{"id":66836,"date":"2019-09-24T06:52:37","date_gmt":"2019-09-24T04:52:37","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=66836"},"modified":"2019-09-22T13:05:03","modified_gmt":"2019-09-22T11:05:03","slug":"kommission-von-der-leyen-eine-union-die-mehr-erreichen-will","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/kommission-von-der-leyen-eine-union-die-mehr-erreichen-will\/","title":{"rendered":"Kommission von der Leyen: Eine Union, die mehr erreichen will"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die als Pr\u00e4sidentin gew\u00e4hlte Ursula von der Leyen hat heute ihr Team und die neue Struktur der n\u00e4chsten Europ\u00e4ischen Kommission vorgestellt.<\/strong><\/p>\n<p>In der neuen Kommission werden sich die Priorit\u00e4ten und Ziele widerspiegeln, die in den Politischen Leitlinien dargelegt wurden. Ihre Struktur wird sich an den Zielsetzungen orientieren, f\u00fcr die Ursula von der Leyen vom Europ\u00e4ischen Parlament gew\u00e4hlt wurde.<\/p>\n<p>Dreh- und Angelpunkt der Arbeiten ist die Notwendigkeit, auf den Klimawandel sowie auf die technologischen und demografischen Entwicklungen zu reagieren, die unsere Gesellschaften und unsere Lebensweise von Grund auf ver\u00e4ndern. Bestehende M\u00e4chte beschreiten allein neue Wege. Neue M\u00e4chte entstehen und etablieren sich. Dies sorgt bei den Menschen in vielen Gemeinschaften Europas f\u00fcr Unbehagen und \u00c4ngste. Die EU muss beim \u00dcbergang hin zu einem gesunden Planeten und einer neuen digitalen Welt die F\u00fchrung \u00fcbernehmen. Dies kann jedoch nur gelingen, wenn wir die Menschen zusammenbringen und unsere einzigartige soziale Marktwirtschaft an die neuen Ziele anpassen.<\/p>\n<p>Wenn wir uns auf diesen Weg begeben, m\u00fcssen wir das volle Potenzial unserer St\u00e4rken und Talente aussch\u00f6pfen. Dazu m\u00fcssen wir uns darauf konzentrieren, f\u00fcr Gleichheit und Chancen f\u00fcr alle zu sorgen \u2013 ganz gleich, ob es dabei um Frauen geht oder um M\u00e4nner, um Menschen aus dem Osten, dem Westen, dem S\u00fcden oder Norden, um Jung oder Alt. Wir m\u00fcssen unsere gemeinsamen Werte verteidigen und die Rechtsstaatlichkeit wahren. In den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren m\u00fcssen alle europ\u00e4ischen Institutionen eng zusammenarbeiten, um \u00c4ngste zu zerstreuen und gemeinsam neue M\u00f6glichkeiten zu er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Die gew\u00e4hlte Pr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen erkl\u00e4rte: \u201eDieses Team wird den europ\u00e4ischen Weg gestalten: Wir werden den Klimawandel mutig angehen, unsere Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten ausbauen, unsere Beziehungen zu einem selbstbewussteren China definieren und ein verl\u00e4sslicher Nachbar sein, beispielsweise f\u00fcr die L\u00e4nder Afrikas. Dieses Team muss f\u00fcr unsere Werte und f\u00fcr Standards h\u00f6chster Qualit\u00e4t einstehen. Ich m\u00f6chte eine Kommission, die mit Entschlossenheit gef\u00fchrt wird, die sich auf die akuten Probleme konzentriert und Antworten liefert. Ich w\u00fcnsche mir eine ausgewogene, agile und moderne Kommission. Dieses Team muss nun das Vertrauen des Parlaments gewinnen. Meine Kommission wird eine geopolitische Kommission sein, die sich f\u00fcr eine nachhaltige Politik einsetzt. Ich w\u00fcnsche mir auch, dass die Europ\u00e4ische Union die H\u00fcterin des Multilateralismus ist, denn wir wissen, dass wir st\u00e4rker sind, wenn wir das, was wir allein nicht schaffen k\u00f6nnen, gemeinsam tun.