{"id":6117,"date":"2003-06-16T00:00:00","date_gmt":"2003-06-15T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20030616-05n"},"modified":"2003-06-16T00:00:00","modified_gmt":"2003-06-15T22:00:00","slug":"kompostierbarkeitszeichen-fuer-produkte-aus-biologisch-abbaubaren-werkstoffen-von-din-certco-und-ibaw-e-v","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/kompostierbarkeitszeichen-fuer-produkte-aus-biologisch-abbaubaren-werkstoffen-von-din-certco-und-ibaw-e-v\/","title":{"rendered":"Kompostierbarkeitszeichen f\u00fcr Produkte aus biologisch abbaubaren Werkstoffen von DIN CERTCO und IBAW e.V."},"content":{"rendered":"<p>Seit der Rio-Konferenz von 1992 ist der Begriff der nachhaltigen Entwicklung in aller Munde. <a href=\"http:\/\/www.dincertco.de\/\" >DIN CERTCO<\/a> unterst\u00fctzt nachhaltige Entwicklung durch seine innovativen Zertifizierungen im Umweltbereich. Mit kompostierbaren Werkstoffen k\u00f6nnen z.B. naturnahe Materialkreisl\u00e4ufe geschaffen werden. Auch flexible Mechanismen zur CO<sub>2<\/sub>-Minderungen, wie sie im Kyoto-Protokoll festgelegt sind, k\u00f6nnen einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung liefern, wenn sie mit der Glaubw\u00fcrdigkeit, wie sie eine unabh\u00e4ngige Pr\u00fcfung durch Dritte darstellt, verbunden sind.<\/p>\n<p><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20030616-05\/logo_deu.jpg\" align=\"left\" style=\"margin-right:10px;\" BORDER=\"0\" ALT=\"logo_deu\"\/><b>DIN CERTCO Gesellschaft f\u00fcr Konformit\u00e4tsbewertung mbH<\/b> bietet die Zertifizierung von kompostierbaren Produkten aus biologisch abbaubaren Werkstoffen an und vergibt hierzu das von der Interessengemeinschaft biologisch abbaubare Werkstoffe e.V. (IBAW) entwickelte Zeichen. <\/p>\n<p>Die Zertifizierung stellt ein Glied eines Kreislaufwirtschaftssystems dar und dient dem Zweck, biologisch abbaubare Produkte anhand einer eindeutigen Kennzeichnung identifizieren zu k\u00f6nnen und einem hierf\u00fcr entwickelten Stoffkreislauf zuzuf\u00fchren. Das IBAW-Zeichen ist damit Information und Werbung f\u00fcr Entsorger und Verbraucher. <\/p>\n<p>Mit der Verabschiedung der dritten Revision des Zertifizierungsprogramms ist es m\u00f6glich, je nach Wunsch Zertifizierungen auf der Grundlage dreier Normen bzw. Normenreihen durchzuf\u00fchren: DIN V 54900, DIN EN 13432 und ASTM D 6400. <\/p>\n<p>Nachweise bzw. Pr\u00fcfberichte sind f\u00fcr die Registrierung von Werkstoffen und f\u00fcr die Zertifizierung von Produkten einzureichen. Pr\u00fcfungen der chemischen Unbedenklichkeit, der vollst\u00e4ndigen biologischen Abbbaubarkeit und der Desintegration m\u00fcssen nur f\u00fcr Werkstoffe, Halbzeuge und ggf. Zusatzstoffe erbracht werden. <\/p>\n<p>Mit der chemischen Pr\u00fcfung wird sichergestellt, dass weder organische Schadstoffe \u2013 wie Polychlorierte Biphenyle (PCB) oder Dioxine &#8211; noch Schwermetalle &#8211; wie Blei, Quecksilber und Cadmium &#8211; \u00fcber den Kompost in den Boden gelangen. <\/p>\n<p>Mit den Verfahren zur Pr\u00fcfung der biologischen Abbaubarkeit und der Desintegration wird der vollst\u00e4ndige Abbau der Werkstoffe in einem Prozessintervall \u00fcblicher Kompostieranlagen abgesichert. <\/p>\n<p>In einem ebenfalls vorgeschriebenen Pflanzenvertr\u00e4glichkeitstest wird eine sch\u00e4digende Wirkung der eingebrachten Kunststoffe auf die Kompostqualit\u00e4t gepr\u00fcft und ausgeschlossen. Au\u00dferdem wird in diesen Pr\u00fcfungen die maximal abbaubare Schichtdicke der Werkstoffe und Halbzeuge festgestellt. <\/p>\n<p>Nach erfolgreicher Pr\u00fcfung werden Werkstoffe, Halbzeuge und Zusatzstoffe in eine Postivliste aufgenommen. Produkte, die aus registrierten Werkstoffen, Halbzeugen und Zusatzstoffen bestehen, k\u00f6nnen zertifiziert werden, wenn sie die maximal abbaubare Schichtdicke der f\u00fcr ihre Herstellung verwendeten Werkstoffe, Halbzeuge oder Zusatzstoffe nicht \u00fcberschreiten. <\/p>\n<p>Kontrollpr\u00fcfungen werden durchgef\u00fchrt, um sicherzustellen, dass die bei der Beantragung angegebenen Ausgangskomponenten weiterhin verwendet werden. Dazu werden IR-Spektren aufgenommen und verglichen.<\/p>\n<p>Mit dem Kompostierbarkeitszeichen dokumentieren verantwortungsbewusste Hersteller, dass ihre Produkte den Anforderungen der Produkte im Kasseler Modellversuch entsprechen (vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/kompostierbare-verpackungen-meistern-grossversuch\/\" >2003-03-13<\/a>). <\/p>\n<p>Allgemeine Informationen zu biologisch abbaubaren Werkstoffen finden Sie auch unter: <a href=\"http:\/\/www.ibaw.org\/\" >www.ibaw.org<\/a>. <\/p>\n<p><b>Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:<\/b> <br \/>Dipl.-Ing. Markus Weber<br \/>Tel.: +49-(0)30-2601-2731<br \/>Fax: +49-(0)30-2601-1610<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:markus.weber@dincertco.de\">markus.weber@dincertco.de<\/a><\/p>\n<p>Anke Sonneck<br \/>Tel.: +49-(0)30-2601-2646<br \/>Fax: +49-(0)30-2601-1610<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:anke.sonneck@dincertco.de\">anke.sonneck@dincertco.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit der Rio-Konferenz von 1992 ist der Begriff der nachhaltigen Entwicklung in aller Munde. 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