{"id":63534,"date":"2019-05-23T06:55:19","date_gmt":"2019-05-23T04:55:19","guid":{"rendered":"https:\/\/rss.nova-institut.net\/public.php?url=http%3A%2F%2Fwww.innovations-report.de%2Fhtml%2Fberichte%2Fmaterialwissenschaften%2Fchinesische-gastwissenschaftlerin-forscht-an-neuen-kunststoffen-auf-basis-nachwachsender-rohstoffe.html"},"modified":"2019-05-22T16:26:31","modified_gmt":"2019-05-22T14:26:31","slug":"chinesische-gastwissenschaftlerin-forscht-an-neuen-kunststoffen-auf-basis-nachwachsender-rohstoffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/chinesische-gastwissenschaftlerin-forscht-an-neuen-kunststoffen-auf-basis-nachwachsender-rohstoffe\/","title":{"rendered":"Chinesische Gastwissenschaftlerin forscht an neuen Kunststoffen auf Basis nachwachsender Rohstoffe"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die chinesische Professorin Dr. Xinyan Shi von der Qingdao University of Science and Technology (QUST) ist derzeit zu Gast an der Technischen Universit\u00e4t Kaiserslautern (TUK). Am Lehrstuhl f\u00fcr Verbundwerkstoffe besch\u00e4ftigt sich die Forscherin mit dem 3D-Druck von Kunststoffen. Das Besondere: Es kommt der nachwachsende Rohstoff Cellulose zum Einsatz, der die Eigenschaften der gedruckten Bauteile verbessern soll. Shi ist im Rahmen eines Forschungsvorhabens an der TUK, das der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) unterst\u00fctzt.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_63538\" aria-describedby=\"caption-attachment-63538\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-63538\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/csm_PM_62_Professorin_Shi_Foto_Sebastian_Kamerling_Ce_ee73fcc740-300x200.jpg\" alt=\" Die chinesische Professorin Dr. Xinyan Shi ist derzeit zu Gast auf dem Campus. 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Auch das Team um Professor Dr. Alois Schlarb am Lehrstuhl f\u00fcr Verbundwerkstoffe arbeitet mit dieser Technologie. Gemeinsam mit Professorin Shi untersuchen die Forscher beispielsweise, wie Zellulose bei solchen Kunststoffen Verwendung finden kann. Dies ist das Spezialgebiet der Gastwissenschaftlerin und ihrer Arbeitsgruppe. Cellulose ist ein langkettiges Zuckermolek\u00fcl. Es macht den Hauptbestanteil von pflanzlichen Zellw\u00e4nden aus und f\u00e4llt etwa bei der Holzverarbeitung an.<\/p>\n<p>Das Kaiserslauterer Forscherteam arbeitet daran, sogenannte nanokristalline Cellulose (CNC) in ihre Kunststoffe einzuarbeiten. Sie besitzt besonders gute mechanische Eigenschaften sowie eine hohe Festigkeit und Steifigkeit, was auch dem fertigen Druckteil zugutekommt. Bei dem Verfahren ist es wichtig, dass sich die Cellulose-Partikel gleichm\u00e4\u00dfig in den Kunststoffschichten verteilen und gut an diese anbinden. Die Wissenschaftler setzen bei dieser Arbeit auf einen Bio-Kunststoff, eine sogenannte polymerisierte Milchs\u00e4ure, kurz PLA, die vollst\u00e4ndig abbaubar ist.<\/p>\n<p>Ziel des Vorhabens ist es, dass beim 3D-Druck sogenannte hybride Werkstoffe Verwendung finden k\u00f6nnen. Darunter verstehen Fachleute eine Kombination aus unterschiedlichen Materialien auf mehreren Gr\u00f6\u00dfenskalen, wie zum Beispiel nanometergro\u00dfe Cellulose-Partikel und weitere Zusatzstoffe in anderen Gr\u00f6\u00dfen. Auf diese Weise ist es etwa m\u00f6glich, Werkstoffe mit unterschiedlichen Eigenschaften auszustatten, die auf die jeweilige Anwendung ma\u00dfgeschneidert sind.<\/p>\n<p>Solche Werkstoffe und das 3D-Druckverfahren sind f\u00fcr verschiedene Bereiche von Interesse, etwa f\u00fcr die Automobilindustrie oder die Medizintechnik.<\/p>\n<p>Professorin Shi ist f\u00fcr rund vier Wochen am Lehrstuhl f\u00fcr Verbundwerkstoffe. Im Rahmen des zweij\u00e4hrigen Projektes \u201eBiomass-based intrinsic polymer hybrid composites manufactured by 3D printing\u201c sind noch weitere Aufenthalte geplant.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die chinesische Professorin Dr. Xinyan Shi von der Qingdao University of Science and Technology (QUST) ist derzeit zu Gast an der Technischen Universit\u00e4t Kaiserslautern (TUK). Am Lehrstuhl f\u00fcr Verbundwerkstoffe besch\u00e4ftigt sich die Forscherin mit dem 3D-Druck von Kunststoffen. 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