\u201c<\/p>\n<h3>Eine neue Struktur, die auf die gesetzten Ziele zugeschnitten ist<\/h3>\n<p>Das neue Kollegium wird mit dem Hohen Vertreter der Union f\u00fcr Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik (Josep Borrell) acht Vizepr\u00e4sidenten haben. Die Vizepr\u00e4sidenten sind f\u00fcr die in den Politischen Leitlinien skizzierten Toppriorit\u00e4ten verantwortlich. Sie werden die Arbeit an den gro\u00dfen \u00fcbergreifenden Themen leiten, etwa am europ\u00e4ischen \u201eGr\u00fcnen Deal\u201c, einem Europa, das f\u00fcr das digitale Zeitalter ger\u00fcstet ist, einer Wirtschaft im Dienste der Menschen, am Schutz dessen, was Europa ausmacht, an einem st\u00e4rkeren Europa in der Welt und am neuen Schwung f\u00fcr die Demokratie in Europa. Die Kommissionsmitglieder stehen im Zentrum der neuen Kollegiumsstruktur und werden das Fachwissen der Generaldirektionen einbringen.<\/p>\n<p>Drei exekutive Vizepr\u00e4sidenten werden eine doppelte Funktion wahrnehmen. Sie sind als Vizepr\u00e4sidenten f\u00fcr eines der drei zentralen Themen der Agenda der gew\u00e4hlten Pr\u00e4sidentin zust\u00e4ndig und gleichzeitig Kommissionsmitglieder.<\/p>\n<p>Der exekutive Vizepr\u00e4sident Frans Timmermans (Niederlande) wird die Arbeiten am europ\u00e4ischen \u201eGr\u00fcnen Deal\u201c koordinieren und mit Unterst\u00fctzung der zust\u00e4ndigen Generaldirektion die Klimapolitik leiten.<\/p>\n<p>Die gew\u00e4hlte Pr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen hierzu: \u201eIch m\u00f6chte, dass der Gr\u00fcne Deal Europas Markenzeichen wird. Er ist Ausdruck unseres Willens, der erste klimaneutrale Kontinent der Welt zu werden. Dahinter steht auch ein langfristiges wirtschaftliches Interesse: Wer zuerst und am schnellsten handelt, wird am ehesten von den M\u00f6glichkeiten des \u00f6kologischen Wandels profitieren. Ich m\u00f6chte, dass Europa Vorreiter ist. Ich m\u00f6chte, dass Europa Wissen, Technologien und bew\u00e4hrte Verfahren exportiert.\u201c<\/p>\n<p>Die exekutive Vizepr\u00e4sidentin Margrethe Vestager (D\u00e4nemark) wird die gesamte Agenda f\u00fcr ein Europa, das f\u00fcr das digitale Zeitalter ger\u00fcstet ist, koordinieren und als Kommissarin mit Unterst\u00fctzung der zust\u00e4ndigen Generaldirektion f\u00fcr den Wettbewerb zust\u00e4ndig sein.<\/p>\n<p>Die gew\u00e4hlte Pr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen sagte: \u201eDie Digitalisierung hat enorme Auswirkungen auf die Art und Weise, wie wir leben, arbeiten und kommunizieren. Auf einigen Gebieten wie z.\u00a0B. im Bereich Business-to-Consumers muss Europa R\u00fcckst\u00e4nde aufholen, auf anderen \u2013 wie dem Bereich Business-to-Business \u2013 sind wir dagegen Vorreiter. Wir m\u00fcssen unseren Binnenmarkt f\u00fcr das digitale Zeitalter fit machen, wir m\u00fcssen die Vorteile von k\u00fcnstlicher Intelligenz und Big Data optimal nutzen, wir m\u00fcssen die Cybersicherheit verbessern und wir m\u00fcssen hart f\u00fcr unsere technologische Souver\u00e4nit\u00e4t arbeiten.