{"id":66365,"date":"2019-09-10T07:26:27","date_gmt":"2019-09-10T05:26:27","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=66365"},"modified":"2019-09-05T14:53:45","modified_gmt":"2019-09-05T12:53:45","slug":"millionenfoerderung-fuer-die-biooekonomie-im-rheinischen-revier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/millionenfoerderung-fuer-die-biooekonomie-im-rheinischen-revier\/","title":{"rendered":"Millionenf\u00f6rderung f\u00fcr die Bio\u00f6konomie im Rheinischen Revier"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Rheinische Revier als Zukunftsregion f\u00fcr biobasierte Wertsch\u00f6pfung: Diese Idee erarbeiten seit 2017 Wissenschaft, Wirtschaft, Region und Zivilgesellschaft gemeinsam unter dem Titel &#8220;Bio\u00f6konomieREVIER&#8221;. Das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) f\u00f6rdert in einem ersten Schritt das Projekt &#8220;<a href=\"https:\/\/www.biorevier.de\/startseite\" target=\"_blank\">Bio\u00f6konomieREVIER_KOM<\/a>&#8221; mit rund 3,9 Millionen Euro. Damit soll bis 2021 mit allen Akteuren eine nachhaltige Strategie f\u00fcr die Region entwickelt werden.<\/strong><\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus soll ein Kommunikationsprojekt initiiert werden, um das Thema Bio\u00f6konomie in die \u00d6ffentlichkeit zu tragen und zu diskutieren. Forschungsstaatssekret\u00e4r Thomas Rachel MdB \u00fcberbrachte heute den F\u00f6rderbescheid f\u00fcr dieses erste Teilprojekt, das durch das Forschungszentrum J\u00fclich im Rahmen des Sofortprogramms der Bundesregierung f\u00fcr den Strukturwandel koordiniert wird.<\/p>\n<p>&#8220;Wir m\u00fcssen den Kohle-Ausstieg im Rheinischen Revier als Chance nutzen, um vor Ort innovative und zukunftsf\u00e4hige wirtschaftliche Aktivit\u00e4ten aufzubauen. Die forschungsintensive Bio\u00f6konomie und neuartige Wertsch\u00f6pfungsketten auf Basis agrarischer Rohstoffe bieten hierf\u00fcr ein gro\u00dfes Potenzial. Mithilfe der Wissenschaft wollen wir diesen Umbau zu einem zukunftsf\u00e4higen Bio\u00f6konomie-Revier gestalten&#8221;, sagte Forschungsstaatssekret\u00e4r Thomas Rachel. Die &#8220;elementare Rolle&#8221; der Forschung f\u00fcr das Gelingen des Strukturwandels betonte auch Prof. Harald Bolt, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums: &#8220;Wir schlagen mit diesem Projekt eine Br\u00fccke von der Forschung in das Rheinische Revier, um neue Wertsch\u00f6pfung zu erm\u00f6glichen. Die Entwicklung einer gemeinsamen Strategie von der Forschung \u00fcber die Innovation hin zu dem greifbaren Nutzen f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger ist von zentraler Bedeutung, damit wir gemeinsam das gro\u00dfe Potenzial der Bio\u00f6konomie in der Region nutzen k\u00f6nnen.&#8221;<\/p>\n<figure id=\"attachment_66368\" aria-describedby=\"caption-attachment-66368\" style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66368 size-full\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/2019-08-20-biooekonomie-450.jpg\" alt=\"2019-08-20-biooekonomie-450\" width=\"450\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2019\/09\/2019-08-20-biooekonomie-450.jpg 450w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2019\/09\/2019-08-20-biooekonomie-450-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-66368\" class=\"wp-caption-text\">Millionenf\u00f6rderung der Bundesregierung f\u00fcr das Projekt &#8220;Bio\u00f6konomieREVIER_KOM&#8221;: (v.l.) Prof. Ulrich Schurr, Forschungsstaatssekret\u00e4r Thomas Rachel MdB, Prof. Harald Bolt und Dr. Jan-Hendrik Kamlage. Copyright: Forschungszentrum J\u00fclich \/ Ralf-Uwe Limbach<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wissenschaftlicher Koordinator des Projekts ist Prof. Ulrich Schurr, Leiter des J\u00fclicher Instituts f\u00fcr Pflanzenwissenschaften und Sprecher des Bioeconomy Science Center (BioSC). &#8220;Durch die einzigartige Wissenschaftslandschaft in der Bio\u00f6konomie, die hochproduktive und innovative Landwirtschaft, die viele starken, Bio\u00f6konomie-nahen Wirtschaftssektoren wie Lebensmittel-, Chemie- und Energie-Wirtschaft k\u00f6nnten die Voraussetzungen nicht besser sein, um hier mit dem ,Bio\u00f6konomieREVIER\u2018 eine europaweit einmalige Modellregion zu schaffen&#8221;, ist Schurr \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Bereitschaft der Bev\u00f6lkerung, von Kommunen und regionalen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, im Rahmen des Strukturwandels nachhaltige Entwicklungen mit \u00f6kologischem, \u00f6konomischen und sozialen Dimensionen zu unterst\u00fctzen, sorgt laut Schurr f\u00fcr die notwendige R\u00fcckkopplung in der Region. F\u00fcr das Ziel einer engen Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft entwickelt ein Team um Dr. Jan-Hendrik Kamlage vom Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) der Universit\u00e4t Duisburg Essen partizipative Prozesse zur Information und zum kritischen Dialog \u2013 Ma\u00dfnahmen wie B\u00fcrgerforen und -parlamente sind angedacht.<\/p>\n<p>Aufbauend auf die Regionalstrategie sollen ab 2021 in einem n\u00e4chsten Schritt der &#8220;Entwicklung der Modellregion Bio\u00f6konomieREVIER Rheinland&#8221; Innovationslabors entstehen. Mit ihrer Hilfe sollen Forschungsergebnisse z\u00fcgig in die Anwendung gebracht und neue Arbeitspl\u00e4tze geschaffen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Rheinische Revier als Zukunftsregion f\u00fcr biobasierte Wertsch\u00f6pfung: Diese Idee erarbeiten seit 2017 Wissenschaft, Wirtschaft, Region und Zivilgesellschaft gemeinsam unter dem Titel &#8220;Bio\u00f6konomieREVIER&#8221;. 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