Die neuen Brennertypen k\u00f6nnen laut Uni Stuttgart zur Energievorsorgung aller Umwandlungsprozesse eingesetzt werden, in denen man Treibstoffe und Chemikalien aus Pflanzen herstellt. Ebenso geeignet sind sie f\u00fcr die emissionsarme Verbrennung von Bio-Brennstoffen in Kraftwerken oder f\u00fcr die Optimierung von Biomassefeuerungen bei Schreinern. Deutsche Industriepartner des Projekts sind das Unternehmen WS W\u00e4rmeprozesstechnik aus Renningen und das Gasw\u00e4rme-Institut aus Essen. Insgesamt sind neun Partner aus sieben europ\u00e4ischen L\u00e4ndern vertreten. <\/p>\n<p><b>Weitere Informationen unter:<\/b> <a href=\"http:\/\/www.eu-projects.de\/bio-pro\" >www.eu-projects.de\/bio-pro<\/a> <\/p>\n<p><b>Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Sonnenenergie e.V.<\/b><br \/>Augustenstra\u00dfe 79<br \/>80333 M\u00fcnchen<br \/>Tel.: 089-52 40 71<br \/>Fax: 089-52 16 68<br \/>E-mail: info@dgs.de <br \/>Internet: www.dgs.de <\/p>\n<p>(Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/industrieforum-holzenergie-pelletstechnologie-weiter-auf-dem-vormarsch\/\" >2004-02-06<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Wissenschaftler der Universit&auml;t Stuttgart entwickeln gemeinsam mit europ&auml;ischen Partnern aus Forschung und Industrie neueste Brenner-Technologien f&uuml;r biogene Brennstoffe. 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