{"id":6055,"date":"2003-04-03T00:00:00","date_gmt":"2003-04-02T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20030403-02n"},"modified":"2003-04-03T00:00:00","modified_gmt":"2003-04-02T22:00:00","slug":"oesterreich-alternativdaemmstoffe-aus-modifizierten-lignocellulosefasern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/oesterreich-alternativdaemmstoffe-aus-modifizierten-lignocellulosefasern\/","title":{"rendered":"\u00d6sterreich: Alternativd\u00e4mmstoffe aus modifizierten Lignocellulosefasern"},"content":{"rendered":"<p><b>Das langj\u00e4hrige Engagement von <a href=\"http:\/\/www.holzforschung.at\/\" >Holzforschung Austria<\/a> in vielen Bereichen des Bauwesens und in der Zellstofftechnologie hat zur Entwicklung eines neuen D\u00e4mmstofftyps aus Nebenprodukten der Zellstoffherstellung gef\u00fchrt. Zwei im Laborma\u00dfstab hergestellte Varianten \u2013 sch\u00fcttf\u00e4hige, weitgehend staubfreie Granulate und Endlosvliese \u2013 waren hinsichtlich ihrer D\u00e4mm- und Verarbeitungseigenschaften so vielversprechend, dass sie zum Patent angemeldet wurden und in einem Forschungsprojekt gemeinsam mit Herstellern und Verarbeitern weiter entwickelt und zur Produktionsreife gebracht werden sollen.<\/b><\/p>\n<p><b>Einleitung:<\/b> <br \/>Allein in \u00d6sterreich wurden im Jahr 2002 3,6 Millionen Kubikmeter an D\u00e4mmstoffen zur W\u00e4rmeisolation von Geb\u00e4uden verbraucht. Das steigende \u00f6kologische Bewusstsein, die Verknappung und Verteuerung fossiler Brennstoffe und die Einf\u00fchrung neuer Baumaterialien lassen in den kommenden Jahren gro\u00dfe Steigerungsraten des j\u00e4hrlichen D\u00e4mmstoffeinsatzes erwarten.<\/p>\n<p>Gegenw\u00e4rtig werden vor allem mineralische Fasern (Glaswolle, Mineralwolle) und gesch\u00e4umte Polymere (Polystyrol; Polyurethan) zur W\u00e4rmed\u00e4mmung im Bauwesen eingesetzt. Diese D\u00e4mmstoffe haben hervorragende D\u00e4mmeigenschaften und sind \u00e4u\u00dferst kosteng\u00fcnstig, Mineralwolle ist au\u00dferdem unbrennbar. Die Herstellung dieser D\u00e4mmstoffe ist allerdings sehr energieaufw\u00e4ndig, au\u00dferdem wurden in den letzten Jahren wiederholt \u00f6kologische und gesundheitliche Bedenken hinsichtlich der Herstellung, der Verarbeitung, der Einfl\u00fcsse auf das Raumklima und der Entsorgung dieser Materialien ge\u00e4u\u00dfert. <\/p>\n<p><b>Suche nach Rohmaterialien aus biogenen Quellen<\/b><br \/>Aus diesen Bedenken heraus wurde und wird an vielen Stellen nach brauchbaren Alternativen aus biogenen Materialien gesucht, die den Anforderungen eines zeitgem\u00e4\u00dfen, effizienten D\u00e4mmstoffes entsprechen, die ebenso kosteng\u00fcnstig sind und die erw\u00e4hnten Nachteile nicht aufweisen. Obwohl zahlreiche Produkte entwickelt wurden, konnten sie sich bislang nicht durchsetzen und fristen mit einem Marktanteil von ca. 6,8% (1997) in \u00d6sterreich bzw. von 5,3% (1999) in Deutschland quasi immer noch ein Schattendasein neben den herk\u00f6mmlichen Marktf\u00fchrern (s. Tabelle 1). Noch wesentlich geringer ist davon der Anteil der D\u00e4mmstoffe auf Zellstoffbasis.<\/p>\n<p><b>Tabelle 1<\/b>: Verbrauchsdaten und Marktanteile in \u00d6sterreich von D\u00e4mmstoffen (Stand 1997;aus: \u201eD\u00e4mmstoffe im Vergleich\u201c; TEL-Mineralwolle AG; Stockerau 1997)<br \/><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20030403-02\/Tabelle_1.jpg\" align=\"left\" style=\"margin-right:10px;\" BORDER=\"0\" ALT=\"Tabelle 1\"\/><br style=\"clear:left;\"\/> <br \/>Trotzdem wird z.B. in einer Studie, die im Rahmen des vom Bundesministerium f\u00fcr Verkehr, Innovation und Technologie (BmVIT) initiierten Impulsprogramms \u201eHaus der Zukunft\u201c erstellt wurde, den \u201ealternativen\u201c, auf biogenen Materialien basierenden Baumaterialien eine prosperierende Zukunft prognostiziert. Besonders hinsichtlich der W\u00e4rmed\u00e4mmung im Sommer und der Auswirkungen auf das Raumklima weisen D\u00e4mmstoffe aus Lignocellulosefasern wesentlich bessere Werte als herk\u00f6mmliche auf.