{"id":6129,"date":"2003-06-12T00:00:00","date_gmt":"2003-06-11T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20030612-02n"},"modified":"2003-06-12T00:00:00","modified_gmt":"2003-06-11T22:00:00","slug":"oesterreich-neuer-schwung-fuer-biodiesel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/oesterreich-neuer-schwung-fuer-biodiesel\/","title":{"rendered":"\u00d6sterreich: Neuer Schwung f\u00fcr Biodiesel"},"content":{"rendered":"<p><b>Im k\u00e4rntnerischen Arnoldstein geht dieser Tage eine der gr\u00f6\u00dften Biodieselanlagen \u00d6sterreichs in Betrieb. In England wird bald die gr\u00f6\u00dfte Biodieselanlage der Welt errichtet, wobei die Technologie aus \u00d6sterreich kommt. Und eine EU-Richtlinie, die vor kurzem ver\u00f6ffentlicht wurde, soll daf\u00fcr sorgen, dass der Biotreibstoffverbrauch angekurbelt wird. Sogar \u00fcber die Verwendung des bei uns bisher v\u00f6llig vernachl\u00e4ssigten Bioethanols \u2013 Alkohol, der in Benzin betriebenen Fahrzeugen zum Einsatz kommt \u2013, wird hierzulande nachgedacht. Doch der Weg zu einem breiten Gebrauch von Treibstoffen, die aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden, ist noch weit.<\/b><\/p>\n<p>Dabei sind die Vorteile von Biodiesel gegen\u00fcber mineralischem Diesel vielf\u00e4ltig: Es werden weniger Schadstoffe (vor allem Schwefel und Ru\u00df) ausgesto\u00dfen, die Emission von CO<sub>2<\/sub> sinkt ebenso wie die Abh\u00e4ngigkeit vom Erd\u00f6l, der Problemstoff Altspeise\u00f6l wird in einen hochwertigen Kraftstoff umgewandelt und auch die regionale Wirtschaft wird \u2013 vor allem bei Kleinanlagen \u2013 belebt. <\/p>\n<p>\u00d6sterreich kann sich einer Vorreiterrolle r\u00fchmen, denn die Geburtsstunde dieses aus Pflanzen\u00f6l (in Mitteleuropa wird haupts\u00e4chlich Raps verwendet), Altspeise\u00f6l oder Tierfett hergestellten Treibstoffes schlug 1981 in der Steiermark. In manchen Bereichen ist unser Land sogar weltweit Ton angebend: die hierzulande erzeugte Qualit\u00e4t braucht keinen Vergleich zu scheuen und heimische Unternehmen sind Weltmarktf\u00fchrer im Design, Engineering und Bau von Biodieselanlagen. <\/p>\n<p>Dennoch wird im Verh\u00e4ltnis zum gesamten Dieselverbrauch (rund ein Prozent) und zum gesamten Spritverbrauch (rund 0,7 Prozent) weniger Biodiesel verfahren als etwa in Frankreich oder Deutschland. 5,75 Prozent bis 2010 Jetzt soll eine Mitte Mai ver\u00f6ffentlichte EU-Richtlinie zur F\u00f6rderung der Verwendung von Biotreibstoffen auch in \u00d6sterreich f\u00fcr neuen Schwung sorgen: Der Anteil der Biotreibstoffe am Gesamttreibstoffverbrauch soll sich bis Ende 2005 auf zwei Prozent und bis Ende 2010 auf 5,75 Prozent erh\u00f6hen. (Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/biokraftstoff-richtlinie-der-eu\/\" >2003-05-09<\/a>.)