{"id":65989,"date":"2019-08-29T07:35:21","date_gmt":"2019-08-29T05:35:21","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=65989"},"modified":"2019-08-26T15:58:39","modified_gmt":"2019-08-26T13:58:39","slug":"chirurgisches-nahtmaterial-aus-nachwachsenden-rohstoffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/chirurgisches-nahtmaterial-aus-nachwachsenden-rohstoffen\/","title":{"rendered":"Chirurgisches Nahtmaterial aus nachwachsenden Rohstoffen"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_65992\" aria-describedby=\"caption-attachment-65992\" style=\"width: 205px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.ibbnetzwerk-gmbh.com\/typo3temp\/pics\/TITK_0134_0cd107ebf9.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-65992 size-full\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/TITK_0134_528f2c2f7b.jpg\" alt=\"TITK_0134_528f2c2f7b\" width=\"205\" height=\"137\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-65992\" class=\"wp-caption-text\">Projektkoordinator Dr. R\u00fcdiger Strubl vom TITK tauscht sich an der Schmelzspinnanlage mit Chemietechniker Frank Schubert (links) \u00fcber die Prozesstechnologie aus. (Bildrechte: TITK)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Im Projekt \u201eHerstellung von biobasierten Polyester-Urethan-Fasern (PEU-Fasern) f\u00fcr medizinische Anwendungen\u201c entwickelt ein Konsortium aus th\u00fcringischen, s\u00e4chsischen und bayerischen Partnern das chirurgische Nahtmaterial der Zukunft. Die neuartige Faser wird aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigt, soll gut vertr\u00e4glich sein und vom K\u00f6rper abgebaut werden k\u00f6nnen. Damit bietet sie Patienten mehr Komfort nach chirurgischen Eingriffen und ersetzt fast nebenbei erd\u00f6lbasierte Rohstoffe durch erneuerbare, biobasierte Materialien. Die beteiligten Partner werden vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie \u00fcber das \u201eZentrale Innovationsprogramm Mittelstand\u201c f\u00fcr insgesamt drei Jahre gef\u00f6rdert. Nun ziehen die Partner eine Halbzeitbilanz.<\/strong><\/p>\n<p>Nach operativen Eingriffen m\u00fcssen Wunden meist durch eine Naht verschlossen werden, um den Heilungsprozess zu unterst\u00fctzen. An das medizinische Nahtmaterial werden daher hohe Anforderungen gestellt, denn es hat Einfluss auf die Qualit\u00e4t der Wundheilung und bestimmt so \u00fcber den Erfolg einer Behandlung mit.<\/p>\n<h3>Medizinisches Nahtmaterial aus nachwachsenden Rohstoffen<\/h3>\n<p>Der Gro\u00dfteil der derzeit verwendeten chirurgischen Fasern wird aus petrobasierten Kunststoffen hergestellt. Im \u201eBio-PEU-Faser\u201c-Projekt (\u201eHerstellung von biobasierten Polyester-Urethan-Fasern f\u00fcr medizinische Anwendungen\u201c) arbeiten jedoch Partner aus Bayern, Th\u00fcringen und Sachsen zusammen, um hochspezialisierte, biobasierte, biokompatible und bioresorbierbare Medizinfasern aus Polyester-Urethan (PEU) zu entwickeln. Die neuen PEU-Fasern sollen vorrangig f\u00fcr Einsatzgebiete entwickelt werden, in denen es heute keine oder nur wenig Alternativen gibt. Dies betrifft vor allem den Bereich der d\u00fcnnen, flexiblen, aber sehr strapazierf\u00e4higen F\u00e4den. Den Rohstoff f\u00fcr die Bio-PEU-Fasern gewinnen die Partner dabei aus nat\u00fcrlichen Quellen: in fermentativen Verfahren produzieren Mikroorganismen das Basismaterial Polyhydroxybutters\u00e4ure (PHB).