{"id":66269,"date":"2019-09-06T07:20:51","date_gmt":"2019-09-06T05:20:51","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=66269"},"modified":"2019-09-06T08:43:21","modified_gmt":"2019-09-06T06:43:21","slug":"mark-weinmeister-besucht-project-zur-verwertung-von-biomasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/mark-weinmeister-besucht-project-zur-verwertung-von-biomasse\/","title":{"rendered":"Europastaatssekret\u00e4r Mark Weinmeister besucht Projekt zur Verwertung von Biomasse"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u201eWenn wir in Europa und Deutschland die ehrgeizigen Klimaziele erreichen wollen, brauchen wir ganz viele unterschiedliche Beitr\u00e4ge. Dazu geh\u00f6rt auch die kluge Verwertung von Abf\u00e4llen\u201c, sagt der hessische Europastaatssekret\u00e4r Mark Weinmeister. Er hat am Dienstag die Uni Kassel besucht und sich \u00fcber ein Projekt informiert, das von der Europ\u00e4ischen Union gef\u00f6rdert wird und neue Wege bei der Verwertung von Biomasse erforscht.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_66271\" aria-describedby=\"caption-attachment-66271\" style=\"width: 529px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66271\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Bildschirmfoto-2019-09-03-um-12.10.16.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2019-09-03 um 12.10.16\" width=\"529\" height=\"438\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2019\/09\/Bildschirmfoto-2019-09-03-um-12.10.16.png 556w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2019\/09\/Bildschirmfoto-2019-09-03-um-12.10.16-300x248.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 529px) 100vw, 529px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-66271\" class=\"wp-caption-text\">v.l.n.r.: Europastaatssekret\u00e4r Mark Weinmeister, Prof. Dr. Michael Wachendorf (Fachbereich \u00d6kologische Agrarwissenschaften der Uni Kassel) und Universit\u00e4tspr\u00e4sident Prof. Dr. Reiner Finkeldey (Bild: Uni Kassel)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am Fachbereich \u00d6kologische Agrarwissenschaften in Witzenhausen besuchte der Staatssekret\u00e4r das <a href=\"https:\/\/re-direct-nwe.eu\/\" target=\"_blank\">Projekt RE-DIRECT<\/a> (\u201eRegional Development and Integration of unused biomass wastes as Resources for Circular products and economic Transformation\u201d). Es soll dazu beitragen, Entsorgungsprobleme zu l\u00f6sen und gleichzeitig eine gr\u00f6\u00dfere Unabh\u00e4ngigkeit von nicht nachhaltig erstellten Importprodukten zu erreichen. Beteiligt sind elf Partner aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Irland und Gro\u00dfbritannien, die den Ansatz in f\u00fcnf st\u00e4dtischen, semi-urbanen und l\u00e4ndlichen Regionen in diesen L\u00e4ndern umsetzen wollen.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Michael Wachendorf arbeitet daran, Biomasse aufzubereiten, sie zu verkohlen und die so entstandene Biokohle zu nutzen. \u201eAbfall wird oft als Schmutz angesehen. Aber richtig behandelter Abfall ist eine wertvolle Materialquelle\u201c, sagte Staatssekret\u00e4r Mark Weinmeister bei seinem Besuch. \u201eDazu ben\u00f6tigen wir die richtigen Technologien.\u201c Allerdings gebe es bei der Nutzung agrarischer Bioenergietr\u00e4ger auch ethische Aspekte zu beachten. \u201eTank oder Teller \u2013 diese Nutzungskonkurrenz von Bioenergietr\u00e4gern mit Nahrungsmitteln ist scharf diskutiert worden\u201c, so Weinmeister.<\/p>\n<p>Hier setzt das Projekt von Prof. Dr. Michael Wachendorf und seinem Team an. \u201eJ\u00e4hrlich werden mehrere Millionen Tonnen Biomasse weggeworfen. Dies bedeutet gerade in st\u00e4dtischen Kommunen einen enormen personellen und finanziellen Aufwand f\u00fcr die \u00f6ffentlich-rechtlichen Entsorgungstr\u00e4ger\u201c, erl\u00e4uterte Wachendorf. Au\u00dferdem seien zum Beispiel Gr\u00fcnschnitt, abgem\u00e4htes Gras oder Laub h\u00e4ufig stark verunreinigt und sehr uneinheitlich in ihrer Zusammensetzung. Ziel von RE-DIRECT ist es, diese Art Biomasse aufzubereiten, sie zu verkohlen und die so entstandene Biokohle zu aktivieren. Durch diese Aufbereitung tr\u00e4gt das Projekt auch dazu bei, kommunale Abw\u00e4sser in gro\u00dfem Umfang von Spurenschadstoffen zu befreien<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident der Universit\u00e4t Kassel, Prof. Dr. Reiner Finkeldey, betonte: \u201eF\u00fcr die Universit\u00e4t Kassel ist die EU-F\u00f6rderung sehr wichtig: Forscher wie Professor Wachendorf sind exzellent vernetzt und k\u00f6nnen so innovative Fragestellungen in einem internationalen Verbund bearbeiten. Zugleich profitiert das Projekt von der gro\u00dfen Erfahrung unserer Universit\u00e4t in der Nachhaltigkeitsforschung und in der Zusammenarbeit mit Kommunen und Unternehmen. RE-DIRECT steht f\u00fcr den Anspruch der Universit\u00e4t, wissenschaftliche Ergebnisse in die Praxis zu bringen.&#8221;<\/p>\n<p>Das Projekt f\u00f6rdert auch die Wirtschaft in den beteiligten Regionen. So sind die Entwicklung eines st\u00e4dtischen Biomasseumwandlungszentrums zur Biokohle- und Aktivkohleproduktion in Deutschland und eine kleine Konversionsanlage in Wales vorgesehen. \u201eDamit werden Arbeitspl\u00e4tze geschaffen und gesichert\u201c, sagte Staatssekret\u00e4r Weinmeister. Von gro\u00dfer Bedeutung sei dar\u00fcber hinaus, dass im Rahmen von RE-DIRECT in den Projektregionen innovative Produkt- und Wertsch\u00f6pfungsketten geschaffen und unterst\u00fctzt w\u00fcrden. \u201eDieses Projekt steht daher beispielhaft f\u00fcr die positive Wirkung europ\u00e4ischer F\u00f6rdergelder in Hessen\u201c, hob der Europastaatssekret\u00e4r abschlie\u00dfend hervor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Kontakt<\/h3>\n<p>Prof. Dr. Michael Wachendorf<br \/>\nUniversit\u00e4t Kassel<br \/>\nFachgebiet: Gr\u00fcnlandwissenschaft und Nachwachsende Rohstoffe<br \/>\nTel.: +49 561 804-1334<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:mwach@uni-kassel.de\" target=\"_blank\">mwach@uni-kassel.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWenn wir in Europa und Deutschland die ehrgeizigen Klimaziele erreichen wollen, brauchen wir ganz viele unterschiedliche Beitr\u00e4ge. 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