{"id":68612,"date":"2019-11-20T07:32:15","date_gmt":"2019-11-20T06:32:15","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=68612"},"modified":"2019-11-16T08:47:41","modified_gmt":"2019-11-16T07:47:41","slug":"kosmetikverpackung-100-prozent-bio-basiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/kosmetikverpackung-100-prozent-bio-basiert\/","title":{"rendered":"Kosmetikverpackung: 100 Prozent bio-basiert"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend der K\u20052019 wurde ein interessantes Konzept zur Produktion vollst\u00e4ndig bio-basierter und bio-kompatibler Tiegel auf einer Spritzgie\u00dfmaschine vorgestellt. Das Projekt setzt auf ein abgestimmtes Konzept aus Werkstoff und Maschinentechnik. Zudem ist das Produkt laut der beteiligten Unternehmen ohne Leistungsverlust der Werkstoffe recyclierbar.<\/p>\n<p>Ziel sei es gewesen, trotz Barriereschicht und Inmold-Label die Produktion auf einem wettbewerbsf\u00e4higen Kostenniveau zu realisieren. Dabei sollen die Werkstoffe nicht in Konkurrenz mit der Tierfutter- oder Nahrungsmittelproduktion stehen.<br \/>\nBeteiligt am Projekt sind Werkstoffentwickler Zeroplast, Verarbeiter Buzek Plastic und Wittmann Battenfeld als Maschinenhersteller. Mitgewirkt haben au\u00dferdem die Fraunhofer-Institute ISC und IWKS. In der Zusammenarbeit seien auf Grund der Chargen-Schwankungen von Naturstoffen unter anderem Neuentwicklungen in der Programm- und Prozesstechnik notwendig gewesen.<br \/>\nW\u00e4hrend der K\u20052019 produzierte eine Maschine des Typs Ecopower Combimould aus dem nur aus drei Komponenten bestehenden, bio-basierten Compound Zeroplast Free den Kosmetiktiegel, der ohne Verlust der materialtechnischen Eigenschaften recycelbar sein soll. Der Tiegel wurde mit dem Hauptaggregat der Maschine, der andersfarbige Deckel mit dem L-Aggregat gespritzt. Der vollintegrierte Wittmann Roboter W842 legt ein rundes Papierlabel aus zertifiziertem Cradle-to-Cradle-Papier aus einem Magazin schlie\u00dfseitig f\u00fcr den Tiegelboden ein. Au\u00dferdem entnimmt der Roboter die Tiegel von der D\u00fcsenseite und \u00fcbergibt sie an einen weiteren Roboter, der sie in eine Schraubstation legt. Der W842 lebt die Tiegeldeckel in die Schraubstation, wo sie mit den Tiegeln gef\u00fcgt und abgelegt wurden.<\/p>\n<p>Der vorangegangene Inmold-Labelling Prozess reduziert die Komplexit\u00e4t der Werkstoffe im Packmittel. Die Verwendung des Papierlabels sorge f\u00fcr effiziente Recyclingprozesse, und erm\u00f6gliche damit eine kreislauff\u00e4hige und nachhaltige Dekoration der Packmittel. Dazu Michael Wittmann und Friedrich Breidenbach von Zeroplast: \u201eNachhaltige L\u00f6sungen d\u00fcrfen kein Verzicht sein. Sind sie schlechter oder weniger attraktiv, werden sie sich nicht durchsetzen.\u201c<\/p>\n<p>Der Werkstoff Zeroplast Free weise laut Streamlined Life Cycle Assessment (LCA) pro Kilogramm in den meisten untersuchten Wirkungskategorien eine deutlich bessere Umweltbilanz als g\u00e4ngige Kunststoffe auf. Der Werkstoff wird aus nachwachsenden und aus mineralischen Rohstoffen (renewable and mineral sources) hergestellt, sei wiederverwertbar (recyclable) und bei unsachgem\u00e4\u00dfer Entsorgung (littering) in der Natur abbaubar (decomposable), um negative Auswirkungen wie toxische Stoffe oder Mikroplastik zu vermeiden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend der K\u20052019 wurde ein interessantes Konzept zur Produktion vollst\u00e4ndig bio-basierter und bio-kompatibler Tiegel auf einer Spritzgie\u00dfmaschine vorgestellt. Das Projekt setzt auf ein abgestimmtes Konzept aus Werkstoff und Maschinentechnik. 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