{"id":6309,"date":"2003-09-30T00:00:00","date_gmt":"2003-09-29T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20030930-05n"},"modified":"2003-09-30T00:00:00","modified_gmt":"2003-09-29T22:00:00","slug":"mueller-brennstoffzelle-gehoert-bei-verstromung-von-biomasse-die-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/mueller-brennstoffzelle-gehoert-bei-verstromung-von-biomasse-die-zukunft\/","title":{"rendered":"M\u00fcller: Brennstoffzelle geh\u00f6rt bei Verstromung von Biomasse die Zukunft"},"content":{"rendered":"<p>In Zukunft wird die Brennstoffzelle dazu beitragen, die Verstromung von Biogas effizienter als bisher zu gestalten und die Stromausbeute im Vergleichzur klassischen Kraft-W\u00e4rme-Kopplung deutlich zu erh\u00f6hen. Zu diesem Ergebnis kommen die Projektpartner im Vorhaben &#8220;Biogas in Brennstoffzellen&#8221;, das vom Bundesverbraucherministerium \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.fnr.de\/\" >Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)<\/a> mit 358 000 Euro gef\u00f6rdert wird. Im Rahmen des Projektes werden anstelle der traditionellen Kraft-W\u00e4rme-Kopplung \u00fcber Verbrennungsmotoren, Brennstoffzellen mit gereinigtem Biogas zur Verstromung eingesetzt. Die Effizienz der Stromgewinnung aus Biogasanlagensoll damit deutlich gesteigert werden. <\/p>\n<p>&#8220;Der Brennstoffzelle geh\u00f6rt bei der Verstromung von Biogas die Zukunft, auch wenn noch vielf\u00e4ltige technische und \u00f6konomische Herausforderungen zu meistern sind. Das heute vorgestellte Projekt zeigt: Es gibt aussichtsreiche innovative Technologien, um die Nutzung von Bioenergie noch effektiver und damit wirtschaftlicher zu machen,&#8221; sagte Alexander M\u00fcller, Staatssekret\u00e4r im Bundesverbraucherministerium, anl\u00e4sslich einer Presseveranstaltung der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. und der Schmack Biogas AG vergangene Woche (17. September) in Haimhausen-Inhausen (Bayern). Es liege im gemeinsamen Interesse der Verbraucher als Energienutzer, der Rohstofferzeuger, der Anlagenbetreiber und nicht zuletzt der Umwelt, dass diesen Technologien zum Durchbruch verholfen w\u00fcrde. Die Bundesregierung werde diese Entwicklungen weiterhin mit Nachdruck unterst\u00fctzen .<\/p>\n<p>Die Schmack Biogas AG arbeitet im Rahmen des Projektes &#8220;Biogas in Brennstoffzellen&#8221; gemeinsam mit ihren Partnern daran, Biogas aus einerlandwirtschaftlichen Biogas-Anlage so aufzubereiten, dass es in einer Brennstoffzelle direkt in Strom umgewandelt werden kann. Hierzu muss es so gereinigt werden, dass es f\u00fcr Brennstoffzellen geeignet ist. Hauptaufgabe ist dabei die Entschwefelung. Hier kommt es darauf an, ein gleicherma\u00dfen einfaches wie kosteng\u00fcnstiges Verfahren anzubieten, das die schwefelhaltigen Bestandteile im Biogas verl\u00e4sslich unter den vorgeschriebenen Grenzwert reduziert. Nach Abschluss des Projektes ist geplant, das Prinzip auf eine Brennstoffzelle mit Leistung von 220 Kilowatt zu \u00fcbertragen. <\/p>\n<p>Bioenergie spiele mit einem Anteil von knapp 60 Prozent bereits heute die dominierende Rolle bei den erneuerbaren Energien, erkl\u00e4rte M\u00fcller. &#8220;Im Klartext hei\u00dft das, Bioenergie \u00fcberragt alle \u00fcbrigen erneuerbaren Energietr\u00e4ger, seien es Wind, Wasser, Solarthermie oder Photovoltaik. Und die Potenziale k\u00f6nnen sich sehen lassen: Fachleute beziffern den technisch m\u00f6glichen Beitrag der Bioenergie an der gesamten Energieversorgung Deutschlands auf immerhin knapp zehn Prozent.&#8221; Ziel der Bundesregierung sei ein deutlicher Ausbau der Bioenergie. Die Erzeugung von Biogas aus landwirtschaftlichen Rohstoffen sei dabei ein wichtigen Eckpfeiler. <\/p>\n<p>Die Stromerzeugung aus Biogas habe in den letzten Jahren kr\u00e4ftig zugelegt, so der Staatssekret\u00e4r. Zur Zeit produzierten \u00fcber 2.000 Biogasanlagen mit einer installierten elektrischen Leistung von \u00fcber 250 Megawatt Strom aus G\u00fclle, Energiepflanzen und Reststoffen. Vor drei Jahren seien es erst rund 800 Anlagen gewesen. Die aus Biogas produzierte Strommenge entspreche mittlerweile der, die aus Holz in Biomasse-Kraftwerken erzeugt w\u00fcrde. Die Biogaserzeugung trage damit in Deutschland in wachsendem Ma\u00dfe zu einer nachhaltigen klima- und Umwelt schonenden Energieversorgung bei und verschaffe daneben Landwirten ein zweites wirtschaftliches Standbein. <\/p>\n<p>Die Ansatzpunkte zur besseren Biogasnutzung seien mengenm\u00e4\u00dfiger Ausbau und Effizienzverbesserung. Noch w\u00fcrde das mengenm\u00e4\u00dfige Potenzial beim Biogas in Deutschland mit vier Prozent erst zu einem Bruchteil genutzt. Auch die Effizienz der Stromgewinnung lasse noch zu w\u00fcnschen \u00fcbrig, da mit den heute eingesetzten Blockheizkraftwerken nur etwa ein Drittel der im Biogas enthaltenen Energie in Strom umgewandelt werden k\u00f6nne. Mit innovativen Technologien, z.B. der Nutzung von Brennstoffzellen, k\u00f6nne dieser Anteil auf \u00fcber 50 Prozent angehoben werden. das sei auch Voraussetzung, um die Wirtschaftlichkeit der Biogasnutzung zu verbessern. <\/p>\n<p>Das Bundesverbraucherministerium f\u00f6rdert \u00fcber die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe im Biogasbereich insgesamt zur Zeit elf Projekte mit einem Volumen von \u00fcber sieben Millionen Euro.<\/p>\n<p>(Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/biogas-strom-aus-der-brennstoffzelle\/\" >2003-09-18<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Zukunft wird die Brennstoffzelle dazu beitragen, die Verstromung von Biogas effizienter als bisher zu gestalten und die Stromausbeute im Vergleichzur klassischen Kraft-W&auml;rme-Kopplung deutlich zu<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-6309","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6309","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6309"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6309\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6309"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6309"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6309"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=6309"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}