{"id":6611,"date":"2004-01-27T00:00:00","date_gmt":"2004-01-26T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20040127-02n"},"modified":"2004-01-27T00:00:00","modified_gmt":"2004-01-26T22:00:00","slug":"die-ibaw-auf-der-internationalen-gruenen-woche-vom-16-bis-25-januar-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/die-ibaw-auf-der-internationalen-gruenen-woche-vom-16-bis-25-januar-in-berlin\/","title":{"rendered":"Die IBAW auf der Internationalen Gr\u00fcnen Woche vom 16. bis 25. Januar in Berlin"},"content":{"rendered":"<p>Eine rundweg positive Bilanz zieht die <a href=\"http:\/\/www.ibaw.org\/\" >Interessengemeinschaft Biologisch Abbaubare Werkstoffe e.V. (IBAW)<\/a> nach ihrem Auftritt auf der <a href=\"http:\/\/www.gruenewoche.de\/\" >Internationalen Gr\u00fcnen Woche 2004<\/a>. &#8220;Biokunststoffe finden die breite Zustimmung der Politik und den Zuspruch der Verbraucher&#8221;, unterstrich der IBAW-Vorstandsvorsitzende Dr. Harald K\u00e4b nach Abschluss der Messe. Die IBAW pr\u00e4sentierte dort erstmalig zahlreiche Produkte aus Biokunststoffen, u.a. kompostierbare Bioverpackungen, Spielzeug aus Mais und abbaubare Mulchfolien. Die Chancen und Hemmnisse der Marktentwicklungen in Deutschland wurden im Rahmen einer Podiumsdiskussion er\u00f6rtert.<\/p>\n<p>&#8220;Warum gibt es das noch nicht bei uns?&#8221; war die h\u00e4ufigste Frage von Besuchern des IBAW-Standes. Angesichts der zahlreichen Produkte, die die in der IBAW organisierten Kunststoffunternehmen von europ\u00e4ischen M\u00e4rkten mitbrachten, war die Frage berechtigt. &#8220;Konsumenten in den Niederlanden, Gro\u00dfbritannien, der Schweiz und in Italien finden bereits zahlreiche Bioverpackungen in f\u00fchrenden Supermarktketten wie Albert Heijn, Sainsburys, Tesco, Migros oder Iper-Carrefour&#8221;, so der IBAW-Vorsitzende. Europaweit st\u00fcnden die Biokunststoffe heute an der Schwelle zu einer breiten Markteinf\u00fchrung. &#8220;Ihre Marktentwicklung weist hohe Wachstumsraten auf: In den letzten 5 Jahren verf\u00fcnffachte sich die weltweite Produktionskapazit\u00e4t auf ca. 250.000 Jahrestonnen heute, der Verbrauch in Europa wuchs von ca. 8.000 t (1998) auf 35.000 t in 2002.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Biokunststoffe aus Mais, Kartoffeln oder Cellulose stehen am Anfang einer hoffnungsvollen Zukunft&#8221;, erkl\u00e4rte Matthias Berninger, parlamentarischer Staatssekret\u00e4r im <a href=\"http:\/\/www.verbraucherministerium.de\/\" >Bundesverbraucherministerium (BMVEL)<\/a>, w\u00e4hrend eines Podiumsgespr\u00e4ches. &#8220;Diese Materialien k\u00f6nnen der Landwirtschaft k\u00fcnftig eine zus\u00e4tzliche Einkommensquelle bieten. Sie dienen au\u00dferdem der Ressourcenschonung und weisen eine positive CO<sub>2<\/sub>-Bilanz auf.&#8221; Auf diese beiden Punkte verwies der Vertreter des <a href=\"http:\/\/www.bauernverband.de\/\" >Deutschen Bauernverbandes (DBV)<\/a>, Werner Hilse, Pr\u00e4sident des nieders\u00e4chsischen Landesbauernverbandes. Es gelte nun, den Kreislauf &#8220;Kunststoffe vom Acker \u2013 nach Gebrauch durch Kompostieren zur\u00fcck zum Acker&#8221; in der Praxis zu schlie\u00dfen. <\/p>\n<p>Die diesbez\u00fcglich widerspr\u00fcchlichen bzw. nachteiligen Regelungen in der Abfallgesetzgebung seien ein Haupthemmnis bei der Markteinf\u00fchrung in Deutschland, betonte Dr. K\u00e4b. &#8220;Die Bundesregierung unterst\u00fctzt den Ansatz, Biokunststoffe zuk\u00fcnftig vom Gr\u00fcnen Punkt zu befreien&#8221; so Berninger. Die IBAW, der Deutsche Bauernverband und der Verband der Chemischen Industrie fordern dies zumindest f\u00fcr die nun beginnende Markteinf\u00fchrungsphase.<\/p>\n<p>Auf lebhaftes Interesse bei Fachpublikum und Besuchern der Gr\u00fcnen Woche stie\u00dfen auch die drei anderen Vortragsveranstaltungen der IBAW zu Einsatzm\u00f6glichkeiten der Biokunststoffe in der Landwirtschaft, im Gartenbau sowie im Bereich der Bioverpackungen.<\/p>\n<p>Zu den vielen prominenten Besuchern des IBAW-Standes geh\u00f6rten eine Reihe von Politikern aus Bund und L\u00e4ndern. So informierte sich zum Beispiel der bayerische Staatsminister f\u00fcr Landwirtschaft und Forsten, Josef Miller, \u00fcber die Arbeit der IBAW und ihrer Mitgliedsfirmen. &#8220;Ich bin dankbar f\u00fcr die Bem\u00fchungen der Industrie auf dem Feld der biologisch abbaubaren Werkstoffe.&#8221;, erkl\u00e4rte der Minister. &#8220;Das ist eine Aufgabe, die in Zukunft noch mehr Bedeutung gewinnt.&#8221; \u00c4hnlich positiv \u00e4u\u00dferten sich L\u00e4nderminister aus Hessen, Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern. &#8220;Die Hemmnisse zu beseitigen, das sei nun die Aufgabe der Politik&#8221;, so K\u00e4b. Angesichts der hohen Zustimmung hofft die IBAW nun auf Initiativen in der Gesetzgebung.<\/p>\n<p>Weitere Informationen finden Sie unter <a href=\"http:\/\/www.ibaw.org\/\" >www.ibaw.org<\/a>. Fotos zu Produktbeispielen und von der Messe k\u00f6nnen bei der IBAW angefordert werden.<\/p>\n<p><b>IBAW<\/b><br \/>Interessengemeinschaft Biologisch Abbaubare Werkstoffe e.V.<br \/>V.i.S.d.P.: Dr. Harald K\u00e4b (Vorstandsvorsitzender)<br \/>Marienstra\u00dfe 19\/20<br \/>10117 Berlin<br \/>Tel.: 030-28 482-350<br \/>Fax: 030 28 482-359<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:presse@ibaw.org\">presse@ibaw.org<\/a><br \/>Internet: <a href=\"http:\/\/www.ibaw.org\/\" >http:\/\/www.ibaw.org<\/a><\/p>\n<p>(Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/biokunststoffe-auf-der-gruenen-woche\/\" >2003-12-10<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine rundweg positive Bilanz zieht die Interessengemeinschaft Biologisch Abbaubare Werkstoffe e.V. 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