{"id":69819,"date":"2019-12-19T07:35:08","date_gmt":"2019-12-19T06:35:08","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=69819"},"modified":"2019-12-16T15:36:00","modified_gmt":"2019-12-16T14:36:00","slug":"vielseitige-naturfaser-sisal-als-daemmstoff-im-bauwesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/vielseitige-naturfaser-sisal-als-daemmstoff-im-bauwesen\/","title":{"rendered":"Vielseitige Naturfaser: Sisal als D\u00e4mmstoff im Bauwesen"},"content":{"rendered":"<p>Sisal kennen viele als Material f\u00fcr robuste Teppiche. Die aus den Bl\u00e4ttern der Agave gewonnenen Fasern werden daf\u00fcr eingef\u00e4rbt, zu Garn verzwirnt, geschoren und auf dem Webstuhl klassisch weiterverarbeitet. Im Bauwesen kommt Sisal in gepresster Form als D\u00e4mmstoff zum Einsatz.<\/p>\n<p>Sisalteppiche werden in unterschiedlichen Variante angeboten. In den verschiedensten Farbt\u00f6nen als Meterware, quadratisch oder rund, mit Umkettelung oder Stoffbord\u00fcre. Eins haben sie alle gemein: Das robuste und pflegeleichte Material ist fast unverw\u00fcstlich und pflegeleicht.<\/p>\n<p>Deshalb eignet es sich besonders f\u00fcr stark frequentierte Bereichen wie Eing\u00e4nge und Korridore. Das zumeist antibakterielle und antistatische Naturmaterial ist zudem atmungsaktiv und sorgt so f\u00fcr ein angenehmes Raumklima. Im Materialmix mit Wolle eignet sich Sisal auch hervorragend f\u00fcr Wohnr\u00e4ume. Doch bis die Teppiche in unseren R\u00e4umen liegen, ist es ein langer Produktionsweg, der fern von der Schweiz in Afrika oder S\u00fcdamerika seinen Anfang hat.<\/p>\n<p>Ursprung in Sisal auf Yucat\u00e1n<br \/>\nDie Sisal-Agave (lateinisch gave sisalana) ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Agavengew\u00e4chse. Das Epitheton der Art verweist auf die mexikanische Hafenstadt Sisal an der Nordk\u00fcste von Yucat\u00e1n. Seit dem 19. Jahrhundert wird die Pflanze intensiv wirtschaftlich genutzt. Von Mexiko aus gelangte sie in die gesamte Welt.<\/p>\n<p>Die Sisal-Agave wurde allerdings bereits vor der Eroberung Mittelamerikas von den Ureinwohnern domestiziert und zur Produktion von Pulque\u00a0verwendet. Diese milchartige Fl\u00fcssigkeit, auch \u00abG\u00f6ttermilch\u00bb bezeichnet, wird aus dem \u00abHerzen\u00bb der Agave gewonnen. Die Azteken sch\u00e4tzten das leicht alkoholische Getr\u00e4nk, das vor allem f\u00fcr rituelle Zeremonien der Adeligen verwendet wurde.<\/p>\n<p>1534 wurde es vom spanischen Konquistator Hern\u00e1n Cort\u00e9s\u00a0verboten, was allerdings nicht zur Abschaffung, sondern eher zum verst\u00e4rkten Zuspruch f\u00fchrte. \u00abBekannter sind wahrscheinlich einige andere mexikanische \u00abCousins\u00bb des Getr\u00e4nks, n\u00e4mlich der Agaven-Brand\u00a0Tequila und Mezcal\u00bb, meint Axel Rister von der Terr\u2019Arte AG. Er gab w\u00e4hrend einer Veranstaltung in der Schweizer Baumuster-Centrale Z\u00fcrich Einblicke in den Anbau der Agaven und die Weiterverarbeitung der Naturfaser Sisal.