{"id":66336,"date":"2019-09-05T08:40:45","date_gmt":"2019-09-05T06:40:45","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=66336"},"modified":"2019-09-05T08:50:46","modified_gmt":"2019-09-05T06:50:46","slug":"in-zukunft-werden-wir-mehr-kunststoffe-nutzen-und-warum-dies-eine-gute-nachricht-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/in-zukunft-werden-wir-mehr-kunststoffe-nutzen-und-warum-dies-eine-gute-nachricht-ist\/","title":{"rendered":"In Zukunft werden wir mehr Kunststoffe nutzen \u2013 und warum dies eine gute Nachricht ist"},"content":{"rendered":"<p><strong>Svenja:<\/strong> Kunststoffe stehen aktuell unter gro\u00dfem Druck. Sie m\u00f6gen Kunststoffe aber immer noch?<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-66334 alignright\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/19-09_Interview-Michael-Carus-biopolymers-300x225.jpg\" alt=\"19-09_Interview-Michael-Carus-biopolymers\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2019\/09\/19-09_Interview-Michael-Carus-biopolymers-300x225.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2019\/09\/19-09_Interview-Michael-Carus-biopolymers-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2019\/09\/19-09_Interview-Michael-Carus-biopolymers-600x450.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Michael:<\/strong> Unbedingt. Es gibt keine anderen Werkstoffe, die ein so breites Eigenschaftsspektrum aufweisen und mit h\u00f6chster Effizienz in jede nur denkbare Form gebracht werden k\u00f6nnen. Hinzu kommt, dass Kunststoffe gegen\u00fcber anderen Materialien unter den meisten Nachhaltigkeitskriterien vorteilhaft abschneiden. Dies liegt zum einen an der schon genannten hohen Produktionseffizienz und z. B. an ihrer geringen Dichte, mit der sie bei Transporten punkten k\u00f6nnen. Oft k\u00f6nnen Produkteigenschaften zudem mit viel geringerem Materialeinsatz realisiert werden.<\/p>\n<p><strong>Svenja:<\/strong> Also ist eigentlich alles gut und die aktuelle Kunststoffhysterie entbehrt jeder Grundlage?<\/p>\n<p><strong>Michael:<\/strong> Mitnichten! Es gibt ganz erhebliche Probleme, die aber alle gel\u00f6st werden k\u00f6nnten und dringend gel\u00f6st werden m\u00fcssen. Sch\u00e4tzungen nach gelangen weltweit etwa 20 % der produzierten Kunststoffe unkontrolliert in die Umwelt, das sind 60 Millionen Tonnen pro Jahr, davon gelangen etwa 8 Millionen Tonnen ins Meer. Der Rest bleibt an Land in B\u00f6den, Seen und Fl\u00fcssen. Das ist vollkommen inakzeptabel. Das andere Problem ist die Nutzung fossilen Kohlenstoffs als Rohstoff, der am Lebensende als CO2 in die Atmosph\u00e4re entweicht. Auch das hat keine Zukunft, die gesamte chemische Industrie muss auf erneuerbaren Kohlenstoff \u2013 Recycling, Biomasse und CO2 \u2013 umsteigen.<\/p>\n<p><strong>Svenja:<\/strong> F\u00fcr fast 80 % der Deutschen sind nach einer aktuellen Umfrage Kunststoffe eher sch\u00e4dlich als unverzichtbar. K\u00f6nnen wir die genannten Probleme wirklich l\u00f6sen oder sollten wir nicht doch besser auf andere Materialien ausweichen?<\/p>\n<p><strong>Michael:<\/strong> Aber auf welche? Die Vorr\u00e4te an Metallen sind begrenzt und der Abbau erfolgt oft unter menschenunw\u00fcrdigen Bedingungen. Und Mineralien? Der Sand f\u00fcr Zement wird bereits weltweit zum knappen Gut. Wir werden in Zukunft auch unsere H\u00e4user nicht mehr wie heute aus Stahlbeton bauen k\u00f6nnen \u2013 sondern eher aus Kunststoffen. Denn deren Rohmaterial Kohlenstoff ist praktisch unbegrenzt verf\u00fcgbar: Als CO<sub>2<\/sub> in der Atmosph\u00e4re, den wir mit Hilfe von erneuerbaren Energien oder als Biomasse nutzbar machen k\u00f6nnen. Genug Rohstoff f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahrtausende. Dies ist der Grund, warum Kunststoffe an Bedeutung gewinnen werden und das Zeitalter der Kunststoffe gerade erst begonnen hat. Und genau deshalb m\u00fcssen Kunststoffe so rasch wie m\u00f6glich nachhaltig werden und ein gutes Image zur\u00fcckgewinnen.