<\/p>\n<h3>Technische Entwicklungen im \u201eBio-PEU-Faser\u201c-Projekt<\/h3>\n<p>Die mikrobiologischen Prozesse, aus denen das hochreine PHB gewonnen wird und mit denen die Wertsch\u00f6pfung im \u201eBio-PEU-Faser\u201c-Projekt startet, werden von dem assoziierten Partner Fritzmeier Umwelttechnik GmbH &amp; Co. KG betreut und fortlaufend verbessert. Da reines PHB ein sehr spr\u00f6des Biopolymer ist, verf\u00fcgt es nur \u00fcber unzureichende Verarbeitungs- und damit auch Fadeneigenschaften. Aus diesem Grund modifiziert UnaveraChemLab GmbH den Rohstoff mittels chemischer Verfahren, sodass er zu flexiblen Fasern geformt werden kann. Die Faserentwicklung \u00fcbernimmt anschlie\u00dfend das Th\u00fcringische Institut f\u00fcr Textil- und Kunststoff-Forschung Rudolstadt e.V. (TITK), insbesondere durch Schmelzspinnverfahren. Erforderliche Toxizit\u00e4tsbewertungen, Migrationsanalysen durch k\u00fcnstliche Haut und Extraktionen an den neuen Materialien f\u00fchrt die FABES Forschungs-GmbH durch. Weiter wird eine Software zur mathematischen Vorhersage der Migration durch Haut erstellt. Die Catgut GmbH als Hersteller chirurgischer Nahtmaterialien testet abschlie\u00dfend die entwickelten PEU-Fasern auf ihre Eignung f\u00fcr verschiedene Einsatzzwecke.<\/p>\n<p>Der Projektkoordinator Dr. R\u00fcdiger Strubl vom TITK erkl\u00e4rt: \u201eWir wollen ein Produkt realisieren, das auf mikrobiell erzeugten Biopolymeren basiert und dank seiner besonders guten Vertr\u00e4glichkeit im menschlichen K\u00f6rper keinerlei toxische Nebenprodukte freisetzt.\u201c<\/p>\n<p>Nach knapp der halben Projektlaufzeit zieht das Konsortium bereits eine positive Bilanz. Die bisher durchgef\u00fchrten experimentellen Arbeiten mit unterschiedlichen Materialvarianten haben zu einem wesentlichen Erkenntnisgewinn \u00fcber den Zusammenhang zwischen Polymerdesign und Technologie zur Fasererzeugung beigetragen. Die bisherigen Ergebnisse stimmen optimistisch, dass das innovative Projekt erfolgreich abgeschlossen werden kann. Somit er\u00f6ffnet das Projekt Aussicht auf eine Zukunft chirurgischer Textilien, die nicht nur biobasiert und biokompatibel sind, sondern im Patienten auch schadstofffrei resorbiert werden.<\/p>\n<p>Die Entwicklungsarbeiten des Projektkonsortiums werden f\u00fcr insgesamt drei Jahre durch das \u201eZentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)\u201c vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie gef\u00f6rdert. Dabei werden die Partner w\u00e4hrend der gesamten Dauer durch die IBB Netzwerk GmbH administrativ unterst\u00fctzt. Angesto\u00dfen wurde das Projekt im Rahmen des Kooperationsnetzwerks &#8220;BioPlastik&#8221;, das von der IBB Netzwerk GmbH gemanagt wird.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Kontakt<\/h3>\n<p>Dr. R\u00fcdiger Strubl<br \/>\nTh\u00fcringisches Institut f\u00fcr Textil- und Kunststoff-Forschung Rudolstadt e.V. (TITK)<br \/>\nBreitscheidstra\u00dfe 97<br \/>\n07407 Rudolstadt<br \/>\nTel.: +49 3672 379234<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:strubl@titk.de\" target=\"_blank\">strubl@titk.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00dcber das TITK<\/h3>\n<p>Das Th\u00fcringische Institut f\u00fcr Textil- und Kunststoff-Forschung Rudolstadt e.V. (TITK) ist eines der f\u00fchrenden privaten Materialforschungsinstitute auf dem Gebiet der polymeren Funktions- und Konstruktionswerkstoffe. Als industrienahe Einrichtung mit einem modernen Technologiepark entwickelt das TITK innovative Ausgangsstoffe oder komplette Fertigungsprozesse f\u00fcr Automotive-Komponenten, Verpackungsmittel, die Bio- und Medizintechnik, Energietechnik, Mikro- und Nanotechnik sowie f\u00fcr Lifestyle-Produkte. Zur TITK-Group mit insgesamt mehr als 200 Mitarbeitern z\u00e4hlen neben dem Institut noch zwei Tochtergesellschaften. Die smartpolymer GmbH konzentriert sich auf die Vermarktung und Produktion von Entwicklungen des TITK. Pr\u00fcfdienstleistungen f\u00fcr Textilien, Faserverbundmaterialien und Kunststoffe werden durch die OMPG mbH realisiert (akkreditiertes Pr\u00fcflabor nach DIN EN ISO \/ IEC 17025). Webseite: www.titk.de<\/p>\n<h3>\u00dcber FABES<\/h3>\n<p>Die FABES Forschungs-GmbH ist ein nach DIN EN ISO \/ IEC 17025 akkreditiertes Forschungsinstitut mit Sitz in M\u00fcnchen. Die Kernkompetenz der FABES liegt in der Messung, Bewertung und mathematischen Vorhersage von Migrationsvorg\u00e4ngen f\u00fcr verschiedenste Anwendungsbereiche (u.a. Lebensmittel, Trinkwasser, Umwelt und Kosmetik).