<\/p>\n<p>Durch die Verschleppung der mexikanischen Ureinwohner bereitete sich die Pflanze auch in Nordamerika aus. Spanier und Portugiesen brachten sie bei ihren Reisen auf andere Kontinente und L\u00e4nder, wo sie sich im 18. und 19.\u00a0Jahrhundert verbreitet Gebrauch als Zierpflanze fanden.<\/p>\n<p>Ideale L\u00e4nge von 90 Zentimetern<br \/>\nDie Agave ist heute eine der bedeutendsten Faserpflanzen. Das Produktionsvolumen von Sisal bel\u00e4uft sich weltweit auf rund 300&#8217;000 Tonnen im Jahr, die nicht allein in Mexiko, sondern vor allem in Brasilien, Kenia und Tansania produziert werden.1893 f\u00fchrte Richard Hindorf Brutknospen zur vegetativen, ungeschlechtlichen Vermehrung aus Florida in Tansania ein.<\/p>\n<p>Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Pflanzen nach Brasilien gebracht. Mitte des 20. Jahrhunderts, in der Bl\u00fctezeit der Sisalproduktion, war Brasilien bereits das zweitgr\u00f6sste Erzeugerland nach Tansania. Pro Hektar rechnet man je nach klimatischen Bedingungen mit rund einer bis 2,5 Tonnen Ertrag.<\/p>\n<p>Die Sisal-Faser wird geerntet, getrocknet und gek\u00e4mmt. Idealerweise ist sie f\u00fcr die Weiterverarbeitung zu Teppichen ungef\u00e4hr 90 Zentimeter lang. Dabei zeigen sich bereits die sehr spezifischen Eigenschaften: Die Fasern sind relativ steif, z\u00e4h und extrem robust. Deshalb eignen sie sich hervorragend auch zur Herstellung von Tauen, Seilen, Teppichen oder Auslegware, als Matratzenf\u00fcllung oder Gebrauchsgegenst\u00e4nden wie K\u00f6rben und Katzenb\u00e4umen.<\/p>\n<p>Konkurrenz durch Kunstfasern<br \/>\n\u00abAb den 30er-Jahren bestand ein regelrechter Boom bei der Verwendung von Sisal, denn es war fast die einziger verf\u00fcgbare Naturfaser dieser Qualit\u00e4t\u00bb, berichtet Riester. In den 60er- und 70er-Jahren fiel der Bedarf stark, Kunstfasern wie Polypropylen und Nylon etablierten sich auf dem Markt.<\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren ist der Bedarf wieder stark angewachsen. Dies vor allem, weil man begonnen hat, Verbundstoffe mit Zement oder Kunststoff herzustellen. \u00abIm Bauwesen kommen diese beispielsweise als Isolationsmatten und D\u00e4mmstoff sowie als Schleifmittel zum Einsatz. Die Faser ist so robust, dass selbst Metall und Stein damit geschliffen werden k\u00f6nnen.\u00bb<\/p>\n<p>Die Produktion ging zur\u00fcck, erholt sich jedoch seit der Jahrtausendwende wieder.\u00a0Gemessen an der Masse der Faserproduktion ist die Sisal-Agave heute die f\u00fcnftwichtigste Faserpflanze weltweit,\u00a02006 belief sich die Weltproduktion von Sisalfasern\u00a0auf rund 428 000 Tonnen.<\/p>\n<p>Axel Riester besuchte in Kenia eine der gr\u00f6ssten Plantagen, die rund 25 Prozent der Landesproduktion an Sisal liefert. In der \u00e4hnlich einer Community gef\u00fchrten Plantage leben 1200 Mitarbeiter mit ihren Familien, insgesamt gut 6000 Menschen. Es gibt eigene Bildungseinrichtungen und eine Krankenstation. Die Zucht, Kultivierung und Ernte erfolgt im Wesentlichen in Handarbeit.