{"id":6288,"date":"2003-07-03T00:00:00","date_gmt":"2003-07-02T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20030703-02n"},"modified":"2003-07-03T00:00:00","modified_gmt":"2003-07-02T22:00:00","slug":"der-europaeische-oelsaatenmarkt-bleibt-attraktiv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/der-europaeische-oelsaatenmarkt-bleibt-attraktiv\/","title":{"rendered":"Der europ\u00e4ische \u00d6lsaatenmarkt bleibt attraktiv"},"content":{"rendered":"<p><b>Um den wachsenden Verbrauch decken zu k\u00f6nnen, ist unter Beachtung der Fruchtfolge eine weitere Anbausteigerung erforderlich.<\/b><\/p>\n<p>F\u00fcr die deutschen \u00d6lsaatenanbauer steht die Winterrapsaussaat 2003 bevor. Auch f\u00fcr dieses Jahr bietet die Union zur F\u00f6rderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) Informationen und Entscheidungshilfen f\u00fcr die Planung des Rapsanbaues an.<\/p>\n<p>Die UFOP-Empfehlung lautet: <br \/><i>Der Anbauumfang ist aufgrund der gegebenen Nachfrage- und Preisentwicklung einzelbetrieblich zu pr\u00fcfen und auf der Food-Fl\u00e4che unter Ber\u00fccksichtigung der Fruchtfolgeaspekte auszudehnen. Der Winterrapsanbau auf der Stilllegungsfl\u00e4che sollte wegen der nach wie vor g\u00fcltigen Beschr\u00e4nkungen in H\u00f6he von EU-weit 1 Million Tonnen Sojaschrot\u00e4quivalent in dem bisherigen Umfang beibehalten werden.<\/i><\/p>\n<p>In der Saison 2003\/2004 wird die Weltproduktion von Raps steigen, allerdings erheblich weniger als urspr\u00fcnglich erwartet. Durch Frostsch\u00e4den im Winter und Fr\u00fchjahr und anschlie\u00dfend zu trockene Bedingungen sind bereits sehr starke Produktionseinbu\u00dfen in der Europ\u00e4ischen Union und in Osteuropa eingetreten. Es besteht weiterhin Unsicherheit bez\u00fcglich der Witterungsbedingungen in den kommenden Wochen. Die damit einhergehende Verknappung des Rapsangebotes wird gem\u00e4\u00df f\u00fchrender Analysten zu Preisfestigkeit in Europa f\u00fchren.<\/p>\n<p>Die steigende Nachfrage an \u00d6len und Fetten innerhalb Europas beruht zum Teil auf der kr\u00e4ftig wachsenden Biodieselproduktion. Von 1998 bis 2003 hat sich die Produktionskapazit\u00e4t in Deutschland mit etwa 1,1 Millionen Tonnen nahezu verzehnfacht. Dies entspricht einem Rohstoffbedarf bzw. Fl\u00e4chen\u00e4quivalent von etwa 700.000 Hektar. Die Fahrzeugindustrie hat die Freigabenerteilung an die Verwendung von Raps\u00f6lmethylester gebunden. Raps\u00f6l ist daher die notwendige Rohstoffbasis, um diese Anforderungen erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen. Zus\u00e4tzlichen R\u00fcckenwind erhalten Biokraftstoffe mit der F\u00f6rderrichtlinie der Europ\u00e4ischen Union aus Br\u00fcssel.<\/p>\n<p>Die Anbauw\u00fcrdigkeit von Winterraps wird in zunehmendem Ma\u00df von der Ertragsleistung und dem Kostenmanagement der Erzeugung bestimmt werden. Raps verbessert bei weiteren Vorteilen die Ertragsh\u00f6he und -sicherheit der Getreidenachfrucht entscheidend. Damit ist der Vorfruchtwert von Raps zwischen 130 und 150 Euro je Hektar zu kalkulieren. Winterraps als tragendes Fruchtfolgeglied sichert den wirtschaftlichen Erfolg aller Kulturen.<\/p>\n<p>Eine Komplettfassung der UFOP-Statistik steht <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20030703-02\/UFOP-Info-2003-%C3%96lsaaten.pdf\" >hier<\/a> im PDF-Format (136 KB) zum Download bereit.<\/p>\n<p>(Vgl. Meldungen vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/6-internationaler-oelsaaten-produzenten-dialog-in-rio-de-janeiro\/\" >2003-04-11<\/a> und <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/eu-braucht-gleiche-bedingungen-fuer-oelsaaten-wie-ihre-globalen-wettbewerber\/\" >2002-09-19<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Um den wachsenden Verbrauch decken zu k&ouml;nnen, ist unter Beachtung der Fruchtfolge eine weitere Anbausteigerung erforderlich.<\/b><\/p>\n<p>F&uuml;r die deutschen &Ouml;lsaatenanbauer steht die Winterrapsaussaat 2003<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-6288","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6288","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6288"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6288\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6288"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6288"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6288"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=6288"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}