{"id":70336,"date":"2020-01-10T08:03:46","date_gmt":"2020-01-10T07:03:46","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=70336"},"modified":"2020-01-10T09:17:51","modified_gmt":"2020-01-10T08:17:51","slug":"endlich-die-weltweit-erste-konferenz-zu-cellulosefasern-findet-vom-11-12-februar-2020-in-koeln-statt-1st-international-conference-on-cellulose-fibres","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/endlich-die-weltweit-erste-konferenz-zu-cellulosefasern-findet-vom-11-12-februar-2020-in-koeln-statt-1st-international-conference-on-cellulose-fibres\/","title":{"rendered":"Endlich! Die weltweit erste Konferenz zu Cellulosefasern findet vom 11.\u201312. Februar 2020 in K\u00f6ln statt: \u201e1st International Conference on Cellulose Fibres\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Der weltweite Cellulosefasermarkt ist mit knapp 10% Wachstum pro Jahr einer der am st\u00e4rksten wachsenden M\u00e4rkte \u00fcberhaupt. Experten sch\u00e4tzen, dass im Jahr 2025 der Umsatz die 50 Mrd. Dollar \u00fcbersteigen wird. Die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen und biologisch abbaubaren Fasern f\u00fcr Textilien, Hygieneprodukte und Kunststoffersatz im Verpackungsbereich sind die wichtigsten Faktoren f\u00fcr das Marktwachstum. Hierbei spielen politische Regelungen, die den Eintrag von Mikroplastik in die Umwelt drastisch reduzieren sollen, eine wichtige Rolle.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-70332\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/CCF-Banner-300x157.jpg\" alt=\"CCF-Banner\" width=\"300\" height=\"157\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2020\/01\/CCF-Banner-300x157.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2020\/01\/CCF-Banner-600x314.jpg 600w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2020\/01\/CCF-Banner.jpg 840w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Um die stetig wachsende Nachfrage decken zu k\u00f6nnen, werden insbesondere in Asien und Nordeuropa gro\u00dfe Investitionen in holzbasierte Bioraffinerien get\u00e4tigt, die neben Cellulosefasern weitere Produkte der Holzchemie herstellen. Somit wird sichergestellt, dass alle Bestandteile des Holzes genutzt werden. Zunehmend werden auch alternative Rohstoffquellen, wie z.B. Alttextilien, Altholz, Reststoffe der Agrarindustrie und Abw\u00e4sser eingesetzt, die oft noch Cellulose enthalten. Auf Basis solcher alternativen Quellen kann der \u00f6kologische Fu\u00dfabdruck der Cellulosefasern noch weiter gesenkt werden.<\/p>\n<p>Die Tatsache, dass dieser zukunftstr\u00e4chtige Bereich bisher noch keine eigene Konferenz hatte, erstaunte Michael Carus, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des nova-Instituts in H\u00fcrth bei K\u00f6ln: \u201eJeder andere Bereich, der so schnell w\u00e4chst, ein solche Flut an neuen Technologien aufweist und fortlaufend neue Akteure anzieht, hat normalerweise seine eigene Weltkonferenz. Diese L\u00fccke m\u00fcssen wir rasch f\u00fcllen. So war Anfang des Jahres 2019 die Idee geboren, in K\u00f6ln die \u201e1<sup>st<\/sup> International Conference on Cellulose Fibres\u201c zu veranstalten. Wir freuen uns auf die Premiere am 11. und 12. Februar 2020, an der die weltweit wichtigsten Produzenten und Akteure beteiligt sein werden.\u201c<\/p>\n<p>Das Programm deckt mit 30 Vortr\u00e4gen den gesamten Themenbereich ab: M\u00e4rkte &amp; Politik, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, neue Produktionstechnologien, alternative Rohstoffe und Anwendungen in den Bereichen Textilien, Hygieneprodukte, Biokomposite und Lebensmittel (Nanocellulose). Dabei stehen immer auch Anwendungen im Blickfeld, bei denen Kunststoffe durch Cellulosefasern ersetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>F\u00fchrende Unternehmen wie Lenzing (\u00d6sterreich), Sateri (China), Aditya Birla (Indien), S\u00f6dra (Schweden), Mets\u00e4 Fibre (Finnland) und Kelheim Fibres (Deutschland) werden ihre neuesten technologischen Entwicklungen, neue