{"id":6134,"date":"2003-06-10T00:00:00","date_gmt":"2003-06-09T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20030610-04n"},"modified":"2003-06-10T00:00:00","modified_gmt":"2003-06-09T22:00:00","slug":"organischer-baumwollanbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/organischer-baumwollanbau\/","title":{"rendered":"Organischer Baumwollanbau"},"content":{"rendered":"<p>Organische Baumwolle wird bereits seit Jahrhunderten angepflanzt. Zum ersten Mal offiziell zertifiziert wurde sie 1989\/90 in der T\u00fcrkei, danach in den USA. Es sind verschiedene Bezeichnungen im Umlauf: gr\u00fcne Baumwolle, Bio- oder &#8220;\u00d6ko&#8221;-Baumwolle. In einigen L\u00e4ndern werden zwar weder Insektizide noch Kunstd\u00fcnger verwendet, doch gilt die Baumwolle nicht als organisch angebaut, ein Zertifikat fehlt. Um f\u00fcr organische Baumwolle eine Pr\u00e4mie geltend machen zu k\u00f6nnen, muss das Produkt von einer Zertifizierungsgesellschaft best\u00e4tigt worden sein.<\/p>\n<p>Die unter den Produzenten, K\u00e4ufern und Verarbeitern organischer Baumwolle fest etablierten Zertifizierungsfirmen haben ihre eigenen Standards f\u00fcr organische Baumwollproduktion eingerichtet. Diese differieren untereinander. Umfangreiche Daten zur Produktion organischer Baumwolle sind nicht einfach zu erhalten. Man geht jedoch davon aus, dass au\u00dfer in Indien, der T\u00fcrkei und den USA die Produktion \u00fcber den Status des Experiments nicht hinaus gelangt ist.<\/p>\n<p><b>USA<\/b><br \/>Die Organic Trade Association, in Nordamerika repr\u00e4sentiert durch das Organic Fiber Council, konnte einen Rekord in der Produktion organischer Baumwolle halten. Die organische Produktion untersagt den Einsatz genetisch ver\u00e4nderter Variet\u00e4ten, Bestrahlung oder Kl\u00e4rschlamm ebenso wie Pestizide und Kunstd\u00fcnger. <\/p>\n<p>Der Schwerpunkt des organischen Baumwollanbaus liegt in Texas. 24 Prozent der Anbaufl\u00e4che organischer Baumwolle lag 2002\/03 in Arizona, Kalifornien, Missouri und Neumexiko. F\u00fcr 2003\/04 wird eine \u00e4hnliche Tendenz erwartet. Leider sind f\u00fcr den organischen Baumwollanbau kaum praktische Informationen zu erhalten. In Texas bieten das Landwirtschaftsdepartment und die Texas Organic Cotton Marketing Cooperative sowohl Beratung f\u00fcr organischen Anbau als auch die Zertifizierung an. (Informationen: <a href=\"http:\/\/www.ota.com\/\" >OTA<\/a>).<\/p>\n<p>Die Entscheidung, organische Baumwolle anzubauen, f\u00e4llen Produzenten aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden: U.a. herrscht  ein Interesse daran, den mit Risiken verbundenen Einsatz von Pestiziden einzustellen und die Produktionskosten zu drosseln. Hinzu kommt der Aspekt des Umweltschutzes. Jedoch werden die Produzenten der &#8220;Bio-Baumwolle&#8221; sicher nicht durch hohe Erwartungen hinsichtlich der Ernteertr\u00e4ge motiviert. Vielmehr ist davon auszugehen, dass das Weglassen der beiden Hauptadditive Kunstd\u00fcnger und Insektizide zu einer drastischen Reduktion des Ertrags f\u00fchrt. Im organischen Anbau ist auch der Einsatz von z.B. Wachstumsregulatoren und Entlaubungsmitteln nicht gestattet, im nichtorganischen Anbau hingegen konstant eingesetzt. Im Gegensatz zu Insektiziden und Herbiziden wird, solange man das Erntesystem nicht grundlegend ver\u00e4ndert, Kunstd\u00fcnger regelm\u00e4\u00dfig jedes Jahr und in gleichen Mengen ben\u00f6tigt. Der Verzicht auf Kunstd\u00fcnger kann jedoch den Bedarf an chemischen Mitteln zur Unkrautbek\u00e4mpfung reduzieren.