<\/p>\n<p>Gen\u00fcgsam und robust<br \/>\nDie Agave ist eine sehr gen\u00fcgsame und robuste Pflanze. Sie kann rund zw\u00f6lf Jahre genutzt werden. Sobald sie ihren bis zu sechs Meter langen, aus 10 bis 25 Bl\u00fcten bestehenden Bl\u00fctenstand austreibt, neigt sich ihr Leben dem Ende zu. Nach der Bl\u00fcte stirbt sie ab. Die zahlreichen Samen sind handfl\u00e4chengross und werden in sehr grosser Anzahl hervorgebracht.<\/p>\n<p>Sie werden eingesetzt und zu Setzlingen aufgezogen. Danach werden die kleinen Pflanzen wieder ausgerissen, um in dichtem Abstand gepflanzt zu werden. Dort wachsen sie weitere ein bis zwei Jahre zur Gr\u00f6sse eines kleinen Busches heran. Anschliessend werden sie erneut ausgerissen und auf Felder mit gr\u00f6sserem Raster verpflanzt. Nach drei bis vier Jahren Wachstum sind sie kr\u00e4ftig genug, um erneut umgesetzt zu werden. Die Agaven m\u00fcssen in dieser Zeit weder gepflegt noch gegossen werden.<\/p>\n<p>Vier Jahre bis zur ersten Ernte<br \/>\nNun k\u00f6nnen sie an ihren endg\u00fcltigen Standort gepflanzt werden, wo sie zu m\u00e4chtigen Pflanzen mit Blattl\u00e4ngen von 1,10 bis 1,30 Metern heranwachsen. Damit beginnt die Zeit der Ernte, was bedeutet, dass die einzelnen Bl\u00e4tter mit der Machete abgeschnitten werden. Im Zentrum verbleibt der mittlere St\u00e4nder, der weiter w\u00e4chst und neue Bl\u00e4tter austreibt.<\/p>\n<p>Die geernteten Bl\u00e4tter werden geb\u00fcndelt und der Verarbeitung zugef\u00fchrt. Die Bl\u00e4tter werden auf einem F\u00f6rderband ausgerichtet und in einer Presse unter hohem Druck ausgedr\u00fcckt. Das ausscheidende Fruchtfleisch und Wasser werden als D\u00fcngemittel auf den Feldern weiterverwendet.<\/p>\n<p>Die verbleibenden Pflanzenteile sind danach bereits als Fasern zu erkennen. Nach dem Trocknen wird das Rohmaterial beim K\u00e4mmprozess gegl\u00e4ttet und ges\u00e4ubert. \u00abIn dieser Form sind die Sisalfasern bereit f\u00fcr die Weiterverarbeitung. F\u00fcr den Versand werden sie deshalb in 250 bis 500 Kilogramm schwere Ballen gepresst. Damit endet der Bearbeitungsprozess in Afrika\u00bb, erl\u00e4utert Riester.<\/p>\n<p>Zur Weiterverarbeitung nach \u00d6sterreich<br \/>\nIn Mellau im Vorarlberg hat die Sisalverarbeitung seit den 1930er-Jahren Tradition. \u00abDie Verarbeitung des Rohmaterials zum Garn ist ein sehr aufwendiger Prozess. Daf\u00fcr m\u00fcssen die langen Fasern gebrochen werden. Um sie geschmeidiger zu machen, werden sie durch Walzen gef\u00fchrt und angefeuchtet\u00bb, so Riester. Beim Einf\u00e4rben des Rohmaterial werden die Ballen in heissem Wasser unter Druck mit Pigmenten oder Farbstoffen in der F\u00e4rbetrommel behandelt.<\/p>\n<p>Danach beginnt der eigentlich kritischen Prozess: Die einzelnen, in Zopfform verdrehten B\u00fcndel werden zun\u00e4chst verdichtet und linear ausgerichtet. Beim Durchlaufen unterschiedlich schnell laufender B\u00e4nder mit K\u00e4mmen wird das Material durch Verziehen gestreckt. Dieser Prozess wird mehrfach wiederholt. Das immer d\u00fcnner werdende Band wird dann in der Spinnerei gedreht und erh\u00e4lt dadurch seine Festigkeit.