{"id":6208,"date":"2003-05-08T00:00:00","date_gmt":"2003-05-07T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20030508-04n"},"modified":"2003-05-08T00:00:00","modified_gmt":"2003-05-07T22:00:00","slug":"studie-zu-bioethanol-in-deutschland-erschienen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/studie-zu-bioethanol-in-deutschland-erschienen\/","title":{"rendered":"Studie zu Bioethanol in Deutschland erschienen"},"content":{"rendered":"<p><b>&#8220;Bioethanol in Deutschland&#8221; lautet der Titel des j\u00fcngsten Bandes der Schriftenreihe &#8220;Nachwachsende Rohstoffe&#8221;. Im Auftrag des <a href=\"http:\/\/www.verbraucherministerium.de\/\" >Bundesministeriums f\u00fcr Verbraucherschutz, Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft<\/a> (BMVEL) lotet das <a href=\"http:\/\/www.meo-consulting.com\/\" >me\u00f3 Consulting Team<\/a> darin Chancen und Perspektiven des Biotreibstoffs aus. Die 355-seitige Ver\u00f6ffentlichung kostet 20 Euro und ist \u00fcber den Buchhandel erh\u00e4ltlich.<\/b><\/p>\n<p>F\u00fcr den Biodiesel brachten die Mineral\u00f6lsteuerbefreiung und anziehende Roh\u00f6lpreise in den letzten Jahren einen wahren Boom. Kein anderer nachwachsender Rohstoff hat so wie das Raps\u00f6l von den g\u00fcnstigen Rahmenbedingungen profitieren k\u00f6nnen. Wen wundert es, dass die Landwirtschaft in Erwartung der EU-Richtlinie zur Beimischung von Biokraftstoffen auch andere Energietr\u00e4ger als m\u00f6gliche Einnahmequellen ins Auge fasst. Bioethanol gewinnt dabei besonders an Bedeutung. Denn f\u00fcr seine Produktion l\u00e4sst sich nahezu jede Art fester Biomasse nutzen. Ist die Ethanolproduktion in Deutschland aber auch wirtschaftlich eine Alternative?<\/p>\n<p>Eine Arbeitsgemeinschaft unter Leitung des me\u00f3 Consulting Teams sollte diese Frage f\u00fcr das BMVEL kl\u00e4ren. Ihre Studie kommt zu dem Schluss, dass Bioethanol kurzfristig sinnvoll nur aus landwirtschaftlichen Rohstoffen hergestellt werden kann, bei denen ein Mindestma\u00df an Anbauerfahrung und eine m\u00f6glichst bestehende bzw. naheliegende gro\u00dftechnische Nutzung vorhanden sind. Zuckerr\u00fcben, Weizen, Roggen, Triticale, K\u00f6rner-Mais und Kartoffeln stellen unter den gegebenen meteorologischen und anbautechnischen Bedingungen die vielversprechendsten Optionen f\u00fcr eine Produktion von Ethanol dar.<\/p>\n<p>Ein Blick auf den wirtschaftlichen Kontext best\u00e4tigt jedoch, was Skeptiker schon im Vorfeld vermuteten: Zwar steigt der Bedarf an Ethanol unter den ver\u00e4nderten Rahmenbedingungen erheblich, seine Produktion ist hierzulande jedoch zu kostspielig. Beim momentanen Roh\u00f6lpreis von ca. 25 $ je Barrel ist Bioethanol etwa zwei- bis dreimal so teuer wie herk\u00f6mmlicher Ottokraftstoff. Zudem m\u00fcssen auch die CO<sub>2<\/sub>&#8211; und die Energiebilanz der Bioethanol-Produktion deutlich verbessert werden.<\/p>\n<p>Als Band 21 der Schriftenreihe Nachwachsende Rohstoffe (ISBN 3-7843-3217-X) ist das Buch jetzt im Buchhandel oder \u00fcber diesen <a href=\"http:\/\/www.agrarshop.de\/is-bin\/INTERSHOP.enfinity\/eTS\/Store\/de\/-\/EUR\/lvhViewBasket-View;%24sid%24yfSD7WYAAABnSvoD5hFdQJiZPABYsEBU?ShopPrefix=agrel&#038;vzkdnr=isnovz&#038;redirect1=false\" >Link<\/a> erh\u00e4ltlich. <\/p>\n<p>Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)<br \/>Hofplatz 1<br \/>18276 G\u00fclzow<br \/>Tel.: 03843-69 30-0<br \/>Fax: 03843-69 30-102<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:info@fnr.de\">info@fnr.de<\/a><br \/>Internet: <a href=\"http:\/\/www.fnr.de\/\" >http:\/\/www.fnr.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>&#8220;Bioethanol in Deutschland&#8221; lautet der Titel des j&uuml;ngsten Bandes der Schriftenreihe &#8220;Nachwachsende Rohstoffe&#8221;. 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