\u201c<\/p>\n<p>Der exekutive Vizepr\u00e4sident Valdis Dombrovskis (Lettland) wird die Arbeiten f\u00fcr die Wirtschaft im Dienste der Menschen koordinieren und als Kommissar mit Unterst\u00fctzung der Generaldirektion Finanzstabilit\u00e4t, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion f\u00fcr Finanzdienstleistungen zust\u00e4ndig sein.<\/p>\n<p>Hierzu die gew\u00e4hlte Pr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen: \u201eUnsere soziale Marktwirtschaft ist einzigartig. Sie ist Quelle unseres Wohlstands und sozialer Fairness und spielt eine umso wichtigere Rolle, als wir durch Klimawandel und Digitales mit einem doppelten Wandel konfrontiert sind. Valdis Dombrovskis wird unsere Arbeit anf\u00fchren, wenn es darum geht, Soziales und Markt in unserer Wirtschaft zusammen zu bringen.\u201c<\/p>\n<p>Die f\u00fcnf anderen Vizepr\u00e4sidenten sind:<\/p>\n<p>Josep Borrell (Spanien, derzeit spanischer Au\u00dfenminister): designiert als HR\/VP, ein st\u00e4rkeres Europa in der Welt;<\/p>\n<p>V\u011bra Jourov\u00e1 (Tschechien, Mitglied der Juncker-Kommission): Werte und Transparenz;<\/p>\n<p>Margaritis Schinas (Griechenland, ehemaliges Mitglied des Europ\u00e4ischen Parlaments, langj\u00e4hriger Beamter der Europ\u00e4ischen Kommission): Sch\u00fctzen, was Europa ausmacht;<\/p>\n<p>Maro\u0161 \u0160ef\u010dovi\u010d (Slowakei, Vizepr\u00e4sident der Juncker-Kommission): Interinstitutionelle Beziehungen und Vorausschau;<\/p>\n<p>Dubravka \u0160uica (Kroatien, Mitglied des Europ\u00e4ischen Parlaments): Demokratie und Demografie.<\/p>\n<p>Dubravka \u0160uica wird f\u00fcr die Kommission die Arbeiten f\u00fcr die Konferenz zur Zukunft Europas leiten.<\/p>\n<p>Hierzu die gew\u00e4hlte Pr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen: \u201eWir wollen der europ\u00e4ischen Demokratie neue Impulse verleihen. Dies ist unsere gemeinsame Verantwortung. Demokratie bedeutet mehr, als alle f\u00fcnf Jahre zu den Wahlen zu gehen. Sie bedeutet, dass man sich Geh\u00f6r verschaffen und die Gesellschaft mitgestalten kann.\u201c<\/p>\n<p>Die gew\u00e4hlte Pr\u00e4sidentin von der Leyen m\u00f6chte einem Kollegium vorsitzen, das engagiert ist, das Europa versteht und das ein offenes Ohr f\u00fcr die europ\u00e4ischen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger hat.<\/p>\n<ul>\n<li>Aus diesem Grund werden alle Mitglieder des Kollegiums in der ersten H\u00e4lfte ihres Mandats jeden Mitgliedstaat besuchen. Dabei sollen sie nicht nur die Hauptst\u00e4dte kennenlernen, sondern die Regionen besuchen, in denen die Menschen leben und arbeiten.<\/li>\n<li>So wie sich Europa f\u00fcr das digitale Zeitalter r\u00fcsten muss, muss dies auch die Kommission tun. Die Sitzungen des Kollegiums werden papierfrei und digital sein.<\/li>\n<li>Ziel der neuen Kommission ist es, Menschen und Unternehmen das Leben zu erleichtern. Beim Erlass neuer Gesetze und Vorschriften wird die Kommission dem Grundsatz \u201eOne-in\/one-out\u201c folgen und f\u00fcr jede neue Regelung eine andere aufheben, um B\u00fcrokratie zu verringern.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die gew\u00e4hlte Pr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen hierzu: \u201eDiese Kommission wird ihren Worten Taten folgen lassen. Wir legen den Schwerpunkt auf Aufgaben, nicht auf Hierarchien. Wir brauchen Erfolge in den dringlichsten Fragen und m\u00fcssen entschlossen handeln.