{"id":64052,"date":"2019-06-18T07:26:28","date_gmt":"2019-06-18T05:26:28","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=64052"},"modified":"2019-06-13T14:08:31","modified_gmt":"2019-06-13T12:08:31","slug":"neues-horizon-2020-verbundprojekt-zu-bioplastik-haw-hamburg-wirbt-84-millionen-foerdermittel-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/neues-horizon-2020-verbundprojekt-zu-bioplastik-haw-hamburg-wirbt-84-millionen-foerdermittel-ein\/","title":{"rendered":"Neues Horizon 2020-Verbundprojekt zu Bioplastik: HAW Hamburg wirbt 8,4 Millionen F\u00f6rdermittel ein"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_64054\" aria-describedby=\"caption-attachment-64054\" style=\"width: 238px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-64054 size-full\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/csm_525071_web_R_by_CFalk_pixelio.d_e2eec0fdbb.png\" alt=\"csm_525071_web_R_by_CFalk_pixelio.d_e2eec0fdbb\" width=\"238\" height=\"160\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-64054\" class=\"wp-caption-text\">Plastikm\u00fcll schadet nicht nur der Umwelt, sondern hat auch Einfluss auf unsere Gesundheit. Foto: CFalk\/pixelio<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Gute Nachrichten f\u00fcr das <a href=\"http:\/\/www.haw-hamburg.de\/ftz-nk.html\" target=\"_blank\">Forschungs- und Transferzentrum Nachhaltigkeit und Klimafolgenmanagement<\/a>. Die Europ\u00e4ische Union f\u00f6rdert in ihrem Forschungsprogramm HORIZON 2020 das durch die HAW Hamburg initiierte Projekt BIOPLASTIC EUROPE mit insgesamt 8,4 Millionen Euro \u2013 Davon erh\u00e4lt die HAW Hamburg knapp eine Millionen Euro.<\/strong><\/p>\n<p>Die HAW Hamburg ist Konsortialf\u00fchrer des internationalen Verbundprojektes BIOPLASTIC EUROPE. Das Partnerkonsortium untersucht Probleme, die mit der Behandlung und Entsorgung von Plastikabf\u00e4llen einhergehen. Dazu sollen Innovationen im Bereich der Produktion von Bioplastik angesto\u00dfen werden. Das Verbundprojekt mit einem Gesamtvolumen von 8,4 Millionen Euro umfasst 22 Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verb\u00e4nden aus elf L\u00e4ndern. Weitere 20 Netzwerkpartner, darunter Unternehmen wie TetraPak und Adidas sind ebenfalls involviert.<\/p>\n<p>Der geplante Start des vierj\u00e4hrigen Forschungsprojekts ist im Herbst 2019. Projektkoordinator ist Prof. Dr. Dr. Walter Leal, ans\u00e4ssig an der Fakult\u00e4t Life Science der HAW Hamburg und Leiter der European School of Sustainability Science and Research (ESSSR). Ebenso ist Frau Prof. Dr. habil. Gesine Witt, Professorin f\u00fcr Umweltchemie an der HAW Hamburg, an dem Projekt beteiligt. Koordinator Professor Dr. Walter Leal, den diese gute Nachricht \u00fcberaus erfreut, erl\u00e4utert: \u201eEs reicht nicht mehr aus, den Plastikverbrauch zu reduzieren. Dies ist zwar ein wichtiger Schritt, genauso aber m\u00fcssen neuartige Plastikersatzstoffe hergestellt werden, und zwar mit biobasierten Materialien. Das ist ein Plastik, das auf Basis nachwachsender Rohstoffe erzeugt wird, biologisch abbaubar ist und somit f\u00fcr die Fauna, Flora und die Gesundheit von Menschen weniger Gefahren darstellt.\u201c<\/p>\n<p>Prof. Dr.-Ing. Thomas Netzel, Vizepr\u00e4sident f\u00fcr Forschung, Transfer und Internationales, freut sich ebenfalls \u00fcber das europ\u00e4ische Forschungsprojekt HORIZON 2020 an der HAW Hamburg: \u201eDie HAW Hamburg arbeitet seit Jahren konsequent daran, europ\u00e4ische F\u00f6rdermittel einzuwerben. Dass wir mit dem Projekt BIOPLASTIC EUROPE einen solchen Erfolg erzielen konnten, ist das Ergebnis sorgf\u00e4ltiger Vorarbeit vieler Kolleginnen und Kollegen an der HAW Hamburg.\u201c<\/p>\n<p>Der Hamburger Umweltsenator Jens Kerstan erg\u00e4nzt: \u201eAls vor wenigen Wochen ein Tauchboot einen neuen Tiefenrekord aufgestellt hat, haben die Forscher elf Kilometer tief am Meeresboden eine Plastikt\u00fcte gefunden. Das zeigt drastisch: Plastikm\u00fcll ist ein riesiges, globales Problem. Wenn unser Planet nicht daran ersticken soll, brauchen wir dringend alternative, umweltvertr\u00e4gliche Materialien. Ich freue mich, dass die HAW Hamburg dieses vielversprechende internationale Projekt koordiniert, das einen wichtigen L\u00f6sungsbeitrag liefern kann.\u201c (<a href=\"http:\/\/bit.ly\/2WOr0b3\" target=\"_blank\">http:\/\/bit.ly\/2WOr0b3<\/a>)<\/p>\n<p>Plastikabf\u00e4lle stellen eine gro\u00dfe Gef\u00e4hrdung f\u00fcr die Umwelt und damit auch f\u00fcr die menschliche Gesundheit dar. Knapp 70 Prozent der rund 10 Millionen Tonnen M\u00fcll, die j\u00e4hrlich in die Weltmeere gesp\u00fclt werden, bestehen aus Plastik. Mit Plastikm\u00fcll verbundene Probleme haben mittlerweile ein solches Ausma\u00df erreicht, dass die Vereinten Nationen Alarm geschlagen haben. Alle L\u00e4nder sind aufgerufen, sich dringend an der Bek\u00e4mpfung des Problems zu beteiligen. Neben der Bundesregierung, die vor kurzem konkrete Ma\u00dfnahmen zur Reduzierung des Verbrauchs von Plastik angesto\u00dfen hat, tr\u00e4gt auch die Europ\u00e4ische Union dazu bei, dem Plastikm\u00fcll den Kampf anzusagen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Kontakt<\/h3>\n<p>HAW Hamburg<br \/>\nFakult\u00e4t Life Sciences<br \/>\nFranziska Wolf<br \/>\nGesch\u00e4ftsf\u00fchrerin \u201eEuropean School of Sustainability Science and Research\u201c (ESSSR)<br \/>\nT: +49 (0)40 42875 6343<br \/>\nE: <a href=\"mailto:franziska.wolf@haw-hamburg.de\" target=\"_blank\">franziska.wolf@haw-hamburg.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gute Nachrichten f\u00fcr das Forschungs- und Transferzentrum Nachhaltigkeit und Klimafolgenmanagement. Die Europ\u00e4ische Union f\u00f6rdert in ihrem Forschungsprogramm HORIZON 2020 das durch die HAW Hamburg initiierte Projekt BIOPLASTIC EUROPE mit insgesamt 8,4 Millionen Euro \u2013 Davon erh\u00e4lt die HAW Hamburg knapp eine Millionen Euro. 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