<\/p>\n<p>Kleine Unregelm\u00e4ssigkeiten im fertigen Garn werden gesch\u00e4rt. Das Material wird aufgespult und auf einem Zwischentr\u00e4ger aufgewickelt. Um eine h\u00f6here Festigkeit zu erreichen, werden die F\u00e4den nochmals verzwirbelt. Die Garne werden anschliessend auf dem Webstuhl zu Teppichen und Matten verwoben. Dabei ist eine Materialmix wie etwa mit Wolle m\u00f6glich, der sehr sch\u00f6ne Kreationen erm\u00f6glicht, wie\u00a0Sortiment der Terr\u2018Arte AG am Event gezeigte.<\/p>\n<p>Verwendung als Baumaterial<br \/>\nWeniger Bearbeitung ben\u00f6tigt die Faser, wenn sie als Baustoff genutzt werden soll. Die Naturfaser wirkt w\u00e4rmeisolierend und trittschalld\u00e4mmend. Das Material wird daf\u00fcr zu Matten gepresst. Sie werden in Afrika und auf der arabischen Halbinsel als ornamentf\u00f6rmigen Platten angeboten.<\/p>\n<p>Auch in der Schweiz l\u00e4uft ein Projekt, wo Sisal f\u00fcr D\u00e4mmzwecke eingesetzt wird. Die Klosterkirche Menzingen der Kongregation\u00a0der Schwestern zum Heiligen Kreuz wird umgebaut. Letztes Jahr startete das Bauprojekt, das mehrere Liegenschaften der Glaubensgemeinschaft umfasst, die den heutigen Bed\u00fcrfnissen angepasst werden sollen.<\/p>\n<p>In der ersten Bauetappe wird der West- sowie der Kirchtrakt im Mutterhaus umgebaut. In dem Rahmen wird auch die profanisierte Kreuzkapelle umfassend saniert und zum Museum umgebaut.\u00a0Nat\u00fcrliche Baustoffe, die Ruhe, W\u00e4rme und Best\u00e4ndigkeit verinnerlichen, w\u00fcnschten die die Schwestern f\u00fcr die Sanierung der historischen Gem\u00e4uer. Dies brachte Architekt Herbert M\u00e4der zum Entschluss, Sisal einzusetzen. Die Bauarbeiten sollen bis 2020 fertiggestellt sein.<\/p>\n<p>Vom Kn\u00fcpfen zum Konstruieren<br \/>\n\u00abKonstruieren ist ein genetischer Drang. Er liegt den Menschen sozusagen in den H\u00e4nden und im Blut. Es ist auch die Freiheit, Materialien w\u00e4hlen zu k\u00f6nnen, sich nicht nur programmiert auf Steine beschr\u00e4nken zu m\u00fcssen. Somit kommen die Naturfasern ins Spiel\u00bb, sagt Andrea Deplazes vom B\u00fcro Bearth &amp; Deplazes Architekten AG. Nicht zuf\u00e4llig hat er einen Sisalteppich auf dem Cover seines Buchs \u00abArchitektur konstruieren\u00bb abgebildet. Doch was verbinden diese \u00abTeppich-Knoten\u00bb mit dem Konstruieren?<\/p>\n<p>\u00abPflanzenfasern lassen sich spielerisch bearbeiten, auch wenn anfangs nicht dieser Sinn im Vordergrund stand. Lange bevor oder w\u00e4hrend die Fasern f\u00fcr Konstruktionen eingesetzt wurden, nutzen beispielsweise die Inkas bereits im 7. Jahrhundert die Knotenschrift, um Informationen zu \u00fcbermitteln oder zu z\u00e4hlen\u00bb, berichtet der Professor.<\/p>\n<p>Das Verl\u00e4ngern, aber auch Zusammenbinden von zuvor nat\u00fcrlich Getrenntem zu etwas, was danach ein neues Ganzes bildet, spielte seit Beginn der Menschheit eine wichtige Rolle beim Bau von Behausungen und Werkzeugen. Heute bekannte statische Regeln spielte keine Rolle, wurden allerdings durch praktische Erfahrung angewandt.