{"id":6256,"date":"2003-07-18T00:00:00","date_gmt":"2003-07-17T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20030718-01n"},"modified":"2003-07-18T00:00:00","modified_gmt":"2003-07-17T22:00:00","slug":"brandenburg-und-niedersachsen-vereinbaren-zusammenarbeit-mit-volkswagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/brandenburg-und-niedersachsen-vereinbaren-zusammenarbeit-mit-volkswagen\/","title":{"rendered":"Brandenburg und Niedersachsen vereinbaren Zusammenarbeit mit Volkswagen"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>Gemeinsame Entwicklung von nachhaltigen Energieressourcen<\/li>\n<li>Die Einf\u00fchrung von Technologien zur Herstellung von Kraftstoffen aus Biomasse<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wolfsburg. Am vergangenen Dienstag trafen sich Vertreter der Bundesl\u00e4nder Brandenburg, Niedersachsen sowie der <a href=\"http:\/\/www.volkswagen.de\/\" >Volkswagen AG<\/a> um eine Vereinbarung \u00fcber die wissenschaftliche technische Zusammenarbeit zur Entwicklung und Einf\u00fchrung einer Technologie der synthetischen Herstellung von Kraftstoffen aus Biomasse zu unterzeichnen.<\/p>\n<p>Grundlage f\u00fcr diese Vereinbarung ist zum einen das selbst gesetzte Ziel der Bundesrepublik Deutschland, die CO<sub>2<\/sub>-Emissionen bis zum Jahre 2005 um 25%, bezogen auf den Stand des Jahres 1990, zu senken. Zum anderen fordert die Europ\u00e4ische Union von ihren Mitgliedstaaten, bis 2010 12% des Gesamtenergieverbrauchs durch regenerative Energiequellen bereit zu stellen. Allein durch die Nutzung von Wind-, Wasser- und Sonnenenergie, ist dieses Ziel wirtschaftlich noch nicht zu erreichen.<\/p>\n<p>Eine Alternative zur Energiegewinnung durch regenerative, also nachwachsende, Rohstoffe ist die Nutzung von Biomasse. Die Forschung des Volkswagen Konzerns und deren Partner sind dabei, eine wirtschaftliche Produktion des Kraftstoffs der Zukunft sowie die erforderlichen Technologien zu f\u00f6rdern. Nachdem erste Produktionstechnologien ihre Realisierungsf\u00e4higkeit nachgewiesen haben, liegt der Fokus nunmehr auf der Biomassenlogistik. Dazu geh\u00f6ren in erster Linie die Umweltbedingungen der jeweiligen Nutzfl\u00e4chen, die Auswahl der Pflanzen und deren Pflanzfolge, sowie die Ernte Vorbearbeitungsstufen und den Transport der Rohprodukte.<\/p>\n<p>Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von Hans Heinrich Sander (Minister f\u00fcr Umwelt des Landes Niedersachsen), Wolfgang Birthler (Minister f\u00fcr Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung des Landes Brandenburg), Heinrich Ehlen (Minister f\u00fcr den l\u00e4ndlichen Raum, Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Niedersachsen), Ulrich Junghanns (Minister f\u00fcr Wirtschaft des Landes Brandenburg), Matthias Rabe (Volkswagen AG, Leiter Konzernforschung, Umwelt und Verkehr) und Reinhold Kopp (Volkswagen AG, Leiter Regierungsbeziehungen).<\/p>\n<p>F\u00fcr die L\u00e4nder ist die Vereinbarung aus forschungs- und wirtschaftspolitischer Sicht bedeutsam, da daraus Wertsch\u00f6pfung und Arbeitsplatzsicherung, insbesondere auch in der Landwirtschaft, erwartet werden. Der neue, aus Biomasse hergestellte, Kraftstoff Sunfuel\u00ae k\u00f6nnte in Deutschland ca. 50% des bundesweiten Pkw-Dieselbedarfs allein durch die Nutzung der zur Zeit von der EU subventionierten, stillgelegten Ackerfl\u00e4chen (1,1 Mio. ha) und der freiwerdenden Fl\u00e4chen durch Abbau der \u00dcberproduktion abdecken.<\/p>\n<p>Volkswagen f\u00f6rdert im Rahmen seiner Sunfuel\u00ae Strategie den schrittweisen \u00dcbergang heutiger fossiler Energietr\u00e4ger hin zu regenerativen Energietr\u00e4gern auch in der Mobilit\u00e4tswirtschaft. Die synthetischen auf Biomasse basierenden Kraftstoffe spielen auf diesem Weg eine entscheidende Rolle.<\/p>\n<p>Bis zum Jahresende stellen das &#8220;CUTEC-Institut Clausthal&#8221;, das <a href=\"http:\/\/www.ris-naro.net\/\" >Kompetenzzentrum f\u00fcr nachwachsende Rohstoffe<\/a> in Werlte (NaRo.Net) in Verbindung mit den nieders\u00e4chsischen Landwirtschafskammern, dem Landesamt f\u00fcr Verbraucherschutz und Landwirtschaft in Frankfurt\/ Oder, der Zukunfts Agentur Brandenburg GmbH (ZAB) und Volkswagen ein fachbezogenes Arbeitsprogramm auf. Damit gehen die L\u00e4nder Brandenburg und Niedersachsen zusammen mit Volkswagen einen weiteren Schritt in Sachen nachhaltiger Zukunftstechnologien am Standort Deutschland.<\/p>\n<p><b>Volkswagen Kommunikation<\/b><br \/>Hans-Gerd Bode<br \/>Telefon: +49 (0) 5361 &#8211; 92 69 22<br \/>Telefax: +49 (0) 5361 &#8211; 92 19 52<\/p>\n<p>\u00a9 Volkswagen AG 2003<\/p>\n<p>(Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/volkswagen-stellt-dbv-sunfuel-konzept-vor\/\" >2003-03-21<\/a> und <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/niedersachsen-1-mio-eur-zuschuss-fuer-synthesekraftstoff-projekt\/\" >2003-01-14<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<ul>\n<li>Gemeinsame Entwicklung von nachhaltigen Energieressourcen<\/li>\n<li>Die Einf&uuml;hrung von Technologien zur Herstellung von Kraftstoffen aus Biomasse<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wolfsburg. 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