<\/p>\n<p><b>T\u00fcrkei<\/b><br \/>Die T\u00fcrkei hat Pionierarbeit im organischen Baumwollanbau geleistet. 1989\/90 begann die Produktion in Kahramanmaras in der ostmediterranen Region und wurde sp\u00e4ter auf andere Gebiete erweitert. Zwischen 1999\/2000 und 2000\/01 wies der t\u00fcrkische Anbau von &#8220;Bio-Baumwolle&#8221; eine beachtliche Steigerung auf. In diesen Saisons wurden jeweils ann\u00e4hernd 10.000 t erzeugt.  Die organische Baumwolle wurde hier von kleineren Produzenten mit 15-20 Hektar angebaut, wobei die Erzeuger im Durchschnitt einen um 5,4-7,4% verringerten Ernterertrag verzeichneten. Untersuchungen zufolge hatten einige Variet\u00e4ten Ertragsreduktionen von 17-22% zu verzeichnen. Die Faserqualit\u00e4t war im konventionellen und im organischen Anbau ann\u00e4hernd gleich. Die in der T\u00fcrkei im organischen Anbau sehr aktive Kooperative TARIS ver\u00f6ffentliche Daten f\u00fcr 2001\/02, nach denen Erzeuger organischer Baumwolle Preisaufschl\u00e4ge von 26% f\u00fcr Saatbaumwolle bzw. 20% f\u00fcr entk\u00f6rnte Baumwolle erhielten. <\/p>\n<p>Der Erfolg organisch angebauter Baumwolle speziell in der T\u00fcrkei beruht im Wesentlichen darauf, dass haupts\u00e4chlich Vertragsproduzenten eingebunden sind &#8211; nur ein geringer Teil des organischen Anbaus ist auf Eigeninitiative der Erzeuger zur\u00fcckzuf\u00fchren. In der T\u00fcrkei findet sich ein reiches Angebot an Produkten aus organischer Baumwolle. Organisch angebaute Baumwolle wird haupts\u00e4chlich zu Sommerbekleidung, T-Shirts, Babyw\u00e4sche, Handt\u00fcchern und Heimtextilien verarbeitet. <\/p>\n<p><b>Organischer Anbau ist begrenzt<\/b> <br \/>Die Produktion organischer Baumwolle ist auf wenige L\u00e4nder konzentriert. In 19 L\u00e4ndern wurde die Erzeugung in den 90er Jahren begonnen, aber wieder eingestellt &#8211; weniger aus einem Mangel an Nachfrage denn aus \u00f6konomischen Gr\u00fcnden. Insektizide sollen nach M\u00f6glichkeit ganz aus der Produktion verbannt werden, da die Anwendung nicht ohne Risiko ist und \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum Auswirkungen auf den gesamten Komplex der Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung bzw. die Umwelt hat. Der intensive Einsatz von Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfungsmitteln hat einige L\u00e4nder bereits aus der Baumwollproduktion verdr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Die organische Anbauweise hat mit einigen Schwierigkeiten zu k\u00e4mpfen. Mit der Zeit kristallisierten sich besonders die Aspekte Unkrautbeseitigung ohne Einsatz von Herbiziden und Insektenbek\u00e4mpfung heraus. Neben dem von einigen Produzenten bem\u00e4ngelten Behandeln der Saat (sead treatment), das im organischen Anbau nicht gestattet ist, steht auch die Entlaubung der in den USA maschinell gepfl\u00fcckten organischen Baumwolle auf der Problemliste. Versuche, die sich an den Ma\u00dfst\u00e4ben des konventionellen Anbaus orientieren, sind jedoch wenig sinnvoll: Werden Variet\u00e4ten, die f\u00fcr konventionellen Anbau entwickelt wurden, organischen Bedingungen ausgesetzt, ist konsequenterweise mit gro\u00dfen Ertragsverlusten zu rechnen, die den gewinnorientierten Baumwollproduzenten zum konventionellen Anbau bewegen.<\/p>\n<p>Sorten f\u00fcr organischen Anbau sollten unbedingt unter organischen Bedingungen entwickelt werden. In den letzten drei Dekaden lag der &#8211; konventionelle &#8211; Schwerpunkt auf der Entwicklung von Variet\u00e4ten, die k\u00fcrzer im Wuchs und fr\u00fcher in der Reife sind und zudem eine gro\u00dfe Kompatibilit\u00e4t mit hohen Dosen von D\u00fcngemitteln aufweisen. Ein Genotyp, der sich unter den konventionellen Bedingungen unbefriedigend verh\u00e4lt, wird aussortiert. Die Optimierung organischen Saatguts unter organischen Bedingungen wurde sichtlich vernachl\u00e4ssigt.