{"id":6596,"date":"2003-11-13T00:00:00","date_gmt":"2003-11-12T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20031113-10n"},"modified":"2003-11-13T00:00:00","modified_gmt":"2003-11-12T22:00:00","slug":"studie-des-umweltbundesamtes-hinterfragt-nutzen-gentechnisch-veraenderter-pflanzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/studie-des-umweltbundesamtes-hinterfragt-nutzen-gentechnisch-veraenderter-pflanzen\/","title":{"rendered":"Studie des Umweltbundesamtes hinterfragt Nutzen gentechnisch ver\u00e4nderter Pflanzen"},"content":{"rendered":"<p><b>Die gr\u00fcne Gentechnik verspricht bei landwirtschaftlichen Problemen wie Krankheitsbefall und Insektenfra\u00df eine &#8220;ma\u00dfgeschneiderte&#8221; L\u00f6sung. Doch die Landwirtschaft kann auf die meisten dieser Pflanzensorten verzichten. Zu diesem Schluss kommt das <a href=\"http:\/\/www.umweltbundesamt.de\/\" >Umweltbundesamt (UBA)<\/a> in der Studie <\/b><b>&#8220;Alternativen zu gentechnisch ver\u00e4nderten Pflanzen&#8221;<\/b>. Auftragnehmer der Studie ist die \u00f6sterreichische UBA Wien GmbH. <\/p>\n<p>In f\u00fcnf Fallbeispielen (Unkrautbek\u00e4mpfung bei Raps, Insektenbefall bei Mais, Befall der Zuckerr\u00fcbe durch das Rizomania-Virus, Kartoffel mit ver\u00e4nderter St\u00e4rkezusammensetzung und Mehltaubefall bei Weinreben) werden gentechnische L\u00f6sungsans\u00e4tze den M\u00f6glichkeiten konventioneller und \u00f6kologischer Landwirtschaft gegen\u00fcber gestellt. Im Mittelpunkt der Analyse stehen die technische Machbarkeit und die Marktchancen der einzelnen Alternativen. <\/p>\n<p>Es zeigte sich, dass in jedem der f\u00fcnf F\u00e4lle bereits L\u00f6sungen ohne Einsatz der Gentechnik vorhanden sind, die technisch machbar, \u00f6kologisch sinnvoll und zum Teil auch l\u00e4ngst \u00f6konomisch konkurrenzf\u00e4hig sind. So gibt es erfolgreiche konventionelle Neuz\u00fcchtungen wie virusresistente Zuckerr\u00fcbesorten oder Weinreben, die weniger anf\u00e4llig f\u00fcr Pilzkrankheiten sind. <\/p>\n<p>Hingegen stellte sich am Beispiel der Kartoffel mit ver\u00e4nderter St\u00e4rkezusammensetzung heraus, dass noch viel Z\u00fcchtungsarbeit zu leisten ist. Hier scheint der gentechnische Ansatz zun\u00e4chst die einfachere L\u00f6sung zu sein. Die bisherigen Erfahrungen mit dem Anbau gentechnisch ver\u00e4nderter Pflanzen zeigen jedoch, dass dadurch neue Probleme entstehen k\u00f6nnen &#8211; so das Auftreten resistenter Unkr\u00e4uter oder die Sch\u00e4digung von N\u00fctzlingen. Daher empfiehlt das Umweltbundesamt: Trotz m\u00f6glicherweise \u00f6konomisch viel versprechender Gentech-Pflanzen darf die F\u00f6rderung und Weiterentwicklung von Alternativen nicht vernachl\u00e4ssigt werden. <\/p>\n<p>Welche L\u00f6sungen &#8211; mit oder ohne Gentechnik &#8211; sich bei den Landwirten letztendlich durchsetzen werden, h\u00e4ngt nicht nur von der technischen Machbarkeit und der Umweltvertr\u00e4glichkeit, sondern auch von \u00f6konomischen Rahmenbedingungen wie staatlichen F\u00f6rderma\u00dfnahmen und nicht zuletzt von der Akzeptanz der Verbraucherinnen und Verbraucher ab. <\/p>\n<p>Die Studie<b>&#8220;Alternativen zu gentechnisch ver\u00e4nderten Pflanzen&#8221;<\/b> ist in der Reihe TEXTE des Umweltbundesamtes als Nr. 68\/03 erschienen. Sie umfasst 147 Seiten und kostet 7,50 Euro. Bestellungen: Werbung und Vertrieb, Ahornstr. 1-2, 10787  Berlin, Tel.: 030-2116061, Fax: 030-2181379.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Die gr&uuml;ne Gentechnik verspricht bei landwirtschaftlichen Problemen wie Krankheitsbefall und Insektenfra&szlig; eine &#8220;ma&szlig;geschneiderte&#8221; L&ouml;sung. Doch die Landwirtschaft kann auf die meisten dieser Pflanzensorten verzichten. 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