{"id":6438,"date":"2003-10-28T00:00:00","date_gmt":"2003-10-27T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20031028-10n"},"modified":"2003-10-28T00:00:00","modified_gmt":"2003-10-27T22:00:00","slug":"synthetischer-shell-gas-to-liquids-kraftstofftest-golf-tdi-mit-deutlich-geringeren-emissionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/synthetischer-shell-gas-to-liquids-kraftstofftest-golf-tdi-mit-deutlich-geringeren-emissionen\/","title":{"rendered":"Synthetischer &#8220;Shell Gas to Liquids&#8221; Kraftstofftest: Golf TDI mit deutlich geringeren Emissionen"},"content":{"rendered":"<p>Berlin. Mit einem deutlich verbesserten Abgasverhalten der 25 serienm\u00e4\u00dfigen VW Golf TDI endete der gemeinsame Flottenversuch von Shell und der Volkswagen AG mit &#8220;Shell Gas to Liquids&#8221;, einem neuartigen synthetischen Dieselkraftstoff aus Erdgas. <\/p>\n<p>Kohlenwasserstoffemissionen sanken aufgrund der besseren Verbrennung des Kraftstoffes um 63 Prozent und Kohlenmonoxidemissionen um 91 Prozent. Auch der CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df wurde angesichts des h\u00f6heren Wasserstoffgehaltes des Kraftstoffes um insgesamt vier Prozent reduziert. Die Partikelemissionen der mit modernsten Euro 4 Motoren ausgestatteten VW Golf TDI sanken gegen\u00fcber dem Einsatz von schwefelfreiem Dieselkraftstoff nochmals um 26 Prozent. Die NOx-Emissionen lagen um sechs Prozent unter dem Vergleichswert. <\/p>\n<p>Die Volkswagen Golf TDI haben seit dem 6. Mai 2003 \u00fcber 220.000 km in Berlin und Umgebung ohne technische Probleme zur\u00fcckgelegt und dabei die Alltagstauglichkeit von Shell Gas to Liquids unter Beweis gestellt. Der Flottenversuch ist Teil eines gemeinsamen Programms beider Unternehmen f\u00fcr die Entwicklung neuer Motorentechnologien und Kraftstoffe. <\/p>\n<p>Im Vergleich zur direkten Nutzung komprimierten Erdgases bietet der synthetische Kraftstoff vergleichbare Emissionsvorteile, jedoch zu niedrigeren Kosten \u00fcber den gesamten Produktzyklus und ohne die Notwendigkeit des Aufbaus einer neuen Infrastruktur. <\/p>\n<p>In der Kraftstoffstrategie beider Unternehmen spielen synthetische Fl\u00fcssigkraftstoffe auf Basis der &#8220;Gas to Liquids&#8221; (GTL) Technologie eine wichtige Rolle. Sie erm\u00f6glichen den Einsatz einer Vielfalt von Ausgangsstoffen und leisten so einen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Pl\u00e4ne zur kommerziellen Produktion synthetischer Kraftstoffe aus Erdgas sind weit fortgeschritten. Die Royal Dutch\/Shell Gruppe betreibt im malaysischen Bintulu seit 1993 die weltweit erste kommerzielle GTL-Anlage. &#8220;Die Zukunft der GTL-Technologie hat gerade erst begonnen. Shell investiert in Katar 5 Mrd US-$ in den Bau der weltgr\u00f6\u00dften Anlage mit einer Kapazit\u00e4t von 140.000 Barrel pro Tag. Sie wird eine neue Generation von sauberen und vielseitigen Kohlenwasserstoff-Produkten herstellen. Dieses Projekt untermauert einmal mehr die f\u00fchrende Rolle von Shell in der GTL-Technologie,&#8221; sagte Jack Jacometti, als Vice President bei Shell Gas International zust\u00e4ndig f\u00fcr das weltweite Gas to Liquids Gesch\u00e4ft. <\/p>\n<p>&#8220;Der Weg in eine nachhaltige Zukunft hat heute hier in Berlin mit dem er-folgreichen Abschneiden des Flottenversuchs begonnen&#8221;, sagte Professor Wilfried Bockelmann, Volkswagen-Markenvorstand technische Entwicklung. &#8220;Unser Engagement gemeinsam mit Shell zeigt, dass Volkswagen als global agierendes Unternehmen das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung als Ma\u00dfstab einer langfristig orientierten Unternehmenspolitik umsetzt. Unabh\u00e4ngige Ratingagenturen bescheinigen Volkswagen Platz 1 in Europa in punkto Nachhaltigkeit unter den Automobilherstellern! <\/p>\n<p>Gas to Liquids Kraftstoffe er\u00f6ffnen neue Perspektiven, in dem sie die Entwicklung innovativer und energiesparender Motorenkonzepte erm\u00f6glichen. Matthias Rabe, Leiter Volkswagen Konzernforschung: &#8220;In einem neuen kombinierten Verbrennungsverfahren, dem Combined Combustion System, werden wir aufzeigen, welche immensen Effizienzreserven in den Verbrennungsmotoren noch enthalten sind. Wir sind damit in der Lage, individuelle Mobilit\u00e4t mit den Erfordernissen des Umwelt- und Klimaschutzes vollst\u00e4ndig zu vers\u00f6hnen. Das schaffen wir im ersten Schritt jetzt mit SynFuel und im zweiten Schritt mit SunFuel&#8221;. Ausgangsstoff f\u00fcr diesen synthetisch hergestellten Kraftstoff im Sinne unserer SunFuel-Strategy wird Bio-Masse sein, so dass der CO<sub>2<\/sub>-Kreislauf vollst\u00e4ndig geschlossen wird&#8221;. <\/p>\n<p>Shell Gas to Liquids ist kristallklar, farblos wie Wasser, hat eine hohe Cetanzahl und ist schwefelfrei. Es kann in konventionellen Dieselmotoren eingesetzt werden und problemlos mit herk\u00f6mmlichem Diesel gemischt werden. Durchgef\u00fchrt wurden die Emissionsmessungen w\u00e4hrend und nach dem Flottentest durch die &#8220;Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr&#8221; (IAV) in Berlin. <\/p>\n<p><b>Ansprechpartner:<\/b><br \/>Volkswagen Kommunikation <br \/>Hans-Gerd Bode <br \/>Tel.: 053 61-9-2 69 22<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:hans-gerd.bode@volkswagen.com\">hans-gerd.bode@volkswagen.com<\/a> <\/p>\n<p>Shell Deutschland <br \/>Unternehmenskommunikation <br \/>Dr. Klaus Picard <br \/>Tel.: 040-6324-432 <br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:Klaus.Picard@shell.com\">Klaus.Picard@shell.com<\/a><\/p>\n<p>Dr. Matthias von Glischinski-Kurc <br \/>Tel.: 040-6324-5485<\/p>\n<p>(Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/volkswagen-und-shell-erdgas-treibstoff-wird-vorreiter-zum-biomassetreibstoff\/\" >2003-05-13<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin. 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