{"id":6548,"date":"2003-12-01T00:00:00","date_gmt":"2003-11-30T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20031201-41n"},"modified":"2003-12-01T00:00:00","modified_gmt":"2003-11-30T22:00:00","slug":"verdaemmt-warm-mit-flachs-und-hanf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/verdaemmt-warm-mit-flachs-und-hanf\/","title":{"rendered":"Verda(e)mmt warm mit Flachs und Hanf"},"content":{"rendered":"<p>Bereits 500 Bauherren haben sich den W\u00e4rmeschutz ihres Hauses mit D\u00e4mmstoffen aus Pflanzenfasern oder Wolle f\u00f6rdern lassen. Naturd\u00e4mmstoffe sind gesundheitlich unbedenklich und d\u00e4mmen mindestens so gut wie mineralische Produkte. Der Kunde muss sich jedoch erst an sie gew\u00f6hnen, sie kennen und nachfragen, damit die noch recht stattlichen Preise der Naturd\u00e4mmstoffe sinken. Das Verbraucherschutzministerium bezuschusst deshalb seit August diesen Jahres den Einsatz nat\u00fcrlicher Erzeugnisse im Bereich der Schall- und W\u00e4rmed\u00e4mmung. <\/p>\n<p>Heizkosten zu sparen ist neben der Schaffung neuen Wohnraumes vielfach das Motiv bei Dach- und Fassadenarbeiten. In den letzten drei Jahren wurden in Deutschland an \u00fcber f\u00fcnf Millionen H\u00e4usern fast 90 Millionen Kubikmeter D\u00e4mmstoffe verbaut. Diese Masse an mineralischen und synthetischen Matten und Platten kann zumindest teilweise durch vielf\u00e4ltige nat\u00fcrliche Produkte ersetzt werden. Naturd\u00e4mmstoffe weisen ein sehr gutes W\u00e4rmespeicherverm\u00f6gen auf, d\u00e4mmen exzellent und bieten zudem einen hervorragenden sommerlichen W\u00e4rmeschutz. <\/p>\n<p>Der \u00fcberwiegende Teil der Bauherren legt im Sanierungsfall selbst Hand an. Gerade hier bieten die einfach zu verarbeitenden Naturd\u00e4mmstoffe Vorteile. Die bisher noch erheblich h\u00f6heren Preise f\u00fcr die alternativen Materialien werden nun durch das Markteinf\u00fchrungsprogramm <b>&#8221;D\u00e4mmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen&#8221;<\/b> abgepuffert. <\/p>\n<p>Bauherren bekommen je nach F\u00f6rderkategorie einen Zuschuss von 30 oder 40 Euro pro Kubikmeter Naturd\u00e4mmstoff. Die F\u00f6rderung wird als nicht r\u00fcckzahlbare Zuwendung gew\u00e4hrt und ist auf einen Maximalbetrag von 100.000 Euro beschr\u00e4nkt. Voraussetzung ist, dass der D\u00e4mmstoff in der F\u00f6rderliste der <a href=\"http:\/\/www.fnr.de\/\" >Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)<\/a>, dem Projekttr\u00e4ger f\u00fcr dieses F\u00f6rderprogramm, aufgef\u00fchrt ist. Die bisher \u00fcber zwanzig gelisteten Materialien entsprechen den bauphysikalischen und baurechtlichen Anforderungen und tragen zum Teil das begehrte Qualit\u00e4tszeichen von <a href=\"http:\/\/www.natureplus.org\/\" >natureplus<\/a> .<\/p>\n<p>Die Baustoffe aus Flachs, Hanf, Wolle oder Roggen sind vor allem im Naturbaustoffhandel zu bekommen. Gerade in den letzten Jahren haben sich in Deutschland parallel zu konventionellen Baum\u00e4rkten 360 \u00f6kologische Fachzentren f\u00fcr umweltbewusste Heimwerker etabliert. Mit einer verst\u00e4rkten \u00d6ffentlichkeitsarbeit will die FNR aber auch den konventionellen Baufach- und Heimwerkerhandel ansprechen. Mit den M\u00f6glichkeiten der F\u00f6rderung kann der Handel sein Sortiment ausdehnen, zumal das Programm in den n\u00e4chsten Wochen bekannter und die Nachfrage steigen wird. Die FNR zielt mit diesen Ma\u00dfnahmen auf eine Erh\u00f6hung des Naturd\u00e4mmstoffanteils von derzeit vier auf zuk\u00fcnftig \u00fcber zehn Prozent. <\/p>\n<p>Detaillierte Informationen zu der F\u00f6rderrichtlinie und der F\u00f6rderliste erhalten Sie unter <a href=\"http:\/\/www.naturdaemmstoffe.info\/\" >www.naturdaemmstoffe.info<\/a>. Dort finden Sie auch die Antragsformulare. <\/p>\n<p><b>Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)<\/b><br \/>V.i.S.d.P.: Dr.-Ing. Andreas Sch\u00fctte<br \/>Hofplatz 1 <br \/>18276 G\u00fclzow <br \/>Tel.: 03843-69 30-0  <br \/>Fax: 03843-69 30-102 <br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:info@fnr.de\">info@fnr.de<\/a> <br \/>Internet: <a href=\"http:\/\/www.fnr.de\/\" >http:\/\/www.fnr.de<\/a><\/p>\n<p>(Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/infopaket-zum-markteinfhrungsprogramm-dmmstoffe-aus-nachwachsenden-rohstoffen-erhltlich\/\" >2003-09-26<\/a>.)<\/p>\n<p>(<b>Anm. d. Redaktion:<\/b> Nach Angaben der FNR wurden bislang zum MEP D\u00e4mmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen ca. 650 Antr\u00e4ge eingereicht, wovon 510 bereits bewilligt wurden. 45 Antr\u00e4ge mussten abgelehnt werden, weil sie die F\u00f6rdervoraussetzungen nicht erf\u00fcllen und die \u00fcbrigen 90 haben die Unterlagen unvollst\u00e4ndig eingereicht und m\u00fcssen nun nachreichen. Meist fehlen hier die Originalrechnungen oder der g\u00fcltige Zahlungsbeleg (=Kopie vom Kontoauszug).)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits 500 Bauherren haben sich den W&auml;rmeschutz ihres Hauses mit D&auml;mmstoffen aus Pflanzenfasern oder Wolle f&ouml;rdern lassen. 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