<\/p>\n<p>Kunstd\u00fcnger wird entsprechend dem N\u00e4hrstoffbedarf der Pflanze eingesetzt. Der Bedarf ver\u00e4ndert sich w\u00e4hrend der Wachstumsphase von einer minimalen bis hin zur maximalen Versorgung an N (Stickstoff), P (Phosphor) und K (Kalium\/Pottasche). Es sollte ein entsprechender Ersatz f\u00fcr die konventionelle D\u00fcngung gefunden werden, um den N\u00e4hrstoffbedarf der Pflanze unter organischen Bedingungen zu decken, insbesondere f\u00fcr Stickstoff. <\/p>\n<p>Zudem ist die Baumwollpflanze sehr anf\u00e4llig f\u00fcr Sch\u00e4dlinge, die unter organischen Bedingungen mit hoher Sicherheit auftreten. Dies kann durch biologische Insektenkontrolle statt des Einsatzes von Pestiziden verringert werden. Die Baumwollpflanze besitzt eines der besten nat\u00fcrlichen Ausgleichssysteme, das fr\u00fche Verluste und Sch\u00e4den gut ausgleichen kann. Ab einem bestimmten Zeitpunkt des Wachstumsprozesses ist die Pflanze jedoch physiologisch &#8220;ausgepowert&#8221; und nicht mehr in Lage, ausreichend physiologische Prozesse in Gang zu setzen. Die Bem\u00fchungen gehen dahin, von Anfang an so viele Knospen, Bl\u00fcten und Kapseln zu sch\u00fctzen, wie mit dem Einsatz von Insektiziden m\u00f6glich. Der Ansatz des organischen Anbaus ist hier das Auffinden von Alternativen, eine Breitbandresistenz kann eine gr\u00f6\u00dfere Rolle im organischen Anbau spielen als im Herk\u00f6mmlichen.<\/p>\n<p>&#8220;Technologie packages&#8221; bieten f\u00fcr konventionellen Anbau eine Kombination aus Produktionsadditiven, Beratung und Produktionsverfahren. Australische Erzeuger erzielen einen der h\u00f6chsten Durchschnittsertr\u00e4ge der Welt und setzten weiterhin private Spezialisten f\u00fcr Produktionstechnik ein. In den USA stehen den Erzeugern mehrere Informationsquellen zur Verf\u00fcgung. In vielen asiatischen L\u00e4ndern wird der Baumwollanbau auch bez\u00fcglich der Anbautechnologie regierungsseitig gesteuert. Beratung wird durch ein Netzwerk von speziell ausgebildeten Mitarbeitern gew\u00e4hrleistet. Erzeuger organischer Baumwolle ben\u00f6tigen Beratung, die sich von den &#8220;Technologie packages&#8221; substanziell unterscheidet. Die Annahme, das Weglassen von Kunstd\u00fcnger, Pestiziden und anderen Agrarchemikalien, simplifiziere den Baumwollanbau, ist falsch.  Mit dem Ziel, erfolgreich und gewinnbringend anzubauen, stellt organischer Anbau h\u00f6here Anforderungen, doch den Produzenten fehlt es an Hilfestellung und an Wissen \u00fcber sinnvolle Produktionspraktiken.<\/p>\n<p>Derzeitige Tendenzen weisen darauf hin, dass die Durchschnittsertr\u00e4ge konventionell angebauter Baumwolle nicht weiter ansteigen, die Produktionskosten aber wachsen. Manche Erzeuger geben den Baumwollanbau auf oder produzieren mit steigenden Kosten und St\u00fctzungszahlungen. Dem gegen\u00fcber hat organischer Anbau geringere Produktionskosten pro Anbaueinheit. Wenngleich das Weglassen von Agrochemikalien den Ertrag signifikant reduziert, bedeuten niedrigere Kosten pro Hektar jedoch nicht gleichzeitig niedrigere Kosten pro kg Saatbaumwolle. Ein Vergleich zwischen den Produktionskosten organisch\/konventionell unter verschiedenen Produktionsmodellen ist bisher nicht verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>Kunstd\u00fcnger und