<\/p>\n<p><strong>Svenja:<\/strong> Und wer tr\u00e4gt die Hauptschuld an dem ganzen Dilemma?<\/p>\n<p><strong>Michael:<\/strong> Die Chemie- und Kunststoffindustrie, die systematisch versucht hat, Probleme unter den Teppich zu kehren und auszusitzen, statt aktiv die Probleme aufzuzeigen und zu l\u00f6sen. Wie man es von einer zentralen Zukunftsindustrie erwarten sollte!<\/p>\n<p><strong>Svenja:<\/strong> Was waren denn die Fehler?<\/p>\n<p><strong>Michael:<\/strong> Das Mikroplastikproblem ist seit mindestens zehn Jahren bestens bekannt; da erschien der Dokumentarfilm aus \u00d6sterreich \u201ePlastic Planet\u201c. Die Industrie agiert aber nach der Devise: Ignorieren, nicht dar\u00fcber schreiben, das Problem aussitzen. Die betr\u00e4chtlichen Mengen an Kunststoffabf\u00e4llen, die auch in der Europ\u00e4ischen Union unkontrolliert in die Umwelt gelangen, fehlen systematisch in den Kunststoffstatistiken. Bei hormonwirksamen Weichmachern wurden \u00fcber Jahrzehnte Verbote verhindert. Bei den gro\u00dfvolumigen Kunststoffm\u00fcll-Exporten in Entwicklungsl\u00e4nder, die als stoffliches Recycling z\u00e4hlen, wurden die Augen geschlossen. Dabei wusste jeder Experte, was wirklich mit den Kunststoffen geschah. In der Europ\u00e4ischen Union werden weniger als 10 % der Altkunststoffe zu neuen Kunststoffen recycelt. Dabei sind thermoplastische Kunststoffe sortenrein gesammelt sehr gut stofflich recycelbar, besser als die meisten anderen Materialien.<br \/>\nStatt die eigentlichen Probleme anzugehen, wurde sie nur als \u201eKommunikationsprobleme\u201c wahrgenommen.<br \/>\nUnd wenn die Kunststoffindustrie schl\u00e4ft, darf sie sich nicht wundern, wenn die EU-Kommission und die nationalen Umweltministerien die Sache nun in die Hand nehmen. Die vor kurzem verabschiedete Kunststoffstrategie inklusive der Beschr\u00e4nkung und Verbote von bestimmten Plastik-Einwegprodukten ist die Konsequenz aus diesem Verhalten.<\/p>\n<p><strong>Svenja:<\/strong> Und macht die Politik es nun besser?<\/p>\n<p><strong>Michael:<\/strong> Leider nicht. Nat\u00fcrlich gibt es sinnvolle Ma\u00dfnahmen, wie das Verbot der oxo-abbaubaren Kunststoffe, die besonders schnell zu Mikroplastik zerfallen. Das Verbot bestimmter Einwegprodukte (der \u201eSingle-Use Ban\u201c) ist reine Symbolpolitik und dazu schlechte, die wenig bewirken wird, aber eine Kunststoff-Hysterie anheizt, unn\u00f6tige Produktverbote ausspricht und das Feld schlechteren Materialien \u00fcberl\u00e4sst \u2013 und das, ohne die wirklichen Probleme \u00fcberhaupt zu tangieren!<br \/>\nDabei g\u00e4be es eine Reihe von Ma\u00dfnahmen, die im gro\u00dfen Ma\u00dfstab wirklich etwas bewirken w\u00fcrden: Kunststoffm\u00fcll-Exportverbote, Deponieverbote, Pflichtpfand f\u00fcr alle Kunststoffflaschen und alle Getr\u00e4nkearten, Verbot des Einsatzes von Mikroplastik und den verst\u00e4rkten Einsatz hochwertiger Polymere statt Verbundsysteme, da diese einfacher zu recyceln sind (Design for Recycling). Weltweit k\u00f6nnten Kunststoffabf\u00e4lle systematisch gesammelt und verwertet werden. Ein weltweiter Standard