{"id":6649,"date":"2004-01-13T00:00:00","date_gmt":"2004-01-12T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20040113-03n"},"modified":"2004-01-13T00:00:00","modified_gmt":"2004-01-12T22:00:00","slug":"neue-technologie-zur-aufbereitung-und-veredelung-von-biogenen-brennmaterialien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/neue-technologie-zur-aufbereitung-und-veredelung-von-biogenen-brennmaterialien\/","title":{"rendered":"Neue Technologie zur Aufbereitung und Veredelung von biogenen Brennmaterialien"},"content":{"rendered":"<p><b>Hamm, 06.01.04<\/b> &#8211; Die zunehmende Errichtung von Biomasseanlagen f\u00fchrt zu einem erh\u00f6hten Brennstoffbedarf und damit zu einer Verknappung von st\u00fcckgutartigem Holz. Biogene Lockermaterialien wie z.B. Stroh, H\u00e4ckselgut oder kommunaler Gr\u00fcnschnitt, die sich ebenfalls f\u00fcr die energetische Verwertung eignen, liegen f\u00fcr den Massenmarkt nicht in der notwendigen Dichte vor und verursachen zudem hohe Transport- und Lagerkosten. F\u00fcr den weiteren Erfolg der energetischen Biomassenutzung sind entsprechende Aufbereitungstechniken f\u00fcr biogene Lockermaterialien jedoch von gro\u00dfer Bedeutung. <\/p>\n<p>Die Panel Tuning GmbH aus Hamm hat vor diesem Hintergrund unter der Markenbezeichnung &#8220;soGreeny&#8221; (Solid Green Energy) jetzt eine neue Technologie zur industriellen Aufbereitung und Veredelung von lockerer Biomasse vorgestellt. Der Ansatz des gro\u00dftechnischen Verfahrens wurde aus der Holzindustrie \u00fcbertragen. Hier wird es in \u00e4hnlicher Form seit Jahrzehnten bei der Spanplattenherstellung angewendet. Bei dem Verfahren von Panel Tuning wird die lockere Biomasse zun\u00e4chst getrocknet, in Mischern mit St\u00e4rke als biologischem Bindemittel beleimt und dann in einer Presse in Plattenform gepresst. <\/p>\n<p>Aufgrund der wesentlich gr\u00f6\u00dferen Produktionskapazit\u00e4t bei hoher Anlagenverf\u00fcgbarkeit \u00fcbertrifft &#8220;soGreeny&#8221; die Wirtschaftlichkeit der bisher bekannten Pellet- und Brikettpressen nach Angaben des Unternehmens erheblich. Pro Anlage k\u00f6nnten j\u00e4hrlich 100.000 bis 200.000 Tonnen naturbelassene Biomasse aus Waldbewirtschaftung, Holzverarbeitung, Landschaftspflege oder Landwirtschaft in einen qualit\u00e4ts\u00fcberwachten, hoch konzentrierten und homogenen Bio-Brennstoff in Plattenform verarbeitet werden. Je nach Kundengruppe und Einsatzbereich werden die Platten anschlie\u00dfend in beliebige Formate zers\u00e4gt. Der Endverbraucher erh\u00e4lt einen st\u00fcckigen Brennstoff in Brikettform, der Kraftwerksbetreiber gro\u00dfformatige Brennstoffplatten. <\/p>\n<p>Aufgrund der hohen volumenspezifische Energiedichte und der niedrigen Herstellungskosten ergebe sich eine positive \u00f6konomische und \u00f6kologische Bilanz. Damit seien entscheidende Voraussetzung f\u00fcr einen globalen Austausch zwischen Biomasselieferanten und Energieverbrauchern gegeben, so Panel Tuning.<\/p>\n<p>(Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bioenergie-aus-der-spanplattenfabrik\/\" >2004-01-09<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Hamm, 06.01.04<\/b> &#8211; Die zunehmende Errichtung von Biomasseanlagen f&uuml;hrt zu einem erh&ouml;hten Brennstoffbedarf und damit zu einer Verknappung von st&uuml;ckgutartigem Holz. 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