{"id":67335,"date":"2019-10-11T07:26:35","date_gmt":"2019-10-11T05:26:35","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=67335"},"modified":"2019-10-08T14:59:38","modified_gmt":"2019-10-08T12:59:38","slug":"neste-finnen-steuern-geschaeftsbereich-fuer-erneuerbare-polymere-und-chemikalien-aus-deutschland-niederlassung-in-duesseldorf-eroeffnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/neste-finnen-steuern-geschaeftsbereich-fuer-erneuerbare-polymere-und-chemikalien-aus-deutschland-niederlassung-in-duesseldorf-eroeffnet\/","title":{"rendered":"Neste: Finnen steuern Gesch\u00e4ftsbereich f\u00fcr erneuerbare Polymere und Chemikalien aus Deutschland &#8211; Niederlassung in D\u00fcsseldorf er\u00f6ffnet"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die finnische Neste er\u00f6ffnet heute offiziell ihre deutsche Niederlassung in D\u00fcsseldorf, die gleichzeitig als weltweite Zentrale f\u00fcr den neuen Gesch\u00e4ftsbereich \u201eRenewable Polymers &amp; Chemicals\u201c fungiert. Diese Einheit beliefert die Kunststoff- und Chemiebranche mit Vorprodukten, die aus Biomasse und chemisch recycelten Kunststoffabf\u00e4llen hergestellt werden.<\/strong><\/p>\n<p>Mercedes Alonso, die den Gesch\u00e4ftsbereich seit dem 1. September als Konzernvorstand und Executive Vice President leitet, wird auch Deutschland-Chefin. Aus D\u00fcsseldorf heraus werden die Gesch\u00e4ftsentwicklung, das Management der Wertsch\u00f6pfungsketten sowie Vertrieb und Marketing weltweit gesteuert. Daf\u00fcr will Neste am Standort bis zu 80 hochqualifizierte Arbeitspl\u00e4tze schaffen. Hergestellt werden die erneuerbaren Produkte in den konzerneigenen Raffinerien im finnischen Porvoo, in Rotterdam und in Singapur.<\/p>\n<p>\u201eDie Konzentration der Aktivit\u00e4ten in D\u00fcsseldorf erm\u00f6glicht schnelleres Wachstum mit dem Ziel, weltweit der f\u00fchrende Anbieter nachhaltiger und zirkul\u00e4rer L\u00f6sungen zu werden\u201c, sagt Mercedes Alonso. \u201eIn Deutschland und insbesondere im Rheinland schl\u00e4gt das Herz der europ\u00e4ischen Chemieindustrie. Da wir im Bereich Polymere und Chemikalien mit Partnern \u00fcber die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette hinweg kooperieren, kommen uns die hier vorhandenen Netzwerke zugute &#8211; von Forschungseinrichtungen \u00fcber Verarbeiter bis zu Endkunden.\u201c<\/p>\n<h3>Klimaemissionen der Kunststoffbranche senken<\/h3>\n<p>Polymere, die aus biobasierten Rohstoffen oder chemisch recyceltem Kunststoff anstatt aus Roh\u00f6l hergestellt werden, k\u00f6nnen den CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck der Kunststoffbranche signifikant verringern. Der Vorstandsvorsitzende Peter Vanacker sagt dazu: \u201eNestes Unternehmenszweck ist es, eine ges\u00fcndere Welt f\u00fcr unsere Kinder zu schaffen. Im Jahr 2018 haben Kunden durch unsere Produkte weltweit rund acht Millionen Tonnen CO2 eingespart. Bis 2030 wollen wir diese Menge auf j\u00e4hrlich 20 Millionen Tonnen mehr als verdoppeln. Das neue Gesch\u00e4ftsfeld erneuerbare Polymere und Chemikalien wird dazu einen wichtigen Beitrag leisten.\u201c<\/p>\n<p>Erste Projekte hat Neste demnach bereits realisiert. So stellte man im Juni 2019 gemeinsam mit LyondellBasell weltweit erstmalig biobasiertes Polypropylen und Polyethylen im industriellen Ma\u00dfstab her. Die Melitta-Gruppe will diese nun in nachhaltigen Produkten einsetzen.<\/p>\n<h3>Bereits Erfahrung in Deutschland<\/h3>\n<p>Schon vor der Er\u00f6ffnung der neuen Niederlassung hat Neste mit einer Reihe von Partnern in Deutschland kooperiert. Erst k\u00fcrzlich hatte das Unternehmen zum Beispiel die weltweit erste Produktion von biobasiertem Polypropylen und Polyethylen im industriellen Ma\u00dfstab am Standort Wesseling der LyondellBasell bekannt gegeben.<\/p>\n<p>Zuvor hatte Neste \u201eMy Renewable Diesel\u201c den Flugh\u00e4fen Hamburg und Stuttgart dabei geholfen, die Emissionen ihrer Fuhrparks zu reduzieren, und eine zentrale Rolle in einem Testprojekt f\u00fcr die Kraftstoffmischung \u201cDiesel R33\u201d in 280 Bussen, Personen- und Lastkraftwagen f\u00fcr \u00fcber ein Jahr in Coburg gespielt.<\/p>\n<p>Bereits 2011 hatten Lufthansa und Neste gemeinsam Neste \u201eMy Renewable Jet Fuel\u201c auf fast 1.200 Fl\u00fcgen zwischen Frankfurt und Hamburg sowie einer Interkontinentalverbindung zwischen Frankfurt und Washington D.C. getestet. Erst Anfang Oktober gaben beide Unternehmen bekannt, dass Lufthansa den erneuerbaren Flugkraftstoff von Neste als Beimischung zu fossilem Kerosin bei Fl\u00fcgen ab Frankfurt einsetzen wird.<\/p>\n<p>Deutschland ist der vierzehnte Markt, in dem sich Neste mit einer eigenen Organisation etabliert.<\/p>\n<h3>Nachhaltiges Unternehmen<\/h3>\n<p>Der in Espoo bei Helsinki angesiedelte Konzern, urspr\u00fcnglich ein Erd\u00f6lverarbeitungsunternehmen, versteht sich heute als der weltweit gr\u00f6\u00dfte Hersteller erneuerbaren Diesels und als ein f\u00fchrender Anbieter erneuerbaren Kerosins.<\/p>\n<p>Neste setzte im Gesch\u00e4ftsjahr 2018 mit 5.500 Mitarbeitern rund 15 Milliarden Euro um. Auf dem Global-100-Index der nachhaltigsten Unternehmen belegt das Unternehmen den dritten Platz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die finnische Neste er\u00f6ffnet heute offiziell ihre deutsche Niederlassung in D\u00fcsseldorf, die gleichzeitig als weltweite Zentrale f\u00fcr den neuen Gesch\u00e4ftsbereich \u201eRenewable Polymers &amp; Chemicals\u201c fungiert. Diese Einheit beliefert die Kunststoff- und Chemiebranche mit Vorprodukten, die aus Biomasse und chemisch recycelten Kunststoffabf\u00e4llen hergestellt werden. Mercedes Alonso, die den Gesch\u00e4ftsbereich seit dem 1. 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