f\u00fcr den biologischen Abbau bestimmter Polymere k\u00f6nnte Risiken vermindern, wenn ein Entweichen in die Umwelt unvermeidbar ist. Und schlie\u00dflich braucht es ein klares Konzept, wie der Umstieg von fossilem zu erneuerbarem Kohlenstoff bis 2050 erfolgen soll. Oder m\u00f6chte die Kunststoffindustrie im Jahr 2050 als einer der gr\u00f6\u00dften und letzten Emittenten von fossilem Kohlenstoff am Pranger stehen? Als Zukunftsindustrie? Dabei w\u00fcrde eine Photovoltaik-Fl\u00e4che von nur 1 % der Fl\u00e4che der Sahara gen\u00fcgen, um die gesamte chemische Industrie mit erneuerbarem Kohlenstoff zu versorgen \u2013 \u00fcber solaren Wasserstoff und CO<sub>2<\/sub> aus der Luft.<\/p>\n<p><strong>Svenja:<\/strong> Was ist am Single-Use Ban so schlecht, sind denn viele Produkte nicht wirklich sinnlos oder k\u00f6nnen besser durch andere Materialien substituiert werden?<\/p>\n<p><strong>Michael:<\/strong> Was ist an einem Kaffee-Kunststoffr\u00fchrer schlechter als an einem Holzr\u00fchrer, wenn er richtig gesp\u00fclt oder entsorgt wird? Nichts! Im Gegenteil. Der Kunststoffr\u00fchrer d\u00fcrfte aufgrund seiner effizienten Produktion einen niedrigeren Carbon Footprint aufweisen und ist stofflich recycelbar. So kann aus dem Kunststoffr\u00fchrer wieder ein Kunststoffr\u00fchrer werden. Beim Holzr\u00fchrer wird das nicht gelingen \u2013 es sei denn, Kunststoff hilft, die Holzpartikel zu binden. Dies ist nur ein Beispiel von vielen.<br \/>\nWill man nicht auf \u00f6kologisch schlechtere Materialien ausweichen, kommt der Single-Use Ban von Kunststoffen praktisch Produktverboten gleich. M\u00f6chten wir eine \u00d6ko-Diktatur? Ein Wettrennen um Verbote? Der eine h\u00e4lt Strohhalme, der andere Ballonhalter oder Kaffeekapseln f\u00fcr unn\u00f6tig \u2013 am Ende werden wir alle viele Produkte vermissen. W\u00e4re es nicht sinnvoller, die Bed\u00fcrfnisse der Bev\u00f6lkerung zu respektieren und die jeweils besten Materialen und End-of-Life-Optionen zu finden, die die geringsten Umweltauswirkungen aufweisen? In vielen F\u00e4llen sind das schon heute Kunststoffe \u2013 ob PET-Flasche, Einkaufst\u00fcte oder Verpackungen, die Lebensmittel sch\u00fctzen \u2013 und umso mehr zuk\u00fcnftige Kunststoffe auf Basis von erneuerbarem Kohlenstoff, aus mechanischem und chemischem Recycling, aus Biomasse und direkter CO<sub>2<\/sub>-Nutzung.<br \/>\nDer Single-Use Ban sch\u00fcrt die Kunststoff-Hysterie, aber es sind nicht Kunststoffe, auf die wir verzichten sollten. Es geht darum, Kunststoffe rasch zu einer wirklich nachhaltigen Materiall\u00f6sung zu machen und umfassende Entsorgung- und Recyclingsysteme aufzubauen, die das Risiko von Kunststoffen, in die Umwelt zu gelangen und Mikropartikel zu verursachen, auf ein Minimum reduzieren. Wir haben angesichts der Rohstoffsituation gar keine andere Option. Und der Verbraucher wird lernen, dass nachhaltigere Kunststoffe teurer sein werden, aber schon heute sind knapp die H\u00e4lfte der deutschen Verbraucher dazu bereit, mehr Geld f\u00fcr nachhaltige Produkte auszugeben.<\/p>\n<p><strong>Svenja:<\/strong> Und das wird gelingen?<\/p>\n<p><strong>Michael:<\/strong> Ich bin da Optimist. Die Kunststoffindustrie kann aus der jetzigen Krise wie der Ph\u00f6nix aus der Asche neu und gest\u00e4rkt hervorgehen \u2013 wenn sie jetzt ihre Hausaufgaben macht und die Probleme konsequent angeht und l\u00f6st, und endlich begreift, dass es keine Kommunikationsprobleme sind!