<\/p>\n<p>Mit welchen Mitteln die EU-Vorgaben umgesetzt werden, ist nach Auskunft des B\u00fcros von Landwirtschaftsminister Josef Pr\u00f6ll noch offen. Zur Auswahl stehen erstens die Forcierung des Status Quo \u2013 also die Abgabe von reinem Biodiesel \u2013, zweitens die Beimischung von Biodiesel zu mineralischem Diesel und drittens (das w\u00e4re ebenfalls neu) die Verwendung von Bioethanol in Benzinmotoren \u2013 zum Beispiel in Form eines Antiklopfmittels. <\/p>\n<p>Als Vorreiter f\u00fcr die Abgabe von reinem Biodiesel gilt Deutschland: Eine weit h\u00f6here Mineral\u00f6lsteuer als in \u00d6sterreich verbunden mit einer zus\u00e4tzlich eingef\u00fchrten \u00d6kosteuer sorgte f\u00fcr derart hohe Benzin- und Dieselpreise, dass der von diesen Steuern befreite Biodiesel sp\u00fcrbar billiger angeboten werden kann (vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/biokraftstoffe-werden-von-der-steuer-befreit\/\" >2002-04-24<\/a>.). In \u00d6sterreich gilt zwar ebenso die Mineral\u00f6lsteuerbefreiung auf Biodiesel, die hohen Herstellungskosten w\u00fcrden dadurch aber nicht ausgeglichen, beklagen einheimische Biodiesel-Hersteller. Die im heimischen Budgetbegleitgesetz vorgesehene Erh\u00f6hung der Mineral\u00f6lsteuer um zwei Cent pro Liter wird daran wohl nichts \u00e4ndern. <\/p>\n<p>Einen anderen Weg als Deutschland w\u00e4hlte Frankreich: Hier wird zwar viel Biodiesel verbraucht, da dieser aber ausschlie\u00dflich beigemischt wird (bis zu f\u00fcnf Prozent), ist er als eigenst\u00e4ndiges Produkt nicht erkennbar. In \u00d6sterreich ist die \u2013 bisher nicht erfolgte \u2013 Beimischung von Biodiesel und Bioethanol bis zu zwei Prozent steuerfrei. Das sei zu wenig, meint Heinz Kopetz, Vorsitzender des \u00d6sterreichischen Biomasse Verbandes: &#8220;Wir urgieren die Steuerbefreiung auch bei h\u00f6heren Beimengungen, ansonsten wird \u00d6sterreich, was die EU-Richtlinie betrifft, unter Zugzwang geraten.&#8221; <\/p>\n<p>Anders sieht dies Werner K\u00f6rbitz, Vorsitzender des <a href=\"http:\/\/www.cpc.at\/itc\/biodiesel\/treibst-institut.html\" >\u00d6sterreichischen Biotreibstoff Institutes<\/a> (\u00d6BI), der sich f\u00fcr die Ziel gerichtete Verwendung von Biodiesel ausspricht: &#8220;Man sollte Biodiesel verpflichtend einsetzen, und zwar dort, wo er den gr\u00f6\u00dften Nutzen bringt.&#8221; Dies sei vor allem in St\u00e4dten (geringere Emissionsbelastung f\u00fcr Mensch und Bauwerke) sowie in Wasserschutzgebieten (rasche Abbaubarkeit) der Fall. <\/p>\n<p>Als ein Vorbild gilt die steirische Landeshauptstadt: Bei den Grazer Verkehrsbetrieben fahren bereits 40 Prozent aller Busse mit Biodiesel aus Altspeise\u00f6l, jeder neu angeschaffte Bus kommt zu dieser &#8220;gr\u00fcnen Flotte&#8221; dazu. <\/p>\n<p><b>Anlagen-Weltmarktf\u00fchrer<\/b><\/p>\n<p>Sollte \u00d6sterreich die EU-Vorgaben nicht erreichen, so wird dies sicher nicht an der mangelnden Kapazit\u00e4t heimischer Biodiesel-Anlagen liegen. Ende vergangenen Jahres wurde die gr\u00f6\u00dfte Anlage \u00d6sterreichs mit einer Kapazit\u00e4t von 40.000 Jahrestonnen in Zistersdorf bei Wien in Betrieb genommen. Und Ende Juni wird in Arnoldstein ein ebenfalls neu errichtetes Werk feierlich er\u00f6ffnet: Bis Ende 2005 k\u00f6nnen hier maximal 25.000 Tonnen und danach bis zu 50.000 Tonnen produziert werden.