Insektizide bieten ein attraktives Kosten-Nutzen-Verh\u00e4ltnis, rasche Wirkung und Effizienz. Solange keine alternativen Systeme mit entsprechender Effizienz und rascher Wirksamkeit erh\u00e4ltlich sind, beraubt das Weglassen von synthetischem D\u00fcnger und Pestiziden die Pflanze zweier wichtiger Schutzmomente: die ausreichende Zufuhr von N\u00e4hrstoffen und Schutz vor Sch\u00e4dlingen. Derzeitige manuelle oder mechanische Systeme zur Unkrautbek\u00e4mpfung sind f\u00fcr Ernteprojekte gr\u00f6\u00dferen Ausma\u00dfes nicht sinnvoll einsetzbar, alternative Insektizide und D\u00fcnger zu langsam in der Wirkung.<\/p>\n<p>Die Fruchtbarkeit des Bodens wird durch Fruchtwechsel erhalten bzw. gest\u00fctzt. Flachwurzler sollten auf Tiefwurzler folgen. Kommt ein Baumwollfeld f\u00fcr einen zertifizierten organischen Anbau in Frage, d\u00fcrfen nach einer \u00dcbergangsperiode von \u00fcblicherweise drei Jahren in der Fruchtfolge ausschlie\u00dflich organische Ernten angebaut werden. Die angestrebte Zertifizierung ist jedoch teuer und aufw\u00e4ndig. Baumwolle zahlreicher L\u00e4nder, die die organischen Voraussetzungen ohnehin erf\u00fcllt (insbesondere in Afrika), k\u00f6nnte andernfalls problemlos auch als organisch angebaute Baumwolle ausgewiesen werden.<\/p>\n<p>Die zertifizierte, organisch angebaute Baumwolle sollte einen Aufpreis erhalten. Dies wird nicht immer eingehalten. Zudem ist organische Baumwolle besonders gef\u00e4hrdet, aufgrund z.B. von Kapselwurmbefall an Qualit\u00e4t zu verlieren. Aufgrund der niedrigeren Ertr\u00e4ge sind Preisaufschl\u00e4ge f\u00fcr einen gewinnbringenden Anbau organischer Baumwolle unerl\u00e4sslich. Verl\u00e4ssliche Anzeichen, dass Einigungen bez\u00fcglich der Preisaufschl\u00e4ge in Sicht sind, k\u00f6nnten zur Popularit\u00e4t organischen Anbaus beitragen.<\/p>\n<p><b>Genetisch ver\u00e4nderte Baumwolle<\/b><br \/>Genetisch ver\u00e4nderte Bt-Baumwolle kann nicht als organisch ausgewiesen werden, auch wenn sie unter organischen Bedingungen w\u00e4chst. Das Bt-Gen und die neue Reihe von Genen wurden eingef\u00fchrt, um eine Resistenz der Baumwolle gegen diverse Sch\u00e4dlinge zu erreichen. (Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/nova-interview-mit-dr-matin-qaim-uni-bonn-zu-feldversuchen-mit-gen-baumwolle\/\" >2003-02-11<\/a>.) Dies k\u00f6nnte die organische Produktion durchaus f\u00f6rdern. Ohne die Diskussion, ob transgene Pflanzen als organisch gelten d\u00fcrfen oder nicht, zu vertiefen, hat doch der Vormarsch genver\u00e4nderter Variet\u00e4ten die Pl\u00e4ne zur Intensivierung des rein organischen Anbaus definitiv reduziert.(<a href=\"http:\/\/www.icac.org\/\" >ICAC<\/a>)<\/p>\n<p>(Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/schweizer-bio-baumwolle-soll-den-markt-erobern\/\" >2002-09-02<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Organische Baumwolle wird bereits seit Jahrhunderten angepflanzt. Zum ersten Mal offiziell zertifiziert wurde sie 1989\/90 in der T&uuml;rkei, danach in den USA. Es sind verschiedene<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-6134","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6134","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6134"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6134\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6134"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6134"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6134"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=6134"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}