<\/p>\n<h3>\u00dcber UnaveraChemLab<\/h3>\n<p>UnaveraChemLab ist Hersteller von Entwicklungs- und Forschungschemikalien. Das Unternehmen verf\u00fcgt \u00fcber umfassende Erfahrungen in der Produktion organischer Chemikalien, von pharmazeutischen Wirkstoffen und deren Zwischenstufen, auch im industriellen Ma\u00dfstab. Unavera ist daher GMP zertifiziert. Die Auftragssynthese, sowie die Entwicklung neuer Produkte und der dazu notwendigen Herstellungsverfahren sind ein weiteres wichtiges Standbein.<\/p>\n<p>Mehrzweckanlagen aus Email mit Glasaufbau f\u00fcr vielseitige Arbeitsweise, verbunden mit der notwendigen Peripherie stehen zur Verf\u00fcgung, ebenso eine gut ausgebaute Analytik zur strikten Qualit\u00e4tssicherung der Rohstoffe wie auch der Zwischen- und Fertigprodukte, so wie es das strenge System der GMP-Produktion mit Qualit\u00e4tssicherung und Qualit\u00e4ts\u00fcberwachung verlangt.<\/p>\n<p>Das Unternehmen wurde im Jahre 1982 von Dr. Hasso v. Zychlinski in Mittenwald etabliert. Zusammen mit der Schwesterfirma Aaron Chemistry GmbH tritt Unavera heute als eine Firmengruppierung auf, wobei die Produktneuentwicklung im Laborma\u00dfstab bei Aaron Chemistry zu Hause ist. Es ist die perfekte Erg\u00e4nzung zueinander: Entwicklung im Kleinen und daraus bei Unavera das Scale-up der Synthese bis zur industriellen Gr\u00f6\u00dfe. Es wird ein weltweiter Kundenstamm beliefert.<\/p>\n<p>Neben der chemischen Synthese werden auch Dienstleistungen angeboten wie Aufreinigungen\/ Veredelungen oder Abf\u00fcllungen von Produkten aus Fremdherstellung in kundenspezifische Spezialbeh\u00e4lter wobei auch hier eine strikte Qualit\u00e4tskontrolle dem Kunden Sicherheit bringt.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich fungiert die Gruppe auf Grund ihrer weltweiten guten Vernetzung auch als Rohstoffanbieter von Handelsware.<\/p>\n<h3>\u00dcber Catgut<\/h3>\n<p>Die Catgut GmbH steht seit mehr als 100 Jahren als mittelst\u00e4ndisches Unternehmen f\u00fcr die Produktion von chirurgischen Nahtmaterial mit Sitz ausschlie\u00dflich in Deutschland. Entstanden aus der Produktion von Saiten f\u00fcr Musikinstrumente, oftmals handgefertigt im immer noch am Markt bekannten Musikwinkel im oberen Vogtland, bedeutet die Produktion heute deutsche Pr\u00e4zision und Qualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Als international agierendes Familienunternehmen mit aktuell 85 Mitarbeitern sind Werte, Normen und Leitbilder \u00e4u\u00dferst wichtige Faktoren im Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und allen weiteren Gesch\u00e4ftspartnern zur Erreichung der Unternehmensziele.<br \/>\nEs wurde ein Qualit\u00e4tsmanagementsystem (nach EN ISO 13485-2016) installiert, dass das unternehmerische Streben nach erstklassiger Qualit\u00e4t als Medizinproduktehersteller leitet und die tief verwurzelte \u00dcberzeugung unterst\u00fctzt, immer wieder mit innovativen Produkten und Leistungen sowie h\u00f6chster Sicherheit die Vielzahl an Kunden zu begeistern.<\/p>\n<h3>\u00dcber Fritzmeier Umwelttechnik<\/h3>\n<p>Als zukunftsorientiertes Unternehmen hat Fritzmeier Umwelttechnik den Br\u00fcckenschlag von Digital Farming, Pflanzenbau und Technologie hin zu biologischen Anwendungen von Mikroorganismen im B2B und B2C Bereich geschafft und ist somit der Spezialist, wenn es um \u201eTechnik f\u00fcr die Umwelt\u201c geht. Die Fritzmeier Umwelttechnik unterst\u00fctzt den Anwender durch die Entwicklung hochgradig innovativer Produkte dahingehend, durch deren Einsatz den h\u00f6chsten \u00f6konomischen Nutzen zu erzielen und dabei \u00f6kologischen Aspekten in jeder Hinsicht gerecht zu werden.