<\/p>\n<p>Diese \u201eAlternativd\u00e4mmstoffe\u201c aus biogenen Rohstoffen rekrutieren sich vor allem aus pflanzlichen Materialien (Fasern und Stroh aus Einjahrespflanzen; Altpapier; Zellstoff; Holzwolle, Hobel- und S\u00e4gesp\u00e4ne; Kork) und Schafwolle. Die Rohmaterialien sind allesamt biologisch abbaubar, was nat\u00fcrlich bei der Entsorgung w\u00fcnschenswert ist, aber hinsichtlich der Stabilit\u00e4t in einem Bauwerk ein gro\u00dfes Problem darstellt. Zum Teil sind sie pilzanf\u00e4llig und zum Teil von Insekten als Nahrungsquelle nutzbar. Au\u00dferdem sind alle mehr oder minder brennbar und m\u00fcssen mit Flammschutzmitteln ausger\u00fcstet werden, die wiederum als \u00f6kologisch bedenklich gelten. Je nach Art des Rohstoffes treten dar\u00fcber hinaus nat\u00fcrlich jeweils individuelle Schwierigkeiten bei der Herstellung und Verarbeitung auf. <\/p>\n<p>Gerade wegen dieser anf\u00e4nglich unbew\u00e4ltigbar erscheinenden Probleme ist die Entwicklung von D\u00e4mmstoffen aus biogenen Materialien eine technologische Herausforderung, die mit dem Wunsch der Industrie und der Endnutzer nach brauchbaren, \u00f6kokompatiblen Alternativen zu herk\u00f6mmlichen D\u00e4mmstoffen einhergeht. <\/p>\n<p><b>Entwicklung von biogenen D\u00e4mmstoffen bei Holzforschung Austria<\/b><br \/>Holzforschung Austria hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Potenzial der \u201eWertsch\u00f6pfungskette Holz\u201c immer weiter auszuloten und zu erschlie\u00dfen. Die Besch\u00e4ftigung mit konstruktiven Fragen von Geb\u00e4udeh\u00fcllen, mit der Charakterisierung und Entwicklung von Holzwerkstoffen sowie die reichen Erfahrungen auf dem Gebiet der Holz- und Cellulosechemie haben den Ausschlag zur synergistischen Nutzung der hauseigenen Ressourcen bei der Entwicklung eines D\u00e4mmstoffes aus Lignocellulosematerial gegeben.<\/p>\n<p>Ausgehend von den oben beschriebenen Trends zur vermehrten Nutzung biogener D\u00e4mm-Materialien haben wir uns das Ziel gesetzt, einen vielseitig einsetzbaren, \u00f6kokompatiblen und marktf\u00e4higen D\u00e4mmstoff zu entwickeln. <\/p>\n<p>Ein Projekt im Rahmen des Impulsprogrammes <a href=\"http:\/\/www.hausderzukunft.at\/\" >Nachhaltig wirtschaften &#8211; Haus der Zukunft<\/a> des BmVIT bildete die Basis f\u00fcr die Entwicklung von Prototypen aus Nebenprodukten der Zellstoffherstellung. In ausgedehnten Versuchsserien wurden Rohstoffe sowie Ausr\u00fcstungen zur Hydrophobierung und zur Verbesserung der Brandbest\u00e4ndigkeit untersucht. Die nun vorliegenden Produktvarianten<\/p>\n<ul>\n<li>wurden aus Ausschussfasern (Rejekten) der Zellstoffindustrie entwickelt\n<\/li>\n<li>wurden bisher in zwei Anwendungsformen in einem Nassverfahren produziert, n\u00e4mlich als sch\u00fcttf\u00e4higes Granulat (\u201eKlimaKorn\u201c) und als Vliesmatte (\u201eKlimaWeb\u201c)\n<\/li>\n<li>liegen hinsichtlich ihres Brandverhaltens, ihrer W\u00e4rme d\u00e4mmenden Eigenschaften und ihres Feuchteverhaltens im Bereich etablierter D\u00e4mmstoffe aus pflanzlichen Materialien (siehe Tabelle 2 mit beispielhaften Ergebnissen).