{"id":66255,"date":"2019-09-05T07:35:39","date_gmt":"2019-09-05T05:35:39","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=66255"},"modified":"2019-09-03T12:02:52","modified_gmt":"2019-09-03T10:02:52","slug":"farmfood-nutzen-was-uebrig-bleibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/farmfood-nutzen-was-uebrig-bleibt\/","title":{"rendered":"Farmfood: Nutzen, was \u00fcbrig bleibt"},"content":{"rendered":"<p>Isolierverpackungen aus Stroh<br \/>\nWenn es etwas gibt, das Landwirte zu Gen\u00fcge auf ihren Betrieben haben, dann ist das Stroh. Dass Stroh isolierend ist und sich demnach als Verpackung f\u00fcr Lebensmittel-Produkte und den Online-Handel eignet, zeigt das Start-up Landpack aus dem bayrischen Alling. 2013 entwickelten Thomas und Patricia Eschenlohr die Isolierverpackung. Die Rohstoffe f\u00fcr die Landbox liefern Bauern aus dem Landkreis F\u00fcrstenfeldbruck. Sie pressen und lagern das Stroh bis zur Nutzung. Dazu wird es mit Dampf und Hitze zu Quadraten geformt und mit einer kompostierbaren Folie \u00fcberzogen. Mittlerweile geh\u00f6ren mehr als 500 Online-H\u00e4ndler und Lebensmittelhersteller zu den Kunden von Landpack. Das Gr\u00fcnderpaar stellt die Landbox auch aus Hanf her.<\/p>\n<p>Bioabf\u00e4lle f\u00fcr Larven, Larven als Tierfutter<br \/>\nDas britische Start-up Entocycle schl\u00e4gt zwei Klappen mit mehreren Fliegen. In London z\u00fcchtet Gr\u00fcnder Keiran Whitaker die Larven der Soldatenfliege. Sie fressen auf gro\u00dfen Blechen Bioabf\u00e4lle wie Kaffeereste, \u00fcbrig gebliebenes Obst und Gem\u00fcse aus Superm\u00e4rkten und Caf\u00e9s oder Reste aus Brauereien. Haben sich die Larven an den Bioabf\u00e4llen fett gefressen, werden sie zu Pulver und zu Tierfutter verarbeitet. In ihrer Pilotanlage testet das Start-up seit Anfang des Jahres die Technik, um dauerhaft ganze Insektenfarmen an Landwirte und Unternehmer verkaufen zu k\u00f6nnen. Die Anlage soll so kompakt sein, dass sie \u00fcberall zur Verwertung von Bioabf\u00e4llen genutzt werden kann. Zu Beginn des kommenden Jahres sollen erste Insektenanlagen von britischen Bauern getestet werden.<\/p>\n<p>Trinkh\u00e4lme aus Apfeltrester<br \/>\n&#8220;Superhalm&#8221; hei\u00dft der essbare Trinkhalm des Start-ups &#8220;wisefood&#8221;, den die Gr\u00fcnder um Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Philipp Silbernagel 2016 w\u00e4hrend eines Forschungsprojekts beim Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie entwickelten. Die Basis des Superhalms besteht aus Apfelfasern, Getreide und etwas Stevia f\u00fcr die S\u00fc\u00dfe. Der Trester ist ein Reststoff, der bei der Apfelsaftproduktion entsteht. Wisefood arbeitet mit einem H\u00e4ndler, der den Apfeltrester aufbereitet und als verarbeitbare und fertige Apfelfasern liefert. Zu den Abnehmern der essbaren Halme geh\u00f6ren B2B-Kunden wie Bars, Restaurants, Clubs und Hotels.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Isolierverpackungen aus Stroh Wenn es etwas gibt, das Landwirte zu Gen\u00fcge auf ihren Betrieben haben, dann ist das Stroh. Dass Stroh isolierend ist und sich demnach als Verpackung f\u00fcr Lebensmittel-Produkte und den Online-Handel eignet, zeigt das Start-up Landpack aus dem bayrischen Alling. 2013 entwickelten Thomas und Patricia Eschenlohr die Isolierverpackung. 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