{"id":67643,"date":"2019-10-18T07:20:52","date_gmt":"2019-10-18T05:20:52","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=67643"},"modified":"2021-09-09T21:26:35","modified_gmt":"2021-09-09T19:26:35","slug":"vom-klimakiller-zum-rohstoff-der-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/vom-klimakiller-zum-rohstoff-der-zukunft\/","title":{"rendered":"Vom Klimakiller zum Rohstoff der Zukunft"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie kann das Treibhausgas Kohlendioxid (CO<sub>2<\/sub>) industriell genutzt und im Strukturwandel zur Chance f\u00fcr das Rheinische Revier werden? Dies ist nur eine der Fragen, die das vom Forschungszentrum J\u00fclich koordinierte Forschungsprojekt &#8220;Inkubator f\u00fcr Nachhaltige Elektrochemische Wertsch\u00f6pfung&#8221; (iNEW) beantworten will. Das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung <a href=\"https:\/\/www.wirtschaft.nrw\/pressemitteilung\/innovationsplattform-inew-erhaelt-foerderbescheid-ueber-rund-20-millionen-euro\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(BMBF) f\u00f6rdert<\/a> das auf zwei Jahre angelegte Forschungsvorhaben mit \u00fcber 20 Millionen Euro im Rahmen des Sofortprogramms der Bundesregierung f\u00fcr den Strukturwandel. Forschungsstaatssekret\u00e4r Thomas Rachel MdB \u00fcberreichte die F\u00f6rderurkunden an Prof. Wolfgang Marquardt, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrum J\u00fclich, und Prof. R\u00fcdiger Eichel, Direktor des federf\u00fchrenden Instituts f\u00fcr Grundlagen der Elektrochemie, sowie an den Projektpartner RWTH Aachen.<\/strong><\/p>\n<p>Die J\u00fclicher und Aachener Wissenschaftler wollen das klimasch\u00e4dliche CO<sub>2<\/sub> mithilfe neuer Technologien als nachhaltigen Rohstoff nutzbar machen. Dies ist eine von vielen Wertsch\u00f6pfungsketten, die in dem nationalen Kopernikus-Projekt &#8220;Power-to-X&#8221; untersucht werden. In dem Projekt wird ebenso wie in dem RWTH-Exzellenzcluster &#8220;Fuel Science Center \u2013 Adaptive Systeme zur Umwandlung von erneuerbarer Energie und Kohlenstoffquellen&#8221; erforscht, wie erneuerbare Energie in verschiedene Formen von Energiespeichern und wertvollen Grundstoffen umgewandelt werden kann. Damit bieten sie komplett nachhaltige Wertsch\u00f6pfungsketten von regenerativen Ressourcen bis hin zu definierten Produkten wie wichtigen Grundchemikalien und synthetischen Kraftstoffen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_67645\" aria-describedby=\"caption-attachment-67645\" style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-67645 size-full\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/2019-10-08-iNew.jpg\" alt=\"2019-10-08-iNew\" width=\"450\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2019\/10\/2019-10-08-iNew.jpg 450w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2019\/10\/2019-10-08-iNew-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-67645\" class=\"wp-caption-text\">Das BMBF f\u00f6rdert das Projekt iNEW mit 20 Millionen Euro. Bei der Bescheid\u00fcbergabe: (v.l.) Prof. Harald Bolt, Vorstandsmitglied des Forschungszentrums J\u00fclich, Prof. Wolfgang Marquardt, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums, Forschungsstaatssekret\u00e4r Thomas Rachel, Prof. R\u00fcdiger-A. Eichel, Projektleiter iNEW, und Prof. Matthias Wessling, Prorektor der RWTH Aachen. \u00a9 Forschungszentrum J\u00fclich\/Ralf-Uwe Limbach<\/figcaption><\/figure>\n<p>&#8220;Damit die neuen Technologien schnell ihren Weg in die Anwendung finden und einen Beitrag zum Gelingen des Strukturwandels leisten k\u00f6nnen, bauen wir mit iNEW gemeinsam mit Partnern der RWTH Aachen und der regionalen Wirtschaft eine offene Innovations-Plattform auf\u201c, erkl\u00e4rte Projektleiter R\u00fcdiger Eichel vom Forschungszentrum J\u00fclich. iNEW bringt Entwickler und Anwender der Technologien zusammen, damit die Erfahrungen der Nutzer direkt in die Entwicklung zur\u00fcckflie\u00dfen k\u00f6nnen. Neben der RWTH Aachen, die als wissenschaftlicher Projektpartner eingebunden ist, arbeiten unter anderem die regional ans\u00e4ssigen Unternehmen Covestro Deutschland AG sowie die RWE Power AG an dem Projekt mit.<\/p>\n<p>Forschungsstaatssekret\u00e4r Thomas Rachel: &#8220;Der Strukturwandel stellt uns alle vor eine gro\u00dfe Herausforderung. Mit dem Projekt iNEW sind wir einen Schritt weiter, diesen Wandel zu meistern. Das Projekt ist nicht nur eine Investition in klimafreundliche Zukunftstechnologien. Es bindet auch die regionale Industrie mit ein und hat einen klaren Anwendungsbezug. Deswegen freue ich mich \u00fcber die F\u00f6rderung aus dem BMBF.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Mit iNEW bringen wir unsere Erfahrungen und unser Netzwerk aus gro\u00dfen wissenschaftlichen Leuchtturmprojekten in den Strukturwandel ein. Das Forschungszentrum unterst\u00fctzt damit aktiv die Transformation des Rheinischen Reviers hin zu einer wettbewerbsf\u00e4higen und nachhaltigen Industrieregion der Zukunft&#8221;, so Prof. Wolfgang Marquardt, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums J\u00fclich.<\/p>\n<p>Prof. Matthias Wessling, Prorektor f\u00fcr Forschung und Struktur der RWTH, ordnete das Forschungsvorhaben aus Aachener Sicht ein: &#8220;Das Projekt iNEW steht exemplarisch f\u00fcr die eng verzahnte, partnerschaftliche Zusammenarbeit von RWTH Aachen und Forschungszentrum J\u00fclich, wie wir sie bereits seit Jahren in der &#8220;J\u00fclich Aachen Research Alliance&#8221; JARA institutionalisiert haben. Wir freuen uns, ihm Rahmen von iNEW unsere Expertise in der Entwicklung innovativer, elektrochemischer Prozesskonzepte in die Aktivit\u00e4ten zum Strukturwandel im Rheinischen Revier einbringen zu k\u00f6nnen.&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie kann das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) industriell genutzt und im Strukturwandel zur Chance f\u00fcr das Rheinische Revier werden? Dies ist nur eine der Fragen, die das vom Forschungszentrum J\u00fclich koordinierte Forschungsprojekt &#8220;Inkubator f\u00fcr Nachhaltige Elektrochemische Wertsch\u00f6pfung&#8221; (iNEW) beantworten will. 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