<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Tabelle 2<\/b>: Eigenschaften von Granulat und Vliesstoff<br \/><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20030403-02\/Tab_2.jpg\" align=\"left\" style=\"margin-right:10px;\" BORDER=\"0\" ALT=\"Tabelle 2\"\/><br style=\"clear:left;\"\/><br \/>Die von Holzforschung Austria entwickelten D\u00e4mmstofftypen sind das Ergebnis ausgedehnter Vorarbeiten, bei denen unterschiedliche Rohstoffe und Verfahren zur Ausr\u00fcstung untersucht und erste Erfahrungen mit verschiedenen Verarbeitungsformen gesammelt wurden. Die bisherigen Arbeiten waren auf den quantitativen und qualitativen Einsatz von Chemikalien, auf das Brandverhalten und auf das Feuchteverhalten fokussiert. <\/p>\n<p>Ausgehend von der Idee, Nebenprodukte der Zellstoffherstellung (Rejekte) als Rohstoffe zu verwenden und einen \u201eintegrierten\u201c, also am Ort des Rohstoffanfalls etablierten Herstellungsprozess zu entwickeln, wurde ausschlie\u00dflich an unterschiedlichen Nassverfahren gearbeitet. Der Vorteil davon ist, dass die Verarbeitung vor Ort ohne Zwischentrocknung in relativ kleinem Ma\u00dfstab erfolgen kann und damit die Transportportwege zu den jeweiligen Anwendern minimiert werden k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Die Untersuchung zahlreicher Verfahrensvarianten ergab so positive Ergebnisse, dass eine zum Patent angemeldet wurde. Besonderes Augenmerk wurde auf die chemische Ausr\u00fcstung gelegt, die ebenfalls nass eingebracht wurde. Dadurch werden die Chemikalien direkt an die Fasern angelagert und zum Teil \u00fcber Wasserstoffbr\u00fccken gebunden, so dass im wesentlichen staubfreie Produkte entstehen. <\/p>\n<p><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20030403-02\/klimakorn.jpg\" align=\"left\" style=\"margin-right:10px;\" BORDER=\"0\" ALT=\"klimakorn\"\/><br style=\"clear:left;\"\/><br \/><b>Abbildung 1<\/b>: sch\u00fcttf\u00e4higes D\u00e4mmstoffgranulat aus Zellstoff-Fasern (\u201eKlimaKorn\u201c; mittlerer Korndurchmesser ca. 5 mm)<\/p>\n<p>Das erste Produkt, \u201eKlimaKorn\u201c ist ein Granulat, das sich durch hervorragende Sch\u00fcttf\u00e4higkeit, geringe Staubfreisetzung bei der Verarbeitung und hohe Formstabilit\u00e4t auszeichnet. Au\u00dferdem ist durch die Art der Chemikalieneinbringung und durch den ma\u00dfvollen Einsatz von Chemikalioen (z.B. Borverbindungen) die Gefahr des Auswaschens und \u00f6kologischer Sch\u00e4den bei der Entsorgung gegen\u00fcber vielen anderen Materialien deutlich reduziert. Derzeit wird das Granulat in einem gro\u00df angelegten Dauerversuch unter Praxisbedingungen gepr\u00fcft, in dem das Feuchte- und D\u00e4mmverhalten sowie die Dimensionsstabilit\u00e4t untersucht werden. <\/p>\n<p><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20030403-02\/klimaweb.jpg\" align=\"left\" style=\"margin-right:10px;\" BORDER=\"0\" ALT=\"klimaweb\"\/><br style=\"clear:left;\"\/><br \/><b>Abbildung 2<\/b>: D\u00e4mmstoff-Vlies aus Zellstoff-Fasern (\u201eKlimaWeb\u201c; Dicke der Matten auf dem Bild ca. 10 bzw. 20 m)<\/p>\n<p>Wenn das in der Folge entwickelte Faservlies \u201eKlimaWeb\u201c auch erst am Anfang seiner Entwicklung steht, hat es bereits jetzt hervorragende D\u00e4mmeigenschaften und relativ gute Festigkeit, die ein wichtiges Kriterium bei der Verarbeitung darstellt (Abbildung 2).