\u201c<\/p>\n<h3>Hier die weiteren designierten Kommissionsmitglieder:<\/h3>\n<p>Johannes Hahn (\u00d6sterreich) wird f\u00fcr \u201eHaushalt und Verwaltung\u201c zust\u00e4ndig sein und der Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen direkt unterstehen. Als langj\u00e4hriges Mitglied des Kollegiums wei\u00df er, wie wichtig eine moderne Verwaltung ist.<\/p>\n<p>6Didier Reynders (Belgien) ist ausgebildeter Rechtsanwalt und bringt als ehemaliger Finanzminister, Minister f\u00fcr ausw\u00e4rtige und europ\u00e4ische Angelegenheiten und Verteidigungsminister wertvolle Erfahrungen mit. In der neuen Kommission wird er f\u00fcr \u201eJustiz\u201c (einschlie\u00dflich Rechtsstaatlichkeit) zust\u00e4ndig sein.<\/p>\n<p>Mariya Gabriel (Bulgarien) ist derzeit Mitglied der Europ\u00e4ischen Kommission. Sie hat sich mit Engagement und Energie f\u00fcr das Portfolio Digitales eingesetzt und \u00fcbernimmt nun mit der Schaffung neuer Perspektiven f\u00fcr die junge Generation eine neue Aufgabe (\u201eInnovation und Jugend\u201c).<\/p>\n<p>Stella Kyriakides (Zypern) ist medizinische Psychologin mit langj\u00e4hriger Erfahrung in den Bereichen Soziales, Gesundheit und Krebspr\u00e4vention und wird das Ressort \u201eGesundheit\u201c leiten.<\/p>\n<p>Kadri Simson (Estland) ist langj\u00e4hriges Mitglied des estnischen Parlaments und Ministerin f\u00fcr Wirtschaft und Infrastruktur. Sie wird f\u00fcr das Ressort \u201eEnergie\u201c zust\u00e4ndig sein.<\/p>\n<p>Jutta Urpiainen (Finnland) war Finanzministerin und langj\u00e4hriges Mitglied des Ausschusses f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten des finnischen Parlaments und auch als Sondergesandte in \u00c4thiopien t\u00e4tig. Sie \u00fcbernimmt die Verantwortung f\u00fcr \u201eInternationale Partnerschaften\u201c.<\/p>\n<p>Sylvie Goulard (Frankreich), ehemaliges Mitglied des Europ\u00e4ischen Parlaments, ist engagierte und \u00fcberzeugte Europ\u00e4erin. Als Kommissarin f\u00fcr den Binnenmarkt wird sie die Arbeiten auf dem Gebiet der Industriepolitik und zur F\u00f6rderung des digitalen Binnenmarkts leiten. Sie wird zudem f\u00fcr die neue Generaldirektion Verteidigungsindustrie und Raumfahrt zust\u00e4ndig sein.<\/p>\n<p>L\u00e1szl\u00f3 Tr\u00f3cs\u00e1nyi (Ungarn) ist ehemaliger Justizminister Ungarns. Er wird das Ressort \u201eNachbarschaft und Erweiterung\u201c \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Phil Hogan (Irland), amtierender Kommissar f\u00fcr Landwirtschaft, wird seine Erfahrung in der neuen Kommission im Ressort \u201eHandel\u201c einbringen.<\/p>\n<p>Paolo Gentiloni (Italien), ehemaliger italienischer Ministerpr\u00e4sident und Au\u00dfenminister, wird seine reiche Erfahrung im Bereich \u201eWirtschaft\u201c zum Tragen bringen.<\/p>\n<p>Virginijus Sinkevi\u010dius (Litauen), litauischer Minister f\u00fcr Wirtschaft und Innovation, \u00fcbernimmt das Ressort \u201eUmwelt und Ozeane\u201c.<\/p>\n<p>Nicolas Schmit (Luxemburg) bringt Erfahrungen aus dem Europ\u00e4ischen Parlament und aus seinem Amt als Minister f\u00fcr Arbeit und Besch\u00e4ftigung mit und wird das Ressort \u201eArbeitspl\u00e4tze\u201c leiten.