{"id":62036,"date":"2019-04-05T07:26:24","date_gmt":"2019-04-05T05:26:24","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=62036"},"modified":"2019-04-02T13:54:47","modified_gmt":"2019-04-02T11:54:47","slug":"bergbauabfaelle-als-rohstoffquelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bergbauabfaelle-als-rohstoffquelle\/","title":{"rendered":"Bergbauabf\u00e4lle als Rohstoffquelle"},"content":{"rendered":"<p><strong>Es soll eine Win-Win-Win-Situation f\u00fcr die Erzgebirgsregion werden: Das Projekt \u201e<a href=\"http:\/\/www.recomine.net\/\" target=\"_blank\">rECOmine \u2013 Ressourcenorientierte Umwelttechnologien f\u00fcr das 21. Jahrhundert<\/a>\u201c will Methoden entwickeln, die Rohstoffe liefern, der Umwelt helfen und die Region wirtschaftlich voranbringen. \u201eReststoffe aus dem Bergbau haben zwei Seiten: Sie gehen zu Lasten der Umwelt, enthalten aber noch fein verteilte, niedrig konzentrierte Rohstoffe\u201c, erl\u00e4utert Projektkoordinator Jens Gutzmer vom Helmholtz-Institut Freiberg f\u00fcr Ressourcentechnologie (HIF). \u201eTeilweise werden diese schon wiederaufbereitet. Aber nur in seltenen F\u00e4llen ist dies auch mit einer Sanierung verbunden. Hier setzen wir an.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Mehr als 60 Partner<br \/>\nMehr als 60 Partner, nicht nur aus Industrie und Forschung, sind dem Projektverbund bereits beigetreten. Gemeinsam wollen sie innerhalb der n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahre Technologien entwickeln, in deren Mittelpunkt Bergbau- und Aufbereitungsr\u00fcckhalden, Schlacken und Aschen aus der H\u00fcttenindustrie sowie Gruben- und Haldenw\u00e4sser stehen. Diese sollen nachhaltig saniert und darin verbliebene Reststoffe wirtschaftlich verwertet werden, beispielsweise in Form der Aufarbeitung unsanierter Bergbauhalden oder der Abtrennung von Wertmetallen aus Grubenw\u00e4ssern.<\/p>\n<p>Pilotversuche an realen Standorten<br \/>\n\u201eDazu wollen wir die Expertise in der Umwelt- und Ressourcenbranche in der Region mit dem vorhandenen Know-how in den Bereichen Automatisierung und Digitalisierung zusammenbringen\u201c, erkl\u00e4rt Gutzmer. Industriebetriebe und Eigent\u00fcmer von geeigneten Reststoffen stellen ihre Standorte f\u00fcr Pilotversuche mit realen Halden, Schlacken und W\u00e4ssern zur Verf\u00fcgung. \u201eDas bietet nicht nur unseren Wissenschaftlern einmalige Arbeitsm\u00f6glichkeiten in neuen, spannenden Forschungsfeldern, sondern f\u00f6rdert gleichzeitig die praxisnahe Ausbildung unserer Studierenden zu zukunftsrelevanten Themen\u201c, freut sich Urs Peuker, Prorektor f\u00fcr Strukturentwicklung an der TU Bergakademie Freiberg.<\/p>\n<p>Weltweites Anwendungspotenzial<br \/>\nDie Projektpartner erhoffen sich au\u00dferdem eine St\u00e4rkung der wirtschaftlichen Struktur des Erzgebirges und verweisen auf weltweit Zehntausende aktiver und historischer Bergbau- und H\u00fcttenstandorte, die von den neuen Technologien profitieren k\u00f6nnten. Das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) f\u00f6rdert das Projekt im Rahmen des Programms \u201e<a href=\"https:\/\/www.bmbf.de\/de\/wir---wandel-durch-innovationen-in-der-region-4056.html\" target=\"_blank\">WIR! \u2013 Wandel durch Innovationen in der Region<\/a>\u201c mit bis zu 15 Mio. Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es soll eine Win-Win-Win-Situation f\u00fcr die Erzgebirgsregion werden: Das Projekt \u201erECOmine \u2013 Ressourcenorientierte Umwelttechnologien f\u00fcr das 21. 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