<\/p>\n<p>Zistersdorf will fast ausschlie\u00dflich und Arnoldstein zur H\u00e4lfte Altspeise\u00f6le wie Schnitzelfett verarbeiten. Diese sind zwar ob ihres billigen Beschaffungspreises sehr begehrt, die Mengen bei einem Gesamtanfall von 30.000 bis 40.000 Tonnen in \u00d6sterreich (wobei nat\u00fcrlich nicht alles in den Sammelkreislauf kommt) allerdings begrenzt. Gebaut wurde die Anlage in Arnoldstein vom Weltmarktf\u00fchrer <a href=\"http:\/\/www.biodiesel-intl.com\/\" >Biodiesel International<\/a> (BDI), der erstmals Altspeise\u00f6l (1994) und Tierfett (1998) industriell verarbeiten konnte und aus dem Grazer Maschinenbauunternehmen Vogel &#038; Noot hervorgegangen ist. <\/p>\n<p>Nachdem es Anfang der 90er Jahre vereinzelt noch Qualit\u00e4tsprobleme gegeben hatte, &#8220;bereitet die Herstellung von Biodiesel in Normqualit\u00e4t heute nicht mehr Probleme als jene von Diesel&#8221;, erkl\u00e4rt BDI-Chef Wilhelm Hammer. &#8220;Unser Erfolg ist, dass wir Anlagen auch bauen und uns nicht nur f\u00fcr die Technologie verantwortlich zeigen&#8221;, spielt Hammer auf den heimischen Konkurrenten <a href=\"http:\/\/www.energea.at\/de2.html\" >Energea<\/a> an, der bei seinem Werk in Zistersdorf Probleme mit dem Anlagenbauer hatte. <\/p>\n<p>Energea will mit der selbst entwickelten, kontinuierlichen Biodiesel-Technologie CTER (Continuous Trans Esterification Reactor) durchstarten, die in Zistersdorf erstmals zum Einsatz kam. Der entscheidende Vorteil hierbei liege in der Beschleunigung des Veresterungsprozesses, wodurch die Treibstoffherstellung &#8220;statt wie bisher einige Stunden nur wenige Sekunden dauert&#8221;, betont Richard Gronald von der <a href=\"http:\/\/www.donauwind.at\/docs\/g_bdz_ma.htm\" >Donauwind GmbH<\/a>, die an Energea beteiligt ist. <\/p>\n<p>Als weitere Vorteile werden Platz sparende Anlagen, um bis zu 50 Prozent niedrigere Investitionskosten und ein geringerer Energiebedarf genannt. Soeben konnte in England der Auftrag f\u00fcr das Engineering der gr\u00f6\u00dften Biodieselanlage der Welt (240.000 Tonnen) an Land gezogen werden. &#8220;Es hat den Anschein, dass sich diese Technologie durchsetzt&#8221;, meint Gronald. Dem widerspricht Hammer, der nach wie vor das BDI-Verfahren als das effizienteste und qualitativ beste ansieht. &#8220;Der Markt ist aber auf jeden Fall gro\u00df genug, um mehreren Firmen Platz zu bieten.&#8221;<\/p>\n<p><b>Alkoholischer Spitzenreiter<\/b> <\/p>\n<p>Doch nicht nur in punkto Biodiesel-Anlagen geben \u00f6sterreichische Firmen den Ton an, sondern auch beim Benzin-Ersatz Bioethanol: 30 Prozent aller weltweit betriebenen Bioethanol-Anlagen werden mit der Alkohol-Technologie des Wiener Unternehmens <a href=\"http:\/\/www.vogelbusch.com\/\" >Vogelbusch<\/a> betrieben. Die weltgr\u00f6\u00dfte Anlage dieser Art mit einer Kapazit\u00e4t von 600.000 Tonnen pro Jahr wird derzeit in Jilin, im Nordosten von China errichtet. Bioethanol wird in erster Linie zur Beimischung zu Benzin (laut Herstellerangaben risikolos bis etwa zehn Prozent) verwendet. <\/p>\n<p>Um Fahrzeuge ausschlie\u00dflich mit dem aus Mais, Weizen, Kartoffeln oder Zuckerr\u00fcben gewonnenen Alkohol zu betreiben, sind allerdings (wie in Brasilien der Fall) speziell konstruierte Alkoholmotoren vonn\u00f6ten. In \u00d6sterreich ist dieser Treibstoff aus mehreren Gr\u00fcnden so gut wie (noch) nicht existent: Bioethanol kann nur mit massiven Steuererleichterungen wirtschaftlich mit mineralischem Sprit konkurrieren. <\/p>\n<p>Doch sind Beimischungen nur bis zwei Prozent steuerfrei und ein Reinbetrieb wie bei Biodiesel ist aus motortechnischen Gr\u00fcnden nicht m\u00f6glich. Weiters &#8220;m\u00fcssen die Anlagen sehr gro\u00df sein, um sich zu rentieren&#8221;, wie eine Sprecherin des Unternehmens zu bedenken gibt \u2013 60.000 Tonnen pro Jahr gelten als Untergrenze. Um gen\u00fcgend Rohstoffe f\u00fcr die Alkoholerzeugung zu bekommen, seien riesige landwirtschaftliche Fl\u00e4chen vonn\u00f6ten, die es zwar in \u00d6sterreich nicht gibt, sehr wohl aber in den EU-Beitrittskandidatenl\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Noch gibt es jedenfalls keine Bioethanol-Anlagen in \u00d6sterreich. Ebenfalls auseinander gehen die Meinungen, wenn es um die ideale Dimensionierung einer Anlage geht. Die Tendenz geht eindeutig in die Errichtung gro\u00dfer Anlagen. Diese k\u00f6nnten wirtschaftlicher betrieben werden und \u2013 wenn eine gro\u00dfe \u00d6lm\u00fchle angeschlossen ist \u2013 mehr \u00d6l aus der Pflanze gewinnen, meint etwa Martin Dousek, Chef der \u00d6lm\u00fchle Bruck an der Leitha. &#8220;Ziel ist es einerseits, viel Mineral\u00f6l zu ersetzen und andererseits, eine positive Umweltbilanz zu bekommen.&#8221; <\/p>\n<p>K\u00f6rbitz sieht gar in der vergr\u00f6\u00dferten EU eine &#8220;Aufgabenteilung&#8221; mit Zielsetzung,\u00d6sterreich als Biodiesel-Erzeugerland zu etablieren: &#8220;\u00d6stliche L\u00e4nder k\u00f6nnten Raps und Raps\u00f6l liefern, \u00d6sterreich dies in Gro\u00dfanlagen zu Biodiesel verarbeiten und in andere EU-L\u00e4nder wie Deutschland exportieren.&#8221; <\/p>\n<p><b>Regionale Sicherheit<\/b> <\/p>\n<p>Nichts von der &#8220;gro\u00dfindustriellen&#8221; Biodieselerzeugung h\u00e4lt Karl Totter, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer einer der \u00e4ltesten Biodieselanlagen \u00d6sterreichs, die im s\u00fcdsteirischen Mureck nahe der slowenischen Grenze betrieben wird. &#8220;Es ist \u00f6kologischer und volkswirtschaftlicher Unsinn, Rohstoffe von weit her zu holen und den erzeugten Biodiesel weit weg zum Endverbraucher zu f\u00fchren.&#8221; Seiner Meinung nach m\u00fcssen die Anlagen der Region angepasst sein \u2013 wie jene in Mureck: &#8220;Rohstoff und Wertsch\u00f6pfung bleiben in der Region.&#8221; <\/p>\n<p>Wenn Energietr\u00e4ger im eigenen Land erzeugt werden, bietet das Sicherheit. Geboren wurde die Idee bereits 1985, als drei Bauern am Biertisch feststellten: &#8220;Wir m\u00fcssen das Futter (die Energie) f\u00fcr die Zugtiere (die landwirtschaftlichen Fahrzeuge) wieder selbst erzeugen.