<br \/>Beide Produkte werden derzeit von unabh\u00e4ngigen Stellen hinsichtlich der f\u00fcr die Zulassung als Baustoff relevanten Kriterien \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n<p><b>Ausblick: auf dem Weg zum Produkt<\/b><br \/>Angespornt von den erfolgversprechenden Ergebnissen, haben wir uns entschlossen, das Optimierungspotenzial beider Produkte auszuloten und sie bis zur Marktreife weiter zu entwickeln. Dabei haben wir uns folgende Ziele gesteckt:<\/p>\n<ul>\n<li><b>Suche nach weiteren Rohstoffen:<\/b> Ein wesentlicher Nachteil vieler pflanzlicher Faserstoffe ist ihre \u2013 im Vergleich zu mineralischen D\u00e4mmstoffen &#8211; beschr\u00e4nkte Verf\u00fcgbarkeit und die damit verbundenen hohen Kosten. Wir planen insbesondere Reststoffe zu veredeln, die in gro\u00dfer Menge bei der Faserproduktion anfallen, und damit aus einem billigen Abfallprodukt einen Wertstoff herzustellen. Dabei werden wir neben der Kostenminimierung besonders \u00f6kologische Faktoren, die Kompatibilit\u00e4t der Rohstoffe mit der Brandschutzausr\u00fcstung und die Beibehaltung der g\u00fcnstigen Verarbeitungseigenschaften (Sch\u00fcttf\u00e4higkeit; Formstabilit\u00e4t) beachten.<\/li>\n<li><b>Entwicklung einer neuen Variante von KlimaKorn<\/b>, die der Brandschutzklasse B1 (\u201eschwer entflammbar\u201c) entspricht.<\/li>\n<li><b>Entwicklung von neuen Produktionsformen von KlimaWeb<\/b>, die gegen\u00fcber dem Prototyp besseren Flammschutz, erh\u00f6hte Formstabilit\u00e4t und Festigkeit sowie verringerte Produktionskosten aufweisen. Die Schwerpunkte werden dabei der Einsatz umweltfreundlicher Bindemittel und die Entwicklung einer geeigneten Oberfl\u00e4chenstruktur sein.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gemeinsam mit kompetenten Partnern, die sich aus dem Kreis der Faserstoffhersteller und der Anwender von D\u00e4mmstoffen (z.B. Bauindustrie, Fertigteilproduzenten) rekrutieren, wollen wir in einem Folgeprojekt unsere Produkte zur Marktreife bringen. <\/p>\n<p><b>Danksagung<\/b><br \/>Wir bedanken uns beim Bundesministerium f\u00fcr Verkehr, Innovation und Technologie, beim ERP-Fond und bei der Arbeitsgruppe \u201eHaus der Zukunft\u201c der \u00d6stereichischen Gesellschaft f\u00fcr Umwelt und Technik (\u00d6GUT) f\u00fcr die wohlwollende Unterst\u00fctzung und die Bereitstellung der finanziellen Mittel.<\/p>\n<p><b>Kontakt:<\/b><br \/>Holzforschung Austria<br \/>Dr. Michael Gann<br \/>Franz-Grill-Stra\u00dfe 7<br \/>A-1030 Wien<br \/>Tel.: +43-1-798 26 23-0<br \/>Fax: +43-1-798 26 23-50 <br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:hfa@holzforschung.at\">hfa@holzforschung.at<\/a> <br \/>Internet: <a href=\"http:\/\/www.holzforschung.at\/\" >www.holzforschung.at<\/a><\/p>\n<p>(Vgl. Meldungen vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/zellulose-im-jahr-der-chemie-wieder-auf-dem-vormarsch\/\" >2003-03-27<\/a> und <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/sleeping-bag-made-of-paper\/\" >2003-02-13<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Das langj&auml;hrige Engagement von Holzforschung Austria in vielen Bereichen des Bauwesens und in der Zellstofftechnologie hat zur Entwicklung eines neuen D&auml;mmstofftyps aus Nebenprodukten der Zellstoffherstellung<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-6055","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6055","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6055"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6055\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6055"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6055"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6055"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=6055"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}