<\/p>\n<p>Im Rahmen des \u201eBio-PEU-Faser\u201c-Projektes produziert Fritzmeier Umwelttechnik die Grundmaterialien f\u00fcr die Faserherstellung. Als Ausgangsmaterial werden Polyhydroxyalkanoate (PHA) eingesetzt, deren spezifische Eigenschaften an das jeweilige Anforderungsprofil der Projektpartner angepasst und mithilfe biologischer Rohstoffe und Prozesse fermentativ hergestellt werden. Das Ergebnis sind sowohl biokompatible, biobasierte als auch bioabbaubare Materialien, die strengen Nachhaltigkeits- und Reinheitskriterien entsprechen.<\/p>\n<h3>\u00dcber das Kooperationsnetzwerk \u201eBioPlastik\u201c<\/h3>\n<p>Lebensmittelverpackungen, Tragetaschen, Spielzeug oder Funktionstextilien \u2013 in allen diesen Produkten sind typischerweise petrobasierte Kunststoffe enthalten. Diese k\u00f6nnen in der Natur nur sehr schlecht abgebaut werden. Die Reste reichern sich als unerw\u00fcnschter und umwelt- bzw. gesundheitssch\u00e4dlicher Kunststoffm\u00fcll an, z.B. im Meer. Die Partner des Kooperationsnetzwerks \u201eBioPlastik\u201c haben es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, technische Projekte zur Entwicklung von innovativen, biobasierten, abbaubaren und gleichzeitig bezahlbaren Biopolymeren durchzuf\u00fchren. Materialien aus Bioplastik \u2013 insbesondere Materialien aus den bisher wenig vermarkteten Polyhydroxyalkanoaten (PHA) \u2013 sollen dadurch deutliche Marktanteile an Massenprodukten gewinnen. Dar\u00fcber hinaus stellen die Partner in punkto Nachhaltigkeit hohe Anforderungen an die Herstellung der Biopolymere und die Materialien selbst.<br \/>\nInitiator des Kooperationsnetzwerks \u201eBioPlastik\u201c ist die IBB Netzwerk GmbH, die auch dessen Management \u00fcbernimmt. Die Zusammenarbeit der Partner im Kooperationsnetzwerk wurde von Januar 2014 bis Dezember 2016 im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWi gef\u00f6rdert. Das bundesweite F\u00f6rderprogramm ZIM ist technologie- und branchenoffen und unterst\u00fctzt mittelst\u00e4ndische Unternehmen sowie Partner aus der Wissenschaft. Anfang 2017 wurde das Netzwerk \u201eBioPlastik\u201c verstetigt und wird seither nur noch durch Eigenbeitr\u00e4ge der Partner finanziert. Weitere Informationen unter <a href=\"http:\/\/www.netzwerk-bioplastik.de\" target=\"_blank\">www.netzwerk-bioplastik.de<\/a>.<\/p>\n<h3>\u00dcber die Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH (IBB Netzwerk GmbH)<\/h3>\n<p>Die IBB Netzwerk GmbH ist eine Netzwerk- und Dienstleistungsorganisation auf dem Gebiet der Industriellen Biotechnologie und Nachhaltigen \u00d6konomie. Ihr Ziel ist, die Umsetzung wertvoller wissenschaftlicher Erkenntnisse auf diesen Gebieten in innovative, marktf\u00e4hige Produkte und Verfahren zu katalysieren. Die IBB Netzwerk GmbH betreibt das Management der ZIM-Kooperationsnetzwerke \u201eMoDiPro\u201c und \u201eUseCO2\u201c sowie der verstetigten Kooperationsnetzwerk \u201eBioPlastik\u201c und \u201eWaste2Value\u201c. Unter anderem unterst\u00fctzt die IBB Netzwerk GmbH die Netzwerkpartner bei der Ausarbeitung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Sitz des Unternehmens ist Martinsried bei M\u00fcnchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Projekt \u201eHerstellung von biobasierten Polyester-Urethan-Fasern (PEU-Fasern) f\u00fcr medizinische Anwendungen\u201c entwickelt ein Konsortium aus th\u00fcringischen, s\u00e4chsischen und bayerischen Partnern das chirurgische Nahtmaterial der Zukunft. Die neuartige Faser wird aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigt, soll gut vertr\u00e4glich sein und vom K\u00f6rper abgebaut werden k\u00f6nnen. 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