&#8221; 1989 wurde die S\u00fcdsteirische Energie- und Eiwei\u00dferzeugung (SEEG) als b\u00e4uerliches Unternehmen gegr\u00fcndet. Nach der Fertigstellung der Anlage 1991, die mit der Erzeugung von Rapsmethylester (RME) begann und sich mit 5.000 Jahrestonnen Kapazit\u00e4t im Verh\u00e4ltnis klein ausnimmt, wurde hier 1994 weltweit erstmals Altspeise\u00f6l umgewandelt. <\/p>\n<p>Die Anf\u00e4nge waren schwierig, &#8220;zehn Jahre waren wir die Spinner auf diesem Erdball&#8221;, blickt Totter zur\u00fcck. Erst jetzt finde das Produkt \u2013 nicht zuletzt aufgrund der hohen Qualit\u00e4t und von Umweltschutz\u00fcberlegungen \u2013 Akzeptanz. Inzwischen wird Altspeise\u00f6l in der gesamten Steiermark gesammelt, eine Million K\u00fcbel wurden daf\u00fcr bereit gestellt. <\/p>\n<p>Die SEEG hat derzeit 600 Mitglieder. Bauern liefern Raps und erhalten daf\u00fcr Biodiesel und Rapskuchen, ein hochwertiges Eiwei\u00df-Futtermittel. Und die Gastwirte und Gemeinden, die SEEG-Genossenschafter sind, lassen ihre Altspeisefette in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden abholen und erhalten nach der Veresterung dieselbe Menge Biodiesel &#8220;zu einem billigeren Preis als Mineraldiesel&#8221; zur\u00fcck. (Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/in-irland-tauschen-pommesfett-gegen-bio-sprit\/\" >2003-02-11<\/a>.)<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Anlagen w\u00fcrden oft zuerst gebaut und k\u00fcmmern sich erst dann um die Beschaffung der Rohstoffe \u2013 die sie weltweit organisieren m\u00fcssten. Und das so sehr begehrte Altspeise\u00f6l sei eben begrenzt. Einen Ausbau der Murecker Anlage kann sich Totter dementsprechend nur vorstellen, wenn die zus\u00e4tzliche Auslastung \u2013 zum Beispiel in Richtung Slowenien \u2013 gesichert ist. <\/p>\n<p>Totter zeigt sich in vielerlei Hinsicht stolz: Zum einen, &#8220;weil dieser Treibstoff, f\u00fcr dessen Qualit\u00e4t wir die Hand ins Feuer legen, gefragt ist&#8221; und zum anderen \u00fcber die erhaltene Auszeichnung des &#8220;Energy Globe Awards 2001&#8221;. Unter insgesamt 1.230 Einreichungen aus 83 L\u00e4ndern in f\u00fcnf Kategorien gewann die das Murecker Projekt in der Kategorie &#8220;Verkehr&#8221;. <\/p>\n<p>Neben der Biodiesel-Produktion der SEEG versorgt die &#8220;Nahw\u00e4rme Mureck&#8221; mit einem Biomasse-Heizwerk den 1.700-Einwohner-Ort mit Energie. Dabei sind die f\u00fcnf Kreisl\u00e4ufe Raps &#8211; Altspeise\u00f6l &#8211; W\u00e4rme &#8211; Strom &#8211; Holz miteinander vernetzt und es f\u00e4llt kein Abfall an.<\/p>\n<p>\u00a9 2003 Wiener Zeitung<\/p>\n<p>(Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/oesterreich-ist-weltmeister-bei-erneuerbaren-energien\/\" >2003-05-05<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Im k&auml;rntnerischen Arnoldstein geht dieser Tage eine der gr&ouml;&szlig;ten Biodieselanlagen &Ouml;sterreichs in Betrieb. 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