<\/p>\n<p>Etwas, was von Natur aus schwach ist, wie Schilf, werde zum B\u00fcndel zusammengebunden, damit es eine wesentlich h\u00f6here Festigkeit erh\u00e4lt. Dies k\u00f6nne auch in sehr kunstvoller Form geschehen: Dabei werde die Technik durch das Ornament, also die kunstvolle Anordnung des Verbindens begleitet, oder auch umgekehrt, der kunstvolle Knoten werde f\u00fcr die Technik eingesetzt.<\/p>\n<p>Als Beispiel zeigte er kunstvolle Konstruktionen von H\u00e4usern aus Schilf-Stengeln im Irak. Aus dem gleichen Material wurden raumabschliessenden Elemente f\u00fcr W\u00e4nde und Decken geflochten. Netze aus einfachen Knotenverbindungen setzten auch den Start zur Domestizierung der Tiere. Seit der Jungsteinzeit lassen sich Spinnwirbel und Webgewichte arch\u00e4ologisch nachweisen, die Menschen waren also bereits in der Lage, Stoffe herzustellen. Das auf einfachen Gewichtswebst\u00fchlen hergestellte Tuch diente als Kleidung und f\u00fcr Wohnzwecke. Teppiche und Zelte der nomadisieren Menschen waren schnell zusammengerollt und abtransportiert.<\/p>\n<p>Knoten an Bauwerken<br \/>\n\u00abStein f\u00fchrt zu Massivbau, feines Material zum Filigranbau, doch es ist auch die Mischung beider Konstruktionsweisen miteinander m\u00f6glich\u00bb, sagt der Architekt. Als die Menschen sesshaft wurden, ihre Behausungen also nicht mehr abgebaut und transportiert werden mussten, wurden die leichten Strukturen aus Ruten und Holzstangen durch Lehm beschichtet.<\/p>\n<p>Die Mischbauweise war entstanden. \u00abDies kann sozusagen als Vorg\u00e4nger der im 19. Jahrhundert als Stahlbeton erfundenen Mischung von Zement und Kies, verst\u00e4rkt durch eine Bew\u00e4hrung, angesehen werden\u00bb, so Andrea Deplazes.<\/p>\n<p>Knoten tauchen in der Baugeschichte immer wieder auf. Sie garantieren im Holz- und Stahlbau f\u00fcr Sicherheit. \u00abEnde des 20. Jahrhunderts war der Bau des Eifelturms, der Ikone des Stahlbaus, ein wichtiger Moment in der Baugeschichte. Erstmals wurde die Tendenz umgekehrt, die es \u00fcber Jahrtausende vom filigranen Bauen hin zu Misch- oder Massivbauen gab. Das war ein Schock f\u00fcr alle Architekten\u00bb, betont Deplazes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Architektur konstruieren, Vom Rohmaterial zum Bauwerk. Ein Handbuch, Andrea Deplazes, Birkh\u00e4user Verlag, Erstver\u00f6ffentlichung: 3. Dezember 2004 , 5. Auflage 2018, 592 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-0356-1667-5, 76.70 Franken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sisal kennen viele als Material f\u00fcr robuste Teppiche. Die aus den Bl\u00e4ttern der Agave gewonnenen Fasern werden daf\u00fcr eingef\u00e4rbt, zu Garn verzwirnt, geschoren und auf dem Webstuhl klassisch weiterverarbeitet. Im Bauwesen kommt Sisal in gepresster Form als D\u00e4mmstoff zum Einsatz. Sisalteppiche werden in unterschiedlichen Variante angeboten. 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