{"id":7066,"date":"2004-05-21T00:00:00","date_gmt":"2004-05-20T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20040521-03n"},"modified":"2004-05-21T00:00:00","modified_gmt":"2004-05-20T22:00:00","slug":"sonnleitner-mit-bundeswaldgesetz-erfolgreiche-bilanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/sonnleitner-mit-bundeswaldgesetz-erfolgreiche-bilanz\/","title":{"rendered":"Sonnleitner: Mit Bundeswaldgesetz erfolgreiche Bilanz"},"content":{"rendered":"<p>Eigentum verpflichtet sowohl im Sinne der Gemeinwohlorientierung, wie es im Grundgesetz festgehalten ist, als auch im Sinne der Nachhaltigkeit. Gerade die Waldwirtschaft habe schon sehr fr\u00fchzeitig das Prinzip der Nachhaltigkeit, also den Einklang von \u00d6konomie, \u00d6kologie und die soziale Einbindung definiert und wissenschaftlich unterlegt. Dies betonte der Pr\u00e4sident des <a href=\"http:\/\/www.bauernverband.de\/\" >Deutschen Bauernverbandes (DBV)<\/a>, Gerd Sonnleitner, anl\u00e4sslich des Tages des Waldeigentums am 15. Mai 2004 im hessischen Moerfelden\/ Walldorf. <\/p>\n<p>Das bestehende Bundeswaldgesetz basiere auf diesen Prinzipien von Eigentum und Nachhaltigkeit und weise deshalb eine erfolgreiche Bilanz vor. Zweifellos habe dieses Waldgesetz dazu gef\u00fchrt, dass mit den nat\u00fcrlichen Ressourcen m\u00f6glichst schonend umgegangen und die Ertragsf\u00e4higkeit des Waldes nicht \u00fcberfordert wird. So habe sich zum Beispiel die Waldfl\u00e4che Deutschlands seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts st\u00e4ndig vergr\u00f6\u00dfert. Die Vorr\u00e4te an Holz erreichten in den deutschen W\u00e4ldern die h\u00f6chsten Werte seit Beginn jeglicher forstwirtschaftlicher Aufzeichnungen. Von den j\u00e4hrlich verf\u00fcgbaren Gro\u00dfholzmengen in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 55 bis 60 Millionen Festmetern w\u00fcrden lediglich 40 Millionen Festmeter genutzt. Dies gelinge, obwohl zwei Drittel der Waldfl\u00e4chen in der einen oder anderen Form unter Schutz gestellt seien, sei es aus Gr\u00fcnden des Natur-, Arten- oder Wasserschutzes. Die Waldbesitzer h\u00e4tten diesen nachhaltigen Ansatz in den vergangenen Jahren dadurch unterstrichen, dass sie sich zusammen mit Umweltorganisationen einen eigenen Zertifizierungsansatz geschaffen haben. Zwei Drittel der heimischen W\u00e4lder seien bereits PEFC-zertifiziert und erf\u00fcllten damit die Nachhaltigkeitskriterien.<\/p>\n<p>Angesichts dieser positiven waldbaulichen Bilanz sei es unverst\u00e4ndlich, dass die Bundesregierung das bew\u00e4hrte Bundeswaldgesetz novellieren will. Der DBV habe sich zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzer entschieden gegen diese unn\u00f6tige Novellierung ausgesprochen, erkl\u00e4rte Sonnleitner. Wer bei der Definition der guten fachlichen Praxis in der Forstwirtschaft \u00fcberziehe, der zerst\u00f6re alle freiwilligen Programme im Vertragsnaturschutz, konterkariere den gro\u00dfen Elan bei der freiwilligen Zertifizierung der W\u00e4lder und schaffe einen enormen staatlicherseits zu finanzierenden Kontrollaufwand in den W\u00e4ldern, also auf rund einem Drittel der bundesdeutschen Fl\u00e4che. Deshalb st\u00fcnden Waldbesitzer und Bauern wie keine andere Gruppe der Gesellschaft f\u00fcr die positiven Wirkungen der freien Verf\u00fcgbarkeit \u00fcber das Eigentum.<\/p>\n<p>(Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/kundgebung-gegen-die-novellierung-des-bundeswaldgesetzes\/\" >2004-05-17<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentum verpflichtet sowohl im Sinne der Gemeinwohlorientierung, wie es im Grundgesetz festgehalten ist, als auch im Sinne der Nachhaltigkeit. 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