Eigenschaften und Anwendungen vorstellen. Ebenso werden \u00d6kobilanzen und Konzepte zur Gewinnung von Cellulosefasern aus alternativen Rohstoffquellen pr\u00e4sentiert, wodurch die Fasern wieder in die Kreislaufwirtschaft integriert und nutzbar gemacht werden k\u00f6nnen. Dabei werden auch Hilfsstoffe (Bozzetto (Italien)) und Ausr\u00fcstungen (Levaco Chemicals (Deutschland)) mit in die \u00f6kologischen Optimierungen einbezogen. Zu den Marktf\u00fchrern der Branche gesellen sich au\u00dferdem zahlreiche Start-ups sowie f\u00fchrende Forschungsinstitute aus D\u00e4nemark, Deutschland, Finnland, den Niederlanden, Schweden und den USA.<\/p>\n<p>Die besondere Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit wird durch zwei Sessions sowie eine Paneldiskussion abgebildet, an denen sowohl Anwender, als auch Zertifizierer und Umweltgruppen teilnehmen werden. Insbesondere die Umweltaktivisten von Canopy (Kanada) haben sich zum Ziel gesetzt Unternehmensl\u00f6sungen zu entwickeln, welche die letzten nat\u00fcrlichen W\u00e4lder sch\u00fctzen sollen. Cellulosefasern sollen so nachhaltig wie m\u00f6glich produzieren werden \u2013 von der Rohstoffgewinnung \u00fcber die Faserherstellung bis zur Ausr\u00fcstung der Endprodukte. 750 Unternehmen haben sich diesem Ziel bereits angeschlossen. Zusammen mit ISCC (International Sustainability &amp; Carbon Certification, Deutschland), Textile Exchange (Deutschland\/USA) und Textilkunden wie Esprit (Deutschland\/Hongkong) werden spannende Diskussionen erwartet.<\/p>\n<p>Ein weiterer thematischer Schwerpunkt stellt die biologische Abbaubarkeit der Cellulosefasern dar. Diesem Thema kommt eine besondere Bedeutung zu, da beim Waschen von Textilien unweigerlich Mikrofasern in die Abw\u00e4sser gelangen. Zudem werden ab 2021 diverse Einweg-Kunststoffprodukte verboten, die teilweise durch Cellulosefasern substituiert werden k\u00f6nnen. Auch zu diesen Themen wird es interessante Fachbeitr\u00e4ge u.a. von der Hochschule Niederrhein (Deutschland) und dem Scripps Institution of Oceanography, UC San Diego (USA) geben.<\/p>\n<p>Sateri (China), Lenzing (\u00d6sterreich) und Bozzetto (Italien) werden die Konferenz als Gold-Sponsor unterst\u00fctzen. Au\u00dferdem werden LEVACO Chemical (Deutschland) als Silber-Sponsor sowie NC Partnering (Finnland) und Stora Enso (Finnland\/Schweden) als Bronze-Sponsoren mit dabei sein.<\/p>\n<p>Premiumpartner der Konferenz sind die Umweltaktivisten von Canopy (Kanada). Weitere namhafte Partner der Konferenz sind BCNP Consultants (Deutschland), C.A.R.M.E.N. (Deutschland), CLIB (Deutschland), das Institut f\u00fcr Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen (Deutschland), PEFC International (Schweiz\/Deutschland), Textile Exchange (Deutschland\/USA), The Fibre Year Consulting (Schweiz) und das World Bioeconomy Forum (Finnland).<\/p>\n<p>Das nova-Institut erwartet 200 bis 300 Teilnehmer sowie 30 Aussteller aus der ganzen Welt. Zudem wird eine Vielzahl unterschiedlicher Branchen wie z.B. Textil, Hygiene und Verpackung an der Konferenz teilnehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weitere Informationen, Programm und Anmeldung: <a href=\"https:\/\/cellulose-fibres.eu\" target=\"_blank\">www.cellulose-fibres.eu<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Press release as PDF file and graphics: <a href=\"http:\/\/nova-institute.eu\/press\/?id=158\" target=\"_blank\">www.nova-institut.eu\/press\/?id=158<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der weltweite Cellulosefasermarkt ist mit knapp 10% Wachstum pro Jahr einer der am st\u00e4rksten wachsenden M\u00e4rkte \u00fcberhaupt. Experten sch\u00e4tzen, dass im Jahr 2025 der Umsatz die 50 Mrd. Dollar \u00fcbersteigen wird. Die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen und biologisch abbaubaren Fasern f\u00fcr Textilien, Hygieneprodukte und Kunststoffersatz im Verpackungsbereich sind die wichtigsten Faktoren f\u00fcr das Marktwachstum. 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