<br \/>\nInzwischen gibt es erste, l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llige Schritte: Rund 30 f\u00fchrende Chemie-Unternehmen, die weltweit entlang der Wertsch\u00f6pfungskette agieren, haben sich in der \u201eAlliance to End Plastic Waste (AEPW)\u201c organisiert und wollen in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren rund 1,5 Milliarden Dollar investieren, um Projekte f\u00fcr M\u00fcllmanagement, zirkul\u00e4re Wirtschaft sowie neue Recycling-Technologien zu f\u00f6rdern.<br \/>\nHersteller von Konsumentenprodukten beginnen endlich, ihre Verpackungen aus 100 % Recyclingware zu produzieren und sie vollst\u00e4ndig recyclingf\u00e4hig zu machen. Auch das gezielte Sammeln von Plastikm\u00fcll startet mit ersten Projekten. So sammeln auf Haiti die Bewohner Plastikm\u00fcll ein, dieses Jahr sollen es schon 300 t werden. Im Gegenzug gibt es von Henkel Sachleistungen wie Holzkohle zum Kochen, Voucher f\u00fcr den Schulbesuch der Kinder und die M\u00f6glichkeit, Handys aufzuladen, oder einfach Bargeld. Eine gute Idee, eingesammelten Plastikm\u00fcll als Rohstoff zu kaufen. Das sollte weltweit Schule machen.<\/p>\n<p>Svenja: Danke f\u00fcr das aufschlussreiche Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p><em><strong>\u00dcber Michael Carus<\/strong><\/em><br \/>\n<em>Michael Carus (MSc) Physiker, Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des nova-Instituts (<a href=\"http:\/\/www.nova-institute.eu\" target=\"_blank\">www.nova-institute.eu<\/a>), ist seit \u00fcber 20 Jahren im Bereich der Bio- und CO<sub>2<\/sub>-basierten \u00d6konomie t\u00e4tig. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Marktanalyse, techno-\u00f6konomische und \u00f6kologische Bewertung sowie die politischen und \u00f6konomischen Rahmenbedingungen f\u00fcr biobasierte Prozesse und Anwendungen (\u201elevel playing field for industrial material use\u201c). <\/em><br \/>\n<em>Heute gilt Michael Carus als einer der europaweit f\u00fchrenden Experten und Marktforscher f\u00fcr die bio- und CO<sub>2<\/sub>-basierte Wirtschaft und insbesondere die industrielle stoffliche Nutzung von Biomasse. Er engagiert sich aktiv im Aufbau von Netzwerken in den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, biobasierte Chemikalien und Materialien (bio-basierte Polymere, Kunststoffe und Biokomposite) sowie industrielle Biotechnologie und Bioraffinerie. Dar\u00fcber hinaus ist er Mitglied in vielen Gesellschaften, Verb\u00e4nden und internationalen Organisationen. Michael Carus ist als Politikberater in verschiedenen L\u00e4ndern in Europa, Asien und Amerika t\u00e4tig.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Michael Carus, CEO nova-Institut, im Interview mit Redakteurin Svenja Geerken, Bio-based News<\/p>\n","protected":false},"author":58,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572,7192],"tags":[13453,13159,11567],"supplier":[4],"class_list":["post-66336","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","category-novapress","tag-kunststoffe","tag-mikroplastik","tag-umwelt","supplier-nova-institut-gmbh"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66336","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/58"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66336"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66336\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66336"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66336"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66336"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=66336"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}