<\/p>\n<p>Helena Dalli (Malta) hat sich in ihrem politischen Leben stets f\u00fcr Chancengleichheit eingesetzt und war als Ministerin f\u00fcr sozialen Dialog, Verbraucherschutz und B\u00fcrgerrechte sowie als Ministerin f\u00fcr europ\u00e4ische Angelegenheiten und Gleichstellung t\u00e4tig. Sie wird das Ressort \u201eGleichstellung\u201c leiten.<\/p>\n<p>Janusz Wojciechowski (Polen) war lange Zeit Mitglied des Ausschusses Landwirtschaft des Europ\u00e4ischen Parlaments und ist aktuell Mitglied des Europ\u00e4ischen Rechnungshofs. Er wird das Ressort \u201eLandwirtschaft\u201c \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Elisa Ferreira (Portugal) ist derzeit Vizepr\u00e4sidentin der Banco de Portugal. Sie war lange Jahre Mitglied des Europ\u00e4ischen Parlaments und in Portugal Ministerin f\u00fcr Planung und Umweltministerin. Sie wird das Ressort \u201eKoh\u00e4sion und Reformen\u201c \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Rovana Plumb (Rum\u00e4nien) ist Mitglied des Europ\u00e4ischen Parlaments (stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten) und war fr\u00fcher rum\u00e4nische Ministerin f\u00fcr Umwelt und Klimawandel, Arbeitsministerin, Ministerin f\u00fcr europ\u00e4ische Fonds, Ministerin f\u00fcr Bildung und f\u00fcr Verkehr. Sie wird f\u00fcr das Ressort \u201eVerkehr\u201c zust\u00e4ndig sein.<\/p>\n<p>Janez Lenar\u010di\u010d (Slowenien) ist slowenischer Diplomat. Er war Staatssekret\u00e4r f\u00fcr europ\u00e4ische Angelegenheiten und arbeitete mehrere Jahre lang eng mit den Vereinten Nationen, der Organisation f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa und der Europ\u00e4ischen Union zusammen. Er wird f\u00fcr das Ressort \u201eKrisenmanagement\u201c zust\u00e4ndig sein.<\/p>\n<p>Ylva Johansson (Schweden) ist nationale Ministerin f\u00fcr Besch\u00e4ftigung, aber auch ehemalige Ministerin f\u00fcr Schulen sowie Ministerin f\u00fcr Gesundheit und Altenpflege und Mitglied des schwedischen Parlaments. Sie ist eine anerkannte Expertin in den Bereichen Besch\u00e4ftigung, Integration, Gesundheit und Soziales. Sie wird das Ressort \u201eInneres\u201c leiten.<\/p>\n<h3>N\u00e4chste Schritte<\/h3>\n<p>Im n\u00e4chsten Schritt muss das Europ\u00e4ische Parlament dem gesamten Kollegium, einschlie\u00dflich des Hohen Vertreters der Union f\u00fcr Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik\/Vizepr\u00e4sidenten der Europ\u00e4ischen Kommission, seine Zustimmung aussprechen.<\/p>\n<p>Dem geht eine Anh\u00f6rung der designierten Kommissionsmitglieder in den zust\u00e4ndigen parlamentarischen Aussch\u00fcssen nach Ma\u00dfgabe der Gesch\u00e4ftsordnung des Parlaments voraus.<\/p>\n<p>Nach dem Zustimmungsvotum des Europ\u00e4ischen Parlaments wird die Europ\u00e4ische Kommission nach Artikel\u00a017 Absatz\u00a07 des Vertrags \u00fcber die Europ\u00e4ische Union f\u00f6rmlich ernannt.<\/p>\n<p>Weitere Informationen: <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/interim\/commissioners-designate_de\" target=\"_blank\">https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/interim\/commissioners-designate_de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die als Pr\u00e4sidentin gew\u00e4hlte Ursula von der Leyen hat heute ihr Team und die neue Struktur der n\u00e4chsten Europ\u00e4ischen Kommission vorgestellt. 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